Arcade Paradise im Test: Vom Klamottenwäscher zum Arcade-Millionär - Seite 2

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Test Lukas Egner - Autor Michael Grünwald - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Arcade Paradise lässt euch eure eigene Arcade-Halle aufbauen.
Quelle: Wired Productions

Arcade Paradise im Test: So gut ist der Genre-Mix aus Aufbaumanagement und Minispiel-Sammlung des Entwicklerstudios Nosebleed Interactive.

Da hilft es auch nicht, dass ihr während der Animation andauernd einen Knopf auf der Tastatur drücken müsst. Unverständlich ist außerdem, dass es im Einstellungsmenü eine Möglichkeit gibt, zwischen "Hold" und "Trigger" umzuschalten. Dadurch müsst ihr zwar nicht permanent den Knopf gedrückt halten, die Animation wird aber trotzdem noch abgespielt. Ihr sitzt also vor dem PC und starrt Sekunden lang auf den Bildschirm, ohne dass irgendetwas passiert. Da hätte ein einfacher Klick doch auch gereicht. Für jeden sauber abgelieferten Wäschekorb bekommt ihr einen Rang von S bis C und entsprechend mehr oder weniger Geld.

Wir konnten allerdings bis zum Schluss nicht herausfinden, wie dieser Rang jeweils zustande kommt. Klar, irgendwie hängt alles damit zusammen, wie lange ihr für den Waschvorgang braucht. Aber etwas mehr Transparenz hätte diesem Spielsystem definitiv nicht geschadet. Vor allem, da anfangs die allermeiste Zeit fürs Wäschewaschen draufgeht. Wenn ihr zusätzlich noch einen guten Rang erzielen wollt, müsst ihr euch schon richtig reinhängen.

Anrufbeantworter und E-Mail-Programme aus den 90ern

Durch E-Mails und Anrufe werdet ihr durch die recht einfache Geschichte von Arcade Paradise gelotst. Mal spricht euch der Vater auf den Anrufbeantworter und mal chattet ihr mit Fans, die den Highscore in eurer eigenen Arcade-Halle geknackt haben, was ihr natürlich nicht auf euch sitzen lassen könnt. Die Story ist dabei nichts Weltbewegendes, sondern passt sich ganz der Atmosphäre des Spiels an.
Das Spiel von Nosebleed Interactive mixt dabei ganz viel Nostalgie und sorglose Romantik rund um einen endlosen Sommer voller Highscore-Jagden mit einer Prise Humor und braucht dafür keine brachial inszenierte Geschichte. Einzelne Missionen in Form von Arcade-Besuchern, die euch herausfordern, bieten eine angenehme Abwechslung und zusätzliche Motivation, jedes der 35 Minispiele ausgiebig zu zocken.

Alles ist ein Minispiel!

Sogar fürs „Kaugummi-von-der-Wand-ziehen“ gibt’s in Arcade Paradise ein eigenes Minispiel. Ebenso für's Toilette säubern, Müll rausbringen und eben Klamotten waschen. Quelle: PC Games Sogar fürs „Kaugummi-von-der-Wand-ziehen“ gibt’s in Arcade Paradise ein eigenes Minispiel. Ebenso für's Toilette säubern, Müll rausbringen und eben Klamotten waschen. In Arcade Paradise müsst ihr neben Wäschewaschen auch andere Aufgaben erledigen, die den Alltag in einem Waschsalon ausmachen. Von Müll sammeln und das verstopfte Klo reinigen bis klebrige Kaugummis von den Wänden befreien. Für Abwechslung ist gesorgt. Für alle diese Tätigkeiten bekommt ihr, wie auch schon beim Waschen, einen Rang, je nachdem, wie gut ihr im jeweiligen Minispiel abgeschnitten habt.

