Air Combat im Retro-Special: Der Beginn einer grandiosen Flugkampf-Marke
Vor 28 Jahren erscheint mit dem Playstation-Titel Air Combat ein tolles Flugkampfspiel. Wir haben den ersten Teil in unserem Retro-Special erneut gespielt.
Simple Steuerung, viel Spielspaß
Eine Flugzeugsimulation ist der Titel von Namco nicht. Vielmehr können wir unsere Jets ohne Probleme mit dem Gamepad steuern und brauchen dafür keinen Joystick oder HOTAS, also einen Joystick inklusive Schubhebel und Steuerknüppel. Das Spiel bietet ein sehr arcadiges Fluggefühl. Im Grunde müssen wir nur darauf achten, dass wir mit ausreichend Geschwindigkeit fliegen, ansonsten setzt unser Motor aus und wir machen einen Abgang. Auch auf G-Kräfte brauchen wir keine Rücksicht zu nehmen. Eine Selbstverständlichkeit ist das nicht, denn schon zu dieser Zeit gab es Games wie beispielsweise Flying Corps, bei denen die eigenen Körperkräfte eine Rolle spielten.
Ziemlich viel Spaß macht das Gameplay von Air Combat allemal. Die Flugkämpfe sind toll inszeniert und wie bereits erwähnt voller Abwechslung. Auf einer Karte bekommen wir angezeigt, wo sich unsere nächsten Ziele befinden, mit ordentlich Schub sind wir nie lange ohne Kampf-Action unterwegs. Meistens haben wir es gleichzeitig mit zwei bis vier feindlichen Flugzeugen zu tun. Dabei müssen wir aufpassen, dass wir uns nicht zu lange in einem direkten Duell aufhalten, denn die restlichen Piloten greifen unsere Flanke an.
Quelle: PC Games
Sobald wir in deren Sichtfeld auftauchen, bekommen wir eine Warnmeldung des Systems. Danach dauert es nicht lange, ehe unsere Gegner Raketen auf uns feuern. Mit ein wenig Geschick können wir den Geschossen per Ausweichmanöver entkommen.
Das ist auch dringend notwendig, denn selbst auf dem mittleren von drei Schwierigkeitsstufen hält unser Jet nur wenige Treffer aus. Bei einigen Geschützen reicht sogar nur eine Rakete aus, um uns zum Absturz zu bringen. Dann müssen wir die recht kurzen Missionen nochmal von vorne beginnen. Die meisten Aufträge dauern jedoch nur fünf bis zehn Minuten, was das Ganze also verschmerzbar macht.
Auf den Spuren von Looping Louie
Spektakuläre Flugmanöver sind zwar nicht möglich, aber zumindest einen Looping mit anschließendem Überkopfflug bekommt die Spielmechanik bereits hin. Seitwärtsrollen haben in Air Combat auch einige Fluggefährte drauf. Mehr gibt's aber nicht.
Für die Offensive sind unsere Jets mit Raketen und einem Maschinengewehr ausgestattet. Sobald gegnerische Flugzeuge in etwa 1.000 Meter entfernt sind, lassen sie sich mit der Zielvorrichtung erfassen. Wie wir können aber auch unsere Feinde den Lenkflugkörpern ausweichen.
Sollten wir bis auf 500 Meter an unsere Widersacher herankommen, nehmen wir sie dagegen mit unserem Geschütz unter Beschuss. Das ist zwar deutlich schwieriger, aber wir zählen schließlich zu den besten Piloten der Welt.
Ab einem bestimmten Zeitpunkt können wir in den meisten Missionen auch einen Wingman an unserer Seite einsetzen. Im Vorfeld des Auftrags wählen wir zwischen einigen Flügelmännern aus. Je nach Skills und Flugzeug kostet unser Helfer aber eine ganze Stange Geld. Wir müssen uns also gut überlegen, ob es uns das wert ist. Tatsächlich machen die Piloten selbst einige Abschüsse oder lenken die Aufmerksamkeit feindlicher Jets auf sich. Die Investition rentiert sich zwischendurch auf jeden Fall. Außerdem erhalten wir nach erfolgreichem Abschluss einer Mission ordentlich viel Kohle.
