Activision Blizzard verklagt: Sexismus-Skandal im Video-Bericht
Mit Diablo, Warcraft und Starcraft hat Blizzard mehrfach Spielegeschichte geschrieben. Nun steht das Kult-Studio im Mittelpunkt einer Anklagegegen den Spiele-Giganten Activision Blizzard: Immer mehr Frauen berichten von ungleicher Bezahlung, Sexismus und Belästigung am Arbeitsplatz. Es kommt zu Protesten, Verantwortliche müssen gehen. Blizzard erlebt damit sein bislang dunkelstes Kapitel - wir fassen die wichtigsten Punkte in einem Video-Bericht zusammen.(Stand: 4. August 2021)
Fast 20 Jahre lang war Blizzard so etwas wie der Inbegriff von Qualität: Ein Entwicklerstudio, das einen Hit nach dem nächsten geliefert und mit Marken wie Starcraft, Warcraft und Diablo Spielegeschichte geschrieben hat. Dann kamen die Rückschläge. Zum Beispiel das umstrittene Diablo 3 Auktionshaus. Gecancelte Projekte, zusammengedampfte Teams. Entlassungswellen trotz Rekordgewinnen. Die Blitzchung -Kontroverse. Das verbockte Warcraft 3: Reforged. Der Abgang namhafter Entwickler. Oder die legendär misslungene Ankündigung von Diablo Immortal.
Man könnte also sagen: So richtig weiß ist Blizzards Weste schon lange nicht mehr. Und doch durchlebt das Studio derzeit sein mit Abstand dunkelstes Kapitel: Schwere Vorwürfe stehen im Raum, Mitarbeiter protestieren vor dem Firmengebäude, Chefposten werden ausgetauscht und Entschuldigungen via Twitter verbreitet. Kurz gesagt: Die Stimmung ist gründlich im Keller, Ausgang ungewiss. In diesem Video-Bericht fassen wir die wichtigsten Ereignisse der letzten Tage und Wochen zusammen. Hinweis: Das Video entstand am 4. August. Alle aktuellen Infos rund um Activision Blizzard findet ihr aber natürlich wie gewohnt hier auf pcgames.de
Klage gegen Activision Blizzard: Was ist passiert?
Neben dem Video findet ihr hier eine Sammlung von Links, die ich euch zu den wichtigsten Meldungen rund um die Klage gegen Activision Blizzard führen.
- Blizzard: Präsident J. Allen Brack gibt seinen Rücktritt bekannt
- Mitarbeiter stellen neue Forderungen, sind mit Kotick unzufrieden
- Human Resources-Chef verlässt das Unternehmen
- Frances Townsend blockt Mitarbeiter und Journalisten auf Twitter
- Skandal zerstört die Quartalszahlen
- (Kolumne) Sexismus, Diskriminierung, Vergewaltigung: Wir müssen über Activision-Blizzard, Ubisoft und Co. reden
- Wesentlich mehr Mitarbeiter als bisher angenommen waren Teil der Cosby Suite
- Sexismus-Skandal lässt Aktie einbrechen
- Blizzard-Kontroverse: CEO Bobby Kotick meldet sich endlich zu Wort
- Über 2000 Angestellte unterzeichnen offenen Brief
- Weitere (Ex-)Mitarbeiter sprechen über ihre Missbrauchserfahrungen
- Ex-Boss Mike Morhaime entschuldigt sich bei Missbrauchsbetroffenen
- Activision Blizzard verklagt: Diskriminierung, sexuelle Belästigung, Mobbing bis zum Suizid
Eure Meinung?
Vor dem Hintergrund der aktuellen Enthüllungen: Freut ihr euch immer noch auf Titel wie Diablo 2: Resurrected, Overwatch 2 oder Diablo 4? Oder ist euch die Lust auf Blizzard-Spiele derzeit vergangen? Schreibt uns eure Gedanken - und achtet bitte auf einen fairen, respektvollen Umgang miteinander.

Ist halt die Negativauslese, welche seit Jahrhunderten Einzug gehalten hat. Zwingt uns ja keiner, diese Mitesser durchzufüttern, welche besonders gerne an den fetten Trögen hausieren und offensichtlich ein System betreiben, welches den Mensch entmenschlicht.
Aber das ist bei Menschen ja bekannt. Verlogen und ekelhaft ist es trotzdem, denn daß das woanders nicht viel anders läuft, das kann man sich ja denken. Mich regt das moralinsaure Gegacker mithin auf, auf das dann zwanghaft das "Weiter so" folgt.
Vor Gericht kannst du auch nicht etwas anklagen und dann die Gegenseite rausfinden lassen, ob deine Anschuldigungen stimmen. Die Beweise vorzulegen ist schon schön deine eigene Aufgabe.
Fakten hast du nicht die das Belegen könnten.
Doch, genau die die ich genannt habe mehrfach. Ich mach nicht deine Arbeit Google Fu anzuwenden, du suchst ohnehin nur irgendeinen Grund das gelobte Land Diablo 3 zu - warte jetzt extra für dich - promoten.
Fakten hast du nicht die das Belegen könnten.