Chronik einer Kolonialisierung - 2.610 - 2.700
In ziemlich genau einem Monat erscheint mit Civlization: Beyond Earth der nächste Teil der berühmten, Schlafmangel verursachenden, Strategiereihe mit Suchtpotenzial. Wir konnten vorab schon einmal ausführlich eine Preview-Version anspielen und berichten euch in diesem Artikel von unseren Erlebnissen. Dabei nehmen wir euch mit auf eine Reise durch die ersten 250 Jahre unserer Zivilisation.
2.611 n. Chr.
Mit einem Umweg über die Hauptstadt, um die Expeditionskits aufzufüllen, trifft mein Erkunder an der Absturzstelle ein. Dort wird umgehend eine Expedition errichtet. Ich bin gespannt, wie die Quest weiter geht.
2.612 n. Chr.
In diesem Artikel
In meiner Hauptstadt wird der Bau an der Reliquie der alten Erde vollendet. Damit produziert die Stadt jetzt die ersten Kulturpunkte. Wie bereits im Vorgänger ist Kultur wichtig für die Ausdehnung der Grenzen. Außerdem werden auf diese Weise die Werte der Zivilisation entwickelt. Ähnlich dem Politiksystem in Civ 5 könnt ihr nach jedem Kulturaufstieg einen Punkt in die Werte Militär, Forschung, Industrie und Entwicklung investieren. Zusätzlich winken sogenannte Synergie-Boni, die ihr durch eine bestimmte Anzahl an Werten in einer der vier Kategorie sowie insgesamt frei schaltet.
2.615 n. Chr.
Meine Expedition entdeckt Überlebende im Wrack der abgestürzten Raumschiffs. Der Questtext aktualisiert sich und offenbart, dass es sich um augmentierte Menschen handelt, die offenbar auf einem anderen Planeten versucht haben, ihre Körper der Umwelt anzupassen. Ich soll mich als nächstes entscheiden, ob wir die Überlebenden in unsere Gesellschaft aufnehmen, oder ob wir sie ihren eigenen Weg gehen lassen. Ich entscheide mich für die Aufnahme und berge zusätzlich noch Materialien aus dem Raumschiff. Die Quest ist damit allerdings noch nicht beendet. Ich soll als nächstes einen Außenposten errichten, wo sich die Augmentierten dann niederlassen wollen. Dazu muss ich jedoch zunächst weitere Forschungen betreiben.
2.616 n. Chr.
In meiner Gesellschaft kommt es zu Spannungen. Dabei dreht sich alles im die Reliquie der alten Erde. Die eine Hälfte meiner Leute würde das Artefakt gerne an einem ruhigen Ort verwahren und als Trauer-Schrein für Menschen mit Heimweh nutzen. Der Rest ist jedoch der Meinung, dass die Reliquie öffentlich zugänglich sein und nach traditionellem Wissen untersucht werden soll. Ich entscheide mich für den zweiten Weg und werde mit einem Kulturbonus belohnt.
2.617 n. Chr.
Erneut trifft eine Zivilisation von der Erde auf meinem Planeten ein. Diesmal handelt es sich um das Kavithanische Protektorakt unter der Führung von Kavitha Thakur. Außerdem siedelt sich die Handelsstation Barca in meiner Nähe an, mit der ich Handel treiben könnte. Die Handelsstationen sind ähnlich der Stadtstaaten in Civ 5 neutrale Städte, verfügen diesmal allerdings über kein eigenes Territorium und keine eigenen Einheiten. Aufgaben, Gunst und spezielle Belohnungen fallen weg, sie dienen ausschließlich als Handelspartner für Konvois.
2.619 n. Chr.
Meine Wissenschaftler haben erfolgreich die Pionierarbeit erforscht. Dadurch kann ich nun Handelswege und Kolonisten errichten. Der Weg zur Expansion meiner Kolonie ist geebnet. Mein Erkunder hat unterdessen ein zweite Ressourcensonde gefunden und Luxusgüter von der Erde geborgen, die meiner Kultur einen Schub verleihen.
