Columbo auf Abwegen ...
Hier schlägt sich der in ein stylisches Leder-Outfit gehüllte John im Wald mit finsteren Gesellen herum.
John McAffrey war Mitglied eines SWAT-Teams - bis er eine Geiselbefreiung gründlich vermasselte, indem er die Geisel nicht etwa aus ihrer misslichen Lage, sondern von allen irdischen Sorgen befreite. Jetzt ist er erfolgloser Detektiv. Hier steigen Sie in das Spielgeschehen ein, treten während Ihres ersten Auftrags der Mafia gehörig auf die Füße und erledigen fortan Aufträge für den Don, die Sie von der mexikanischen Wüste bis hinein in russische Bergwerke führen. Da es bei Ihrer Suche nach Frachtpapieren oder Kunstschätzen vor allem darum geht, unentdeckt zu bleiben, pirscht sich John ebenso wie Sam Fisher aus der Dunkelheit (allerdings in isometrischer 3D-Ansicht) an seine Gegner heran, zerschießt Lampen und versteckt erledigte Bösewichte in Kisten. Besonders in den letzten der insgesamt 16 Missionen kommen Sie aufgrund der zahlenmäßig überlegenen Feinde jedoch nicht um den Einsatz der insgesamt über 100 Pistolen oder (Automatik-)Gewehre herum. Genau hier beginnt Cold Zero, frustrierend zu werden. Die während eines Einsatzes aktualisierten Missionsziele führen Sie immer wieder an genau die Punkte, denen Sie zuvor wegen erhöhten Gegneraufkommens fernblieben und kaum, dass Sie euphorisch gestimmt einen Feind lautlos ausschalten konnten, werden Sie von einem seiner drei Dutzend Kollegen entdeckt.
