Battlefield 6 vor Open Beta: Ältere Rechner werden ausgeschlossen - TPM ein Muss

3
News Michael Miskulin - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Battlefield 6 vor Open Beta: Ältere Rechner werden ausgeschlossen - TPM ein Muss
Quelle: Electronic Arts

Battlefield 6 startet bald in die Open Beta - doch wer auf dem PC mitspielen will, braucht zwingend Secure Boot. Ohne die TPM-gebundene Anti-Cheat-Technik Javelin läuft nichts, was ältere Systeme außen vor lässt.

Wer in die bald startende Open Beta von Battlefield 6 starten will, braucht mehr als nur einen funktionstüchtigen Gaming-PC: Electronic Arts macht ernst in Sachen Sicherheit und setzt auf kernelbasierten Anti-Cheat - inklusive zwingend aktiviertem Secure Boot und TPM. Die Beta beginnt am 7. August, doch schon jetzt ist klar: Ohne aktuelle Hardware und einem konformen BIOS bleibt der Zugriff auf den neuen Shooter verwehrt.

Battlefield 6 - Open Beta: Sicherheit vor Spielfreiheit?

Zum Einsatz kommt EAs hauseigener Javelin-Anti-Cheat, der bereits 2022 eingeführt, aber nun noch enger mit Systemfunktionen wie TPM und Secure Boot verzahnt wurde. Laut EA sei das notwendig, um manipulierte Kernel-Treiber, Hardware-ID-Spoofing oder virtuelle Maschinen zu erkennen. In einem offiziellen Blog erklärt man, Javelin sei speziell für Battlefield angepasst und werde zur Beta als auch zum Release fester Bestandteil der Sicherheitsarchitektur sein. Während Windows-Nutzer die Problematik in der Regel mit ein paar BIOS-Einstellungen in den Griff bekommen, sind Steam-Deck-Nutzer übrigens wohl raus. Denn eine Secure-Boot-Emulation existiert bislang nicht.

<strong>Battlefield 6 - Open Beta: Ältere Rechner sind raus, TPM ein Muss</strong> (1) Quelle: Electronic Arts Battlefield 6 - Open Beta: Ältere Rechner sind raus, TPM ein Muss (1) In den sozialen Medien herrscht gemischte Stimmung: Während viele EAs harte Linie gegen Cheater begrüßen, äußern andere Kritik an der restriktiven Systempolitik. Ein Reddit-Nutzer bringt es auf den Punkt: "Ich fummel nicht an meinem BIOS rum, nur wegen eines Spiels. Bin aber trotzdem aufgeregt." Vor allem Linux-User und Hardware-Enthusiasten mit älteren Mainboards fühlen sich vor den Kopf gestoßen, weil Secure Boot und TPM dort oft nicht oder nur eingeschränkt unterstützt werden. EA verweist derweil auf eine eigene Hilfeseite zum Thema und betont, dass nur so ein fairer Spielbetrieb auf Dauer gewährleistet werden könne. Wer nicht an BIOS-Menüs herumschrauben möchte, wird wohl zu den Konsolenversionen greifen müssen.

Findet ihr EAs Anti-Cheat-Offensive gerechtfertigt? Gehen euch Secure Boot und TPM-Zwang zu weit, wenn am Ende der Spielspaß auf der Strecke bleibt? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet.

Quellen: Electronic Arts, TheRJMcFerran via Reddit

3
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Vavier83 Anwärter/in
        Hab nen teuren Rechner der vor einigen Jahren auf längeres zocken ausgerichtet war. Nach ner Aufrüstung mit ner 4k Grafikkarte letztes Jahr hat er auch keine Probleme neue Spiele in hoher Auflösung abzuspielen. Tja bloß das BIOS spielt für BF nicht mit. Interessant das es für PS5 und Xbox nicht nötig ist. Muss man sich ebenfalls jetzt alle 3-4 Jahre neue Rechner kaufen um Spiele zu spielen? Ich denke nicht. Cheater Problemlösung hin oder her aber durch zwang neuer Hardware fallen solche Spiele aus Prinzip schon weg aus meiner Wunschliste. Das ist eindeutig der falsche Weg um Produkte zu verkaufen und um gegen cheater vorzugehen. Ebenfalls werden diese BIOS Einstellungen das cheaten auch nicht verhindern da bereits schon cheater gesichtet wurden trotz dieser Einstellungen. jeder sollte mittlerweile wissen, das der Kampf gegen cheater AUSSER auf Konsolen verloren ist und mit Anti-Cheat s alleine nicht gewonnen wird wenn die Webseiten und der finanzielle Gewinn nicht durch Klagen verhindert und Schadensersatz verhindert wird.
      • Von Vavier83 Anwärter/in
        Hab nen teuren Rechner der vor einigen Jahren auf längeres zocken ausgerichtet war. Nach ner Aufrüstung mit ner 4k Grafikkarte letztes Jahr hat er auch keine Probleme neue Spiele in hoher Auflösung abzuspielen. Tja bloß das BIOS spielt für BF nicht mit. Interessant das es für PS5 und Xbox nicht nötig ist. Muss man sich ebenfalls jetzt alle 3-4 Jahre neue Rechner kaufen um Spiele zu spielen? Ich denke nicht. Cheater Problemlösung hin oder her aber durch zwang neuer Hardware fallen solche Spiele aus Prinzip schon weg aus meiner Wunschliste. Das ist eindeutig der falsche Weg um Produkte zu verkaufen und um gegen cheater vorzugehen. Ebenfalls werden diese BIOS Einstellungen das cheaten auch nicht verhindern da bereits schon cheater gesichtet wurden trotz dieser Einstellungen. jeder sollte mittlerweile wissen, das der Kampf gegen cheater AUSSER auf Konsolen verloren ist und mit Anti-Cheat s alleine nicht gewonnen wird wenn die Webseiten und der finanzielle Gewinn nicht durch Klagen verhindert und Schadensersatz verhindert wird.
      • Von LucyDemoon NPC
        Zitat von Sephiroth86
        find ich gut, sofern es gegen Cheater wirklich hilft :)
        nein hilft nicht es gibt genug cheats die in der selben kernel ebene laufen und somit nicht erkannt werden XD

        aber hey immer hin schließen sie absichtlich Linux user aus, wegen des anticheats was sogar eine Meldung aus gibt, das es Für Steamdeck und Linux nicht erlaubt ist, diese anwendung zu starten. Und Nein Secure boot lauft auch unter linux
      • Von Sephiroth86 Mitglied
        find ich gut, sofern es gegen Cheater wirklich hilft :)
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk