Codename: Panzers - Cold War-Test: Zeit-, aber kein Qualitätssprung
Der dritte Codename: Panzers-Teil macht einen Zeit-, aber keinen Qualitätssprung.
Quelle: PC Games
Panzer haben unterschiedliche Trefferzonen. Von zwei Seiten beschossen, hält selbst das dickste Stahlungetüm nicht lange stand.
Die verwendete Gepard-3- Engine hat nicht mehr viel mit dem Grafikgerüst von Phase One und Phase Two zu tun, was Vor- und Nachteile bringt. Das neue Panzers-Spiel sieht besser aus, bietet tolle Explosionen und Raucheffekte. Zudem fallen die Physik-Zerstörungen, eine Spezialität der Serie, in Cold War noch beeindruckender aus als in den Vorgängern. Auch die Einheitenmodelle sind in liebevoller Kleinarbeit ins Spiel eingebettet.
Wenn Sie der Artillerie Tarnnetze spendieren, sehen Sie diese kurz darauf über den Stahlpanzer des Gefährts gespannt. So spielt Codename: Panzers - Cold War in der Grafik-Oberliga des Echtzeit-Strategie- Genres mit, auch wenn es Perlen wie World in Conflict nicht das Wasser reichen kann. All die Optik-Blenderei sorgt allerdings dafür, dass das Spiel einiges an Rechenkraft frisst. Selbst auf den Maschinen unserer Hardware- Spezialisten konnten wir selten mehr als 25 Bilder pro Sekunde herausschlagen.
In den großen Schlachten der letzten Einzelspieler- Mission brach die Leistung sogar so weit ein, dass die Ruckler den Spielfluss störten. Komplett unspielbar wird Cold War aber nie. Die Entwickler haben dieses Problem über die Zoomstufe gelöst. Sehr weit hinaus zoomen Sie nämlich nicht. Dafür dürfen Sie nah an Ihre Untergebenen heran. Das sorgt zwar für ein Mittendrin- Gefühl, zerrt aber an den Nerven, da Sie oft die Übersicht verlieren oder die Reichweite einzelner Einheiten nicht einschätzen können. Inhaltlich gestaltet sich Cold War nicht ganz so mitreißend wie seine älteren Brüder. Das liegt zum einen daran, dass die fiktive Geschichte automatisch nicht so emotional angegangen wird wie die aufgeladene Weltkriegs-Thematik.
Quelle: PC Games
Dörfer dienen in Cold War nur als zerstörbare Kulisse. Zivilisten finden Sie auf den Karten nicht. Das nimmt ein wenig Realismus.
Zum anderen fehlen während der Missionen Hinweise auf die durchaus präsenten Story-Fortschritte. Wichtige Mitteilungen Ihrer Untergebenen, die auf veränderte Umstände wie eintreffende Verstärkungen hinweisen, werden nur in kleinen Textfenstern am linken Bildschirmrand angezeigt. Gleichzeitig spielt das Programm in der oberen rechten Ecke der Benutzeroberfläche ein Video ab, das die Vorgänge zeigt. In der Hitze des Gefechts übersehen Sie diese Einblendungen aber schnell. Eine kurze Spielpause, in der der Kartenausschnitt auf die entsprechende Einheit zentriert wird, wäre besser gewesen. Eine Sprachausgabe für die Heldeneinheiten innerhalb der Missionen natürlich noch besser.
Denn wie schon in den Vorgängern treiben auch in Cold War einige Hauptakteure die Story voran, die aber nur in den Zwischensequenzen mit eigener Sprachausgabe zu Wort kommen. Nettes Detail für Fans der Serie: Auch im heißen Kalten Krieg sind wieder die alten Haudegen am Start. Kirkland kämpft nun Seite an Seite mit dem früheren Reichswehr-Angehörigen Gröbel gegen das anrückende Russen- Heer.
Quelle: PC Games
Haben Ihre Einheiten einen Punkt eingenommen, wird flugs die Flagge gewechselt. Das System funktioniert zügig und unkompliziert, macht auch wie hier im Mehrspieler-Modus Spaß.
Das sorgt für Atmosphäre. Zwar bietet der dritte Panzers-Teil keine russische Kampagne, im Laufe der vier Akte ergeben sich aber interessante Wendungen, durch die Sie schließlich doch in die Stiefel eines russischen Befehlshabers schlüpfen. Ein feiner Kniff, der verhindert, dass der Geschichte die Luft ausgeht.
Im Vergleich zu der Version, die wir Mitte letzten Jahres in unserer Sneak Peek hatten, fällt auf: Cold War läuft weitaus stabiler, wirkt mehr wie aus einem Guss. InnoGlow hat außerdem an den Wegfindungsroutinen gearbeitet. Es kommt jetzt nur noch sehr selten vor, dass Panzer an Engpässen festhängen. Auch weite Wege schaffen Ihre Verbände ohne Hilfe. Zudem wurde die Einheiten-Balance verbessert.
Waren damals die sowjetischen Raketenwerfer noch ein ultimativer Rückzugsgrund, schalten ein paar schnelle, leichte Panzer die Stahlungetüme jetzt fix aus. Diese Verbesserung fällt aber, bedingt durch den zu leichten Einzelspieler-Part, nur im Mehrspieler- Modus auf (mehr dazu im Kasten "Russisch Roulette"). Einen überaus nervigen Schnitzer im Spieldesign haben die Entwickler nicht behoben: Noch immer lässt sich jeder Einheit nur eine Schnelltaste zuweisen. Mehrfachgruppierungen, längst Standard im Genre, sind nicht möglich.
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Das Spiel geht gar nicht !
Bin zutiefst enttäuscht, 50€ platt gemacht.
Maschienenwehr rattern bei jedem Gegner und nix anders ist da mehr hörbar. Mehr muss ich wohl nicht schreiben.
Leute das ist ne null Nummer ,billiger Schrott !
Panzers Phase 1 und 2 waren der Hammer
das spiel laggt 84 punkte sind viel zu viel
Mal so gefragt, was hat Atari gezahlt für die Positiven Testberichte?
Ich finde das ganze eine frechheit.
Also ich kann die Testberichte nicht nachvollziehen.
Im Offline-Kampangnen Modus Laggert das Spiel, und Online ist keiner da, kaum einer kann hosten oder andere dem gehosteten Spiel nicht beitreten.
Die Panzers Fans sind ganz schön enttäuscht von diesem Spiel.
Mal so gefragt, was hat Atari gezahlt für die Positiven Testberichte?
Ich finde das ganze eine frechheit.
Ich habe die "empfohlene" Systemvoraussetzung Dual Core mit 3ghz ich habe NVidia 8800GS , zwar Sound onboard aber nun sagt mir nicht das liegt daran das ich keine extra Soundkarte habe?
Mein Fazit Schlecht Programmierter Müll der nicht Onlinefähig ist.
Greez
H-A Schäning