Cities: Skylines 2: Publisher kündigt Entwicklerwechsel für Städtebau-Simulation an

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News Jonas Herrmann - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Cities: Skylines 2: Publisher kündigt Entwicklerwechsel für Städtebau-Simulation an
Quelle: Colossal Order

Wenige Wochen nach dem Release des ersten großen DLCs von Cities: Skylines 2 gibt es große Veränderungen. Die Original-Entwickler sind nicht mehr am Spiel beteiligt.

Wer gehofft hatte, dass es mit dem ersten großen DLC "Bridges & Ports" endlich bergauf gehen würde für die Städtebau-Simulation Cities: Skylines 2, wird aktuell eines Besseren belehrt. Das Update kam bei den Spielern eher durchwachsen an, was sich jetzt wohl auch auf die weiteren Planungen hinter den Kulissen auswirkt.

Wie Paradox jetzt nämlich in einem Statement verkündet hat, wird Colossal Order, also das Studio, das auch den ersten Teil entwickelt hatte, nicht länger an Cities: Skylines 2 (jetzt kaufen 42,92 € / 47,49 € ) arbeiten. Die einst so erfolgreiche Zusammenarbeit endet also vergleichsweise abrupt nach etwas mehr als zehn Jahren. Cities: Skylines 2 wird ab sofort vom finnischen Entwickler Iceflake Studios betreut.

Cities: Skylines 2 - wie geht es jetzt weiter?

Dass in Cities: Skylines 2 riesiges Potenzial steckt, wissen die Spieler schon seit Oktober 2023, als der City-Builder veröffentlicht wurde. Eigentlich wussten sie es wohl schon lange davor, gilt doch der erste Teil bis heute als einer der besten Vertreter des Genres. Bisher ist es den Entwicklern aber nicht gelungen, dieses Potenzial auch umzusetzen.

Die Trennung von Paradox und Colossal Order ist daher gewissermaßen folgerichtig, sorgt aber natürlich auch für Sorgen bei den Spielern. Ob Cities: Skylines 2 jemals wirklich fertig wird, ist aktuell unklarer als je zuvor. Bevor Colossal Order die Arbeiten abschließt und sich neuen Projekten zuwendet, wird es noch einen Bikes-DLC geben. Die neuen Entwickler sollen sich in der Zwischenzeit einarbeiten.

Mattias Lilja, der Deputy CEO von Paradox Interactive, wird folgendermaßen zitiert:

Unsere Partnerschaft mit Colossal Order ist eine der längsten Beziehungen, die wir hier bei Paradox pflegen. Vier Spiele, Dutzende von Erweiterungen und eine Community von Millionen von Cities-Spielern - es ist bemerkenswert, wie viel wir gemeinsam erreicht haben. Wir haben großen Respekt vor dem Team von Colossal Order und sind gespannt, wie es für sie weitergeht. Wir unsererseits sind bestrebt, weiterhin für die leidenschaftliche Cities: Skylines-Community zu arbeiten und ihnen mehr Inhalte und neue Erfahrungen zu bieten.

Welche Projekte für Colossal Order als Nächstes anstehen, ist aktuell nicht bekannt. Ob die Trennung wirklich von beiden Seiten gleichermaßen gewünscht wurde, kann ebenfalls nur spekuliert werden. Aus Spielersicht bleibt nur zu hoffen, dass die Iceflake Studios die richtige Wahl für die Nachfolge sind und die Städtebau-Sim voranbringen können.

Quelle: Paradox

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cortex79 Gelegenheitsspieler/in
        Ein zu begrüßender Schritt. Denn mal ganz ehrlich, seit dem "Release" von CS2 ist das Städtebau-Segment zumindest bei mir tot! Ein völlig desolater Releasezustand, nicht enden wollende technische Probleme, schlechte Simulation (Verkehr etc.) und lächerlich bis peinliche DLC-Strategie, und in Kenntnis dieses Desasters hatte ich noch nicht einmal mehr Lust mich nochmal an CS1 zu setzen, mit dem ich hunderte Stunden Städtebauspaß hatte, schlichtweg weil es in die Jahre gekommen ist und die ganze Thematik "Bad Vibes" erzeugt - wir Gamer sind schließlich auch Lebewesen.

        Der Wechsel für mich daher folgerichtig. Denn für mich kann es aktuell nicht mehr schlimmer kommen. Einer der festen Bestandteile meiner Gaming-Historie/Portfolios: City-Building ist mit CS2 in schmerzliche Abstinenz überführt worden. Es kann also nur besser werden, oder man kloppt eben den finalen Sargnagel. Diese Entscheidung zu forcieren ist aber in meinem Sinne, dann könnten immerhin andere Studios übernehmen, und sich dem Konzept zielführend nähern. Ähnlich wie damals, als Maxis mit irgendeinem "SimDorf" mehr Sims als Städte pflegen wollte, und CO mit Paradox die gesamte Städtebau-Community in Ekstase versetzte.
      • Von Cortex79 Gelegenheitsspieler/in
        Ein zu begrüßender Schritt. Denn mal ganz ehrlich, seit dem "Release" von CS2 ist das Städtebau-Segment zumindest bei mir tot! Ein völlig desolater Releasezustand, nicht enden wollende technische Probleme, schlechte Simulation (Verkehr etc.) und lächerlich bis peinliche DLC-Strategie, und in Kenntnis dieses Desasters hatte ich noch nicht einmal mehr Lust mich nochmal an CS1 zu setzen, mit dem ich hunderte Stunden Städtebauspaß hatte, schlichtweg weil es in die Jahre gekommen ist und die ganze Thematik "Bad Vibes" erzeugt - wir Gamer sind schließlich auch Lebewesen.

        Der Wechsel für mich daher folgerichtig. Denn für mich kann es aktuell nicht mehr schlimmer kommen. Einer der festen Bestandteile meiner Gaming-Historie/Portfolios: City-Building ist mit CS2 in schmerzliche Abstinenz überführt worden. Es kann also nur besser werden, oder man kloppt eben den finalen Sargnagel. Diese Entscheidung zu forcieren ist aber in meinem Sinne, dann könnten immerhin andere Studios übernehmen, und sich dem Konzept zielführend nähern. Ähnlich wie damals, als Maxis mit irgendeinem "SimDorf" mehr Sims als Städte pflegen wollte, und CO mit Paradox die gesamte Städtebau-Community in Ekstase versetzte.
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