"Spieler, die Assassin's Creed Shadows ausprobieren, werden unsere beiden Charaktere zu schätzen wissen"

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"Spieler, die Assassin's Creed Shadows ausprobieren, werden unsere beiden Charaktere zu schätzen wissen"
Quelle: PC Games / Ubisoft

Matthias hat beim Studiobesuch zu Assassin's Creed Shadows auch mit Game Director Charles Benoit über verschiedene Aspekte des Spiels gesprochen.

Matthias Dammes: Gehen wir in die andere Richtung. Gibt es auch wieder einen geführten Modus für Leute, die nicht nur anhand von Hinweisen Quests folgen wollen, wie in den letzten Spielen?

Charles Benoit: Ja, es gibt einen geführten Modus. Wenn du diesen einschaltest, benötigst du keine Späher, um das Ziel zu finden. Du hast keine Hinweise, sondern nur den Questmarker mit der kleinen Zone. Du musst also immer noch beobachten, aber du musst nicht danach suchen. Späher sind dann immer noch nützlich für Schmuggel und andere Dinge.

Matthias Dammes: Was mir gestern beim Spielen wirklich gefallen hat, war die Trennung von Sprinten und Parkour. Das war für mich in den letzten Spielen immer ein Problem. Was waren deine Gedanken hinter dieser Neuausrichtung der Charakterbewegung?

Charles Benoit: Nun, in Japan gibt es nicht viele Dinge, auf die man klettern kann. Viele Dinge sind flach oder nur ein oder zwei Stockwerke hoch. Daher war es für uns eine Selbstverständlichkeit, den Sprint ohne automatisches Klettern zu haben, um sich zwischen den Hindernissen hindurchschlängeln zu können.

Naoe und vor ihr ein Arm mit der versteckten Klinge der Assassinen. Quelle: Ubisoft Matthias Dammes: Im Kampf gibt es dieses waffenbasierte Fortschrittssystem. Abgesehen von einer Einblendung, die mir mitteilte, dass ich mich bei irgendetwas verbessert habe, konnte ich gestern nicht wirklich ins Detail gehen. Was genau kannst du mir über das System sagen?

Charles Benoit: Jede Waffenkategorie hat ihren eigenen Meisterungsbaum. Wenn du Punkte ausgibst, schaltest du verschiedene Arten von Fähigkeiten frei, manchmal passive, manchmal solche, die du ausrüsten kannst, also aktive Fähigkeiten. Und je mehr du ausgibst, desto mehr erhöht sich die Waffenkategorie in Bezug auf die Werte.

Matthias Dammes: Also habe ich mir das ein wenig wie die guten alten "Learning by Doing"-Rollenspielsysteme vorzustellen?

Charles Benoit: Ein wenig, aber man muss die Leute nicht aktiv mit dem Katana schlagen. Man erhält diese Meisterschaftspunkte. Es geht also mehr darum, dass man bestimmte Ziele tötet. Wenn man die gezeigten Samurai erledigt, erhält man diese Meisterschaftspunkte, die man ausgeben kann, wo man will. Und wenn man möchte, dass das Katana die beste Waffe ist, gibt man alle seine Punkte dafür aus und das Katana erhält mehr Stärkungen und Boni.

Matthias Dammes: Während der Dialoge hatte ich gelegentlich zwei mögliche Antworten. Meistens hatte ich das Gefühl, dass ich nur die Tonalität der Antworten leicht ändere. Wie tief geht das Rollenspiel in dieser Hinsicht? Verändere ich die Art des Charakters merklich oder habe ich sogar Einfluss auf die Geschichte?

Charles Benoit: Ich würde sagen, dass die meisten Entscheidungen eher Rollenspiel sind, nur um das Gefühl von Naoe oder Yasuke zu vermitteln. Und tatsächlich ist es irgendwie cool, wenn man die beiden Charaktere hat, sodass man entscheiden kann, wer antwortet. Aber sie haben keinen großen Einfluss auf die Geschichte. Es gibt immer noch Entscheidungen, die einen großen Einfluss haben, manchmal sogar einen wirklich massiven Einfluss. Zum Beispiel bei den Verbündeten. Je nachdem, wie du antwortest, können sie sich deinem Team anschließen oder nicht, oder sie können sogar sterben. Du musst also aufpassen, aber diese Entscheidungen sind gekennzeichnet, dass sie wichtig sind. Da musst du ein wenig mehr darüber nachdenken, wofür du dich entscheidest.

