CPU-Kauftipps: Intel Sockel 2011-3 und Mainboards für Intel
Neben den empfehlenswertesten Prozessoren von AMD und Intel haben wir auch passende Mainboards zu unseren Kauftipps. Außerdem gibt es noch einige allgemeine Tipps zum CPU-Kauf, denn stur auf die Anzahl an CPU-Kernen und den Takt zu blicken ist ein Fehler.
Für Enthusiasten: Intel Sockel 2011-3
Eines vorweg: wer keine Übertaktungsambitionen hat, für den ist der Aufpreis, der für einen Sockel 2011-3-Prozessor und ein passendes Board im Vergleich zu einem Intel Xeon E3-1231v3 inklusive Mainboard zu zahlen ist, viel zu hoch. Denn die Einsteiger-CPU, der Intel Core i7-5820k, kostet 390 Euro, ein passendes Mainboard 190 Euro, und beim nötigen DDR4-Arbeitsspeicher bezahlt ihr für acht Gigabyte mindestens 80 Euro (DDR3-RAM 60 bis 70 Euro). In der Summe stehen somit etwa 660 Euro zu Buche, und trotzdem gibt es (zumindest bislang) lediglich etwa 10 Prozent Leistungsvorsprung in Spielen.
Quelle: Asus
Asus Z97-Pro Gamer
Zur Verdeutlichung: für einen Xeon E3-1231v3 mit Mainboard und acht Gigabyte DDR3-RAM sind nur etwa 400 Euro fällig. Doch für diejenigen, die ohnehin bereit sind, für ein Set mit dem übertaktbaren Core i7-4790K und einem guten Mainboard plus Arbeitsspeicher um die 550 Euro zu bezahlen, kann auch der Core i7-5820k interessant werden. Der Aufpreis von etwa 100 Euro für das Sockel 2011-3-Paket ist zwar nicht gerade wenig - aber dafür bietet der teurere Core i7 sechs CPU-Kerne und beherrscht 12 Threads, was im Zweifel eine längere Nutzungsdauer ermöglicht.
In diesem Artikel
Wer zudem vielleicht ohnehin einen kompletten Übertakter-PC zusammenstellt, für den ist der Aufpreis in Relation gesehen am Ende auch nicht mehr ganz so hoch. Denn ein paar Prozent Leistungsplus sind ja schließlich vorhanden. Trotzdem ist beim Sockel 2011-3 klar: er richtet sich an Hardware-Enthusiasten mit viel Geld, zumal schon die nächst bessere CPU direkt 200 Euro mehr kostet als der Core i7-5820k. Nötig sind solche CPUs aber noch lange nicht, und einen Vorteil in Spielen bieten sie derzeit auch kaum - wir empfehlen euch eher den Griff zum Sockel 1150 und in einigen Jahren, wenn die CPU-Power nicht mehr reicht, dann direkt den Umstieg zu einem neueren Mainstream-Sockel.
Mainboards Intel Sockel 1150 und 2011-3
Zum Abschluss haben wir noch einige empfehlenswerte Mainboards für den Sockel 1150 und 2011-3 in einer Tabelle zusammengefasst. Die Chipsätze H97 und Z97 sind die beiden neuesten Chipsätze für den Sockel 1150, wobei der Z-Chipsatz alle Übertakter-Optionen ermöglicht und für die übertaktbaren k-CPUs der Core i5- und i7-Reihe gedacht sind. Wer nicht übertakten will, für den bieten die H97-Mainboards eine solide Qualität zum günstigen Preis und keine erwähnenswerten Leistungsnachteile im Vergleich zu den Z97-Modellen. Für den Sockel 2011-3 gibt es derzeit nur den Chipsatz X99, und das günstigste Board kostet nicht unter 190 Euro. Pro Chipsatz haben vier je vier Modelle mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis herausgesucht.
