Borderlands 2 im Test: Coole Waffen, abgedrehte Spielwelt, schräger Humor - Ab heute im Handel
Schon seit Wochen testen wir die PC-Version des Open-World-Shooters Borderlands 2. Heute endlich fällt das Embargo, wir dürfen über unsere Testeindrücke berichten. Ist Borderlands 2 besser als sein solider Vorgänger? Wir finden vieles, das uns besser gefällt, stoßen aber auch immer wieder auf verschenktes Potenzial.
Endlich - unser Borderlands 2 Test ist da! Manchmal ist es für Spieleredakteure wie uns wirklich schlimm, NICHT über ein Spiel reden zu dürfen. Obwohl wir schon seit Wochen jedes Detail verraten möchten, darüber diskutieren wollen, uns austauschen. Embargo-Geschichten verhindern das. Und wenn dieses Embargo, diese vom Publisher aus sicherlich total wichtigen Gründen aufgezwungene Redesperre fällt, dann brechen wir endlich unser Schweigen und erzählen allen, die es hören wollen (oder nicht), dass Borderlands 2 ein richtig, richtig gutes Spiel geworden ist. Nicht perfekt, nein, aber dafür ein gut 40-stündiges Ballervergnügen voll mit skurrilem, triefend schwarzem Humor, unzähligen Feuerwaffen ... und Claptrap.
Die Story: Kaum überraschend
Den gerade erwähnten Claptrap solltet ihr aus dem Vorgänger Borderlands kennen und ihn für seine schusselige Art, die vollkommen weltfremden Ansichten und das ständige Plappern entweder abgöttisch lieben oder zutiefst verabscheuen. In Borderlands 2 hat Claptrap eine größere Rolle spendiert bekommen und tritt öfter in Erscheinung. Er begleitet euch vor allem durch die Hauptmissionen und sorgt dabei für allerlei urkomische Momente. Wenn ihr den kleinen Kerl nicht leiden könnt: Keine Angst, wirklich übertrieben haben es die Entwickler nicht. Claptrap ist nicht der Star von Borderlands 2, euer Charakter ist es. Allzu oft müsst ihr Claptrap nicht ertragen.
Die Geschichte von Borderlands 2 selbst dreht sich um Oberbösewicht, Milliardär und Hyperion-Chef Handsome Jack, der es auf die Bewohner Pandoras, euch selbst und auch auf die Helden des ersten Teils abgesehen hat. Ihr stellt euch ihm in den Weg. Das ist größtenteils witzig und schön erzählt, wirklich spannend wird es aber kaum. Dafür ist der Plot zu vorhersehbar. Macht nichts, Handsome Jack ist einer der sympathisch-fiesesten Schurken, die wir je in einem Spiel erlebt haben! Er kontaktiert euch immer wieder über Funk, um euch zu ärgern oder mit sinnlosen Prahlereien zu nerven. Dank toller englischer und solider deutscher Sprachausgabe macht allein das Zuhören des selbstverliebten Mörders einen Riesenspaß. Auch sonst macht es Spaß, die vielen unterschiedlichen Charaktere der Spielwelt von Borderlands 2 kennenzulernen. Jeder von ihnen ist wunderbar abgedreht, hat mal mehr, mal weniger einen an der Klatsche und schickt euch oft in absurd haarsträubende Abenteuer. In Szene gesetzt werden die Auftritte durch kleine, coole Zwischensequenzen, wie ihr sie aus dem Vorgänger kennt.
Die Spielwelt: Groß und bunt
Quelle: PC Games
Borderlands 2: Wir haben den Rollenspiel-Shooter mit dem abgedrehten Humor und Tonnen von Waffen ausführlich getestet. (10)
Pandora ist riesig. Die offene Welt von Borderlands 2 ist dabei, wie schon im Vorgänger auch, nicht am Stück uneingeschränkt begehbar. Einzelne Bereiche (von denen es insgesamt erfreulich viele gibt) sind über Zugänge miteinander verbunden, dazwischen gibt es einen hübsch kurzen Ladebildschirm. Die Comic-Optik des Vorgängers wurde weiter aufgebohrt, ist jetzt noch bunter, detail- und abwechslungsreicher. Wer das schon im Vorgänger nicht mochte, wird sich mit den dicken Linien um Figuren und den knalligen Farben in Borderlands 2 allerdings schwer tun. Dafür gibt es nun wesentlich mehr landschaftliche Abwechslung. Statt ständigem Wüsten-Mad-Max-Szenario streift ihr schon zu Beginn durch verschneite Gletscherlandschaften, später geht es in saftig-grüne Highlands, wolkenverhangene Vulkangebiete, technisch hochgerüstete Städte oder verwahrloste Banditenverstecke.
