Borderlands 2: Helden, Fähigkeiten, Humor und Waffen
Schon seit Wochen testen wir die PC-Version des Open-World-Shooters Borderlands 2. Heute endlich fällt das Embargo, wir dürfen über unsere Testeindrücke berichten. Ist Borderlands 2 besser als sein solider Vorgänger? Wir finden vieles, das uns besser gefällt, stoßen aber auch immer wieder auf verschenktes Potenzial.
Helden und Fähigkeiten: Blasser als erwartet
Vier neue Vaulthunter stehen in Borderlands 2 bereit, um Schätze zu bergen und Handsome Jack in den Hintern zu kneifen: Zero, Maya, Axton und Salvador. Optisch unterscheiden die vier sich grundlegend, doch spielerisch trennt sie nur eine einzige Spezialfähigkeit: Zero wird kurzzeitig unsichtbar, Maya hebt Feinde in einer Stasisblase in die Luft, Axton stellt ein Geschütz auf und Salvador feuert mit zwei Waffen gleichzeitig. Das kommt euch bekannt vor? Stimmt, die vier Neuankömmlinge ähneln ihren Vorgängern aus Borderlands enttäuschend stark. Auch die Fertigkeitsbäume könnten spannender sein: Denn auch wenn jeder Held drei verschiedene Ausrichtungen und damit Spielweisen erlernen kann, wirklich kreative Fähigkeiten oder Boni sind kaum dabei. Beispiel Axton: Der kann seine Gesundheit erhöhen, die Wirkung seines Turms verlängern, ihn mit einem Schutzschirm ausrüsten oder, mit einem der letzten Talente, sogar mehrere metallene Gefährten pflanzen. Cooles Zeug ist nicht dabei.
Wie toll wäre es gewesen, den Geschützturm in Borderlands 2 in eine fliegende Drohne zu verwandeln? Oder in einen ständigen, neben dem Begleiter herfahrenden Begleiter? Stattdessen gehen die Entwickler, wie bei vielen Punkten im Spiel, auf Nummer sicher und bleiben bei Bewährtem. Auch sonst bleiben die Rollen der Helden unscheinbar. Bis auf ein paar lockere Sprüche hier unterscheiden sich die Neuen nicht. Die mitreißenden Charakterzüge anderer NPCs fehlen diesen Figuren nahezu komplett. Wen ihr also spielt, ist bis auf die Spezialfähigkeit relativ egal. Neu hinzugekommen ist ein Token-System, mit dem ihr dauerhaft bestimmte Werte eures Charakters verbessert. Durch abgeschlossene Herausforderungen, von denen es unzählige gibt ("Bringe 25 Skags um" und solcher Kram) erhaltet ihr Punkte für euren permanenten Badass-Rang, wofür es wiederum Token gibt, die ihr dann in die gewünschte Aufwertung steckt. Die prozentuale Verbesserung zählt übrigens auch für eure Zweit- oder Drittcharaktere (Twinks).
Der Humor: Grandiose Geschmackssache
Quelle: PC Games
Borderlands 2: Wir haben den Rollenspiel-Shooter mit dem abgedrehten Humor und Tonnen von Waffen ausführlich getestet. (3)
Borderlands 2 nimmt sich nicht ernst. An keiner Ecke des Spiels. Der Humor ist die große Stärke des Spiels, so man denn auf dieser Art steht. Dreckig, ja; gemein, unbedingt! Schwarz: und wie! Unter der Gürtellinie, eher weniger. Dafür nimmt das Spiel Klischees auf die Schippe, lässt euch vollkommen bescheuerte Dinge für neurotische Bewohner erledigen und präsentiert an manchen Stellen Gags, die uns lauthals losbrüllen ließen. Die Witzigkeit bleibt dabei stets fein dosiert und wohlüberlegt, ohne über die Stränge zu schlagen. Dafür geht es aber auch ab und an heftig zu: Mord und Totschlag gehören auf Pandora nun mal zum Alltag. Das wird in Borderlands 2 teilweise so bitterböse präsentiert, dass einem das Lachen fast im Hals stecken bleibt: Ein kleines, knuffiges Mädchen, das fröhlich-pfeifend eine Teeparty für Kuscheltiere veranstaltet, nebenbei einen Banditen foltert und redet wie ein Gangster-Rapper in einem hirnrissigen Arschwackel-Hip-Hop-Video? Das geht über Humor hinaus, hier wird ein gesellschaftlicher Spiegel vorgehalten.
