Modern Warfare 3 im Test: Multiplayer - Die positiven Aspekte

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Die Story von Modern Warfare 3 ist deutlich weniger verzweigt als noch in den Vorgängern. Das macht es dem Spieler leichter, der Handlung zu folgen.
Quelle: Activision

Modern Warfare 3 muss sich im PC Games-Test beweisen und besteht mit Bravour. Der neueste Teil der Serie kippt Altlasten über Bord, bleibt seinen Prinzipien aber treu. Wir sagen euch, wie gut die Singleplayer-Kampagne und der Spec-Ops-Modus sind. Der Test des Multiplayer-Modus läuft derzeit noch, das Ergebnis folgt in Kürze.

Flotte Mehrspielergefechte
Modern Warfare ist seit jeher für seine flotten Onlinegefechte bekannt und dieses Erbe führt Modern Warfare 3 natürlich fort. Respawn-Zeiten sind in der Regel nichtexistent, die Laufwege bis zum Getümmel minimal, binnen Sekunden nach dem letzten Bildschirmtod seid ihr wieder mitten im Geschehen.

Motivierende Rangaufstiege
Ihr klettert die Karriereleiter um 80 Ränge hinauf, könnt euch dann ein Prestigeabzeichen an die Brust heften und anschließend wieder von vorn beginnen. Dazu gibt es tonnenweise Titel, Embleme und Orden zu verdienen, sowie waffenspezifische Herausforderungen zu meistern. Dabei geht Infinity Ward zurück zu seinem levelbasierten Freischalten und verabschiedet sich von Black Ops Finanzsystem. Die Mechanik erinnert an beliebte MMO-Titel und funktioniert brillant gut. Ständig hagelt es Belohnungen und Anerkennung für eure Leistungen, das fühlt sich einfach gut an. Und es hält das Spiel frisch, da ihr ständig etwas Neues freischaltet und ausprobieren könnt.

Die Strike-Pakete verbessern das Balancing im Multiplayer-Modus. Hier punktet Modern Warfare 3. Quelle: mapmodnews.com Die Strike-Pakete verbessern das Balancing im Multiplayer-Modus. Hier punktet Modern Warfare 3. Neue Modi fördern Teamplay
Abschuss bestätigt erinnert sofort an Crysis 2, hier müsst ihr nämlich nach einem Abschuss noch den Dogtag eures Kontrahenten einsammeln, um den Punkt für euer Team zu markieren. Da jede Marke allerdings auch von jedem Spieler eingesammelt werden kann, können Spieler des gegnerischen Teams ganz einfach Abschüsse verwehren, indem sie die Blechmarken gefallener Kameraden vor dem Gegner einsammeln. Der Modus spielt sich temporeich, da Camper und Scharfschützen aus ihren Löchern kriechen müssen, um ihre Abschüsse tatsächlich zu verwerten. Der zweite neue Modus ist Teamverteidiger, hier gilt es eine Flagge zu erhaschen und deren Träger schließlich zu verteidigen - oder falls man im Gegenteam steht, auszuschalten und die Fahne für die eigene Mannschaft zu sichern. Das Team in Flaggenbesitz bekommt dabei doppelte Punkte - durch diesen Clou wird der Modus sehr teamorientiert, da jeder maximales Interesse am Überleben des Flaggenträgers im eigenen Team hat.

