War Assassin's Creed Shadows ein Flop? Verkaufszahlen sprechen eine deutliche Sprache

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News Michael Miskulin - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
War Assassin's Creed Shadows ein Flop? Verkaufszahlen sprechen eine deutliche Sprache
Quelle: Ubisoft

Neue Verkaufsdaten zeichnen ein ernüchterndes Bild: Assassin's Creed: Shadows soll nur rund 4,3 Mio. Einheiten verkauft haben und liegt damit weit hinter früheren Serienhits.

Sieben Monate nach dem Start von Assassin's Creed: Shadows zeichnen veröffentlichte Schätzungen ein überraschend düsteres Bild: Der Assassinen-Simulator kann nur ungefähr 4,3 Millionen verkaufte Exemplare vorweisen, davon verteilt sich ein Anteil von 56 Prozent auf Playstation 5, 26 Prozent auf Xbox Series und 18 Prozent auf Steam.

Damit läge Shadows deutlich hinter vielen vorherigen Hauptablegern der Serie: Titel wie Assassin's Creed: Mirage kommen auf Verkaufszahlen von rund fünf Millionen, während Assassin's Creed: Valhalla mit etwa 20 Millionen verkauften Exemplaren einen meilenweiten Vorsprung hat. Die Zahlen stammen aus Analysen, die zuletzt von Agenturen wie Alinea Analytics aufgearbeitet wurden. Dies alles wirft natürlich Fragen auf, wie gut Shadows wirklich angekommen ist und ob Ubisofts Geschäftsstrategie zukünftig angepasst werden sollte.

Assassin's Creed: Shadows - Verkaufszahlen decken Lücken im Erfolg auf

Der Vergleich mit anderen Titeln der Konkurrenz macht die Lage noch klarer: Der direkte Vergleich mit beispielsweise Ghost of Yotei wirkt ernüchternd. Laut Analysen verkaufte sich Shadows auf der PS5 nach einem halben Jahr schlechter (2,4 Millionen Exemplare) als Yotei in weniger als drei Wochen (2,5 Millionen Exemplare).

Besonders auffällig aber ist die Performance in Japan: Nur etwa 1,6 Prozent aller Shadows-Verkäufe stammen angeblich aus dem Land der aufgehenden Sonne - ein Bruchteil dessen, was Ghost of Yotei laut Analyse auf dem gleichen Markt erreichte. Das legt nahe, dass weder Setting noch Marketing dort den erhofften Anklang fanden.

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Trotz durchweg gelobter Optik und der Summen, die in die Produktion geflossen sein müssen, sprechen die reinen Zahlen eine klare Sprache. Mögliche Ursachen reichen von Serien-Müdigkeit über überhöhte Erwartungen bis zu Marketingfehlern oder einem ungünstigen Release-Zeitplan. Für Ubisoft steht nun an, die eigene Marktstrategie zu überdenken und auszuwerten, und zu analysieren, ob Shadows ein Ausreißer bleibt.

Glaubt ihr, dass die Assassin's-Creed-Reihe wieder einen radikalen Reboot braucht? Sollte man sich vielleicht wieder ganz auf die Ur-Tugenden der Serie konzentrieren? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Alinea Analytics

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von Bonkic
        ubisoft selbst behauptete im juli jedenfalls, dass "Assassin’s Creed® Shadows in line with expectations" performed hätte. kann man jetzt natürlich glauben oder nicht.
        im aktuellen (verspäteten) geschäftsbericht heißt es nun "The Assassin’s Creed® franchise posted a strong performance in Q2, with both Assassin’sCreed® Shadows and the rest of the brand’s catalog overperforming."

        nach flop klingt das jetzt eher nicht, wiederum natürlich davon abhängig, ob man dem glauben schenkt oder nicht.
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von Bonkic
        ubisoft selbst behauptete im juli jedenfalls, dass "Assassin’s Creed® Shadows in line with expectations" performed hätte. kann man jetzt natürlich glauben oder nicht.
        im aktuellen (verspäteten) geschäftsbericht heißt es nun "The Assassin’s Creed® franchise posted a strong performance in Q2, with both Assassin’sCreed® Shadows and the rest of the brand’s catalog overperforming."

        nach flop klingt das jetzt eher nicht, wiederum natürlich davon abhängig, ob man dem glauben schenkt oder nicht.
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Zitat von DenkeDran
        Und du scheinst gerne alles, was nicht exakt deiner Meinung entspricht, als rechtsextrem abzustempeln.
        Eben nicht. Aber lesen und verstehen will gelernt sein. "Woke" ist mittlerweile ein typischer Kampfbegriff der rechtsextremen Szene. Wer solche Wörter benutzt, sollte sich dessen bewusst sein.
      • Von DenkeDran Stille/r Leser/in
        Zitat von Paisen
        Wahrscheinlich noch kritischer. Aber das willst du bestimmt nicht wahr haben, denn du scheinst gerne nachzuplappern, was irgendwelche rechtsextremen Idioten ins Internet brüllen.
        Beweisstück A:
        Und du scheinst gerne alles, was nicht exakt deiner Meinung entspricht, als rechtsextrem abzustempeln.
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Zitat von Orkhammer
        Ich würd‘s nicht ganz von der Hand weisen, also dass wirklich viele Spieler teils überbordende Diversität in Charakter Editoren zum Beispiel und Gendersprech schlicht ablehnen. Vielleicht sogar wirklich mehr als man denken mag. (etwa drei Viertel der Bevölkerung lehnt gendern ab)
        Paar Besipiele gibts da schon und ich denke, auch wenn es auf mich persönlich keinen großen Einfluss hat, bei vielen anderen durchaus.
        Es ist auch nicht jeder gleich ein Rechtsextremer, der das ablehnt oder kritisiert.
        Dann sollte man das nicht mit den typischen abwertenden Begriffen bezeichnen. Wer ernsthaft "woke" benutzt, sollte selber mal aufwachen.

        Ansonsten gebe ich dir sogar recht, dass es mit Sicherheit immer einen Teil gibt, der sich an solchen Kleinigkeiten stört und deswegen bestimmte Spiele meidet. Das beschränkt sich ja nicht nur auf Gendersprache (die ich selbst nicht mag und für wenig zielführend halte), Diversität (stört mich nicht, solange es gut eingebunden und geschrieben ist), etc.

        Der Aufschrei darum ist aber in der Regel viel zu groß. Erfolgreiche Spiele mit Diversität bestätigen dies, wie z.B. Cyberpunk 2077 oder Baldur's Gate 3.

        Flops wie Veilguard oder Concorde werden häufig auf etwas reduziert, was wenig mit den eigentlichen Gründen zu tun hat.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Paisen
        Wahrscheinlich noch kritischer. Aber das willst du bestimmt nicht wahr haben, denn du scheinst gerne nachzuplappern, was irgendwelche rechtsextremen Idioten ins Internet brüllen.
        Ich würd‘s nicht ganz von der Hand weisen, also dass wirklich viele Spieler teils überbordende Diversität in Charakter Editoren zum Beispiel und Gendersprech schlicht ablehnen. Vielleicht sogar wirklich mehr als man denken mag. (etwa drei Viertel der Bevölkerung lehnt gendern ab)
        Paar Besipiele gibts da schon und ich denke, auch wenn es auf mich persönlich keinen großen Einfluss hat, bei vielen anderen durchaus.
        Es ist auch nicht jeder gleich ein Rechtsextremer, der das ablehnt oder kritisiert.
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