Roboter-Blödel Claptrap ist ebenfalls ein gutes Beispiel für den feinen Borderlands-Humor: Der einrädrige Blechkamerad hält sich selbst nämlich während des gesamten Abenteuers für den Helden - und euch für seine Handlanger. So kommandiert er euch fröhlich rum, während er selbst zumindest verbal immer wieder die Welt rettet - und dabei schon am simplen Türenöffnen scheitert.
Die Waffen: Viel Auswahl, wenig Neues
Das Markenzeichen von Borderlands 2 sind die unzähligen, immer wieder per Zufallsprinzip neu zusammengestellten Waffen. Keine Kombination ist gleich, ihr habt theoretisch Zugriff auf ein paar Millionen Schießprügel. Das gab es schon im ersten Teil, nun wurde das System ein wenig verfeinert. Einzelne Waffen unterscheiden sich jetzt auch optisch deutlich stärker von einander, oft erkennt ihr schon am Design, um welche Marke es sich handelt und welche Elementarkraft beim Abfeuern frei wird. Das Such- und Sammelprinzip funktioniert einwandfrei. Schon nach Minuten werdet ihr mit neuen Schießprügeln überhäuft, vergleicht Werte, tauscht aus, probiert rum und findet so nach und nach eure Lieblingswaffe (nur, um dann nach fünf Minuten erneut ein besseres Modell zu ergattern).
Ein wenig schade finden wir, dass sich die Entwickler nicht getraut haben, die schon aus dem Vorgänger bekannten Waffenkategorien für Borderlands 2 zu erweitern. Neben den üblichen Verdächtigen wie Hand- oder Schnellfeuerwaffen, Schrotflinten oder Raketenwerfern gibt es keine Neuzugänge. Warum nicht ein paar abgedrehte Modelle, Granatwerfer, Bögen oder Schwerter? Immerhin gibt es mit Held Zero einen Charakter, der ganz klar auf Nahkampf setzt! Auch hier merkt man wieder: Die Entwickler haben Kritikpunkte des Vorgängers beseitigt, sich aber nicht weiter hinaus getraut. Es gibt zum Beispiel nur eine einzige neue Elementarkraft namens Slag, die Gegner höchst anfällig für Schaden anderer Waffen macht. Nun ja.

Abmeldung in 3.2.1............
nichts drauf außer Zahnbelag und davon nicht wenig
Abmeldung in 3.2.1............
oder zockt selber Borderlands 2....Am 21.9 erschien BL2 und heute ist der 11.10 mmhh frag mich wie lange ihr bitte für ein Char. braucht naja.....jeder BL1 Fan wird dir sagen das BL2 Schlecht ist....0% mehr WUB WUB
Ah ja ...
Und schon hast du dich damit selbst als ernst nehmen zu müssenden Diskussionsteilnehmen disqualifiziert, nicht unbedingt weil du gleich mit Flames antwortest oder die Antwort schuldig bleibst was auf eine 90+ fehlt, nein, vielmehr deswegen weil du nicht Diskutieren willst, du willst deine Meinung durchsetzen und kommst damit nicht klar, das andere nicht blindlinks dieser folgen
Ein Phänomen das man u.a. auch bei Diablo gesehen hat oder WoW
Auch wenn ich nicht erwarte eine richtige Antwort zu bekommen, mit Rückfragen haste das ja nicht so, aber was bringt das mir eigentlich schnell durch zu sein? Irgendwelche besseren Waffen, Schadensboni oder gar einen Erfolg? Nein? Warum sollte es jemand denn dann machen?
Außerdem, nur als Tipp, nur weil andere eine ähnliche Meinung haben, wird die noch lange nicht richtiger davon
oder zockt selber Borderlands 2....Am 21.9 erschien BL2 und heute ist der 11.10 mmhh frag mich wie lange ihr bitte für ein Char. braucht naja.....jeder BL1 Fan wird dir sagen das BL2 Schlecht ist....0% mehr WUB WUB