Strike-Pakete verbessern Balancing und Variabilität
Mittels drei verschiedener Strike Packages bekommt in Modern Warfare 3 einfach jeder die Killstreak, die er verdient. Wer wie gewohnt vorgehen möchte, entscheidet sich für das Sturm-Paket und baut eine Serie auf, indem er Gegenspieler ausschaltet, ohne selbst zu sterben. Mit wachsender Killstreak gibt es immer bessere Offensiv-Belohnungen, etwa Kampfhelikopter. Wer sich hingegen in der Regel einer ausgeglichenen Rate von Treffern und eigenem Ableben erfreut oder lieber seinem Team unter die Arme greift, der wählt die Support-Serie. Dieses Paket wirkt vor allem unterstützend, indem es etwa den Feindradar stört oder SAM-Werfer gegen feindliche Flugobjekte aufstellt. Klingt langweiliger als die Abteilung Attacke? Dafür bleibt die Serie der Support-Reihe auch nach dem eigenen Biss ins Gras bestehen. Zu guter Letzt gibt's noch das Spezialisten-Paket. Hier bekommt ihr pro zwei Eliminierungen einen zusätzlichen Perk spendiert. Gerade die Unterteilung in Support- und Assault-Pakete gefällt uns sehr, sorgt sie doch für variablere Spielstile und bremst die früher drohende Killstreak-Dominierung etwas aus. Außerdem zählen nun auch Punkte zur Serie hinzu, etwa für das Einnehmen von Flaggen, was das Teamplay fördert.

Enormer Mehrspielerumfang
16 Karten sind von Haus aus dabei, die bespielt ihr in zwölf Standardmodi, sechs witzigen Alternativvarianten und eine schier endlose Zahl an Optionen zur Erstellung eigener Modi. Dazu eine Unzahl an Waffen, Ausrüstungsgegenständen und freispielbaren Boni, sowie der erweiterte Spec-Ops-Modus mit Überlebensschlachten und 16 Missionen. Hier gibt's kräftig Onlinespaß fürs Geld!

Verbesserter Spec-Ops-Modus
Spec-Ops besitzt ein separates Levelsystem, um Ausrüstung und neue Karten freizuschalten. Im Modus Survival kämpfen Sie auf allen 16 Mehrspielerkarten gegen Feindwellen an. Motivierend, fordernd und perfekt, um die Maps kennen zu lernen. In den 16 Missionen erledigen Sie dagegen im Duo bestimmte Ziele, etwa das Retten von Geiseln oder Absolvieren eines Levels in bestimmter Zeit. Die Abwechslung in Koop-Aufgaben ist diesmal größer, außerdem gibt es einige coole Spielideen.

Unzahl an Einstellungsmöglichkeiten für unranked Matches
In unranked Matches kann der Host nun nach Belieben die Parameter des Spiels festlegen und damit nicht nur Spieldauer, Punktelimit oder eventuelle Zusatzbedingungen wie "Nur Headshots" definieren, sondern beispielsweise auch auswählen, mit welchen Waffen, Perks oder Klassen Spieler antreten dürfen. Wer will kann so ganz eigne Spielmodi erstellen. Perfekt für E-Sport-Turniere und LAN-Partys.

Geniales Replay-Theater
Wie aus den Vorgängern gewohnt lassen sich eure Partien im Replay-Theater speichern und jederzeit ansehen, sowie bearbeiten, um Spielzüge zu analysieren oder coole Aktionen in Videoclips zusammenzufassen. Dieses Feature sollte eigentlich in jedem Mehrspielertitel Standard sein!

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Modern Warfare 3 im Test: Singleplayer - Die positiven Aspekte - Inszenierung, Design und mehr
  2. Seite 2 Modern Warfare 3 im Test: Singleplayer - Die positiven Aspekte - Sound, Spec-Ops und mehr
  3. Seite 3 Modern Warfare 3 im Test: Singleplayer - Die negativen Aspekte
  4. Seite 4 Modern Warfare 3 im Test: Multiplayer - Die positiven Aspekte
  5. Seite 5 Modern Warfare 3 im Test: Multiplayer - Die negativen Aspekte und die Wertung
    • Kommentare (290)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von svd Mitglied
        Hmm, anfangs fand ich das Spiel ziemlich gut und abwechslungsreich inszeniert, ungefähr bis dahin, wo die Häuserkämpfe anfangen.
        Keine Ahnung, persönlich mag ich größere Areale lieber, als mich durch Schutt und Ruinen zu kämpfen.

