Mass Effect 3 im Test von PC Games
Mass Effect 3 im Test: PC Games testet das neue Bioware-Rollenspiel und folgt Commander Shepard ein letztes Mal in die Schlacht gegen die Reaper. Vorhang auf für das actionreichste und beste Kapitel von Biowares Science-Fiction-Reihe.
Mass Effect 3 im Test: Von Anfang an war Mass Effect als epische Sci-Fi-Trilogie konzipiert, die im dritten Teil ihr großes Finale finden sollte. Wer die Geschichte von Biowares Action-Rollenspiel-Reihe verfolgt hat, der weiß, dass das nur eines bedeuten konnte: In Mass Effect 3 fallen die übermächtigen Reaper - riesige biomechanische Ekelpakete - ein für allemal über die Erde her und drohen, alles Leben in der Milchstraße auszulöschen.
Commander Shepard, wahlweise männlicher oder weiblicher Held der Mass Effect-Reihe, düst in dieser dunklen Stunde los, um in seinem letzten Einsatz so viele Alienvölker und Fraktionen wie möglich in einer Allianz zu versammeln. Denn nur mit vereinten Kräften könnte man den Reaper-Angriff vielleicht noch zurückschlagen.
Die Mass-Effect-Reihe im PC-Games-Test: Wir sagen euch, was das Rollenspiel taugt
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Was folgt, sind rund 35 Spielstunden voller bildgewaltiger Schlachten, kniffliger Entscheidungen und ergreifender Momente, die noch lange im Gedächtnis bleiben. Spielerisch wird auch der dritte Teil keinen Mass Effect-Hasser mehr überzeugen, dazu bleibt er der Formel des Vorgängers zu treu. Doch wer ein großes Spiel mit viel Krawall und einer Extraportion Herzschmerz erwartet, der bekommt genau das: ein würdiges Finale.
INFO: Keine Spoiler!
Uns ist bewusst, dass Mass Effect 3 von seiner Handlung und seinen Überraschungen lebt. Darum ist dieser Artikel so spoilerfrei wie möglich, und auch die Bilder verraten keine dramatischen Wendungen oder Details. Natürlich bitten wir auch euch, keine Story-Spoiler im Kommentarbereich zu posten!
INFO: Origin ist Pflicht
Egal ob Ihr das Spiel im Laden oder online gekauft habt: Mass Effect 3 verwendet EAs umstrittenen Online-Dienst Origin als Kopierschutz. Ihr müsst das Spiel also einmalig online aktivieren, es ist danach an euren Origin-Account gebunden und kann nicht weiterverkauft werden. Zum Spielen oder Abspeichern eines Savegames ist aber keine Online-Verbindung nötig.
In diesem Artikel
- Seite 1 Mass Effect 3 im Test von PC Games: Episches Finale einer großartigen Trilogie
- Seite 2 Mass Effect 3 im Test von PC Games: Das hat uns gefallen - Teil 1
- Seite 3 Mass Effect 3 im Test von PC Games: Das hat uns gefallen - Teil 2
- Seite 4 Mass Effect 3 im Test von PC Games: Das hat uns nicht gefallen
- Seite 5 Bildergalerie
Bildergalerie
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- Seite 4 Mass Effect 3 im Test von PC Games: Das hat uns nicht gefallen

Und das sind nur einige Beispiele.
Wenn ich ein Spiel haben möchte mit komplexen Handlungsvariationen, dann spiele ich Alpha Protocol oder sowas. Bei Mass Effect behaupten, es gäbe Variationen in der Handlung, wäre ungefähr so, als würde man behaupten, die polnische Flagge würde einen Regenbogen darstellen.
So viele positive Gegenbeispiele gibt es da nicht auf dem Markt, Bioware kann sich nur mit Bioware messen. Obsidian hat sich mit Alpha Protocoll auch ein großes Stück vom Bioware-Fundus abgeschaut, technisch wie vom know-how. Meckern, von mir aus, aber es gibt kaum andere die es in der Gesamtheit jemals besser gemacht hätten, als das man nun Bioware so über den Fuß fahren müsste. Es dürfte doch wohl eindeutig auf der Hand liegen, dass EA hier schuld ist.
Und das das Ende weiterhin keine Handlungsfreiheit bietet, ist bekannt und ärgerlich, das meinte ich auch nicht, aber wenn man es mal objektiv betrachtet werde hier 5 Minuten von 25+ Stunden kritisiert und das Spiel am Ende als Schund hingestellt.
Was hier kritisiert wird ist ja wohl Meckern auf allerhöchstem Niveau, 99% der anderen Spiele bietet nichtmal diese Möglichkeiten in solchem Umfang.
Sicherlich war das non-Extended Cut Ende sehr schlecht und es fehlt einfach noch immer etwas. Aber das Problem mit dem Ende an ME3 ist schlicht, das es existiert, so eine Geschichte darf niemals enden, wenn man ein echter Fan ist, egal wie gut oder schlecht.
DLC Politik stört mich, Bereitschaftwertung über Mulitplayer geht mal gar nicht. Aber ansonsten ein Top Spiel.
-> Kein Problem, ganz plötzlich gibt es eine zweite!
Du hast den Rat sterben lassen in Teil 1
-> Kein Problem, der Rat der Allianz ist das gleiche, nur eine andere Hautfarbe
Du hast Kaidan sterben lassen in Teil 1
-> Kein Problem, es gibt eh keinen Unterschied zwischen dem Handlungsverlauf der beiden
Du hast die Genophage geheilt
-> Ja und? Am Ende ist doch eh alles kaputt!
Du hast die Genophagenheilung verhindert
-> Ja und? Am Ende ist doch eh alles kaputt!
Geth und Quarianer haben endlich Frieden geschlossen
-> Ja und? Die Geth sterben am Ende doch eh!
Mordin ist abgekackt, bevor er seine Rolle in der Genophagen-Heilung erfüllen konnte
-> Kein Problem! Wir fügen einfach einen anderen Salarianer ein, der eine exakte Kopie Mordins ist, nur etwas anders aussieht. Er sagt sogar das fast das gleiche!
Und das sind nur einige Beispiele.
Wenn ich ein Spiel haben möchte mit komplexen Handlungsvariationen, dann spiele ich Alpha Protocol oder sowas. Bei Mass Effect behaupten, es gäbe Variationen in der Handlung, wäre ungefähr so, als würde man behaupten, die polnische Flagge würde einen Regenbogen darstellen.