Assassin's Creed Valhalla: Wie frech ist der Echtgeld-Shop wirklich?

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Special Lukas Schmid - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 53,99 €
Assassin's Creed Valhalla: Wie frech ist der Echtgeld-Shop wirklich?
Quelle: Ubisoft

Neues Ubisoft-Spiel, neuer Echtgeld-Shop - der heißt in Assassin's Creed wieder einmal Animus Shop und lässt uns mit hart verdienten Moneten allerlei Ingame-Items, Skins und "Zeitersparer" kaufen, also Ressourcen-Pakete, geschnürt, damit man beim Assassin's-Creed-Spielen möglichst wenig Assassin's Creed spielen muss. Wie frech der Echtgeld-Shop in Assassin's Creed Valhalla ist, erklären wir in Text plus Video.

Woran denkt man sofort, wenn man an Assassinen und Wikinger denkt? Richtig - an Ingame-Shops, in denen man Echtgeld gegen eine fiktionale Währung namens Helix-Points eintauschen und sich damit allerlei halbgare Skins und "Zeitersparer" kaufen kann. Der ungeliebte Animus-Shop ist in Assassin's Creed seit geraumer Zeit fester Bestandteil, außerdem unter anderen Namen auch in anderen Ubisoft-Titeln und auch in Valhalla wieder mit dabei.

Lesetipp: Assassin's Creed Valhalla - Alle Kodex-Seiten und Assassinen-Büros finden

Wir dröseln ihn auf und erklären, ob absichtlich nerviges Gamedesign den Spielspaß schmälert, um die Leute zum Geldausgeben zu drängen.

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Helix-Points

Wie viel Geld kann man ausgeben? Nun, durchaus viel: Zwischen 4,99 und 49,99 Euro muss man löhnen, um zwischen 500 und 6600 Helix Points zu erhalten. Im Spiel selbst erhält man nur sehr geringe Mengen der Währung, gerade mal genug, um ein, zwei Kleinigkeiten im Shop zu erstehen.

Lesetipp: Assassin's Creed Valhalla - 10 Tipps im Einsteiger-Guide

Season Pass

Der Shop teilt sich auf in mehrere Bereiche. Unter "Add-ons" findet man unter anderem den Season Pass, darin enthalten sind die Questreihe "Die Legende von Beowulf", Ausrüstung, Siedlungs-Gegenstände, Schiffsdeko und Runen für die Waffen. Allerdings, hier kann man nicht direkt Helix Points ausgeben, sondern wird auf den Systemhersteller-Store verwiesen. Stolze 40 Euro kostet das Ding und wird in Zukunft um zwei große DLCs erweitert.

Ingame-Items

Unter "Eigentum" finden sich diverse Designs fürs Schiff, außerdem Gallionsfiguren und Heckschmuck. Hier könnt ihr auch Bäume für euer Dorf kaufen und diverse Schmuckgegenstände, die ihr in der Siedlung aufstellen könnt. Der Punkt "Charakter" enthält diverse Kostüme und zusätzlich exklusive Tatoos, die es im Spiel selbst nicht zu finden gibt. Unter "Waffen" findet sich genau das: einhändige und beidhändige Exemplare, Fernkampf-Waffen und Schilde. "Begleiter" umfasst Skins für unseren Adler und unser Pferd.

"Hilfsmittel" ist wieder einmal der wohl fragwürdigste Unterpunkt im Shop. Hier gibt es "Zeitersparer" zu kaufen, etwa die eigentliche Ingame-Währung Silber in verschiedenen Mengen, Herstellungsmaterialien für unsere Waffen- und Ausrüstungsupgrades und unterschiedlichste Karten, welche allerlei Items auf der Map aufdecken. "Pakete" zuletzt fasst in mehreren Bundles entweder je einen Ausrüstungssatz, eine Waffe, einen Schild, ein Reittier und einen Raben, die Einzelteile eines Schiffssets, je einen Baum plus vier Dorf-Dekostücke, oder je mehrere Tatoos zusammen.

