Anno 1404: Komplettlösung mit Tipps - Mission 8 - Säulen der Gerechtigkeit
Im großen Finale der Mission 8 schließt ihr die Kampagne von Anno 1404 ab. Wir bieten euch Tipps auf der letzen Seite der Komplettlösung.
Ihr habt tausende und abertausende Tonnen an Nahrungsmitteln, Kleidungsstücken und Waffen produziert. Eure Schiffe sind vom hohen Norden bis in den tiefsten Süden gefahren und haben die exotischsten Waren der mittelalterlichen Welt transportiert. Eure Städte zählen so viele Einwohner wie keine andere Metropole. Ihr habt Schlachten zu Land und zu Wasser geschlagen, die auf beiden Seiten etliche Opfer forderten. Kurz gesagt: In der Welt von Anno 1404 seid ihr Meistersiedler, die ebenso gut mit Zahlen jonglieren wie mit anderen Völkern und Kulturen umgehen können. Doch reicht das aus, um Kardinal Lucius zu besiegen? Der größenwahnsinnige Gottesdiener sitzt mit einer bis an die Zähne bewaffneten Armee hinter den dicken Mauern seiner Stadt Tückingen und brabbelt die meiste Zeit über im Wahn unverständliche Worte. Sein böses Genie blitzt nur immer dann noch auf, wenn es darum geht, den Untergang von Lord Northburgh und euch zu planen.
Quelle: PC Games
Übersichtskarte zu Anno 1404 - Komplettlösung: Mission 8 - Säulen der Gerechtigkeit
Mission 8: Säulen der Gerechtigkeit
In der letzten Mission der Kampagne kehrt ihr zum Anfang zurück: Zwar liegt eure erste Insel Falkenstein mittlerweile in Trümmern, doch Lord Northburghs Domstadt steht noch - zumindest größtenteils. Denn auch hier haben die Auswüchse des fehlgeleiteten Kreuzzugs ihre Spuren hinterlassen: Etliche Häuser der einst prächtigen Siedlung stehen leer und sind verfallen, der Dom wurde beschädigt und ist erneut weit von der Fertigstellung entfernt. Dabei ist diese Kathedrale der Schlüssel zum Sieg: Um seine Allmacht unter Beweis zu stellen und sich selbst zum Kaiser ausrufen zu können, hat Kardinal Lucius ebenfalls mit dem Bau eines gewaltigen Doms begonnen. Der ist je nach Schwierigkeitsgrad in zwei bis viereinhalb Stunden abgeschlossen. Euer Ziel ist es, das eigene Bauprojekt schneller abzuschließen als der Kardinal. Nur so könnt ihr den Sieg des Fanatikers aus Tückingen noch verhindern!
In diesem Artikel
- Seite 1 Anno 1404 Lösung zur Kampagne - Mission 1
- Seite 2 Anno 1404 Lösung zur Kampagne - Mission 2
- Seite 3 Anno 1404 Lösung zur Kampagne - Mission 3
- Seite 4 Anno 1404 Lösung zur Kampagne - Mission 4
- Seite 5 Anno 1404 Lösung zur Kampagne - Mission 5
- Seite 6 Anno 1404 Lösung zur Kampagne - Mission 6
- Seite 7 Anno 1404 Lösung zur Kampagne - Mission 7
- Seite 8 Anno 1404 Lösung zur Kampagne - Mission 8
- Seite 9 Bildergalerie
Rohstoffbeschaffung
Der Bau des Doms verschlingt Unmengen an Waren. Die drei Konstruktionsphasen verlangen unterschiedliche Rohstoffe, die in den Lagerhäusern vorrätig sein müssen. Stets gefragt sind Werkzeuge; aber auch Holz, Steine und Glas benötigt ihr früher oder später. Da das Zeitlimit besonders gegen Ende hin äußerst knapp ist, lohnt es sich, früh vorauszuplanen. Zu Beginn beauftragt euch Lord Northburgh, die Produktivität bei sieben Betrieben im Osten der Insel wiederherzustellen. Das gelingt ganz einfach, indem ihr die mit einem Ausrufezeichen markierten Produktionsstätten auswählt und im sich daraufhin öffnenden Fenster am unteren rechten Bildschirmrand auf das Zahnrad klickt. Schon nehmen die Gebäude den Fertigungsprozess wieder auf und der erste kleine Auftrag ist abgeschlossen. Als Belohnung gibt es Ruhmpunkte, mit denen ihr bei Al Zahir neue Waren zum Einkauf sowie besondere Gegenstände freischalten könnt.
