Arcade Paradise im Test: Vom Klamottenwäscher zum Arcade-Millionär - Seite 3

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Test Lukas Egner - Autor Michael Grünwald - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Arcade Paradise lässt euch eure eigene Arcade-Halle aufbauen.
Quelle: Wired Productions

Arcade Paradise im Test: So gut ist der Genre-Mix aus Aufbaumanagement und Minispiel-Sammlung des Entwicklerstudios Nosebleed Interactive.

Und die hat es in sich: Zwar konnten die Entwickler nicht die Original-Lizenzen zu den Kultspielen ergattern. Trotzdem ist eigentlich immer klar, von welchem Klassiker das jeweilige Automatenspiel inspiriert ist. Ihr schaltet etwa schon relativ früh eine liebevolle Mischung aus den frühen GTA-Teilen und Pac-Man frei. Das Spiel heißt dann Racer Chaser. Oder kennt ihr noch alte Rennsimulationen wie Night Driver und für die echten Nostalgiker Gran Trak 10? Auch dazu gibt es in Arcade Paradise ein Pendant.

Strike Gold, Blockchain, Woodguy Junior oder Video Air Hockey. Wir könnten noch ewig weitere Spiele aufzählen. Auf jeden Fall zeigt sich dabei, dass wir eine riesige Auswahl an Arcade-Spielen haben. Und bei all der Liebe zu den alten Klassikern sind die Arcade-Automaten und ihre Minispiele nie bloße Kopien der großen Vorbilder. In jedem der 35 Spiele finden sich eigene Ideen und auch mal gewagte Modernisierungen, die es für ein Spiel, dass im Jahre 2022 erscheint, einfach braucht. Diese Modernisierungen sind genau an den richtigen Stellen eingesetzt, sodass sie zwar den Flair der Klassiker beibehalten, die Spiele aber trotzdem in eine neue Zeit hieven.

Die Minispiele sind also das klare Highlight von Arcade Paradise. Je mehr Automaten ihr besitzt, desto weniger müsst ihr im Umkehrschluss in der Wäscherei arbeiten. Denn jeder Automat macht pro Tag einen gewissen Betrag an Umsatz, den ihr wiederum für neue Automaten und Erweiterungen der Fläche eures kleinen Spielehallen-Paradieses ausgeben könnt.

Und schneller als ihr euch verseht, steht ihr die meiste Zeit an den Spielautomaten und ignoriert den Waschsalon fast vollständig. Eure Arcade-Automaten machen schließlich genug Gewinn.

Schneller und langsamer Fortschritt in einem

Die täglichen Missionen sind zwar manchmal Motivationstreiber, fühlen sich aber langfristig wie Grind an. Quelle: PC Games Die täglichen Missionen sind zwar manchmal Motivationstreiber, fühlen sich aber langfristig wie Grind an. In Arcade Paradise schaltet ihr nicht nur immer mehr neue Spieleautomaten frei, sondern ihr könnt euch auch Updates für eure Spielfigur kaufen. Die Spielautomaten werden dabei in Dollar bezahlt, für die Updates benötigt ihr wiederum Pfund Sterling.

Und da kommen wir schon zum Knackpunkt des Ganzen: Um die Alternativwährung Pfund Sterling zu verdienen, müsst ihr tägliche Aufgaben erledigen, die ihr jederzeit in eurem stylischen 90er-Handy überprüfen könnt. Das reicht von Highscore-Jagden an den Arcade-Automaten bis hin zu einer bestimmten Zahl an Wäscheladungen, die ihr abliefern müsst.

Einerseits sind diese Missionen ein ziemlich guter Motivationstreiber. Mit den Updates könnt ihr wichtige Dinge wie eine Marketing-Kampagne für eure Arcadehalle oder neue Schuhe, die euch schneller laufen lassen, freischalten. Andererseits machen sie das Spiel auch unnötig zäh. Denn pro erfüllter Aufgabe bekommt ihr nur rund 15-20 Pfund und pro Tag könnt ihr maximal drei Aufgaben erledigen.

Um alle Updates freizuschalten, braucht ihr jedoch mehrere 1000 Pfund. In unseren knapp 15 Stunden Spielzeit haben wir gerade einmal sechs Updates freigeschaltet. Hier wäre es vielleicht besser gewesen, zwei Modi zu implementieren: Einen Modus für Spieler, die es gemütlich angehen wollen und einen Modus für alle, die ein wenig schneller vorankommen wollen.

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1664961002 Mitglied
        Ich kam leider nie in den Genuss einer Arcade-Halle. In der einen oder anderen Kneipe stand ein Automat und im Vorraum des Kinos ein Flipper. Das war es dann auch.

        Das Spiel könnte lustig werden, aber aktuell noch zu teuer für einen Blick reinwerfen.
      • Von Gast1664961002 Mitglied
        Ich kam leider nie in den Genuss einer Arcade-Halle. In der einen oder anderen Kneipe stand ein Automat und im Vorraum des Kinos ein Flipper. Das war es dann auch.

        Das Spiel könnte lustig werden, aber aktuell noch zu teuer für einen Blick reinwerfen.
      • Von akalukas Autor
        Zitat von masterofcars
        EIn Tipp für den vermutlich etwas jungen Autor. Es handelt sich bei dem Gerät in der Hand nicht um ein altes Handy sondern um ein typischen PDA.( Personal Digital Assistant)
        Mobiltelefone waren da noch nicht verfügbar
        Hey, danke für den Hinweis. Ich war damals tatsächlich noch etwas zu jung bzw. nicht auf dieser Welt ;D.

        Damals gings ja so richtig los mit den ersten riesigen Mobiltelefonen, oder? Ich hab da noch Bilder von klobigen Monster-Handys in Erinnerung.
      • Von MichaelG Mitglied
        Zitat von masterofcars
        EIn Tipp für den vermutlich etwas jungen Autor. Es handelt sich bei dem Gerät in der Hand nicht um ein altes Handy sondern um ein typischen PDA.( Personal Digital Assistant)
        Mobiltelefone waren da noch nicht verfügbar
        So etwas wie ein Palm oder HTC. Die Geräte waren vor rund 30 Jahren (in den 90ern) parallel zu den ersten sauteuren Handys (keine Smartphones) en vogue. Aber da war der Autor wohl noch zu jung. ;)
      • Von masterofcars Mitglied
        EIn Tipp für den vermutlich etwas jungen Autor. Es handelt sich bei dem Gerät in der Hand nicht um ein altes Handy sondern um ein typischen PDA.( Personal Digital Assistant)
        Mobiltelefone waren da noch nicht verfügbar
      • Von Wamboland Mitglied
        Also ich kannte nur 2 Orte wo ich als Teenager an die Dinger gekommen bin. In einem Freizeitpark bei uns gab es nen Rampage Automaten und in dem Ort wo wir sehr oft Urlaub gemacht haben damals (hatten da nen Ferienhaus), da hatten sie die Daddel Automaten getrennt stehen und man konnte auch u18 dort zocken. So viel Geld in Double Dragon und Co. gesteckt ... lächerlich :D
        Ok - und auf US Basen, da ging ja alles ;P Da war ich aber nur wenn ich meine Schwester im Süden besucht hab ^^

        Hier auf dem Land gab es das sonst gar nicht und durch die Gesetzeslage in DE war das ja auch nicht einfach.
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