Einordnung

Wie frech ist nun der Shop? Nun, zumindest bezogen auf die Hilfsmittel weniger, als er in Origins und vor allem Odyssey war. Valhalla erfordert kaum Erfahrungs-Grinding und ist so aufgebaut, dass das Erkunden der Welt tatsächlich Spaß macht. Trotzdem ist es ganz schön wagemutig, für das komplette Aufdecken aller Icons insgesamt 2350 Helix Points zu verlangen, also ganze 20 Euro. Will man von jedem Verbrauchsgegenstand einmal das größte Paket haben, sind dafür durch die seltsamen Helix-Point-Paketgrößen mindestens 30 Euro notwendig.

Bei den Skins und anderen Ingame-Goodies kann man Ubisoft zugutehalten, dass spannende Exemplare wie die Kostüm Bayeks aus Origins oder der Vogel-Skin zu Senu, ebenfalls aus Origins, per Uplay-Konto erstanden werden können. Also kein Geldausgeben, aber Uplay-Zwang - bei dem Dienst muss man sich übrigens ohnehin zwingend anmelden, um Valhalla spielen zu können. Hängt nur peripher damit zusammen, aber es wird übrigens auch eine durchgehende Online-Anbindung vorausgesetzt. In einem Singleplayer-Abenteuer, warum auch immer.

Jedenfalls, der günstigste Weg, um an alle Gegenstände zu gelangen, sind die Pakete. Wobei "günstig" hier sehr euphemistisch gemeint ist, denn insgesamt gilt es hier dann trotzdem 10000 Helix Points zu löhnen. Allergünstigstenfalls kommt man hier mit 85 Euro weg und hat dann noch einige sinnlose Helix-Überbleibsel am Konto liegen.

Fazit

Zusammengefasst: Zusätzlich zum Kaufpreis des Spiels, in der Standard-Fassung 70 Euro, kann man 40 Euro für den Season Pass löhnen, 20 Euro für Helferlein, mehr, wenn einem die Ressourcen nicht reichen, plus unfassbare 80 Euro für Ingame-Inhalte. Das sind 210 Euro, die man hier versenken kann. Ob einem die Inhalte das wert ist, ist wohl Ansichtssache. Bezüglich der Tatsache, dass solche Echtgeld-Shops in Vollpreis-Spielen eigentlich nichts zu suchen haben, kann man sich aber wohl einig sein. Das ändert aber nichts daran, dass Assassin's Creed Valhalla (jetzt kaufen 19,99 € / 53,99 € ) ein tolles Spiel ist. Warum, erklären wir in unserem Test. Wie steht ihr zum Animus-Shop, findet ihr ihn okay oder lehnt ihr ihn ab?

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    • Kommentare (58)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von AlBundyFan
        und selbst wenn es so ist - was regt dich das auf? das spiel nicht spielen und man muss sich genau 0 sekunden ärgern.
        Wer regt sich denn hier auf?

        Ich schreibe meine Meinung. Ende.

        Und ich würde vielleicht eben gerne Spiel XY spielen, weil mir das Setting oder das Gameplay jenseits des Grind gefällt, aber gerade wegen dieser künstlichen Content Streckung verzichte ich dann.

        Kein Grind, aber:

        in Relicta - eigentlich ein vom Gameplay recht gutes Portal ähnliches Kiste-auf-Schalter Spiel - gibt es zwischen den einzelnen Puzzlekammern sinnlose Wanderungen durch eine vollständig leere Raumstation, in der gefühlt in ~4 Stunden hin-und her-laufen gerade rund 3-mal was passiert, das jenseits von Tür per Knopfdruck öffnen liegt.

        Dieser "Inhalt" des Spiels hat nur die Spielzeit lästig in die Länge gezogen. Die Off Kommentare hätte man genauso gut auch in die Level verfrachten können.

        Das Spiel wäre besser gewesen, wenn man auf diese Teile verzichtet hätte.
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von AlBundyFan
        und selbst wenn es so ist - was regt dich das auf? das spiel nicht spielen und man muss sich genau 0 sekunden ärgern.
        Wer regt sich denn hier auf?

        Ich schreibe meine Meinung. Ende.

        Und ich würde vielleicht eben gerne Spiel XY spielen, weil mir das Setting oder das Gameplay jenseits des Grind gefällt, aber gerade wegen dieser künstlichen Content Streckung verzichte ich dann.