Damit können eure Schiffe unter anderem schneller auf dem Meer segeln. Oder eure Schweinefarmen produzieren mehr Tierhäute. Als Nächstes stellt ihr die Versorgung eurer Stadt mit den grundsätzlichsten Rohstoffen sicher. Auf Domstadt finden sich noch ungenutzte Stein- und Eisenerzvorkommen, die ihr möglichst rasch erschließt. Weitere Minen und Steinbrüche könnt ihr auf der nördlichen Insel Gerstingen errichten [1] und von dort aus nach Domstadt exportieren. Die auf Gerstingen hergestellten Luxuswaren wie Bier und Lederwämser sollten dagegen zum Großteil in den Verkauf wandern. Marie d'Artois und Al Zahir zahlen gutes Geld dafür. Die Goldmünzen könnt ihr später noch gut gebrauchen. Als Letztes ist noch die Konstruktion eines Außenpostens auf der Insel südwestlich von Domstadt eine Überlegung wert [2]. Dort lassen sich besonders leicht Steine abbauen, es existieren auf dem Eiland jedoch auch andere Bodenschätze. Wenn ihr insgesamt fünf Steinmetzhütten betreibt, erhaltet ihr von Lord Northburgh eine Belohnung in Form von Ruhmpunkten.
Dombau, Stufe 1
Für das Fundament des Kaiserdoms sind Werkzeuge und Holz die wichtigsten Güter. Sorgt dafür, dass diese Waren in ausreichender Menge vorhanden sind; die Lieferung zur Dombaustelle erfolgt anschließend automatisch. Wie Northburgh euch mitteilt, sollten fünf Werkzeugmacher genügen, um stets ausreichend Werkzeuge zu besitzen. Ihr müsst lediglich dafür sorgen, dass eure Schiffe kontinuierlich Eisenerz von Gerstingen aus auf die Hauptinsel transportieren. Errichtet einige zusätzliche Eisenschmelzen und Köhlerhütten, um immer genug Eisenbarren vorrätig zu haben, damit die Produktion nicht ins Stocken gerät. Obacht: Kardinal Lucius sendet in unregelmäßigen Abständen Spione in eure Siedlung, deren Anzahl zwischen zwei und sieben schwankt. Die Späher des Feindes schleichen meistens um die Dombaustelle herum und versuchen, den Bau zu sabotieren. Schnappt euch die Agenten in den schwarzen Roben, bevor diese Schaden anrichten können.
Fachpersonal anstellen
In dieser Mission gibt es eine Reihe sekundärer Aufträge, deren Erfüllung die Hauptaufgabe deutlich entspannter gestaltet und euch mehr Luft beim Wettbauen um die Vollendung des Kaisersdoms verschafft. In der Tat ist es fast unmöglich, die Konstruktion der Kathedrale vor Kardinal Lucius fertigzustellen, wenn ihr diese Miniaufgaben links liegen lasst. Als Erstes lässt Al Zahir fragen, ob ihr für ihn wohl drei Schiffbrüchige aus dem Wasser fischen könntet. Die Matrosen befinden sich nordwestlich der Insel des Großwesirs und lassen sich anstandslos einsammeln [3]. Für deren Ablieferung bei Al Zahir erhaltet ihr orientalische Bauarbeiter, die ihr umgehend zur Domstadt bringen solltet. Mit den eifrigen Arabern an der Seite ihrer europäischen Kollegen beschleunigt sich das Bautempo beträchtlich.
Einen weiteren Schub verschafft ihr der Konstruktion des Kaiserdoms, indem ihr Al Zahir jeweils 20 Tonnen Brot und Leinenkutten liefert. Als Belohnung dürft ihr einen orientalischen Baumeister an Bord nehmen, der dank seines Organisationstalents der Baustelle neuen Schwung verleiht. Um für steten Nachschub an Werkzeugen zu sorgen, könnt ihr Marie d'Artois auf Engelsbach im Norden [4] 30 Tonnen Holz und 15 Tonnen Werkzeuge für den Wiederaufbau ihrer Siedlung zur Verfügung stellen. Aus Dankbarkeit schickt die tapfere Streiterin euch künftig regelmäßig Werkzeuge frei Haus. Wenn ihr Maries Untertanen zusätzlich noch mit 20 Tonnen Fisch und 40 Tonnen Leinenkutten versorgt sowie die fünf Spione in der Siedlung der Ritterin ausfindig macht, erhaltet ihr ein Senkblei, das den Arbeitern auf der Dombaustelle gute Dienste leistet.
