Civilization 7: 25 Stunden gespielt - deshalb ist der Zeitalterwechsel sinnvoll!

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Civilization 7: 25 Stunden gespielt - deshalb ist der Zeitalterwechsel sinnvoll!
Quelle: Firaxis Games/2K Games/PC Games

In Civilization 7 krempeln die Entwickler das langjährige Spielkonzept ziemlich um. Unser Tester Vik schildert euch seine Eindrücke aus den ersten beiden Zeitaltern und vom bisherigen KI-Verhalten.

Die große Frage, die sich die allermeisten in der Civilization-Community aktuell stellen dürften, ist sicher: Funktioniert Civ noch, wenn man es in drei Stücke aufspaltet, die mehr oder weniger für sich stehen? Ich konnte Civilization 7 bereits über 25 Stunden lang spielen, aber final kann ich euch diese Frage trotzdem noch nicht beantworten. Denn bis zum Test darf ich nur über die ersten beiden Zeitalter sprechen. Und auch ein paar andere Aspekte sind noch tabu.

Was ich euch aber verraten kann: Hätte ich mich für die Umsetzung dieser Vorschau nicht zwingen müssen, das Spiel wegzulegen, hätte ich jetzt schon deutlich mehr Stunden auf der Uhr. Die Sogwirkung, für die Civilization berüchtigt ist, greift auch diesmal sofort. Jetzt sogar fast noch schlimmer als zuvor, weil ich mit den neuen Meilensteinen und den Akten immer spannende Ziele vor Augen habe.

Ich nehme euch in dieser letzten Vorschau zu Civilization 7 (jetzt kaufen 29,90 € / 64,99 € ) mit auf eine kleine Reise durch meinen ersten Spieldurchgang bis zum Ende des Zeitalters der Entdeckung. Und dabei verrate ich euch, was mir so alles aufgefallen ist - positiv wie negativ.

Spielstart mit China

Bei der Spielerstellung wähle ich eine kleine Karte mit sechs Spielern auf Kontinente Plus mit einem moderaten Schwierigkeitsgrad (insgesamt gibt es diesmal sechs Stück). Auffällig fand ich dabei, dass es bisher nur drei Kartengrößen gibt, wobei klein die mittlere davon ist. Standardgröße bietet mit maximal acht Spielern diesmal die bislang umfangreichste Option. Außerdem kann die Spieleranzahl diesmal nicht händisch an die eigenen Wünsche angepasst werden.

Beim Anführer entscheide ich mich für Konfuzius und die historisch dazugehörige Han-Dynastie aus China. Mein Plan für die Antike: ein paar Städte zu stattlicher Größe bringen und wissenschaftlich die Nase vorn haben.

Civ 7 Q&A im Live-Stream
Ihr habt Fragen zu Civ 7 oder möchtet noch mehr im Detail wissen? Dann schaut heute, bei unserem Tester Vik im Live-Stream vorbei und stellt eure Fragen im Chat.

Auf Twitch (VikSpielt) streamt Vik mehrmals die Woche entspannte Let's Plays mit Tipps und Challenges. Dort gibt's aktuelle Spiele, Dauerbrenner und Retro.

Der Siedler meiner noch jungen Nation ist an einer sehr interessanten Stelle gestartet: genau zwischen zwei schiffbaren Flüssen, die das Meer mit zwei Seen verbinden. Das bedeutet zu Beginn zwar weniger Bauland, soll sich später aber noch als wertvoll herausstellen. Denn schiffbare Flüsse zählen wie Seen und Meere als richtige Wasserfelder, weshalb Truppen sie nur mit Transportbooten überqueren dürfen.

Da ich die Tutorials für meine erste Partie auf höchster Stufe gelassen habe, werde in den ersten paar Runden komplett an die Hand genommen. Stadt gründen, mit einem Späher die Umgebung erkunden, Forschung auswählen - das kennt man alles. Und immer, wenn die Stadt um einen Einwohner wächst, kann ich ein neues Geländefeld sofort verbessern - Arbeitereinheiten gibt's diesmal schließlich nicht. Das ist deutlich unkomplizierter und erfüllt genauso seinen Zweck. Gute Nachricht für alle, die mit Teil 7 neu in die Reihe einsteigen möchten: Die Tutorials machen einen guten Job, die wichtigsten Spielmechaniken und Neuerungen zu erklären. Nur im Detail sollte Civ 7 die Spieler auch besser informieren, aber dazu später mehr.

Ein Erzähl-Event Quelle: PC Games Nach einigen Runden erhalte ich das erste Erzählereignis. Diese Mini-Events erzählen kleine Geschichten und stellen mich vor Entscheidungen oder geben mir Aufgaben. Dafür winken entweder sofort oder nach Abschluss Belohnungen. Neuen Spielern werden so sanft verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, während erfahrene Spieler Boni passend zu ihren Plänen sammeln können. Welche Events auftauchen, hängt unter anderem mit dem gespielten Anführer zusammen.

Städte und Gemeinden

Nahe meiner Hauptstadt hat mein Späher schon früh ein Naturwunder gefunden - ein idealer Platz für eine weitere Stadt! Also bilde ich einen Siedler aus und schicke ihn samt Eskorte los. Siedler sind in Civ 7 zwar nicht komplett wehrlos, aber dennoch leichte Beute.