2.621 n. Chr.
Eine weitere Ressourcensonde wurde geborgen. Darin findet mein Erkunder einen Reaktor sowie eine Treibstoffquelle, was einen Energiebonus einbringt. Durch eine Quest habe ich nach drei aufgesammelten Sonden außerdem wissenschaftliche Laborausrüstung zusammengestellt, die mir einen zusätzlichen Bonus auf Wissenschaft einbringt. Auf diese Weise motivieren die Quests den Spieler verschiedene Schritte zu unternehmen, um zum Beispiel die Gegend zu erkunden oder ein bestimmtes Gebäude zu errichten. Ihr könnt die Aufgaben natürlich auch ignorieren, aber denn gehen euch vielleicht tolle Belohnungen durch die Lappen.
2.622 n. Chr.
Mit Polystralien und ihrem Anführer Hutama erreicht eine weitere Zivilisation meinen Planeten. Langsam wird es voll hier.
2.626 n. Chr.
Quelle: PC Games
2.626 n. Chr.: Ein riesiger Belagerungswurm vor der Stadt.
Nicht nur die menschlichen Fraktionen stellen bei falscher diplomatischer Behandlung eine große Bedrohung dar. Auch die einheimischen Lebensformen gibt es mitunter in mächtigen Exemplaren, die von einzelnen Soldatentrupps nicht ernsthaft beschädigt werden können. Ein Beispiel dafür ist der gewaltige Belagerungswurm, der vor meiner Hauptstadt aufgetaucht ist. Bisher bin ich mit den Aliens ganz gut ausgekommen, aber dieses Vieh ist meiner Stadt gefährlich nahe.
2.632 n. Chr.
Mit der Afrikanischen Union trifft die letzte menschliche Fraktion ein. Die Gruppierung von Samatar Jama Barre lässt sich gar nicht so weit von meinem Gebiet entfernt nieder. Hoffentlich entstehen dadurch nicht später noch Spannungen zwischen unseren Völkern. In der Diplomatie, die sich kaum vom Vorgänger unterscheidet, entscheide ich mich erst einmal, eine neutrale Haltung einzunehmen.
2.634 n. Chr.
In meiner Hauptstadt wurden die ersten Kolonisten gebaut, die ich sofort los schicke, um einen geeigneten Bauplatz für meine nächste Siedlung zu suchen. Währenddessen kontaktiert mich der Anführer der Afrikanischen Union und bittet um 120 Einheiten Energie. Im Gegenzug bietet er mir einen Gefallen an, den ich zu einem späteren Zeitpunkt einlösen kann. Dahinter verbirgt sich eine der größten Neuerungen in der Diplomatie.
Gefallen sind eine Art neue Währung, mit der in den bilateralen Gesprächen zwischen Zivilisationen gehandelt werden kann. Mit dem Gefallen, den mir die Afrikanische Union schuldet, kann ich später hingehen und etwas von ihnen verlangen, ohne selbst etwas geben zu müssen. Dadurch dürfte ein wenig mehr Spielraum in die Diplomatie kommen, da ich Geschäfte abschließen kann, auch wenn ich gerade keine passende Gegenleistung parat habe.
2.638 n. Chr.
Quelle: PC Games
2.638 n. Chr.: Wissenschaftlicher Fortschritt.
Meine Wissenschaftler haben Maschinenbau erforscht, was es mir unter anderem ermöglicht, Titan auf der Karte zu sehen und abzubauen. Wie auch in den Vorgängern, gibt es in Beyond Earth wieder mehrere dieser strategischen Ressourcen, die für bestimmte Bauvorhaben und Einheiten gebraucht werden.
2.639 n. Chr.
An der Küste westlich meiner Hauptstadt habe ich meinen ersten Außenposten gegründet. Die Siedlung mit dem Namen Quyen ist klein und schwach, daher habe ich zwei Kampftruppen zum Schutz abgestellt. Anders als in den Vorgängern sind neu gegründete Siedlungen nicht sofort voll funktionsfähige Städte. Zunächst handelt es sich um Außenposten, die kaum umliegendes Land kontrollieren und auch nichts Produzieren können. Erst mit der Zeit erlangt der Außenposten die Kontrolle über alle umliegenden Felder und wird dadurch zur vollwertigen Stadt.
