Call of Duty: Modern Warfare 2 im Test: Raumstationen, EMP-Rakten und geniale Grafik
Schneller, lauter, härter - Call of Duty: Modern Warfare 2 haut ordentlich auf den Putz!
Quelle: PC Games
Die Spielabschnitte in der amerikanischen Hauptstadt vermitteln Endzeitstimmung.
In den weiteren Einsätzen verschlägt es uns nach Rio de Janeiro, nach Moskau, auf eine Ölbohrinsel, nach Virginia und auch nach Washington DC. Washington? Die Hauptstadt der Vereinigten Staaten? Ganz genau, der Krieg gegen den Terror schwappt in Modern Warfare 2 vom Nahen Osten über Russland bis nach Amerika. Über das Warum wollen wir Ihnen an dieser Stelle, um nicht zu viel zu veraten, nichts erzählen. Aber stellen Sie sich besser schon mal auf eine Handlung voller Wendungen, Verrat und Überraschungen ein. Aber auch wenn die Entwickler sicherlich viel Energie in die Hintergrundgeschichte gesteckt haben, interessiert sie im Grunde wenig. Es ist ohnehin schwierig, dem roten Faden hundertprozentig zu folgen, da sich die Spielerperspektive in den sechs Stunden der Einzelspielerkampagne mehrmals ändert. Hartgesottene Fans der Serie stört das freilich wenig: Was passiert, ist den meisten nämlich ziemlich egal, aber jeder will verdammt noch mal sehen, wie es passiert! Im Bereich Inszenierung gehört Infinity Ward zu den Besten, die die Branche zu bieten hat. Aber auch das sind sicher keine allzu großen Neuigkeiten ... Der optisch beeindruckendste Höhepunkt (Vorsicht, Spoiler!): Als es Sie gegen Ende des Spiels nach Washington verschlägt, zünden die Russen eine EMP-Rakete und zerstören die Raumstation ISS. Die Folge: Alle elektronischen Kriegshelferlein fallen aus und - da klappten uns wirklich die Kiefer nach unten - alle Helikopter purzeln urplötzlich vom Himmel. Weltuntergangsstimmung vom Allerfeinsten, da könnte sogar Krach-Bum-Regisseur Michael Bay noch etwas lernen. Famos! Nettes, aber stimmiges Detail: Sogar das Rotpunktvisier Ihres Sturmgewehrs verweigert bis zum Ende des Abschnitts seinen Dienst.
Grafisch ist das Spiel ganz weit vorne. Und auch wenn die Performance durch teils auffallend statische Pflanzen und Schatten oder mehrmals wiederkehrende Charakter-Modelle erkauft wurde, fallen diese Makel in dem Actionfeuerwerk nicht weiter auf. Die Animationen hingegen springen direkt ins Auge und versetzen unsere Synapsen in einen regelrechten Freudentaumel: Da wird zu Boden geworfen, gestrauchelt und geschlittert, hingefallen, aufgestanden, gesprungen, blind über die Schulter gefeuert, abgeseilt und geklettert - das alles in einer technischen Brillanz, die uns bis dato noch kein anderer Entwickler geliefert hat. Auch die Spielumgebungen fallen positiv auf: Sie sind nicht nur liebevoll gestaltet und belebt, sondern auch wesentlich größer und offener als im Vorgänger. Das "Schlauchdesign" früherer Serienteile, bei dem es nur einen einzigen möglichen Weg zum Levelende gab, ist zwar nicht vollends Geschichte, längst aber nicht mehr so restriktiv wie im Vorgänger.
Quelle: PC Games,PC Games
Gegnern mit Schilden rücken Sie im Idealfall mit Granaten zu Leibe – oder Sie flankieren sie.
Vor allem die Aufträge in den Vereinigten Staaten wirken frisch, stimmig und ungeheuer bedrohlich. Ein Teil der fantastischen Gesamtatmosphäre geht dabei auf das Konto des Filmmusik-Komponisten Hans Zimmer, der jeder Mission, jedem Intro, jeder Zwischensequenz durch seine untermalenden Klänge zusätzliche Würze verleiht. Nur die deutsche Sprachausgabe überzeugt nicht vollends (allerdings nur im direkten Vergleich mit der Originalfassung). Vor allem dem Zigarren paffenden MacTavish hätte ein etwas männlicherer Sprecher gut zu Gesicht gestanden.