Dieser Siedler gründet allerdings keine Stadt! Stattdessen werden nach der ersten Niederlassung grundsätzlich erstmal Gemeinden gesiedelt. Auch die wachsen und erschließen neue Felder, können aber keine Gebäude oder Einheiten bauen. Wenn ich in Gemeinden einen Kornspeicher oder sonstige Gebäude will, muss ich mein hart verdientes Gold ausgeben. Dafür zahlen Gemeinden aber auch ordentlich in die Staatskasse ein. Wer den Civ-Konkurrenten Millennia von 2024 gespielt hat, wird im Gemeinde-System einige Ähnlichkeiten erkennen.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Waldek777 Anfänger/in
        Also, ich finde den Zeitalterwechsel zu hart. Da belagert man vielleicht gerade die gegnerische Hauptstadt, ist kurz davor, die einzunehmen und dann Zeitalterwechsel und Puff wie durch Zauberhand oder Donald Trumo ist der 300jährige Krieg in 24 Stunden vorbei, fast als wäre nichts gewesen.

        Ich denke, ich werde erstmal abwarten, wie sich das Spiel nach Release entwickelt. Civ 6 wurde für mich auch erst durch Rise and Fall interessant. Immerhin fällt schon mal das "Bezirke-Tetris" raus. Das finde ich gut.
      • Von Waldek777 Anfänger/in
        Also, ich finde den Zeitalterwechsel zu hart. Da belagert man vielleicht gerade die gegnerische Hauptstadt, ist kurz davor, die einzunehmen und dann Zeitalterwechsel und Puff wie durch Zauberhand oder Donald Trumo ist der 300jährige Krieg in 24 Stunden vorbei, fast als wäre nichts gewesen.

        Ich denke, ich werde erstmal abwarten, wie sich das Spiel nach Release entwickelt. Civ 6 wurde für mich auch erst durch Rise and Fall interessant. Immerhin fällt schon mal das "Bezirke-Tetris" raus. Das finde ich gut.
      • Von Hurshi Hobby-Spieler/in
        Völlig albern alles was da steht , nix wa sSinn ergibt , das ist doch kein richtige Civ mehr . Da wart ich auf Epic :-p und selbst dann wird es das erste Spiel sein was ich nicht mal kostenlos haben will.
      • Von xaan Spiele-Kenner/in
        Historisch passend und Civ ist auch ein kleines bisschen Oxymoron. Es geht ja gerade darum, die Geschichte anders/neu zu schreiben. Zu schauen wie die Entwicklung verläuft, wenn die Vorbedingungen anders sind und andere Entscheidungen bedingen.
      • Von ViktorEippert Leitender Redakteur Themen
        Zitat von Nevrion
        Civilization 5 habe ich über 450 Std gespielt, oft auch im Multiplayer, Civilization 6 nicht mal 20 Std. (Nein, da fehlt keine 0) Was wäre denn da die allgemeine Prognose? Würde ich nach dem enttäuschenden Vorgänger wieder mehr Spaß an der Sache mit Teil 7 haben oder sollte ich lieber die Finger davon lassen?

        Das mit dem Volkswechsel durch Zeitalter finde ich nach wie vor nicht gut. Wenn ich in der Antike Japan spiele, will ich es auch in der Moderne spielen. Wenn es hier nur um die Namensgebung des Volks geht, ist das ja noch okay, aber das kann ich mir nicht vorstellen. Wenn aus den Inka plötzlich Peruaner werden, wäre das einfach ein Dealbreaker. Hängt sicher auch davon ab, welche Völker der 7. Teil überhaupt mit bringt.
        Das hängt schwer davon ab, wieso dir der sechste Teil nicht gefallen hat. Das Bezirks-Tetris spielt kaum noch ne Rolle. Die KI macht bisher einen zumindest besseren Eindruck wie beschrieben. Civ 7 fühlt sich in vielen Belangen vor allem einfach anders an.

        Wenn dich das mit den Völkern aus dem Spiel reißt, wirst du es aber schwer haben. Zumindest erstmal. Wenn dann in 5 Jahren über 50 oder 100 oder wie viel auch immer Völker drin sind mit Add-ons und DLCs, wirds sicher leichter sein, historisch besser passende Wechsel zu machen. Aber Wechsel sind es dann immer noch. Und soweit ich das verstehe, ist das ja, was dich stört. Es gab in der Geschichte nunmal nicht so viele Gebiete auf der Welt, wo ein Volk alle Zeitalter überdauert hat. China, Indien, vielleicht noch Japan, Korea und die persischen Völker zu nem gewissen Grad und dann wirds schon schwierig.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Civilization 5 habe ich über 450 Std gespielt, oft auch im Multiplayer, Civilization 6 nicht mal 20 Std. (Nein, da fehlt keine 0) Was wäre denn da die allgemeine Prognose? Würde ich nach dem enttäuschenden Vorgänger wieder mehr Spaß an der Sache mit Teil 7 haben oder sollte ich lieber die Finger davon lassen?

        Das mit dem Volkswechsel durch Zeitalter finde ich nach wie vor nicht gut. Wenn ich in der Antike Japan spiele, will ich es auch in der Moderne spielen. Wenn es hier nur um die Namensgebung des Volks geht, ist das ja noch okay, aber das kann ich mir nicht vorstellen. Wenn aus den Inka plötzlich Peruaner werden, wäre das einfach ein Dealbreaker. Hängt sicher auch davon ab, welche Völker der 7. Teil überhaupt mit bringt.
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