Modern Warfare 3 im Test: Singleplayer - Die positiven Aspekte - Sound, Spec-Ops und mehr

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Test Christoph Peter Schuster Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Die Story von Modern Warfare 3 ist deutlich weniger verzweigt als noch in den Vorgängern. Das macht es dem Spieler leichter, der Handlung zu folgen.
Quelle: Activision

Modern Warfare 3 muss sich im PC Games-Test beweisen und besteht mit Bravour. Der neueste Teil der Serie kippt Altlasten über Bord, bleibt seinen Prinzipien aber treu. Wir sagen euch, wie gut die Singleplayer-Kampagne und der Spec-Ops-Modus sind. Der Test des Multiplayer-Modus läuft derzeit noch, das Ergebnis folgt in Kürze.

Starker Sound
Zu den herausragendsten Punkten der Battlefield-Präsentation zählt seit Jahren der superbe Sound. Endlich kam diese Botschaft an der US-Westküste an und drängte Sledgehammer und Infinity Ward zu einer neuen Klang-Offensive. Die Waffen haben mehr Wumms; Schüsse und Explosionen krachen mit deutlich mehr Druck aus den Boxen - dank neuer Sound-Engine können selbst audiophile Naturen den Pixelkrieg in Hollywood-Qualität erleben. Geräuschkulissen klingen ebenfalls vielschichtiger, die Symphonie der Destruktion unterstreicht das Geschehen perfekt. Ebenso die Musik: Wo sich im Vorgänger noch Hans Zimmers typische Pathos-Klatsche in den Vordergrund drängte, wirken die neuen Kompositionen geschickter ins Gesamtbild integriert.

Die Abwechslung von Modern Warfare 3 ist wirklich enorm. Ihr werdet um den gesamten Erdball geschickt. Quelle: Activison Die Abwechslung von Modern Warfare 3 ist wirklich enorm. Ihr werdet um den gesamten Erdball geschickt. Viel Abwechslung
Modern Warfare 3 verpackt seine simplen Grundmechaniken wie gewohnt auf äußerst gekonnte Art. Ihr fahrt im Verlauf der Kampagne Schlachboot, steigt als Beifahrer ans Bordgeschütz eines Panzers, Helikopters und eines AC-130-Bombers. Dazwischen infiltriert ihr eine Feindbasis, taucht mit Navy Seals durch ein Hafenbecken, übernehmt die Rolle eines Scharfschützen und eines Juggernauts.

Spec-Ops-Modus
Modern Warfare 3 befördert die nette Dreingabe Spec-Ops zum echten Stundengrab. Wichtiges Instrument dabei: Ein separater Rangaufstieg. Ihr bekommt weiterhin bis zu drei Sterne pro abgeschlossener Mission, erhaltet zusätzlich aber wie im Mehrspielermodus Erfahrungspunkte und krabbelt die Karriereleiter hoch, was Zugang zu neuen Levels und besserer Ausrüstung gewährt.

Eine Hälfte des Koop-Umfangs besteht aus dem Überlebensmodus, der dem aus Gears of War 3 (Xbox 360) bekannten und beliebten Horde-Modus entspricht. Auf allen 16 Mehrspielerkarten verteidigt ihr euch zu zweit gegen anrückende Feinde. Die Gegner kommen in Wellen, die einerseits mit zunehmender Spieldauer immer stärker und zahlreicher werden und sich andererseits auch in ihrer Zusammenstellung unterscheiden. Die zweite Spielart des Spec-Ops entspricht dem Modus des Vorgängers und hält 16 Missionen für euch bereit, die auf abgeänderten Levelabschnitten des Soloabenteuers basieren. Dabei gibt es einerseits recht rudimentäre Aufgaben, die etwa das Eliminieren zweier Zielpersonen oder das Absolvieren eines Parcours in möglichst kurzer Zeit erfordern. An anderer Stelle warten die Entwickler aber auch mit witzigen Ideen auf: So beschränkt sich das Sichtfeld eines Spielers in der Mission Firewall auf die feste Position einer Überwachungskamera, von der aus er seinem Partner mittels Geschütztürmen den Rücken freihält. Spieler 2 schleicht dagegen durch den Level und hackt unter Zeitdruck Computerterminals, um seinem Partner neue Kameras und Geschützpositionen zu verschaffen. Eine großartige Idee! Bis auf drei Missionen lässt sich zudem jede Herausforderung auch alleine angehen, was den Schwierigkeitsgrad zwar erhöht, aber Solisten einige zusätzliche Stunden Spielzeit beschert.

Tolle Schauplätze
Unter dem Schutz einer Atemmaske rücken wir durch das von einem Giftgasangriff gezeichnete Paris vor, attackieren anschließend mit dem tschechischen Widerstand das nächtliche Prag, um später an der Seite deutscher Kameraden durchs zerbombte Berlin zu rollen. Dazwischen schickt uns Modern Warfare 3 in New York Big Apple, das verschneite Sibirien, eine Londoner U-Bahnstation und nach Samibia. Nennt einen großartigen Schauplatz dieser Welt - und wir sind uns beinahe sicher, Modern Warfare war dort!