Trotz einiger Unreal-Engine-3-typischer Ruckler beim Texturenladen sieht Borderlands 2 insgesamt richtig gut aus, was auch an den zuschaltbaren PhysX-Effekten liegt. Die sorgen nämlich für zusätzliche Partikeleffekte, realistisches Verhalten von Flüssigkeiten und zaubern zerstörbare und im Wind flatternde Stoffbahnen in die Gegend. Die landschaftliche Abwechslung ist enorm, auch wenn ihr öfter in bereits besuchte Gebiete zurückkehrt. Dafür könnt ihr wie im Vorgänger auch Fahrzeuge nehmen (zwei verschiedene Modelle, beide mit konfigurierbarer Bewaffnung und Lackierung) oder ein praktisches, aber teilweise umständlich platziertes Schnellreisesystem nutzen. Die Fahrzeuge selbst werdet ihr kaum brauchen, denn spielerisch sind sie komplett unwichtig. Schade, denn ein paar coole Rennen-Missionen oder Zerstörung mit vier Rädern hätten wir uns schon gewünscht.
Die Missionen: Erstaunlich durchdacht
Die Missionen in Borderlands 2 teilen sich klassisch in Haupt- und Nebenmissionen. Letztere gabelt ihr überall in der Spielwelt, hauptsächlich aber in der Stadt Sanctuary auf. Im Vorgänger waren das noch dröge Standardquests mit typischen "töte, such, hol oder bring"-Aufgaben. Dieses Mal haben die Entwickler auf die Kritik gehört und sich deutlich mehr Mühe gegeben. Viele der unzähligen Aufgaben sind erstaunlich kreativ, witzig und bleiben längere Zeit im Gedächtnis. Selbst stupide Kill-Quests sind in eine zum Brüllen komische Hintergrundgeschichte gepackt, so dass es nie langweilig wird, auch abseits der Hauptgeschichte zu jagen. Natürlich sind nicht alle Missionen derart gelungen und hin und wieder verfällt das Spiel in nerviges Backtracking, aber im Großen und Ganzen sind die kreativen Aufträge ein dickes Plus in der Welt von Pandora.
So helft ihr zum Beispiel einem Roboter, menschlich zu werden (indem ihr ihm Kleidung und ... äh ... Körperteile schenkt) oder sucht eine verfluchte Waffe, die euch schon nach einer Salve selbst in den Wahnsinn treiben wird. Ab und zu helft ihr dabei bekannten Charakteren wie Waffenhändler Marcus, Dr. Zed oder der freizügig gekleideten Moxxi. Die Helden aus dem ersten Teil von Borderlands, Roland, Brick, Lilith und Mordecai sind direkt in die Hauptgeschichte verwoben und geben euch nebenbei auch immer wieder kleinere Missionen.

Abmeldung in 3.2.1............
nichts drauf außer Zahnbelag und davon nicht wenig
Abmeldung in 3.2.1............
oder zockt selber Borderlands 2....Am 21.9 erschien BL2 und heute ist der 11.10 mmhh frag mich wie lange ihr bitte für ein Char. braucht naja.....jeder BL1 Fan wird dir sagen das BL2 Schlecht ist....0% mehr WUB WUB
Ah ja ...
Und schon hast du dich damit selbst als ernst nehmen zu müssenden Diskussionsteilnehmen disqualifiziert, nicht unbedingt weil du gleich mit Flames antwortest oder die Antwort schuldig bleibst was auf eine 90+ fehlt, nein, vielmehr deswegen weil du nicht Diskutieren willst, du willst deine Meinung durchsetzen und kommst damit nicht klar, das andere nicht blindlinks dieser folgen
Ein Phänomen das man u.a. auch bei Diablo gesehen hat oder WoW
Auch wenn ich nicht erwarte eine richtige Antwort zu bekommen, mit Rückfragen haste das ja nicht so, aber was bringt das mir eigentlich schnell durch zu sein? Irgendwelche besseren Waffen, Schadensboni oder gar einen Erfolg? Nein? Warum sollte es jemand denn dann machen?
Außerdem, nur als Tipp, nur weil andere eine ähnliche Meinung haben, wird die noch lange nicht richtiger davon
oder zockt selber Borderlands 2....Am 21.9 erschien BL2 und heute ist der 11.10 mmhh frag mich wie lange ihr bitte für ein Char. braucht naja.....jeder BL1 Fan wird dir sagen das BL2 Schlecht ist....0% mehr WUB WUB