Zwar sind die Minispiele nicht sonderlich komplex. Sie laufen eigentlich immer darauf hinaus, im richtigen Moment eine Taste zu drücken. Trotzdem beweisen die Entwickler damit Kreativität im Umgang mit dem Genre der Simulationsspiele. Und zur Arcade-Thematik passen solche kleinen Abwechslungen aus dem Alltagstrott ebenfalls.

Der Aufstieg zum Arcade-Millionär

Ihr könnt in Arcade Paradise sprichwörtlich vom Wäscher zum Millionär aufsteigen. Dieser Aufstieg mag zwar hart sein und ihr müsst anfangs sehr viel waschen, aber sobald der erste Arcade-Automat im Hinterzimmer aufgestellt ist, verändert sich das Gameplay komplett:

Aus einer unterdurchschnittlichen Wäscherei-Simulation wird ein Paradies für Arcade-Liebhaber mit einer Spielesammlung, die 35 Arcade-Klassiker beinhaltet. Der Waschsalon-Teil dient also eigentlich nur als Vorwand der Entwickler, euch eine mit viel Liebe gemachte Minispiel-Sammlung anzubieten.

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1664961002 Mitglied
        Ich kam leider nie in den Genuss einer Arcade-Halle. In der einen oder anderen Kneipe stand ein Automat und im Vorraum des Kinos ein Flipper. Das war es dann auch.

        Das Spiel könnte lustig werden, aber aktuell noch zu teuer für einen Blick reinwerfen.
      • Von Gast1664961002 Mitglied
        Ich kam leider nie in den Genuss einer Arcade-Halle. In der einen oder anderen Kneipe stand ein Automat und im Vorraum des Kinos ein Flipper. Das war es dann auch.

        Das Spiel könnte lustig werden, aber aktuell noch zu teuer für einen Blick reinwerfen.
      • Von akalukas Autor
        Zitat von masterofcars
        EIn Tipp für den vermutlich etwas jungen Autor. Es handelt sich bei dem Gerät in der Hand nicht um ein altes Handy sondern um ein typischen PDA.( Personal Digital Assistant)
        Mobiltelefone waren da noch nicht verfügbar
        Hey, danke für den Hinweis. Ich war damals tatsächlich noch etwas zu jung bzw. nicht auf dieser Welt ;D.

        Damals gings ja so richtig los mit den ersten riesigen Mobiltelefonen, oder? Ich hab da noch Bilder von klobigen Monster-Handys in Erinnerung.
      • Von MichaelG Mitglied
        Zitat von masterofcars
        EIn Tipp für den vermutlich etwas jungen Autor. Es handelt sich bei dem Gerät in der Hand nicht um ein altes Handy sondern um ein typischen PDA.( Personal Digital Assistant)
        Mobiltelefone waren da noch nicht verfügbar
        So etwas wie ein Palm oder HTC. Die Geräte waren vor rund 30 Jahren (in den 90ern) parallel zu den ersten sauteuren Handys (keine Smartphones) en vogue. Aber da war der Autor wohl noch zu jung. ;)
      • Von masterofcars Mitglied
        EIn Tipp für den vermutlich etwas jungen Autor. Es handelt sich bei dem Gerät in der Hand nicht um ein altes Handy sondern um ein typischen PDA.( Personal Digital Assistant)
        Mobiltelefone waren da noch nicht verfügbar
      • Von Wamboland Mitglied
        Also ich kannte nur 2 Orte wo ich als Teenager an die Dinger gekommen bin. In einem Freizeitpark bei uns gab es nen Rampage Automaten und in dem Ort wo wir sehr oft Urlaub gemacht haben damals (hatten da nen Ferienhaus), da hatten sie die Daddel Automaten getrennt stehen und man konnte auch u18 dort zocken. So viel Geld in Double Dragon und Co. gesteckt ... lächerlich :D
        Ok - und auf US Basen, da ging ja alles ;P Da war ich aber nur wenn ich meine Schwester im Süden besucht hab ^^

        Hier auf dem Land gab es das sonst gar nicht und durch die Gesetzeslage in DE war das ja auch nicht einfach.
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