Dombau, Stufe 2
Wenn die Arbeiter damit beginnen, die Wände der Kathedrale hochzuziehen, müsst ihr mehrere hundert Tonnen Steine heranschaffen. Die solltet ihr mit euren Steinbrüchen auf Domstadt, Gerstingen und der erwähnten Insel südwestlich von eurer Startposition leicht zusammenkratzen können. Schon zu diesem Zeitpunkt solltet ihr zudem die Glasproduktion in Domstadt anwerfen. Dazu errichtet ihr zwei bis drei Waldglashütten sowie auf eurer Gewürzinsel im Süden zwei Quarzminen. Verschifft das Quarz zu eurer Hauptstadt und konstruiert fünf Glasschmelzen. Das darin gefertigte Glas benötigt ihr später für die Fenster des Kaisersdoms.
Dombau, Stufe 3
Wenn die Wände der Kathedrale stehen, konzentriert sich der Bau auf die Einpassung der Fenster. Dazu braucht ihr wie schon erwähnt Unmengen an Glas. Solltet ihr auf eurem orientalischen Außenposten nicht ausreichend Quarz abbauen können, um die Glasschmelzen zu versorgen, kauft bei Al Zahir Nachschub. Kurz nach Beginn der dritten Bauphase meldet sich Marie d'Artois mit einer neuerlichen Bitte: Ihr sollt ein gekentertes Schiff suchen und die im Laderaum befindlichen Waren zurück nach Engelsbach bringen. Das Wrack liegt auf einem Riff im Nordwesten [5]. Zum Dank erhaltet ihr eine Glasbläserpfeife, die ihr in das Kontor von Domstadt bringt - dadurch erhöht sich die Produktionsrate der Glasschmelzen.
Befreiung der Denkfabrik
Der Hort des Wissens aus Mission 5 steht mittlerweile unter der Kontrolle von Kardinal Lucius. Da die dort beheimateten Denker und Philosophen aber beim Wettbau des Kaisersdoms behilflich sein könnten, sendet Al Zahir euch zur Insel Abbad Jahmid [6]. Im Gepäck habt ihr eine Schatulle, deren Inhalt den Weisen beim Kampf gegen die Besatzer helfen soll. Allerdings erweist sich die Lieferung des Päckchens schwieriger als gedacht: Kardinal Lucius will euer Schiff aus verständlichen Gründen nicht am Kontor der Insel andocken lassen. Der Karawanenanführer Karim auf Pfefferbach [7] weiß eine Lösung für das Problem: Ihr benötigt eine Flagge mit dem Wappen des Kardinals, damit ihr ungehindert in den Hafen einfahren könnt. Karim möchte euch das Stück Stoff für den Preis von 15 Tonnen Papier und 2.000 Goldstücken überlassen. Also errichtet ihr eine Papiermühle am Fluss in Gerstingen und transportiert die geforderte Menge Papier zur Insel mit Karims Karawanserei.
Lagert das Papier im dortigen Kontor, verbindet es per Straße mit der Karawanserei und schon händigt Karim euch die Flagge aus - zumindest sofern ihr auch über die nötige Anzahl an Goldmünzen verfügt. Mit der Flagge und der Schatulle im Laderaum eures Schiffes fahrt ihr zurück zum Hort der Weisen. Der getäuschte Lucius lässt euch andocken und eure Fracht abliefern. Das hat dramatische Konsequenzen: Ein versteckter Zauber in der Schatulle entfesselt einen Sandsturm, der die Gebäude des Kardinals zerstört. Zum Dank für die Rettung vor den Besatzern schenkt euch Ibn al Halkim aus der Akademie einen Folianten der Architektur, der die Konstruktionsdauer des Doms um rund die Hälfte verkürzt. Damit das wertvolle Buch in euren Besitz übergeht, müsst ihr jedoch ein Kontor auf der Insel bauen, den Folianten in ein Schiff laden und ihn anschließend zur Domstadt bringen. Die Fertigstellung des Bauwerks sollte jetzt deutlich zügiger vonstattengehen, solange ihr ausreichend Werkzeug und Glas bereitstellt.
Die Pest
Kardinal Lucius hat noch ein letztes Ass im Ärmel: Als Rache für den Sandsturm, der eine seiner Siedlungen ausgelöscht hat, verbreitet er eine hoch ansteckende und tödliche Krankheit in Domstadt. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt, denn mit jeder Minute, die verstreicht, verringert sich die Bevölkerungszahl eurer Stadt. Das hat zur Folge, dass die Steuereinnahmen in den Keller fallen. Innerhalb kurzer Zeit schreibt ihr rote Zahlen und steht vor dem Bankrott. Außerdem stockt die Versorgung der Dombaustelle mit Materialien. Ganz klar: Ihr müsst etwas unternehmen! Wieder ist es der Karawanenaufseher Karim, der sich als Retter in der Not erweist. Er ist unlängst in den Besitz des Elixiers des Lebens gelangt, mit dem ihr in der vorangegangenen Mission bereits den Kaiser von seinem Gebrechen geheilt habt.