Bis es soweit ist, müsst ihr den Außenposten beschützen, da auch die Stadtverteidigung noch nicht funktioniert. Der Bau meines ersten Außenpostens habt auch die Quest rund um die Augmentierten einen Schritt weiter gebracht. Die Geretteten haben sich inzwischen vollständig in meine Gesellschaft integriert und es sollen nun Anstrengungen unternommen werden, ihnen ihre Menschlichkeit zurück zu geben.
2.644 n. Chr.
Quelle: PC Games
2.644 n. Chr.: Handelskonvoi eingerichtet.
Ich errichte einen Handelskonvoi und starte einen Handelsroute mit dem Tempel der goldenen Glocke, einer nahegelegenen neutralen Handelsstation. Wie im Vorgänger richtet ihr mit entsprechenden Einheiten Handelsrouten von euren Städten zu Handelsposten, Städten anderen Zivilisationen oder eigenen Städten ein. Die Zahl der möglichen Handelsrouten ist diesmal jedoch nicht für die gesamte Zivilisation beschränkt, sondern für jede Stadt extra. Je mehr Städte ihr habt, um so mehr Routen könnt ihr einrichten.
2.646 n. Chr.
Durch steigende Bevölkerungszahlen stoßen die Kliniken der Kolonie an ihre Grenzen. Was in Civ 5 die Zufriedenheit eurer Leute war, ist in Beyond Earth die Gesundheit. Ihr bewegt euch immer wieder auf dem schmalen Grat zwischen Expansion und Wohlbefinden eurer Leute. Die Zahl der Städte und Einwohner wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Mit Gebäuden und Forschungen steuert ihr positiv dagegen. Ich werde im Rahmen einer Quest zur Entscheidung gedrängt, wer im Notfall primär mit Gesundheitsleistungen versorgt werden soll, Ich entscheide mich für den Schutz der Zivilbevölkerung.
2.653 n. Chr.
Mein Außenposten Quyen hat sich endlich zu einer richtigen Stadt entwickelt und ich kann mit der Produktion beginnen. Meine zum Schutz abgestellten Soldaten ziehe ich wieder ab.
2.656 n. Chr.
Quelle: PC Games
Aliens, so viele Aliens.
Nachdem ich die ersten 50 Jahre friedlich mit der örtlichen Fauna gelebt habe, nimmt die Population der Aliens im Norden meines Gebietes offenbar immer weiter zu. Ich entschließe mich, präventiv gegen die steigende Bedrohung vorzugehen und ziehe meine Armee an der nördlichen Grenze zusammen. Beyond Earth nutzt hier das bewährte Prinzip von Civ , bei dem immer nur eine Einheit auf einem der Hex-Felder stehen kann. Ich erringe erste Siege und verzeichne selbst nur leichte Verluste.
2.658 n. Chr.
Die Vorfreude über die ersten Siege gegen die Aliens hält jedoch nicht lange an. Aufgrund einer deutlichen Übermacht ziehe ich meine Truppen zurück. Durch einen kulturellen Aufstieg kann ich in dieser Runde auch wieder die Werte meiner Nation ausbauen. Ich entscheide mich diesmal auf dem militärischen Zweig zu setzen, um Boni für das weitere Vorgehen gegen die Aliens zu erhalten.
2.659 n. Chr.
Die Spannungen zwischen den Aliens und meiner Nation werden immer größer. Die Biester haben jetzt schon meinen Handelskonvoi zum Tempel der goldenen Glocke zerstört. Ich bereite meine Truppen auf weitere Auseinandersetzungen vor. Unterdessen erhalte ich eine mysteriöse Botschaft (Quest), in der die sogenannte Culper-Zelle die Errichtung von Infrastruktur für Geheimoperationen fordert. Ein interessanter Gedanke, aber derzeit nicht meine oberste Priorität.