Die spielerischen Neuerungen lassen sich problemlos an einer Hand abzählen, trotzdem werfen wir Modern Warfare 2 keineswegs mangelnde Innovation vor. Was hätte man an einem der besten Shooter der letzten Jahre auch großartig verbessern sollen? Auf der Liste der frischen Zutaten stehen eher kleine Dinge wie Waffen mit Herzschlagsensor, kurze Fahrzeugsequenzen oder Abschnitte, bei denen wir uns in Zeitlupe durch Wände sprengen. Nicht zu vergessen der Spezialeinheiten-Modus, in dem Sie sich zahlreichen zusätzlichen Herausforderungen stellen. Der ist zu großen Teilen alleine zu bewältigen, viel unterhaltsamer wird's aber im Duo mit einem menschlichen Mitspieler.

eine kurze Zusammenfassung:
Level 1 ist ok, nichts besonderes aber ok
Level 2 ist fantastisch, der mit ganz ganz großem Abstand beste Level, den ich je in einem CoD gespielt habe
Level 3 kann man ja überspringen (nicht empfehlenswert)
und ab Level 4 müsste man den Namen des Spiels in Moorhuhn Warfare umbenennen, da es ab diesem Moment extrem eintönig und somit langweilig wird
MW 2 ist letztlich ein aufwändig inszeniertes, technisch fast perfektes Moorhuhn, sorry aber es ist so. Es kracht und rummst an allen Ecken, das soll wohl verbergen, wie spielerisch schwach der Titel doch ist (zumindest der SP). Nach 5,5 Stunden ist dann auch schon alles vorbei und man fragt sich: Das soll es jetzt gewesen sein ? Teil 1 hat mich doch noch etwas mehr gepackt, zumal hier auch etwas kritischer mit Krieg und Tod umgegangen wurde. Teil 2 ist dagegen plump und pathetisch, so sehr, dass es jeden Nicht-Amerikaner nerven muss. Tja, und dann noch die fiese Flughafenszene, die keinen tieferen Sinn hat (als Aufhänger hätte man das auch ganz anders inszenieren können) und völlig zurecht von Einigen als menschenverachtend angesehen wird. Unter dem Strich würde ich dem SP höchstens 75% geben, der MP ist dagegen schon stark.
das ist meine Meinung zu diesem Thema danke!!!
Sowas hat den namen Ballerspiel verdient. Denn da gehts um nichts anderes als sinnloses rumballern
Also als ich dieses Spiel spielte bin ich "auch mit offenem Mund vor dem Monitor erstar" aber nicht wegen der Grafik oder der filmreifen Inzinierung das steht ausser frage aber was Infinity Ward da abgeliefert hat sollte ihnen um die ohren gehauen werden sie tretten die Gesetze des guten Geschmacks mit Füssen. Diese Flughafenmission ist einfach an dummheit der Entwickler nicht zu überbieten. Versteht mich nicht Falsch ich spiele gerne Ego Shooter und bin auch nicht zimperlich was das an geht aber Modern Warfare hat uns um Jahre zurückgeworfen denn bis jetzt hatten wir immer das Argument das es um Taktik und Reaktion geht und nicht um das sinnlose Töten bei Call of Duty is das Stellenweise nicht mehr erkennbar und diese Moralfrage ist genauso Lächerlich wie Plump hab das spiel gekauft weil ich den ersten auch gut fand und habe das spiel dann sofort wieder verkauft als ich diese dumme Art mit der hier die Entwickler rangegangen sind Gewalt = mehr Geld auch wenn das spiel sonst viel richtig macht ist mir das zu viel das ist für mich keine Unterhaltung mehr da dreht sich bei mir der Magen um und ich SchEI? auf jedes weitere Call of FU** YOU das ist wohl unser Geist der Zeit dummer Patriotismus und ja nix hinterfragen was man da macht für so einen Schrott gehört Infinity verklagt
das ist meine Meinung zu diesem Thema danke!!!
Hans Zimmer macht super Musik.