Für den Spottpreis von 10 Tonnen Eisenerz will Karim euch eine Phiole mit dem Zaubertrank überlassen. Um den Handel über die Bühne zu bringen, sendet ihr ein schnelles Schiff mit dem Erz an Bord zur südöstlichen Insel und verfrachtet das Eisen ins Kontor. Dann schnappt ihr euch rasch das Elixier des Lebens und segelt zurück nach Domstadt. Lord Northburgh beginnt umgehend damit, die heilende Essenz an das Volk zu verteilen, und im Nu ist die Krankheit vergessen. Die Folgen der Pest sind jedoch länger sichtbar. Zuerst solltet ihr versuchen, den Goldverlust auszugleichen. Reißt dazu für den Rest der Mission unbenötigte Betriebe wie Steinbrüche und Eisenminen ab. Die Produktionsketten für Luxusartikel wie Bier und Lederwämser müssen dagegen stehenbleiben - die dort gefertigten Waren verkauft ihr an Marie d'Artois und Al Zahir, um mit den Einnahmen das Staatssäckel aufzufüllen. Sobald sich euer Kontostand wieder im positiven Bereich befindet, senkt ihr die Steuern, damit neue Siedler die verstorbenen oder ausgezogenen Bewohner der Domstadt ersetzen. Danach könnt ihr euch darauf konzentrieren, den Dom fertigzustellen.
Lucius' Bestrafung
Sobald das monumentale Gotteshaus steht, kommt Hektik auf. Der geschlagene Kardinal Lucius schwört Rache für den verlorenen Bauwettstreit und sendet seine Flotte aus, um euch und eure Verbündeten zu vernichten. Zum Glück wählt der genesene Kaiser diesen Zeitpunkt für seine Rückkehr ins Reich: Mit einer Flotte von Kriegsschiffen segelt der Herrscher von Osten her in den Hafen der Domstadt und überträgt euch das Kommando über die Schlachtkreuzer. Eine Entscheidungsschlacht um das Schicksal des Reiches bahnt sich an. Verliert keine Zeit und schickt die Schiffe sofort in Richtung Westen, um die Armada von Kardinal Lucius abzufangen. Dessen Schiffe stürzen sich mit Vorliebe auf eure Handelsrouten und unterbrechen so den Warenfluss zwischen euren Inseln.
Dank der überlegenen Feuerkraft eurer eigenen Flotte befördert ihr den ersten Angriffsflügel des Kardinals schnell auf den Meeresgrund. Doch Lucius hat weitere Schiffe in Richtung der Kontore von Marie d'Artois und Al Zahir ausgesandt. Schickt eure Schiffe zuerst nach Norden, um Engelsberg zu retten. Danach geht es nach Süden, wo der Großwesir in Schwierigkeiten steckt. Allerdings hat es keine negativen Auswirkungen, wenn ihr es versäumt, die Kardinalsschiffe zu zerstören, bevor diese die Flotten eurer Verbündeten zu Klump schießen. Sobald alle Pötte des Gegners versenkt sind, geht es Kardinal Lucius selbst an den Kragen. Doch bevor ihr sein Flaggschiff angreift, solltet ihr noch eure beschädigten Kähne am Reparaturkran in Domstadt zusammenflicken.
Lucius ist in eine Bucht südlich seines Hauptquartiers Tückingen geflohen [8]. Zusätzlich zu seinem Flaggschiff warten zwei kleine Kriegsschiffe auf euch; dennoch sollte der Kampf schnell vorbei sein, wenn ihr das Feuer der Kanonen jeweils auf einen Gegner konzentriert. Nachdem der Kahn des fehlgeleiteten Gottesdieners gesunken ist, fischt ihr Lucius aus dem Wasser und liefert ihn beim Kaiser im Hafen der Domstadt ab. Dort bekommt der Wahnsinnige Ketten angelegt und wird abgeführt. Herzlichen Glückwunsch, ihr habt die Kampagne von Anno 1404 erfolgreich abgeschlossen und dürft euch fortan "Retter des Reiches" nennen. Eure Bemühungen haben im Westen zu einem neuen Verständnis des Orients und seiner Bewohner geführt sowie einen fatalen Kreuzzug abgewendet. Eine Leistung, auf die ihr zu Recht stolz sein dürft! Wenn ihr euch jedoch weiter beweisen wollt, laden die Szenarien sowie der Endlosmodus zum Siedeln ein.
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