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Modern Warfare 3 im Test: Singleplayer - Die positiven Aspekte - Inszenierung, Design und mehr
  2. Seite 2 Modern Warfare 3 im Test: Singleplayer - Die positiven Aspekte - Sound, Spec-Ops und mehr
  3. Seite 3 Modern Warfare 3 im Test: Singleplayer - Die negativen Aspekte
  4. Seite 4 Modern Warfare 3 im Test: Multiplayer - Die positiven Aspekte
  5. Seite 5 Modern Warfare 3 im Test: Multiplayer - Die negativen Aspekte und die Wertung
    • Kommentare (290)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von svd Mitglied
        Hmm, anfangs fand ich das Spiel ziemlich gut und abwechslungsreich inszeniert, ungefähr bis dahin, wo die Häuserkämpfe anfangen.
        Keine Ahnung, persönlich mag ich größere Areale lieber, als mich durch Schutt und Ruinen zu kämpfen.

        Was mich noch im weiteren Verlauf des Spieles geärgert hat, ist, dass ich andauernd gegängelt worden bin.
        Einerseits von Papa Price, der mir andauernd zeigen musste, wo's langgeht. (Es gibt wieder Schleichpassagen, aber seien wir mal realistisch, so aufregend wie das allererste Mal Pripyat mit Leftenant Price wird's nie wieder werden.)
        Dann vom Spiel selber, dass mir zB lustige Spezialwaffen in die Hand drückt, nur um sie mir Augenblicke später wieder zu entreißen.
        Außerdem werde ich anscheinend für blöd gehalten, weil ich zB. bei jedem Hindernis immer wieder daran erinnert werde, auf welche Taste ich die Sprungfunktion gelegt habe.

        Na, so dement bin ich auch nicht, dass ich mir nicht merken kann, was vor ein paar Augenblicken noch war.
        Na, so dement bin ich auch nicht, dass ich mir nicht merken kann, was vor ein paar Augenblicken noch war.

        Sonst... gut, dass es zu Ende ist. Im Prinzip fand ich es blöd, dass sie die Welt in MW2 in Trümmer gelegt haben.
        Das hat jegliches (zumindest semi-)realistische Setting in einem weiteren zukünftigen Titel von vornherein ausgeschlossen.
        CoD Postapocalyptic Warfare 1 : Jenseits der Donnerkuppel? Ähm, nein danke.
      • Von svd Mitglied
        Hmm, anfangs fand ich das Spiel ziemlich gut und abwechslungsreich inszeniert, ungefähr bis dahin, wo die Häuserkämpfe anfangen.
        Keine Ahnung, persönlich mag ich größere Areale lieber, als mich durch Schutt und Ruinen zu kämpfen.

        Was mich noch im weiteren Verlauf des Spieles geärgert hat, ist, dass ich andauernd gegängelt worden bin.
        Einerseits von Papa Price, der mir andauernd zeigen musste, wo's langgeht. (Es gibt wieder Schleichpassagen, aber seien wir mal realistisch, so aufregend wie das allererste Mal Pripyat mit Leftenant Price wird's nie wieder werden.)
        Dann vom Spiel selber, dass mir zB lustige Spezialwaffen in die Hand drückt, nur um sie mir Augenblicke später wieder zu entreißen.
        Außerdem werde ich anscheinend für blöd gehalten, weil ich zB. bei jedem Hindernis immer wieder daran erinnert werde, auf welche Taste ich die Sprungfunktion gelegt habe.

        Na, so dement bin ich auch nicht, dass ich mir nicht merken kann, was vor ein paar Augenblicken noch war.
        Na, so dement bin ich auch nicht, dass ich mir nicht merken kann, was vor ein paar Augenblicken noch war.

        Sonst... gut, dass es zu Ende ist. Im Prinzip fand ich es blöd, dass sie die Welt in MW2 in Trümmer gelegt haben.
        Das hat jegliches (zumindest semi-)realistische Setting in einem weiteren zukünftigen Titel von vornherein ausgeschlossen.
        CoD Postapocalyptic Warfare 1 : Jenseits der Donnerkuppel? Ähm, nein danke.
      • Von Lightbringer667 Spiele-Kenner/in
        Zitat von syntexa
        oookay, wusste nicht das man jetzt neuerdings ein spiel nur noch zu 50% durchspielt :D
        ja. die 100% kriegst nur, wenn du den ganzen intel quatsch der da irgendwo rumliegt suchst.
      • Von syntexa Anwärter/in
        oookay, wusste nicht das man jetzt neuerdings ein spiel nur noch zu 50% durchspielt :D
      • Von syntexa Anwärter/in
        mhhh steam zeigt mir an das ich schon 7 std gespielt hab aber unter kampagne steht was von 47%...
      • Von Lightbringer667 Spiele-Kenner/in
        Zitat von syntexa
        kommt nur mir das so vor oder ist der singleplayer wirklich fast doppelt so lang wie in den vorgängern ?

        Hab eigentlich genauso lang gebraucht wie immer. Ich glaub ich hab nur für CoD 1 (nicht MW1) länger als 6h gebraucht ^^
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