| Modell | Sockeltyp | Chipsatz | CF/SLI | Preis ab |
|---|---|---|---|---|
| MSI H97 PC-Mate | Intel 1150 | Intel H97 | Crossfire | 75 Euro |
| Gigabyte GA-H97-HD3 | Intel 1150 | Intel H97 | Crossfire | 80 Euro |
| ASRock H97 Pro4 | Intel 1150 | Intel H97 | nein | 80 Euro |
| Asus H97-Plus | Intel 1150 | Intel H97 | Crossfire | 95 Euro |
| Gigabyte GA-Z97X-Gaming 3 | Intel 1150 | Intel Z97 | SLI / CF | 120 Euro |
| ASRock Z97 Extreme4 | Intel 1150 | Intel Z97 | SLI / CF | 135 Euro |
| Asus Z97-Pro Gamer | Intel 1150 | Intel Z97 | SLI / CF | 135 Euro |
| MSI Z97-G45 Gaming | Intel 1150 | Intel Z97 | SLI / CF | 135 Euro |
| ASRock X99 Extreme3 | Intel 2011-3 | Intel X99 | SLI / CF | 190 Euro |
| MSI X99S SLI Plus | Intel 2011-3 | Intel X99 | SLI / CF | 210 Euro |
| Gigabyte GA-X99-UD4 | Intel 2011-3 | Intel X99 | SLI / CF | 215 Euro |
| Asus X99-A | Intel 2011-3 | Intel X99 | SLI / CF | 230 Euro |

Ich hab noch einen i7-2600k in der Kiste stecken und war kurze Zeit am überlegen ob ich mir einen neuen Prozessor zulegen sollte, da die Architektur insgesamt schon 4 Jahre auf dem Buckel hat.
Aber der Abstand zu den heutigen Prozessoren im Spielebreich ist eher marginal.
Hängt fast alles an den Grafikkarten....
Das Teil kostet 130 Euro und braucht bei 4,2 Ghz auch nur 80-90 Watt beim Gaming...
http://www.tomshardware.de/amd-fx-8320e-cpu-review-budget,testberichte-241705-2.html
Wenn es einen empfehlenswerten AM3+ Prozessor gibt, dann doch nur den...
Nach meinen Informationen soll der Broadwell zwar den nächsten Schritt machen allerdings soll es für die Gamer mit dem Skylake (Spätsommer) interessant werden. Lohnt sich die Wartezeit bis dorthin noch für diejenigen wie mich die seit 2009 mit einem Intel I7 920@3.5Ghz C0 Stepping unterwegs sind? Tatsächlich laufen bei mir noch viele aktuelle Spiele bei hoher Grafikeinstellung mit 120fps bei FullHD - Nvidia GTX780.
Bei Games bremst zudem die Grafikkarte 100mal eher als die CPU, wenn du einen modernen core i5/7 nimmst. D.h. selbst wenn die neuen kommenden CPUs doch POTENTIELL 20% schneller bei gleichem Preis oder wenig Aufpreis sind, wirst Du sicher noch eine Weile warten müssen, bis sich das in Games auch zeigt. Denn so ein Xeon E3-1230/1231 ist so stark, dass die Grafikkarte eben die Grenze darstellt. Sagen wir mal, der Xeon würde maximal bis zu 100 FPS mitmachen und ein neuer Skylake 120 FPS. Das wird Dir dann erst mal nix nutzen, weil bei hohen Details die Grafikkarte eh bei 70 FPS schlappmacht. Dann hast du am Ende vlt. nur 2-3% mehr FPS durch die bessere CPU effektiv. So ist das nämlich aktuell schon: ein i7 mit viel mehr Takt als der Xeon bringt in Games keine 5% Mehrleistung, und der teure i7-5820k mit 6 Kernen bringt auch nur um die 10% mehr FPS - und das alles auf einem eh schon sehr hohen Leistungsniveau
Ich hab noch einen i7-2600k in der Kiste stecken und war kurze Zeit am überlegen ob ich mir einen neuen Prozessor zulegen sollte, da die Architektur insgesamt schon 4 Jahre auf dem Buckel hat.
Aber der Abstand zu den heutigen Prozessoren im Spielebreich ist eher marginal.
Hängt fast alles an den Grafikkarten....