Was passiert mit Bungie? Ex-Valve-Entwickler macht sich Sorgen um Destiny-Team

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News Sara Petzold - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Was passiert mit Bungie? Ex-Valve-Entwickler macht sich Sorgen um Destiny-Team
Quelle: Bungie

Nachdem der Release von Marathon für Bungie nicht den erhofften Erfolg gebracht hat, sorgt sich ein ehemaliger Valve-Entwickler offen um das Team. Seiner Meinung nach interessiert sich Sony nicht mehr besonders für das eingekaufte Studio.

Die fetten Jahre für Bungie sind vorbei: Während Destiny 2 mit seinem finalen Update langsam, aber sicher in den Sonnenuntergang reitet, lagen die Hoffnung des Entwicklerstudios auf Marathon. Aber dem Multiplayer-Shooter war der erhoffte Erfolg nicht vergönnt, ein Destiny 3 befindet sich offiziell nicht in Arbeit und die Frage steht im Raum: Wie geht es mit dem einstigen Stern am Videospielhimmel jetzt weiter? Ein ehemaliger Valve-Entwickler macht sich wenig Hoffnung.

Sony interessiert sich nicht mehr für Bungie, glaubt Portal-Autor

Chet Faliszek, der unter anderem als Autor an Portal und Left 4 Dead beteiligt war, glaubt, dass Sony nach dem enttäuschenden Launch von Marathon das Interesse an Bungie verloren habe. In einem Video auf Youtube erklärt er, durch das finale Update benötige Bungie nicht mehr viele Mitarbeiter, um Destiny 2 am Laufen zu halten.

Marathon derweil bewegt sich im Bereich um 10.000 zeitgleiche Spieler auf Steam, was "ein ziemlich tiefes Loch zum Rausklettern" sei, wenn man ein großes Team daran arbeiten lassen will. "Sony hat Bungie für ihre Mehrspieler-Titel gekauft", konstatiert Faliszek. "Aber Sony hat gerade überhaupt kein Investment in Multiplayer, und genau das war doch Bungies Ding." Deshalb habe er das Gefühl, dass Sony sich gar nicht mehr wirklich für Bungie interessiere.

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Nach dem Misserfolg von Marathon sei es zudem fraglich, ob Sony dem Studio noch einmal mit einem großen, kostspieligen Projekt wie einem Destiny 3 vertrauen werde. Dazu habe Marathon einfach zu viel Zeit, Geld und Ressourcen verschlungen. Wie es mit Bungie weitergeht, steht in den Sternen, aber aktuell steht es beleibe nicht gut um das Studio. Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich Bungie von dem aktuellen Zustand erholen kann, auch weil viele bekannte Entwickler das Studio bereits verlassen haben.

Was denkt ihr über die Zukunft von Bungie? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Chet Faliszek auf Youtube (via GamesRadar)

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ichmusssagen Gelegenheitsspieler/in
        Sony hat ja einige westliche Studios aufgekauft und sie alle mal machen lassen. Da kamen dann massiv kostspielige Enttäuschungen heraus.

        Hatten die Studios vielleicht zu wenig Druck finanziell erfolgreich zu sein?

        Gerade bei den visuellen Entscheidungen fehlt es bei Concord oder auch bei Marathon schon stark an Identifikationspotential. Der Versuch weniger Mainstreaming zu sein ist halt auch immer ein Risiko ...

        Zur Sorge um die Mitarbeiter: Nach dem was ich von Bungee mitbekommen, hatten sie ja viele Freiheiten im Design und sind nun selbst diejenigen, die für Vertrauen und weitere Investitionen werben müssen.
      • Von ichmusssagen Gelegenheitsspieler/in
        Sony hat ja einige westliche Studios aufgekauft und sie alle mal machen lassen. Da kamen dann massiv kostspielige Enttäuschungen heraus.

        Hatten die Studios vielleicht zu wenig Druck finanziell erfolgreich zu sein?

        Gerade bei den visuellen Entscheidungen fehlt es bei Concord oder auch bei Marathon schon stark an Identifikationspotential. Der Versuch weniger Mainstreaming zu sein ist halt auch immer ein Risiko ...

        Zur Sorge um die Mitarbeiter: Nach dem was ich von Bungee mitbekommen, hatten sie ja viele Freiheiten im Design und sind nun selbst diejenigen, die für Vertrauen und weitere Investitionen werben müssen.
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