Adler der Neunten Legion - Großes Review

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"Da is' was im Busch"
Quelle: Concorde

Eine abenteuerliche Mischung: ein über lange Zeit atmosphärisch stimmiges Historiendrama, welches dann zu einem heroisches Actionspektakel wird.

Doppelmoral
Der Adlererzählt die Geschichte von Eroberern und (teilweise) Unterworfenen, von den Differenzen zweier sich fremder, feindl Kaledonische Zahnärzte waren nicht penibel. Quelle: Concorde Kaledonische Zahnärzte waren nicht penibel. icher Kulturen. Es geht um Treue und Freundschaft, um das Überschreiten von Grenzen, einerseits wortwörtlich, andererseits physischer und auch solcher der Mentalität. Regisseur Kevin Macdonald gestaltet seinen Film in der ersten Hälfte dementsprechend auch nicht als pathetisches Heldenepos, sondern legt sein Augenmerk auf den Charakter seiner Hauptfiguren. Ehre, Pflicht, Loyalität sind die Tugenden dieser Welt, die zugleich aber auch durch eine üble Doppelmoral hinsichtlich des Wertes von Leben infrage gestellt wird. Wem das alles zu anstrengend klingt, der dürfte dankbar sein, dass sich das Abenteuer im zweiten Teil in eine actiongeladene Mischung aus Pathfinder und Der 13. Krieger verwandelt. Schnelle Schnitte und wilde Kämpfe bilden das Finale eines Films, der so irgendwie zwei Seelen zu haben scheint.

Zwei Filme
Das und der Umstand, dass der Hauptheld nie so richtig die Sympathie des Zuschauers gewinnen kann, führt dazu, dass Channing Tatum und Donald Sutherland Quelle: Concorde Channing Tatum und Donald Sutherland dieses Historiendrama und Actionabenteuer nicht so ganz funktioniert. Marcus' Verlust und sein Antrieb, die Ehre seiner Familie wiederherzustellen, bleiben für den Zuschauer zu theoretisch. Wo man bei einem Gladiator mit einem Maximus um seine Familie trauerte, versucht Der Adler mittels Traumsequenzen von Marcus' Vater Gefühle aufkommen zu lassen. Leider beschränkt sich die Mimik von Channing Tatum dabei auf den immer gleichen Gesichtsausdruck. Gerettet wird die Performance nur von Jamie Bell, der als zorniger, junger Brite emotional überzeugt. Am Ende hat man das Gefühl, zwei eigentlich interessante Filme gesehen zu haben, die in der Mitte irgendwie verknüpft wurden.

(Tim Sünderhauf)

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