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    • Kommentare (48)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von No_Mans_Brei Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Svenc
        Ich glaube, der wäre hier mit seinen Ansichten nicht bei allen gerade Anwenden immer gut gelitten -- und [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        ;)
        Ich habe auch nicht gemeint, dass Maurice Weber bei der PCG anfangen soll. Sondern dass eine so kritische Haltung und offene Kritik in den Videeos gegenüber den Publishern/Entwicklern hier auch wünschenswert wäre.
      • Von No_Mans_Brei Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Svenc
        Ich glaube, der wäre hier mit seinen Ansichten nicht bei allen gerade Anwenden immer gut gelitten -- und [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        ;)
        Ich habe auch nicht gemeint, dass Maurice Weber bei der PCG anfangen soll. Sondern dass eine so kritische Haltung und offene Kritik in den Videeos gegenüber den Publishern/Entwicklern hier auch wünschenswert wäre.
      • Von Svenc Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von No_Mans_Brei
        Maurice Weber hat bei der Gamestar mal eine zeit lang kritische Videos gemacht, bis man dann getrennte Wege gegangen ist ... Videos wie diese hier würde ich auch mal von der PC-Games erwarten:

        Ich glaube, der wäre hier mit seinen Ansichten nicht bei allen gerade Anwenden immer gut gelitten -- und [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        ;)
      • Von No_Mans_Brei Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Bast3l
        Du gestehst nicht nur ein, dass Transferdenken für dich zu anspruchsvoll ist sondern redest dir ernsthaft ein, dass ich dich bestätige? Da muss man trauriger Weise feststellen, dass die Diskussion mit dir keinen Sinn hat.
        Ich habe jetzt noch mal bei Bratmaxe, Rügenwalder und dem Europäschen Gerichtshof für Menschrenrechte nachgefragt und Du hast natürlich vollkommen Recht: Menschenrechte und Wurstverkauf sind ein und dasselbe. Wie kann man das nicht sehen? Mein Fehler.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Gibt es noch eine Antwort auf meine Frage das Rassismus-Thema betreffend oder ist das nicht so wichtig?
      • Von denksde Anwärter/in
        Zitat von LaserFocus
        Aktuell zum Thema ganz allgemein:
        Entlassungen und Neuverteilung von Aufgaben bei Bioware, Mass Effect rückt in weite Ferne.
        Jetzt - und das war eigentlich absehbar - hat es wieder einen Großen getroffen, bzw. müssen die Konsequenzen gezogen werden. Das letzte Dragon Age hat sich als furchtbares Debakel herausgestellt. Aber auch irgendwie mit Ansage.
        Natürlich stellt man sich dann hin und gibt sich überrascht. Wie konnte denn das passieren? Das Spiel hat doch so gute Wertungen. Ja, von denen, die es gekauft haben und da sind genügend dabei, die es nur deshalb gut finden, weil sie es gakauft haben und etwas anderes nicht zugeben wollen.
        Es gibt schon ein paar wenige Leute, die das wohl gut finden.
        Die haben es auch gekauft und die meisten davon haben das dann auch positiv bewertet, daher auch die überwiegend positiven Bewertungen bei Steam.
        Nur sind sie eben sehr, sehr viel weniger, als gewisse Kräfte die Menschen glauben machen wollen.
        Zitat von LaserFocus
        Gleiches bescheinige ich Star Wars Outlaws.

