Call of Duty Vanguard im Test - Seite 3
Für Call of Duty geht es einmal mehr zurück zu den Wurzeln. Vanguard erzählt die Geschichte einer Spezialeinheit, die im Zweiten Weltkrieg einem Geheimprojekt der Nazis auf die Spur kommt. In unserem Test erfahrt ihr alles Wissenswerte zum Shooter.
In Vanguard können wir nun auch das Kampftempo anpassen. So lässt sich vor einer Runde festlegen, wie viele Spieler gegeneinander antreten. Zur Auswahl stehen Taktisch, Angriff und Blitz. Während Taktisch die üblichen 6vs6-Lobbys bietet, werden mit Angriff und Blitz die Matches wilder. Bis zu 48 Spieler tummeln sich dann nämlich auf einer Karte.
In diesem Artikel
Mit der zerstörbaren Umgebung, von der auch der Multiplayer profitiert, geht es in diesen Partien teilweise schon sehr chaotisch zu. In einer vollen Lobby erwarten uns hier nach dem Release wahrscheinlich auch Probleme beim Spawn-System. In unseren Anspielsessions war davon aber zum Glück noch nichts zu merken.
Wie sieht die Zukunft aus?
Wir müssen natürlich die nächsten Wochen abwarten, wie sich der Shooter im Multiplayer-Bereich entwickelt. Ob die Server dem großen Ansturm etwa Stand halten, ob Vanguard wieder mit Verbindungsschwankungen zu kämpfen hat und ob sich die authentische Aufmachung der Kampagne auch auf den Mehrspielermodus überträgt.
Quelle: PC Games
Durch die neuen Zerstörungseffekte können wir im Mehrspielermodus sogar neue Wege finden, um unsere Gegner zu überraschen.
Kann sein, dass wir stattdessen in wenigen Wochen erneut in kunterbunten Skins umherspringen, die nicht zum Setting des zweiten Weltkriegs passen. Ebenso wissen wir noch nicht, ob sich das sagenumwobene Skillbased Matchmaking ein wenig abgeschwächt hat. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Entwickler aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Bisher macht der Multiplayer jedenfalls einen positiven Eindruck.
Der Zombie auf der Torte
Bleibt nur noch ein Blick auf den Zombies-Modus von Vanguard. Auch in diesem hat sich einiges verändert. Wie schon beim Vorgänger, entwickelt wieder Treyarch den Koop-Zusatz. Mit bis zu drei Freunden stürzen wir uns erneut in das Gemetzel gegen die Zombiehorden.
Quelle: PC Games
Alles, was das Herz begehrt. Im Zombies-Modus von Vanguard befinden sich die wichtigsten Maschinen im Hauptgebiet.
Die Handlung erzählt die Vorgeschichte der Dark-Äther-Geschehnisse aus Black Ops Cold War. Die Story steht zum Release aber, genauso wie die bekannten Easter Eggs, noch nicht zur Verfügung und soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeliefert werden. Anders als der Vorgänger setzt Zombies diesmal nicht auf wissenschaftliche, sondern auf okkulte Experimente im Zweiten Weltkrieg. Oberst Wolfram von List spielt dabei unseren Widersacher und erweckt die Toten zum Leben.
Die Map ist dabei komplett unterschiedlich aufgebaut als in anderen Teilen. In einer Art Hub können wir Waffen aus der magischen Kiste ziehen und upgraden, Rüstung herstellen, Perks kaufen und Portale betreten. Hinter den Portalen befinden sich die eigentlichen Missionen.
Die Aufgaben sind leider sehr simpel gehalten und folgen dem Muster "farmen, überleben und einem Dämonenschädel zu einer bestimmten Position folgen". Immerhin dürfen wir auf bekannten Maps, wie zum Beispiel Shi No Numa, die Horden niedermetzeln.
Quelle: PC Games
Natürlich darf auch die magische Waffenkiste nicht fehlen. Dort lassen wir mitunter mehr Geld als am Pokertisch in Las Vegas.
Inspirieren lassen haben sich die Macher beim neuen Zombies-Modus im Übrigen vom preisgekrönten Indie-Rogue-lite Hades. Obwohl die Ansätze durchaus interessant wirken, konnte uns die Untoten-Schnetzelei noch nicht wirklich überzeugen. Im Vergleich zu den Vorgängern fehlen neben dem Content auch viele klassische Aspekte.
So dürfen wir keine Höllenhunde mehr bekämpfen oder Fenster mit Holzbrettern verbarrikadieren. Treyarch möchte zwar auch nach dem ersten Kapitel "Der Anfang" permanent neue Inhalte implementieren, der aktuelle Umfang dürfte Fans jedoch enttäuschen.
Mit der Freischaltung der ersten Season am 2. Dezember wird außerdem noch die neue Warzone-Map Caldera für die Battle-Royale-Fans der Reihe integriert. Die Speichergröße von Kampagne, Multiplayer und Zombies fällt mit knapp 100 GB dennoch deutlich geringer als bei den beiden Vorgängern.
Call of Duty: Vanguard ist am 5. November erschienen und für PC, PS5, PS4, Xbox Series X/S und Xbox One erhältlich.

Schade finde ich eher, dass man den letzten konsequenten Schritt nicht gegangen ist, und über Rassismus und Frauenfeindlichkeit in den eigenen Reihen nicht geredet hat. Ich bin mir nicht sicher welche "powerfrau" hier eigentlich ein Mann sein soll, aber die russische Scharfschützin basiert auf einer echten Person, die weiblich war (haben wir auch einen Artikel zu geschrieben) tatsächlich beruhen alle Charaktere auf realen Personen (die natürlich nicht unbedingt die exakt gleichen Wege hatten)
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Im Spiel bekommt man nur mit, dass die Nazis schwarze nicht ernst nehmen und Frauen... auch nicht ernst nehmen. Nazis sind kacke: keine besonders neue Massage, auch wenn sie wahr ist.
Dass im zweiten Weltkrieg durchaus schwarze mitgekämpft haben, wird viel zu selten gezeigt. Noch seltener, dass sie schlecht behandelt wurden. Sobald der Krieg vorbei war, wurden sehr viel farbige Einheiten umgehend wieder abgeschoben, besonders in Großbritannien. Einem Videospiel, dass sie mit schwarzen in der Kriegshistorie auseinandersetzt würde ich so eine Thematik durchaus zutrauen. Bei einem Call of Duty, wo sich sowieso schnell Leute über eine "woke" Agenda aufregen, weiß ich nicht, ob es nicht cleverer war, es geschichtlich langsam anzugehen
Vielleicht handelt es aber in einem Paralleluniversum, in dem farbige Soldaten in der US Armee in den 40er Jahren kommandieren durften. Nur einer von vielen gravierenden Fehlern.
Auch wenn diese nicht benannt werden, sollte jedem klar sein welche Personen da dargestellt werden sollten die ursprünglich ein Mann war.
Diese Spiel könnte von Netflix produziert worden sein...ABER man sieht anhand dessen was die Dame an Storys vorher schon geschrieben hat direkt, dass es nichts natürliches ist sondern ein Zwang stattfindet gewissen Rollen unbedingt als Frau zu besetzten.
Wie auch in Hollywood geht mir das total auf den Keks und wirkt merklich fehl am Platz
Aber am Ende ist immer die Frage, welchen Anspruch ich stelle und womit ich das Spiel vergleiche. Punkte-Wertungen sind einfach nicht so aussagekräftig und am Ende muss man halt auf das Fazit schauen und für sich selbst überlegen, wie viel Gewicht man in die Pro- und Kontrapunkte gibt