Biomutant: Grafik-Benchmarks und Tuning-Tipps mit Top-System und Laptop
Das Open-World-Game Biomutant führt aktuell die Steam-Charts an. Wir haben das Spiel mit zwei Systemen getestet, um euch Tipps dazu zu geben, wie man die Grafikdetails anpassen kann, um Leistung zu gewinnen. Verwendet haben wie einen PC von Captiva mit einer Nvidia RTX 3090 und einen Laptop mit einer Nvidia GTX 1650.
Biomutant: Leistungstests und Tuningtipps
Das quirlige Open World-Spiel Biomutant ist seit dem 25. Mai im Handel zu haben. Wir haben den Titel, in dem ihr je nachdem, wie ihr den Charakter ausarbeitet, einen Waschbär-ähnlichen Helden spielt, der sich mit Waffen in einer Art Kung-Fu-Stil durch eine postapokalyptische Welt kämpft, natürlich bereits ausführlich getestet. Insgesamt kommt Biomutant bei der Fachpresse und den Spielern sehr unterschiedlich an - die einen feiern es, die anderen sehen zwar kein grundlegend schlechtes Spiel, sind aber enttäuscht und sehen sehr viel verschenktes Potenzial. Die Meinungen gehen hierbei ungewöhnlich weit auseinander.
In diesem Artikel
Wer an Biomutant interessiert ist, wird sich vielleicht fragen, wie gut es auf dem vorhandenen PC läuft und ob man die Grafikoptionen für eine bessere Leistung anpassen kann. Wir haben Biomutant daher gespielt und uns die Grafikmenüs genauer angeschaut, um euch Tuningtipps zu geben, mit denen ihr die Performance verbessern könnt. Denn vor allem bei den teils sehr schnellen Kämpfen sind hohe FPS-Werte (Bilder pro Sekunde) ein Vorteil. Zu diesem Zweck haben wir einen starken PC von Captiva als Testsystem verwendet. So sieht der PC aus:
- Modellname: Captiva Gaming G29AG 20V1
- Prozessor: Ryzen 9 3900X (12 Kerne, 24 Threads. Basistakt: 3,8 - Boosttakt 4,6 GHz)
- Mainboard / RAM: MSI B450 Gaming Plus Max / 32GB Crucial DDR4-2666l
- Grafikkarte: Nvidia GeForce RTX 3090 (24GB GDDR6X)
- Laufwerke: 1TB M.2-SSD, 2TB Festplatte
- Gehäuse / Netzteil: FSP CMT520 Plus / Captiva Power G650W
- CPU-Kühler: LC-Power LC-CC-240-LiCo (All-in-One-Wasserkühlung)
Biomutant: Erste Grafik-Erkenntnisse und Voreinstellungen
Da die Spieleengine, obwohl die Grafik detailliert, bunt und farbenfroh ist, vergleichsweise wenig Power benötigt, sind bei unserem starken Test-PC an sich gar keine Tipps nötig, um genügend FPS zu erhalten. Ohne zu weit vorzugreifen, aber: Biomutant läuft auf dem System selbst in 4K bei maximalen Details mit mehr als 70 FPS. Trotzdem zeigt sich auch bei dem Captiva-PC natürlich, welche Grafik-Optionen einen Einfluss auf die Spieleleistung haben.
Quelle: Screenshot Biomutant Antonio Funes
Niedrige versus Maximale Details bei Biomutant - vor allem die Schatten geben der Atmosphäre einen deutlichen Schub.
Passende Grafikeinstellungen können aber bei schwächeren Systemen hilfreich oder gar erforderlich sein, selbst wenn es nur um WQHD oder Full-HD geht. Da unser Test-PC bereits in WQHD und niedrigeren Details in den Bereich gerät, bei dem die CPU limitiert und man die Auswirkungen von Grafikdetail-Anpassungen schwer nachvollziehen kann, haben wir für Full-HD ein Notebook verwendet, in dem nur ein Core i5-9300H sowie eine Nvidia GeForce GTX 1650 arbeitet. Mit dieser Hardware sind bei Biomutant (jetzt kaufen 79,95 € / 35,99 € ) immerhin gut 40 FPS bei maximalen Details in Full-HD möglich. Doch was kann man verändern, um vielleicht auf 60 FPS zu kommen oder um Schlüsse zu ziehen, welche Änderungen für Grafikkarten etwas bringen, die nicht wie die RTX 3090 in unserem Test-PC selbst in 4K über 70 FPS ermöglicht? Natürlich kann man einfach direkt eine komplette Grafikstufe herunterschalten - hier bietet Biomutant vier Voreinstellungen: Niedrig, Mittel, Hoch und Maximal. Uns interessiert, wie sich die FPS-Werte je nach Wahl der Voreinstellung bei unserem PC und dem Notebook verhalten und ob es Sinn ergibt, einen oder mehrere Untermenüpunkte gezielt und abweichend von der Voreinstellung zu verändern. Einige größere Grafikvergleiche mit Screenshots, bei denen ihr per Schieberegler besser die Unterschiede zwischen zwei Detailstufen ansehen könnt, folgen noch später. Auf der nächsten Seite geht es aber zuerst um die Leistung und die Untermenüpunkte des Grafikmenüs.
