Meine Cousine Rachel: Filmkritik zur Romanverfilmung
Der britische Gentleman Philip konfrontiert nach dem Tod seines Pflegevaters dessen Witwe Rachel mit schweren Vorwürfen. Als diese jedoch zu seinem Landsitz reist, verflüchtigt sich Philips Rachesucht.
Nachdem sein älterer Cousin und Ziehvater Ambrose in Italien unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, verdächtigt der junge Gentleman Philip dessen Ehefrau und Cousine Rachel. Diese besucht Philip aber dennoch auf seinem großen englischen Landsitz. Auch wenn er ihr zunächst misstrauisch gegenüber steht, lässt er sich schnell von ihrem Charme verzaubern. Seine Verliebtheit hat allerdings böse Folgen für ihn und sein Vermögen.
Basierend auf einem Roman von Daphne Du Maurier, bietet das viktorianische Stück vor allem opulente Landschaften, schöne Kostüme und ein reizvolles englisches Setting mit schönen, alten Gebäuden. Das Drama, das sich vor dieser Kulisse abspielt, kann allerdings nicht in seinen Bann ziehen. Die verhängnisvolle Affäre driftet schnell ins Melodramatische und dann ins unfreiwillig Komische ab. Weder die unsympathische Hauptfigur noch der Charme einer Rachel Weisz kann diese angestaubte Soap-Opera wieder auffangen.
Fazit
Zwar schön bebildert und kostümiert, können das viktorianische Drama und ihre Darsteller leider nicht mitreißen.
Offizieller deutschsprachiger Trailer zu "Meine Cousine Rachel":
