Intel Sockel 1150 CPUs: Celeron, Pentium, Core i und ihre Leistung

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Intel Core i5-4570
Quelle: PC Games Hardware

In unserem Special findet ihr Kauftipps und ein große Marktübersicht zu Prozessoren für Intels Sockel 1150 inklusive der neuen Haswell-Refresh-CPUs - wir verraten Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle.

Celeron, Pentium, Core i und ihre Leistung

Die Celeron-Modelle sind nur für absolute Sparfüchse und Büro-PCs zu empfehlen. Diese werden wir später in der Marktübersicht auch nicht aufführen. Die Pentium-Modelle wiederum bieten auch für Gaming-Einsteiger-PCs eine ausreichende Grundlage, da sie trotz nur zwei Kernen und einem Preis von um die 50 Euro mit Quadcores (Vier-Kern-CPUs) der älteren Generation gleichziehen, zum Beispiel mit einem Intel Q9500 oder AMD X4 965. Einen Leistungssprung von etwa 15 bis 20 Prozent macht ihr mit einem Intel Core i3. Diese CPUs ab etwa 95 Euro bieten zwei Kerne, aber vier Threads. Das heißt: sie können pro Kern zwei Aufgaben (Threads) durchführen, so dass sie praktisch wie ein Quadcore arbeiten. Die Core i5-Prozessoren bringen wiederum weitere 20 Prozent

mehr Spieleleistung im Vergleich zu den Core i3-CPUs.

Sie bieten vier echte Kerne und vier Threads. Die Top-CPUs für den Sockel 1150 sind die Core i7-Prozessoren, die vier Kerne, aber acht Threads bieten. Von der Leistung her sind sie bisher nur leicht vor den Core i5-Prozessoren entfernt, da letztere für aktuelle Spiele auch schon extrem stark sind und nur wenige Spiele von mehr als vier Kernen profitieren. Innerhalb der jeweiligen CPU-Typen bringt übrigens ein Mehr an Takt nicht sonderlich viel: 200 Megahertz mehr Takt entspricht bei 3,2 Gigahertz etwa sechs Prozent. Ein Spiel wird deswegen aber in den meisten Fällen eher deutlich unter sechs Prozent Leistungszuwachs haben. Generell gilt ohnehin, dass es sehr vom Spiel abhängt, ob eine besonders starke CPU einen Vorteil bringt.

Unser Kauftipp: ein Core i5 wird für absehbare Zeit für Spiele sehr gut ausreichen. Mit einem Core i7 habt ihr wiederum die Chance, das ihr eventuell von den modernen Spielekonsolen mit ihren Acht-Kern-CPUs profitiert. Denn möglicherweise werden Spiele schon in naher Zukunft auf acht Kerne optimiert, was dann auch für die PC-Version gilt. Es kann aber auch sein, dass dies noch länger auf sich warten lässt. Einige Intel Xeon-CPUs sind dabei ein sehr guter Kompromiss, besser gesagt: ein Geheimtipp.

Intel Xeon

Intel Core i5-4570 Quelle: PC Games Hardware Intel Core i5-4570 Mit dem Namen Xeon kennzeichnet Intel schon seit weit über 10 Jahren CPUs, die eigentlich für den Einsatz auf Server-Mainboards gedacht sind. Früher war ein Xeon meist viel teurer als ein gleichstarker normaler Prozessor - für einen Privat-PC also fehl am Platze. Mittlerweile sind die Xeon-CPUs preislich aber auf dem Niveau vergleichbarer Consumermarkt-Prozessoren. Die aktuellen Xeon-Prozessoren für den Sockel 1150 sind dabei bis auf geringe Taktunterschiede und bei einigen Modellen die fehlende interne Grafikeinheit absolut identisch zu Core i5 oder Core i7-Prozessoren. Zu erkennen sind die Sockel 1150-Xeons an dem Zusatz v3 hinter der Modellnummer. Ab einer Modellnummer von 1230 und höher haben die Xeons zudem 8 Threads - genau wie die Intel Core i7-CPUs. Da drei dieser Xeons zudem merkbar günstiger als der billigste Core i7 sind, kann man diese Xeon-Modelle als absoluten Geheimtipp bezeichnen - ihr findet diese Modelle später auch in der Marktübersicht.

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  1. Seite 1 Intel Sockel 1150 CPUs: alte und neue Mainboards
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  3. Seite 3 Intel Sockel 1150 CPUs: die Kürzel S, T und K; Was ist die TDP?
  4. Seite 4 Intel Sockel 1150 CPUs: Marktübersicht mit 30 Haswell-CPUs
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