        Kein Grind, aber:

        in Relicta - eigentlich ein vom Gameplay recht gutes Portal ähnliches Kiste-auf-Schalter Spiel - gibt es zwischen den einzelnen Puzzlekammern sinnlose Wanderungen durch eine vollständig leere Raumstation, in der gefühlt in ~4 Stunden hin-und her-laufen gerade rund 3-mal was passiert, das jenseits von Tür per Knopfdruck öffnen liegt.

        Dieser "Inhalt" des Spiels hat nur die Spielzeit lästig in die Länge gezogen. Die Off Kommentare hätte man genauso gut auch in die Level verfrachten können.

        Das Spiel wäre besser gewesen, wenn man auf diese Teile verzichtet hätte.
      • Von Zybba Mitglied
        Zitat von AlBundyFan
        und selbst wenn es so ist - was regt dich das auf? das spiel nicht spielen und man muss sich genau 0 sekunden ärgern.

        aber ich habe ja zb. die erfahrung gemacht, daß bei world of tanks das eigentlich spiel (die schlacht wo man gegeneinander antritt) als lästig und grinding empfunden wird, weil das eigentlich spiel für die leute die freischaltung von neuen panzern ist.
        sie verstehen den kern des spiels als "grind" obwohl einem genau das eigentlich am meisten spaß machen sollte.
        Ich habe WoT noch nie gespielt. Von daher korrigier mich, wenn ich was falsches schreibe.
        Es ist doch so, dass die Freischaltung durch Echtgeld erfolgen oder zumindest beschleunigt werden kann?
        Daher wird bei solchen F2P Modellen der Freischaltfortschritt gerne langsam gestaltet.
        Die Spieler wollen neue Panzer, sehen Gegner mit Modell XY.
        Sie sind/fühlen sich im Nachteil. Durch diese Umstände steigt die Motivation, Geld zu investieren.

        Durch solche Streckmechaniken wird der Kern halt als Grind wahrgenommen, zudem man ihn monetär umgehen kann.
        Man hat ja dauernd die Karotte vor der Nase.

        Generell finde ich Modelle, die Gameplay Inhalte gaten ziemlich schlecht und daher persönlich auch unattraktiv.
      • Von AlBundyFan Hobby-Spieler/in
        Zitat von Worrel
        Das mag bei den AC Spielen so sein, aber es gibt definitiv Spiele, die Content Streckung nur einbauen, um XP Boosts oder Rohstoff Packs zu verkaufen.

        Und wenn das so gemacht wird, handelt es sich bei dem Übersprungenen nicht um das eigentliche Spiel, das man nicht spielen will, sondern um die künstlich langgezogene Farmstrecke.


        und selbst wenn es so ist - was regt dich das auf? das spiel nicht spielen und man muss sich genau 0 sekunden ärgern.

        aber ich habe ja zb. die erfahrung gemacht, daß bei world of tanks das eigentlich spiel (die schlacht wo man gegeneinander antritt) als lästig und grinding empfunden wird, weil das eigentlich spiel für die leute die freischaltung von neuen panzern ist.
        sie verstehen den kern des spiels als "grind" obwohl einem genau das eigentlich am meisten spaß machen sollte.
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von AlBundyFan
        nur ist dem nicht so. ich hatte weder bei origins noch odyssey irgendeine spürbare einschränkung ohne benutzung des shops..der grund: MIR HAT DA SPIEL SPASS GEMACHT
        Das mag bei den AC Spielen so sein, aber es gibt definitiv Spiele, die Content Streckung nur einbauen, um XP Boosts oder Rohstoff Packs zu verkaufen.

        Und wenn das so gemacht wird, handelt es sich bei dem Übersprungenen nicht um das eigentliche Spiel, das man nicht spielen will, sondern um die künstlich langgezogene Farmstrecke.
      • Von FBCrossos NPC
        Bei Assassin's Creed ist man allerdings nicht gezwungen Im Shop Geld auszugeben um weiter zu kommen.
        Kein Shop-Item bietet wirklich einen Vorteil. Die Ressourcen kann man sich auch recht einfach erfarmen.
        Die einzigen Dinge die tatsächlich nützlich sein können sind der Seasonpass, wegen den DLCs, und die Karten.
        Der Shop wird einem niemals aufgeträngt.
        Da gibt es ganz andere Spiele, wo man ohne Shop kaum eine Chance hat voran zu kommen.
        Also, der Shop ist kein muss, sondern nur eine Option, die niemand nutzen muss.
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