Generals 2: Community-Wünsche im Fokus – Allgemeines, Story, Setting
PC Games hat alle Command & Conquer: Generals 2-Fans dazu aufgerufen, umfangreiches Feedback und Wünsche zum kommenden Generäle-Nachfolger zu liefern. Via Kommentarfunktion im vorhergehenden Artikel und via Facebook kamen unzählige Beiträge. Wir fassen zusammen und richten uns an Publisher Electronic Arts sowie Entwickler Bioware Victory: Hört auf die Community, hier gibt es Fakten!
Generals 2-Feedback: Allgemein, zur Story und zum Setting
Allgemein
Wir beginnen unsere Feedback-Zusammenfassung mit dem Punkt Allgemein. Es ist bereits so gut wie sicher, dass Electronic Arts auf Origin als Kopierschutzmaßnahme setzen wird. Die digitale Plattform unterstützt Cloud-Speicherung, Gaming auf jedem Rechner ohne Datenträger-Installation und einfachen Patch-Support. Wünsche der Fans, wonach EA bei Command & Conquer: Generals 2 auf Origin verzichten soll, werden wohl unerhört bleiben.
"Back to the Roots" heißt nicht nur beispielsweise Basenbau, sondern betrifft auch die Politik bezüglich DLCs und Addons. Den C&C-Spielern ist der Multiplayermodus sehr wichtig. DLCs wie zusätzliche Einheiten oder Waffen, die die Balance im Mehrspielermodus stören könnten, sollten Bioware Victory und Electronic Arts für sich behalten. Hingegen erwünscht sind klassische Addons mit neuem Singleplayer-Material und neuen Einheiten, die für alle (Käufer) direkt zur Verfügung stehen. Beispiele sind hier "Stunde Null" für Generäle oder "Kanes Rache" für Tiberium Wars. Multiplayer-Matches sind nur unter Käufern des jeweiligen Addons möglich. Ausschließliche Käufer des Originals bleiben zwecks Fairness online unter sich.
Zuletzt äußerte sich C&C Global Community Manager "EA_CIRE" in einem Podcast-Interview zu einem möglichen In-Game-Store für Generals 2. Die Multiplayer-Balance sollte jedoch erhalten bleiben. Ausgehen kann man hier womöglich von optionalen Singleplayer-Inhalten, für die EA Geld verlangt. Das letzte Wort ist jedoch noch nicht gesprochen, da sich Bioware Victory noch verschiedene Lösungen ansehe. Aus dem Interview kommen auch Aussagen zu In-Game-Sequenzen, dazu folgt im nächsten Punkt mehr.
Story und Setting
Die Geschichte in Generals 2 (Singleplayer) sollte ernst und realistisch sein, die Fans wollen keinen reinen Hollywood-Bombast und / oder Kitsch. Ferner darf die Story daher zum Nachdenken anregen und sich gerne an aktuellen politischen Gegebenheiten oder möglichen Ausgängen realer Konflikte orientieren. In Sachen Zwischensequenzen sind sich Fans und PC Games einig: echte Schauspieler! Ob Bioware Victory das im Gegensatz zu DICE mit Battlefield 3 realisiert, bleibt abzuwarten. Momentan schaut sich Bioware Victory beide Möglichkeiten an, sowohl mit der Frostbite 2.0-Engine gerenderte als auch mit echten Schauspielern gefilmte Video-Einspieler.
Das Setting sollte durch den realistischen Bezug nicht zu sehr in Richtung Science Fiction abdriften. Zwar können wieder klassische Einheiten wie etwa Overlord- und Paladin-Panzer vorkommen, doch allzu futuristisch sollte es nicht werden. Die Einheiten müssen nachvollziehbar sein, das heißt eine realitätsnahe Grundlage mitbringen. Beim allgemeinen Look des Spiels gibt es bei den Generäle-Anhängern des C&C-Lagers ebenso Einstimmigkeit: bloß nicht zu bunt, wie etwa bei Alarmstufe Rot 3.
