Battlefield 2 setzt konsequent den Weg fort, den Battlefield 1942 eingeschlagen hatte: Dichte Atmosphäre, atemberaubende Grafikpracht und die Nutzung von Fahrzeugen.
Anpassungsfähige Karten
Quelle: EA/ DICE
In den Städten sind Infanterieeinheiten besonders wichtig. Panzer fallen hingegen leicht einem Hinterhalt zum Opfer.
Schlichtweg genial ist die variable Kartengröße. Jede Map besitzt eine Konfiguration für 16, 32 und 64 Teilnehmer. Wollen Sie nur in einer kleinen Gruppe Schlachten schlagen, nehmen Sie die 16er-Version. In diesem Fall beschränkt Battlefield 2 den Krisenherd auf das Kartenzentrum, etwa die Innenstadt.
Flugzeuge gibt es in dieser Einstellung keine, die Infanterie steht im Vordergrund. Bei der Variante für 32 und 64 Leute fügt das Programm schrittweise weitere Bezirke inklusive neuer Respawn-Basen und zusätzlicher Vehikel hinzu. Schade, dass es so etwas nicht schon damals für die riesigen Battlefield 1942-Maps El Alamein oder Gazala gab. Nicht selten war man eine kleine Ewigkeit unterwegs, bis es zum Feindkontakt kam.
Charakterfrage
Quelle: EA / Dice
Hier belebt der Medic einen gefallenen Kameraden wieder.
Kennen Sie das auch: Sie stehen vor dem Kleiderschrank und wissen nicht, was Sie anziehen sollen? Ähnlich ergeht es Ihnen bei der Berufswahl in Battlefield 2. Gleich sieben Charakterklassen, also drei mehr als bei Battlefield Vietnam, stehen zur Wahl.
Das Beste daran: Jede Rolle besitzt ihre Daseinsberechtigung und ist abseits ihrer Spezialfähigkeit auch zum Kämpfen geeignet. Selbst der Sanitäter ist in Battlefield 2 endlich ein nicht zu unterschätzender Gegner geworden. Schließlich trägt er dasselbe Gewehr wie der normale Sturmsoldat.
Nur muss er auf den montierten Granatwerfer verzichten. Alles in allem ist der Medic die mit Abstand interessanteste Spielfigur. Mit dem Verbandspäckchen in der Hand heilt der Sani automatisch sich selbst und alle Kollegen in unmittelbarer Nähe. Doch damit nicht genug.
Segnet ein Teammitglied das Zeitliche, können Sie ihn mit dem Defibrillator wiederbeleben, was besonders praktisch ist, wenn Ihr Trupp weit hinter den feindlichen Linien unterwegs ist. Ein Universaltalent ist die Special-Forces-Einheit. Dank des C4-Sprengstoffs, der an Objekten haften bleibt, lassen sich selbst Panzer im Handumdrehen zerlegen.
Die Aufgaben des Scharf- und Panzerabwehrschützen - Letzterer führt eine Panzerfaust mit Lenkraketen im Inventar mit - erklären sich von selbst. Unverzichtbar für den Erfolg ist ferner der Versorgungssoldat. Er rüstet die Kollegen mit frischer Munition aus. Außerdem legt er mit dem MG vorzugsweise Sperrfeuer. Nachteil: Im Stehen treffen Sie mit der fetten Knarre auf Distanz nicht einmal ein Scheunentor.
Apropos Munition: Gehen Ihnen die Kugeln aus, haben Sie ein echtes Problem. Denn im Gegensatz zu früher existieren in Battlefield 2 keine festen Versorgungspunkte, an denen man sich neu ausrüsten und heilen kann. Dadurch gewinnt der Versorgungssoldat ebenso an Bedeutung wie der Sanitäter und der Pionier. Letzterer stellt nämlich so gut wie die einzige Möglichkeit dar, Fahrzeuge zu reparieren.
Der Clou: Hocken Sie als Pionier in einem Wagen, setzen Sie ohne Zutun sämtliche Vehikel um sich herum instand. Außer Ihr eigenes - dafür müssen Sie aussteigen und auf altmodische Art und Weise zum Schraubenschlüssel greifen. Das Aussehen Ihrer Spielfigur lässt sich übrigens nicht verändern. Was nicht weiter stört. Schließlich bleibt im Eifer des Gefechts keine Zeit, seine Kameraden zu mustern.

die Atillerie ist nicht zu stark
+ aufgrund der Sache mit nur einem Spielmodus hätte man dem Spiel vielleicht noch mehr Wertungspunkte abziehen können, wenn nicht sogar müssen
zudem ist die KI eher schlecht, schießt dafür aber meistens mit tödlicher Präzision (gerade auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad extrem frustrierend)
Weiterer Kritikpunkt: es gibt keine Singleplayer-Story
( da war selbst BF 1942 besser auch wenn man die "Story" schon in- u. auswendig kennt)
das einzig positive an BAttlefield sind Bad Company 2 (da stimmt fast alles) ,
der BF 2 Mod Battlefield Pirates 2 (ja ,manche Mods sind echt gelungen)
und (ich hoffe) BF 3
Nach einigen Updates hat Dice das aber in den Griff bekommen und man kann - wie wir ja alle wissen - auch hervorragend allein oder mit wenigen Freunden im Coop-Modus spielen. Ich hoffe natürlich, dass Dice es wieder in ein, zwei Monaten hinbekommt.
Ob die EInschränkung auf die 16 Spieler im Bot-Modus aufgehoben werden kann, da bin ich mir nicht so sicher. Das Spiel verschlingt im Netz bei 64 Spielern ja schon enorm Ressourcen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da noch Reserven gibt, um 63 Bots halbwegs intelligent zu simulieren. Selbst BF Vietnam hat da schon seine Probleme.
Gruß,
Tranquility
Na gut, die Bots
In erster Linie ist BF2 ein Multiplayer-Spiel. Bots sind nur eine Zugabe und man sollte froh sein, das es überhaupt welche gibt.
Das sehen SinglePlayer-Fans natürlich anders.
Aber viele könnten sich auch aufregen, das der Doom3 MP-Modus schwach ausgefallen ist oder das MaxPayne überhaupt keinen hat. Auch sinnlos....
Vielleicht wird die Anzahl der Bots durch Patchs/ Addons noch erhöht. Mal abwarten.
Schade :(
Auch hätten es ein paar Maps und Spielmodis mehr sein können, ansonsten allerdings find ich das Spiel insgesamt Spitze. Es macht wirklich schon sehr süchtig, wenn man da mal angefangen hat, ist es schwer wieder aufzuhören :-)
Mfg Shadow_Man
Wie stelle ich überhaupt die Botanzahl um?
Auserdem habe ich noch ein Problem.
Ich habe einen Athlon64 4000+, mit einer ASUS 6800GT und 1024PC400 Arbeitsspeicher, trotzdem ruckelt das Spiel am Anfang eine Weile, warum?