Predator Helios 300: Technische Daten, Verarbeitung und Alltagspraxis
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Acer hat uns für einen Praxistest ein echtes Schmankerl zur Verfügung gestellt: Das Gaming-Notebook Predator Helios 300 (PH317-53-757Z) mit einem 17,3-Zoll-Display, einem Intel Core i7-9750H Prozessor, 16 GB RAM und einer GeForce RTX 2070 Q-Max Grafikkarte. Das Beste kommt zum Schluss: Ein PCGames-Leser kann das gute Stück in unserem Gewinnspiel absahnen!
Nvidia GeForce RTX 2070 Grafikkarte und weitere Ausstattung
Zu der Intel-CPU gesellt sich beim Predator Helios 300 eine Nvidia GeForce RTX 2070 Grafikkarte mit 8GB Video-Speicher dazu. Es handelt sich dabei um eine für mobiles Gaming angepasste GeForce RTX 2070 Max-Q Grafikkarte, die einer Desktop-Version der GeForce RTX 2070 Grafikkarte nur ein wenig nachsteht. Sie leistet zwar etwas weniger als die Desktop-Version, verbraucht dafür aber auch weniger Strom und kann leichter gekühlt werden. Per Tool von Acer sind im laufendem Betrieb für Spiele zudem auch noch zwei Übertaktungs-Stufen verfügbar, damit die Grafikkarte mehr als im Standardmodus leistet.
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Hinzu kommen 16 GB Arbeitsspeicher und eine SSD mit 1000 GB Speicherplatz. Die SSD ist eine schnelle M.2-NVMe-SSD. Windows 10 Home ist auf dem Notebook bereits vorinstalliert. Beim Display bietet das Predator Helios 300 eine Diagonale von 17,3 Zoll (44 cm) sowie eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hertz. Dank IPS-Panel sind auch satte Farben und Kontraste kein Problem. Alle technischen Daten des Notebooks haben wir in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
| Komponente | Technische Daten |
|---|---|
| Display | 17,3 Zoll, 1920 mal 1080 Pixel, 144 Hz, matt, IPS |
| Prozessor | Intel Core i7-9750H, 6 Kerne, 12 Threads |
| CPU-Takt | 2,6 MHz Basis, bis zu 4,2 GHz Boosttakt |
| RAM | 16GB DDR4-RAM (2 Module zu je 8GB) |
| Grafikkarte | Nvidia GeForce RTX 2070 Q-Max |
| SSD / HDD | 1000 GB M.2-SSD, keine Festplatte |
| USB-Ports | 3x USB-A 3,0 und 1x USB-C 3.0 |
| Weitere Anschlüsse | HDMI, Mini-Displayport, GB-LAN, Audio |
| Wireless | WLAN 802.11 a/b/g/n/ac/ax, Bluetooth 5.0 |
| Akku | 3815 mAh, fest verbaut |
| Gewicht | 2,9 Kilogramm |
| Maße | 40,8cm breit, 28,0cm tief, 2,47cm dick |
| Betriebssystem | Windows 10 Home (64Bit) |
Verarbeitung und Äußeres
Die Verarbeitung des Predator Helios 300 hinterlässt einen positiven Eindruck. Wir erkennen keine Schnitzer bei den Passformen, das Material sorgt durch eine leichte Strukturierung für ein edles Design. Das Cover wurde dabei komplett aus Aluminium gefertigt. Die Tastaturebene wird von einem dünnen Metallrahmen umrahmt.
Quelle: Predator
Predator Helios 300 PH317-53: Gut sichtbar die Platzierung des Touchpads
Beim Betrieb leuchtet auf der Displayrückseite das Predator-Logo in blau, auch die Tastatur ist ab Werk in blau beleuchtet, kann aber per Software auch angepasst werden, was wir weiter unten noch näher anschauen werden. Die Tasten des RGB-Keyboards machen einen guten Eindruck und geben ein schönes Tipp-Feedback. Durch ein helleres Leuchten sind die WASD- sowie auch die Pfeil-Tasten hervorgehoben. Das Touchpad bezogen auf die Buchstaben-Tasten mittig platziert, aber wegen des Nummern-Pad-Bereiches liegt das Touchpad insgesamt deutlich nach links versetzt. Der Bereich mit dem Touchpad ist sehr großzügig gehalten, die eigentlichen Tasten nehmen nur etwas mehr als die Hälfte der Tiefe des Tastaturbereiches ein - die große, freie Fläche hilft bei der Kühlung der Hardware, da sie Wärme an die Umgebung abgeben kann. Wer das Notebook mit einer 2,5-Zoll-Festplatte respektive 2,5-Zoll-SSD aufrüsten will, kann dies tun - für letzteren Zweck liegt dem Notebook ein passender Adapter bei, und zwae inklusive einem schriftlichen Hinweis darauf, dass es im Falle einer Reklamation im Rahmen der Garantie Probleme geben kann, wenn man die Nachrüstung selbst erledigt und nicht durch einen von Acer authorisierten Service.
Praxistests Alltag
Bevor wie zu den Spielen kommen, schauen wir uns an, wie sich das Notebook im Alltag verhält. Die Ersteinrichtung ist innerhalb von 15 bis 20 Minuten erledigt, danach folgen noch mögliche Windows- und Treiberupdates, deren Dauer natürlich davon abhängt, welche neuen Updates es seit Produktion des Laptops gab. Nachdem wir alle Updates sowie bereits einige Tools und Spieleclients sowie Games installiert hatten, fuhren wir den Laptop komplett herunter, um einen "Kaltstart" zu testen. Hier bemerkt man die schnelle M.2-SSD, denn in weniger als 10 Sekunden begrüßte uns der Startbildschirm von Windows, bei dem man das Nutzerpasswort eingibt.
Quelle: Predator
Predator Helios 300 PH317-53 mit halb zugeklapptem Display
Im Office-Betrieb oder auch beim Surfen oder Filme-Schauen nehmen wir die Lüftung als leises Rauschen wahr. Das Tippgefühl der RGB-Tastatur ist trotz der flachen Tasten sehr gut, denn sie wirken nicht zu weich, sondern haben einen gewissen Widerstand, der aber auch auf Dauer nicht ermüdend wirkt. Für Gaming sowie die Einstellung der LED-Beleuchtung der RGB-Tastatur gibt es eine vorinstallierte App, für die es im Nummernpad-Bereich sogar eine eigene Taste gibt. In der App könnt ihr beispielsweise die Farbe der Tastaturbeleuchtung ändern, bestimmte Bereiche der Tastatur durch helleres Licht hervorheben und andere Farben oder auch Farbeffekte einstellen. Für Gaming wichtig ist der Bereich der App, in dem ihr festlegen könnt, wie viel Gas vor allem die Grafikkarte geben soll, und auch die Lüftung lässt sich in einem Menüpunkt individueller umstellen. Wir haben das Predator Helios 300 unter anderem auch im Alltag getestet, indem wir darauf Teile dieses Artikels schrieben, und zwar auch per Akku-Betrieb und ohne dabei das Display zwecks Stromsparen dunkler einzustellen: Nach etwa drei Stunden Arbeiten mit Word und Surfen im Internet hat der Akku noch etwa 10 Prozent Restlaufzeit übrig. Wer also auch mal unterwegs mit dem Notebook arbeiten muss, hat dafür, dass es ein Gaming-Notebook mit großem Display ist, eine ordentliche Akkulaufzeit zur Verfügung. Dank des IPS-Displays sind die Farben beim Arbeiten und Spielen auch satt und kontrastreich.