In diesem Artikel
- Seite 1 Generals 2: Community-Wünsche im Fokus - Story, Setting, Technik, Gameplay und Multiplayermodus
- Seite 2 Generals 2: Community-Wünsche im Fokus – Allgemeines, Story, Setting
- Seite 3 Generals 2: Community-Wünsche im Fokus – Technik und Gameplay
- Seite 4 Generals 2: Community-Wünsche im Fokus – Multiplayer-Modus
- Seite 5 Bildergalerie
Bildergalerie
- Seite 1 Generals 2: Community-Wünsche im Fokus - Story, Setting, Technik, Gameplay und Multiplayermodus
- Seite 2 Generals 2: Community-Wünsche im Fokus – Allgemeines, Story, Setting
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- Seite 4 Generals 2: Community-Wünsche im Fokus – Multiplayer-Modus

Ein leichter SciFi-Touch ist einfach Pflicht. Generals lebt aus meiner Sicht einfach davon, dass es einem die nähere Zukunft der Militärtechnik präsentiert. Zu viel muss nicht sein, aber wenn es nur Einheiten aus den aktuellen Militär-Arsenalen gibt, ist es kein C&C Generals.
Unbedingt die Superwaffen beibehalten, denn die sind das Salz in der Suppe. Der einzige Abwehrmechanismus, den es dagegen geben darf, ist die Zerstörung des betreffenden Gebäudes. Wird eine Abwehr zu leicht, sind die Waffen nutzlos.
Gleiches gilt für spezielle Militärschläge wie A-10- oder Spectre-Angriff. Je nach Basenstandort flogen die Maschinen teilweise quer über die ganze Karte ein. Wenn es unterwegs ein paar feindliche Luftabwehrstellungen gab, war man gekniffen. Da die Anflugrouten nicht für alle Spieler auf einer Karte gleichmäßig günstig bzw. ungünstig waren, litt teilweise die Fairness. Gerade auch, weil z.B. der ziemlich mächtige Artillerieschlag Chinas gar nicht abgewehrt werden konnte. Dass spezielle Luftschläge anfällig gegen Flugabwehr sind ist grundsätzlich okay, dann müssen sie aber wirklich SEHR viel einstecken können, oder (noch besser) die Anflugroute muss mit Wegpunkten vorgegeben werden können.
Unterschiedliche Spezialisierungen der Generäle wären wieder sehr wünschenswert.
Aber bitte nur bei drei Fraktionen bleiben. Es heißt so schön: Wer alles kann, kann nichts richtig. Drei Fraktionen mit jeweils zwei oder drei Generälen (plus dem "Allroundgeneral" ohne Spezialisierung) ergibt schon so viele mögliche Kombinationen, dass das Balancing da schon die Hölle sein muss. Wenn da NOCH MEHR kommt, ist die Gefahr groß,dass manche Generäle gegen andere keine Chance haben oder das sich die Fraktionen kaum unterscheiden.
Achtung Ketzerei: Auf eine Kampagne kann ich persönlich komplett verzichten. Ich habe fast nur im Skirmish gespielt, also auf Multiplayer Karten gegen Computergegner. Was mich da immer genervt hat, war die strunzdumme KI, die sich nur durch exzessives Cheaten behaupten konnte. Auf manchen Karten konnte man so selbst gegen sieben schwere Computergegner gleichzeitig (also alle gegen den Spieler verbündet) gewinnen. Ich wünsche mir deswegen eine Konzentration auf die Gegner KI auf Multiplayer Karten, die z.B. ihre Angriffsziele nicht allein nach dem finanziellen Schaden auswählt, den sie damit anrichten kann und auch unkonventionelle Angriffstaktiken anwendet, auf die man selber erst nach langer Spielzeit kommt. Solche Taktiken können doch sicher von den Entwicklern vorbestimmt und bei passender Gelegenheit als so eine Art Skript gestartet werden. Genug MP-Erfahrung aus dem ersten Teil liegt ja mittlerweile vor.
Nur eine Sorte Rohstoffe inklusive alternativer Versorgung (Abwurfzonen, Hacker, Schwarzmarkt etc.). Was mich in vielen Strategiespielen immer wieder nervt, ist die Absicherung der Rohstoffe, am besten noch endliche Quellen, die just nach einer zermürbenden Materialschlacht erschöpft sind und den Ausbau bremsen. Ich will mich auf den Ausbau der Basis konzentrieren, deswegen sollte man sich (nach einer Startphase versteht sich) wieder komplett autark von der Außenwelt machen können. Genug Versorgungseinrichtungen aufzubauen ist immerhin auch Ressourcenmanagement.
