Assassin's Creed - So schneidet der Meuchelmörder auf dem PC ab
Ehre, Tod und Verrat - Altaïr meuchelt endlich auch auf dem PC, schwächelt aber auf Dauer etwas.
Quelle: pcgames.de
Der Konter klappt nur, wenn Sie rechtzeitig die Angriffstaste drücken. Dafür ist er sofort tödlich.
So stehen die fantastisch choreographierten Kämpfe im Mittelpunkt des Geschehens. Das Motion-Capturing hat sich gelohnt, die Bewegungen von Altaïr und seinen Gegnern wirken echt, größtenteils gehen sie fließend ineinander über. Sobald Sie allerdings die Fähigkeiten Konter und Ausweichen in petto haben, sinkt der Schwierigkeitsgrad rapide. An dieser Stelle genügt es, im richtigen Moment Maus- oder Leertaste zu betätigen. Dann rammt Altaïr sein Schwert in die Brust des Angreifers oder schlitzt dem Verdutzten in einer schnellen Drehung die Kehle auf. Es verwundert, dass der Titel angesichts solcher Szenen eine Jugendfreigabe ab 16 Jahren erhalten hat.
Ebenfalls grandios sind die akrobatischen Fähigkeiten des Kuttenträgers: Die Städte sind ein einziger Kletterspielplatz. Jedes Gebäude lässt sich bis zur Spitze erklimmen. Die Bewegungsfreiheit ist annähernd grenzenlos. Eine Flucht über die Dächer macht so beinahe mehr Spaß als die Attentate selbst. Assassin's Creed lässt Ihnen aber auch jede Menge Zeit, die Klettereinlagen ausgiebig zu nutzen. Optionale Nebenaufgaben wie das Sammeln von versteckten Flaggen und die tadellose Steuerung laden regelrecht dazu ein, einfach nur stundenlang durch die Gassen zu streifen.
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Das Finale selbst sowie der Endkampf wirken ein wenig einfallslos, überraschen aber trotzdem. Der Schwierigkeitsgrad sinkt wieder auf Normalniveau. Viele offene Fragen klären sich, neue stehen plötzlich im Raum. Seien Sie gespannt!
Diese wirken belebt und damit realitätsnah. Viele Passanten gehen ihrem Tagewerk nach, Bettler stehen am Straßenrand, die Stadtwache läuft Streife - nur selten hat man so viele NPCs auf einmal durch eine Spielgegend schlendern sehen. Zwar treffen Sie immer wieder auf Charaktere, die sich gleichen, doch ob der hohen Personendichte innerhalb der Städte fällt das kaum auf. Die Hauptdarsteller erscheinen noch detaillierter, ihre Mimik und Gestik passen wunderbar zu den getroffenen Aussagen in den Dialogen. Die Synchronisation ist stimmig, ein paar Schnitzer ausgenommen, bei denen sich Sprachsamples der Bevölkerung zu häufig wiederholen. Grafisch spielt Assassin's Creed klar in der obersten Liga mit. Die Texturen sind - bis auf wenige Ausnahmen - wunderhübsch gezeichnet, Überstrahleffekte sowie Tiefen- und Bewegungsunschärfe setzen Altaïrs Jagd nach dem Templerschatz filmreif in Szene. Was allerdings auf Kosten der Hardware-Anforderungen geht. Bei den oft auftretenden Clipping-Fehlern drückt man aber bereitwillig ein Auge zu. Die Weitsicht vermag zu beeindrucken: Haben Sie erst einmal die Kathedrale in Akkon, das höchste Gebäude in Assassin's Creed, erklommen, rücken die Kritikpunkte in den Hintergrund ...

verschenktes potential.. leider.. aber wenigstens nich in dem ausmaße eine hellgate london xD !
* WARNUNG - LEICHTE SPOILER *
Grafisch ist Assassin's Creed sowohl für den PC als auch für die PS3 eine Offenbarung - keine Frage. Spielerisch erinnert es mich eher an das gute alte Pirates!. Aber storymäßig ist es meiner Meinung nach das Schwächste, was ich seit langem gespielt habe.
Eigentlich spielen wir doch einen Typen der ein (sehr ausgefeiltes) Computerspiel spielt. Da gibt sich Ubisoft soviel Mühe eine glaubhafte fantastische Welt zu erschaffen in der ein spannender subtiler Krieg abläuft - nur um uns bei wirklich jeder Gelegenheit daran zu erinnern, dass eigentlich nichts echt ist. Warum? Wenn der Held stirbt - passiert eigentlich nichts. Wenn der Held verletzt wird - passiert eigentlich nichts. Warum war das nötig? Das Spiel hätte soviel mehr Atmosphäre gehabt, wenn wir das Gefühl hätten Altair zu sein und nicht in irgendwie mit einem Marionettensystem zu steuern. Dann hätten auch die repetierenden Missionen nicht gestört - weil man einfach wissen will, wie die Geschichte weitergeht. Wenn ich aber nach einem erfolgreichen Taschendiebstahl im Mittelalter die Informationen in meinem DNA-Profil als .pdf Anhang runterlade oder ständig geweckt werde weil meine Spielkonsole in der Spielkonsole überhitzt, dann ist jegliche Atmosphäre im Keim erstickt.
Selten hat ein Spiel soviel Potenzial verschenkt.
Wie ist eure Meinung dazu?
Geniales Spiel... Bin, ohne die Konsolenversionen zu kennen, da ran gegangen. Läuft auf meinem Intel Duo 6750 mit ner 8800 GTX und 2 GB Ram auf höchster Auflösung bei 22 Zoll TFT ohne Fehl und Tadel.
Plus: Geniale Grafik, spannende Story, grandioser Weitblick von den Aussichtspunkten,tolle Animationen der Leute in den Städten,viele Nebensachen zu erledigen ( ja, dass find ich klasse!), denn man muss ja nicht gleich mit dem Meucheln anfangen..... und noch mehr. Auch gut, dass in der PC-Version 4 weitere Sachen zu erledigen sind, die in den Konsolenversionen nicht dabei sind.
Doch wo Licht , da auch Schatten.
Minus: die Steuerung mit Keyboard und Maus ist nicht so gelungen ( z.B. ist das Bestehlen ziemlich nervig..), die Übersichtskarte ist etwas verwirrend, bei Gefechten ist die Kamera meiner Meinung nach, etwas zu weit weg, Draufsicht? Sprünge etc. bedürfen manchmal mehrmaliger Versuche.
Ansonsten ein Top-Game, ich denke,es sollte in keiner Sammlung fehlen.
Aufgrund des Endes wird es wohl eine Fortsetzung gen.
ich hab durch Zufall deine Frage im Titel entdeckt :D
meine Grafikkarte hat 512 MB
Zum Spiel selber ist aber glaube ich schon alles gesagt worden, weil es ohnehin nicht so viel zu sagen gibt. Die Geschichte wird nett vorgetragen, aber dem Spiel mangelts es wirkilch an Abwechslung. Nach 2 oder 3 Spielstunden hat man irgendwie das Gefühl sich bereits zu wiederholen und die Motivation sinkt merklich. Das Spiel lebt eindeutig zu 70% von seiner durchaus gelungenen Präsentation, von der man leider viel zu schnell alles gesehen hat