        Zu viele Entwickler und Publisher, vor allem im Triple A Bereich, entwickeln schon zu lange an ihrer eigentlichen Zielgruppe vorbei und verlieren sie dadurch. Teilweise kann ich nicht einmal mehr - wie im Falle von Veilguard - überhaupt noch eine Zielgruppe erkennen.
        Die Zielgruppe wird oft bezeichnet als "das moderne Publikum".
        Offenbar existiert selbiges jedoch nur als Randerscheinung, wenn überhaupt.
        Zitat von LaserFocus
        Aber es hat doch auch bei der Fachpresse so gut abgeschnitten, wieso wills trotzdem kaum jemand haben?
        Die Meinung der Fachpresse ist weitgehend deckungsgleich mit der Meinung bestimmter radikaler Aktivisten, aus deren Reihen eine besorgniserregend grosse Anzahl von Presseleuten rekrutiert zu werden den Anschein hat.
        Zitat von LaserFocus
        Auch hier stelle ich eine zunehmende Entkopplung zum „Kunden“ fest.
        Zu viele Spiele wollen die Spieler belehren und nicht mehr unterhalten.
        Ohne Verbreitung "der Message" gibt es heutzutage eben keine Finanzierung mehr durch BlackRock, Vanguard etc.
        "We have to force behaviours" - BlackRock CEO Larry Fink, 2017
        Hat deine Firma einen schlechten DEI Score? -> Kein Geld für euch.
        Zitat von LaserFocus
        Und sicher bilden sowohl die Spiele als auch die dazugehörige Presse einen Teil der Spielerschaft ab. Nur ist es eben längst nicht mehr die Mehrheit.
        Das erkennen die aber nicht mal dann, wenn man sie mit der Nase darauf stösst.
        Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
        Zitat von LaserFocus
        Na klar gibts wohlwollende Berichte und sensationelle Testwertungen. Man will ja vielleicht auch weiterhin schicke Flüge ins Hauptquartier nach Quebèc bekommen. Wer weiß?
        Das ist schon seit langem ein Problem in der Branche.
        EA hat, soweit ich weiss, als erstes damit angefangen, Medienhäuser, die unliebsame Bewertungen vergeben haben, für zukünftige Releases zu übergehen.
        Das war, glaube ich, in den 90ern.
        Zitat von LaserFocus
        Zurück zu Bioware und dem Debakel.
        Was hat man sich nicht lustig gemacht über die Kritiker im Vorfeld, ihnen Sack und Seil vorgeworfen und alles mögliche unterstellt.
        Die Krönung sind dann unter anderem unfassbar arrogante Aussagen wie:
        „If you don‘t like it don‘t buy it“.
        Ja, genau dieses Rat haben die Leute dann auch befolgt.
        Aber ratlose Fassungslosigkeit bei Bioware, wie konnte das nur passieren?

        Völlig unverständlich.
        Der radikale Mob ist auf sich selbst hereingefallen.
        Es handelt sich dabei einfach um eine extrem laute Minderheit.
        Sie sind sogar so laut, dass sie selbst es weder sich noch anderen mehr erklären können, warum sie bei Mehrheitsentscheidungen so schwach abschneiden. Bei dem ganzen Lärm, den die Truppe macht, müssten das dem Eindruck nach doch nahezu 90% der Weltbevölkerung sein.
        Das scheitert dann aber regelmässig an jedem einzelnen Reality Check.
        Deswegen wird so grossspurig erklärt "If you don't like it, don't buy it" und man wundert sich hinterher, warum so wenige Leute das dann kaufen.
        Alle haben es ihnen vorher gesagt, aber sie wollten nicht hören.
        Ich habe dem nur zu entgegnen:
        "If you don't believe us, then f*ck around and find out!
        Es ist EUER Bankrott. Nicht meiner!
        Wenn ihr noch mal irgendwann ein Spiel herausbringt, das mir gefällt (falls ihr noch wisst, was das ist, und falls ihr dazu überhaupt noch fähig seid), werde ich es vielleicht wieder kaufen."
      • Von Bast3l Hobby-Spieler/in
        Zitat von No_Mans_Brei
        Ich verstehe den Vergleich schon, nur ist er halt absoluter Blödsinn. Den Verkauf eines Lebensmittels mit dem Support von Minderheiten zu vergleichen macht keinen Sinn, egal wie sehr Du versuchst es schön zu reden.

        Doch, das habe ich hier auch schon erwähnt.

        Ich habe auch nichts anderes behauptet, von daher: Was willst Du mir jetzt mit dem wiederholen meiner Argumente genau sagen? Letztendlich bestätigst du mich in den meisten Punkten.
        Du gestehst nicht nur ein, dass Transferdenken für dich zu anspruchsvoll ist sondern redest dir ernsthaft ein, dass ich dich bestätige? Da muss man trauriger Weise feststellen, dass die Diskussion mit dir keinen Sinn hat.
      Direkt zum Diskussionsende
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