Seeeinheiten müssen nicht unbedingt sein, die Zeiten großer Seeschlachten Schiff gegen Schiff sind seit dem 2. WK vorbei. Lieber auf Land und Luft konzentrieren und dort dafür alles richtig machen.
Ansonsten kann man auch was bei der Konkurrenz lernen. In Supreme Commander gab es z.B. einige äußerst nützliche Features, wie z.B. Bauprogramme für Baufahrzeuge und Fabriken, damit man nicht jedes Gebäude und jede Einheit einzeln in Auftrag geben muss. Einmal einen Einheitenmix in der Fabrik in Auftrag geben und dann eine Endlosschleife starten ist schon eine feine Sache. Außerdem währe es toll, wenn man dem Computergegner eine bestimmte Spezialisierung diktieren könnte, also dass er sich einigeln, offensiv spielen oder auf Superwaffen konzentrieren soll. Außerdem sollten sich die Entwickler nicht zu sehr auf die Grafik konzentrieren. Es soll zwar halbwegs hübsch aussehen, aber tolle Effekte, viele Partikel und Texturen mit einer Auflösung gegen unendlich sind nur Augenwischerei, wie sie in letzter Zeit viel zu häufig in neueren Spielen betrieben wird. Ich will ein Strategiespiel, welches die grauen Zellen fordert, keine interaktive Tech-Demo. Alles andere belastet nur unnötig die Hardware, die eigentlich damit beschäftigt sein sollte, die Bewegungen und Aktionen der (KI-)Einheiten zu berechnen.
Wenn einfach alle Spielmechaniken (und ich meine wirklich alle) aus Generals 1 übernommen werden und mit den letztgenannten Punkten kombiniert werden, bin ich wunschlos glücklich. Dazu noch ein paar neue Einheiten und Gebäude, damit es keine 1:1 Kopie wird, um die Sache abzurunden.
Eins mal Vorweg: C&C Alarmstude Rot 1 von Westwood war der Oberkrache.
Alleine die Gefechte mit den einzelnen Ländern waren super gewählt und von Generals : Stunde Null (Zusätzliche Generäle) super abgeguckt.
Noch heute spiele ich Generals online, weil ich dieses futuristische Zeug ala Tiberium oder AR2 aufwärts nicht mag.
Im Grunde gibt es für mich folgende Punkte:
-Struktur bitte von Generals 1 / Stunde Null übernehmen
-Umbedingt in der Gegenwart bleiben - Nicht zu futuristisch werden und die Einheiten an AR1/SN (ZH) anlehnen
-Seeschlachten wie in C&C AR1 von Westwood
-Performence Vollendung/Optimierung im WAN Bereich...die häufigen disconnects bei Spielern war bei Generals 1 einfach zu krass....andere Spiele schaffen es ja heute auch ohne Portfreigaben...eventuell vom P2P System weggehen und Server zur Verfügung stellen. So kann man auch das Cheaten/Map-Hacker-Problem lösen. League of Legends hat es technisch super vorgemacht
Gegen das F2P Modell habe ich allgemein nichts, solange es kein P2W wird....im Gegenteil, ich spiele sowieso nur online und messe mich mit anderen C&C Spielern auf Turnier-Ebene.
Es ist einfach wichtig ein stabiles Spiel auf Community Basis zu bauen. Das werden die Leute auch spielen und sind dann auch bereit dafür Geld zu investieren. Aber kein P2W!
C&C muss wieder C&C werden (wie in Westwood Zeiten) oder zumindestens (das ist EA der C&C-Gemeinde schuldig) ein Generals mit Frostbite 2 Grafik werden!
\\edit:
Ich sehe hier zwar viele tolle Ideen im Thread, aber immer vorsichtig...C&C muss sich nicht weiter entwickeln, sondern wieder ein C&C werden --> Back to the Roots like AR1.
Realistische und Wirklichkeitsnahes Generals 2 Strategie Spiel.
Besonders wünsche ich mir eine reine Fraktion Robter Einheiten allerart mit echten Tarnmuster. Das würde hervorstechen und Eindruck machen.
Finde den Widerspruch.
Nein und kein free2play mist.