2.663 n. Chr.
Quelle: PC Games
2.663 n. Chr.: Aliens in unserem Gebiet.
Die Aliens sind erstmals in mein Territorium eingedrungen und haben dabei meinen Bautrupp zerstört. Meine Armee beginnt sofort mit dem Gegenschlag. In der Hauptstadt wurde unterdessen ein Thoriumreaktor gebaut. Auch die Fertigstellung vieler Gebäude startet passende Quests, bei denen ihr in der Regel über einen speziellen Verwendungszweck dieser entscheidet. Im Fall des Thoriumreaktors soll ich festlegen, wofür der produzierte Energieüberschuss verwendet werden soll. Ich entscheide mich für eine Verbesserung der eigenen Produktion.
2.674 n. Chr.
Mit einigen Verlusten ist es mir gelungen, die Aliens wieder aus meinem Gebiet zu vertreiben. Aus dem Norden scheint jedoch ein schier endloser Strom an Nachschub zu kommen. Ich hoffe, meine Truppen können die Stellung halten. Hilfreich ist auf jeden Fall die neue Entwicklung meiner Wissenschaftler. Die Erforschung der Ballisitik wirkt sich mit neuen Gebäuden positiv auf die Verteidigungsfähigkeit meiner Städte aus.
2.681 n. Chr.
Meine Truppen machen nun sogar Boden gut und drängen die Aliens weiter nach Norden zurück. Auf dem Weg konnte sogar ein Nest der Biester zerstört werden. Ähnlich den Dörfern der Barbaren im Vorgänger spawnen aus diesen Nestern immer wieder neue Einheiten der Aliens. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Spawnrate in Beyond Earth wesentlich höher ist und die Bedrohung durch die Aliens dadurch intensiver ausfällt.
2.687 n. Chr.
Meine Armee rückt auf ein zweites Nest der Aliens vor, das jedoch von einem Belagerungswurm bewacht wird. Eine unvorsichtige Marine-Einheit wird mit einem einzigen Angriff des Ungetüms fast vollständig ausgelöscht. Hier werde ich wohl schweres Gerät entwickeln müssen.
2.695 n. Chr.
Quelle: PC Games
2.695 n. Chr.: Funksignal entdeckt.
Wissenschaftler entdecken ein schwaches Funksignal aus einer vermutlich menschlichen Quelle, was erneut eine Quest auslöst. Ich schicke meinen Erkunder aus, um nach der Quelle zu suchen. Das verfolgen dieser zufälligen Aufgaben lohnt sich in der Regel, da Belohnungen winken, die eure Zivilisation nach vorne bringen.
2.697 n. Chr.
Meine Kolonie floriert trotz des Krieges mit den Aliens inzwischen ganz gut und ich gründe mit dem Außenposten Nhiet Tinh meine dritte Siedlung. Meine Armee hat Stellungen rund um das zweite Aliennest bezogen und hält den Feind zurück. Für einen erfolgreichen Angriff auf den Belagerungswurm fehlen mir aber weiterhin die richtigen Technologien. Hier zeigt sich ein weiteres Merkmal des Technologie-Netzes. Wer sich in eine bestimmte Richtung spezialisiert, muss zumindest vorerst auf andere eventuell wichtige Forschungen verzichten. Bei linearen System der Vorgänger wurde auf dem Weg ja doch irgendwie alles mitgenommen.
2.698 n. Chr.
In diesem Artikel
Hurra! In meiner Hauptstadt habe ich mit dem Stellarkodex mein erstes Wunder errichtet. Das Gebäude kommt vor allem der Wissenschaft zu gute. Die Wunder werden erneut in einem Infofenster präsentiert, das neben einem vorgelesenen Zitat schematische Pläne des Baus und die gewonnen Boni zeigt.

http://www.twitch.tv/couga83
;)
Genau das ist CIV.
Da müssen dann wohl wieder ein paar Chips Tüten herhalten. :-D
Und dann der übliche Spruch, nur noch ein Zug, dann geh ich ins Bett. :-)