        Was mich noch im weiteren Verlauf des Spieles geärgert hat, ist, dass ich andauernd gegängelt worden bin.
        Einerseits von Papa Price, der mir andauernd zeigen musste, wo's langgeht. (Es gibt wieder Schleichpassagen, aber seien wir mal realistisch, so aufregend wie das allererste Mal Pripyat mit Leftenant Price wird's nie wieder werden.)
        Dann vom Spiel selber, dass mir zB lustige Spezialwaffen in die Hand drückt, nur um sie mir Augenblicke später wieder zu entreißen.
        Außerdem werde ich anscheinend für blöd gehalten, weil ich zB. bei jedem Hindernis immer wieder daran erinnert werde, auf welche Taste ich die Sprungfunktion gelegt habe.

        Na, so dement bin ich auch nicht, dass ich mir nicht merken kann, was vor ein paar Augenblicken noch war.
        Na, so dement bin ich auch nicht, dass ich mir nicht merken kann, was vor ein paar Augenblicken noch war.

        Sonst... gut, dass es zu Ende ist. Im Prinzip fand ich es blöd, dass sie die Welt in MW2 in Trümmer gelegt haben.
        Das hat jegliches (zumindest semi-)realistische Setting in einem weiteren zukünftigen Titel von vornherein ausgeschlossen.
        CoD Postapocalyptic Warfare 1 : Jenseits der Donnerkuppel? Ähm, nein danke.
      • Von svd Mitglied
        Hmm, anfangs fand ich das Spiel ziemlich gut und abwechslungsreich inszeniert, ungefähr bis dahin, wo die Häuserkämpfe anfangen.
        Keine Ahnung, persönlich mag ich größere Areale lieber, als mich durch Schutt und Ruinen zu kämpfen.

        Was mich noch im weiteren Verlauf des Spieles geärgert hat, ist, dass ich andauernd gegängelt worden bin.
        Einerseits von Papa Price, der mir andauernd zeigen musste, wo's langgeht. (Es gibt wieder Schleichpassagen, aber seien wir mal realistisch, so aufregend wie das allererste Mal Pripyat mit Leftenant Price wird's nie wieder werden.)
        Dann vom Spiel selber, dass mir zB lustige Spezialwaffen in die Hand drückt, nur um sie mir Augenblicke später wieder zu entreißen.
        Außerdem werde ich anscheinend für blöd gehalten, weil ich zB. bei jedem Hindernis immer wieder daran erinnert werde, auf welche Taste ich die Sprungfunktion gelegt habe.

        Na, so dement bin ich auch nicht, dass ich mir nicht merken kann, was vor ein paar Augenblicken noch war.
        Na, so dement bin ich auch nicht, dass ich mir nicht merken kann, was vor ein paar Augenblicken noch war.

        Sonst... gut, dass es zu Ende ist. Im Prinzip fand ich es blöd, dass sie die Welt in MW2 in Trümmer gelegt haben.
        Das hat jegliches (zumindest semi-)realistische Setting in einem weiteren zukünftigen Titel von vornherein ausgeschlossen.
        CoD Postapocalyptic Warfare 1 : Jenseits der Donnerkuppel? Ähm, nein danke.
      • Von Lightbringer667 Spiele-Kenner/in
        Zitat von syntexa
        oookay, wusste nicht das man jetzt neuerdings ein spiel nur noch zu 50% durchspielt :D
        ja. die 100% kriegst nur, wenn du den ganzen intel quatsch der da irgendwo rumliegt suchst.
      • Von syntexa Anwärter/in
        oookay, wusste nicht das man jetzt neuerdings ein spiel nur noch zu 50% durchspielt :D
      • Von syntexa Anwärter/in
        mhhh steam zeigt mir an das ich schon 7 std gespielt hab aber unter kampagne steht was von 47%...
      • Von Lightbringer667 Spiele-Kenner/in
        Zitat von syntexa
        kommt nur mir das so vor oder ist der singleplayer wirklich fast doppelt so lang wie in den vorgängern ?

        Hab eigentlich genauso lang gebraucht wie immer. Ich glaub ich hab nur für CoD 1 (nicht MW1) länger als 6h gebraucht ^^
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