Gruselig: Euer persönlich schlimmster Horror-Moment in einem Spiel - jetzt mitmachen!
In Videospielen kommt es immer wieder zu gruseligen Momenten. Als leidenschaftlicher Spieler kommt man um den ein oder anderen Schock nicht herum. Wir nennen euch die schrecklichsten Horror-Momente der Redaktion. In den Kommentaren könnt ihr uns eure Erfahrungen mitteilen.
Auf gruselige Momente stößt man in Videospielen immer wieder. Immerhin haben Spiele gegenüber Filmen den Vorteil der Interaktivität - ihr erlebt den Grusel also viel intensiver. Kein Wunder also, dass sich viele Spiele daran versuchen, Angst und Schrecken zu vermitteln. Wir wollen daher eure persönlichen Horror-Erfahrungen in Videospielen wissen. Was ist euer persönlich schlimmster Schock-Moment?
Die Redakteure gehen dabei mit gutem Beispiel voran und erzählen euch von ihren schrecklichsten Horror-Erfahrungen. Dabei wird klar, dass auch Spiele ohne realistische Grafik durchaus für Gruseleffekte sorgen können - dazu muss besonders die Inszenierung stimmen. So haben auch gerade recht alte Spiele oft einen bleibenden Eindruck hinterlassen. In den Kommentaren könnt ihr uns eure schlimmsten Grusel-Momente mitteilen und darüber diskutieren.
In diesem Artikel
The-Khoa Nguyen - Redakteur pcgames.de
Ich stehe persönlich nicht unbedingt auf Horrorspiele. Das mag an einem Trauma liegen, dem ich mit dem Grusel-Adventure The 7th Guest von 1993 zum Opfer fiel. Darin wanderte ich als junger Gamer unter anderem durch ein Labyrinth, aus dem es augenscheinlich kein Entrinnen gab. Das Trial-und-Error-Prinzip führte mich durch unzählige Gänge und in Ecken, in denen die Entwickler von Trilobyte nicht mit Schockmomenten sparten. Dies gilt übrigens auch für den Rest des Virgin-Titels. Regelmäßige Schreikrämpfe ließen mich The 7th Guest ab dieser Stelle nicht mehr weiterspielen. Für mich - wohl gerade auch im Hinblick auf das Alter - einer der schlimmsten Horror-Erlebnisse in Sachen Gaming. Um Spiele mit The Ring-ähnlichen, kleinen sowie schwarzhaarigen Mädchen (Stichwort Alma) mache ich übrigens auch einen großen Bogen.
Sebastian Thöing - Redakteur pcgames.de
Mein schlimmster Schocker-Moment? Um genau zu sein, muss ich an dieser Stelle zwei nennen. Richtig gefröstelt hat es mich in FEAR. In einer Szene, so ziemlich am Anfang des Spiels, steht der Charakter vor einer Leiter, die nach unten führt. Er ergreift sie, dreht sich um und besteigt die erste Stufe. Einen Sekundenbruchteil später schaut er nach oben und erblickt Alma, die sich lachend in Luft auflöst. Passend dazu gibt's den typischen Grusel-Sound. Und unten angekommen ging der Horror sofort weiter, weil Paxton Fettel plötzlich auf mich zukam. Toll inszeniert. Meinen zweitschlimmsten Horror-Moment erlebte ich im Adventure Scratches. Klick für Klick kroch ich durch einen inaktiven Kamin - oder war es das Belüftungssystem? - als nur wenige Schritte vor mir auf einmal ein Schatten vorbei huschte... Das war besonders ungewöhnlich und schockierend, da Scratches ansonsten fast ausschließlich aus Standbildern bestand. Und ich vergas zu erwähnen, dass ich die Boxen voll aufgedreht hatte...
Daniel Herbig - Praktikant pcgames.de
Jeder, der in Half-Life 2 Ravenholm besucht hat, der weiß, dass eine unheimliche Soundkulisse für schaurige Amtosphäre sorgen kann. Wer hingegen Dead Space gespielt hat, wird von gescripteten Schockmomenten so geplagt, dass er hinter jeder Ecke eine neue, böse Überraschung fürchtet. Die richtigen Horror-Momente erlebt man allerdings gerade, wenn man sie nicht erwartet: wenn die Soundkulisse hübsche Vogelgesänge mit beruhigender Musik untermalt, während man frohen Mutes freundliche Wälder durchstreift und die Natur bewundert. Wer in einer solchen Situation plötzlich und völlig unvermittelt von einer Ratte angesprungen wird, der weiß, was Horror wirklich ist. Die Rede ist von The Elder Scrolls 4: Oblivion. In solchen Situationen hilft nur eines: Panisch die Flucht ergreifen! Das Video stellt diese komplett verstörende Erfahrung zwar nicht genau da, zeigt aber zumindest den richtigen Umgang mit den böswilligen Nagern.
Florian Stangl - Chefredakteur, pcgames.de
Generell verbindet mich mit Zombies eine Hassliebe. Ich sammle Zombiefilme und -spiele, aber Zombies machen mich fertig. Keine Ahnung warum, aber nur halb verfaulte, schlurfende Zombies mit ihrem verstörenden Grunzen verschaffen mir Gänsehaut. Vampire, Werwölfe und sonstige Monster lassen mich kalt. Noch schlimmer als normale Zombies sind Zombiehunde. Daher war mein schlimmstes Erlebnis, als ich das erste Mal Resident Evil spielte. Durch das Intro war ich schon der richtigen Stimmung und vermutete hinter jeder Ecke einen schlurfenden Zombie. Womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte waren die Fenster in jenem Gang des Herrenhauses, durch die urplötzliche diese fiesen Zombiehunde sprangen. Ich bin damals derart erschrocken, dass das Gamepad quer durchs Zimmer flog und ich natürlich von den Hunden zerfleischt wurde. Für die Stelle habe ich vier Versuche gebraucht...

Wie das Spiel alles manipuliert hat war grandios, man wusste quasi nie, ob der Spielverlauf gerade normal abläuft, oder der Wahnsinn wieder die Oberhand gewonnen hat und alles nur Einbildung ist.
+
in Thief 3 die Mission in der Wiege, welche zu einer Irrenanstalt umgebaut wurde
+
Dead Space , als man dem sich regenerierenden Necromorph begegnet
Ist eine Mischung aus Penumbra Black Plague und Amnesia. Allein die Soundkulisse ist dermaßen verstörend
das man es nicht länger als 15 Minuten am Stück aushält. Dazu kommen dann noch die Monsterbegegnungen
und andere fiese Schocker. Wirklich herfitg.
Danke für den Tipp, hab's mir mal runtergeladen und ausprobiert, macht einen richtig netten Eindruck. Mal was anderes, als die üblichen Felswände der Schlossverließe im Hauptspiel und in den meisten Mods. Erstaunlich, wie heftig man sich erschrecken kann, nur weil ne verdammte Glühbirne platzt (ich mache erstmal Pause, die brauche ich).
Bildschirme zerspringen. Ich hatte die ganze Zeit panisch mein Radar nach einem roten Strich abgesucht.
Sehr schön gemacht, die Tunnel waren auch nicht ohne.
Dann natürlich noch Amnesia, aber weniger das Hauptspiel sondern eine Custom Story namens "White Night".
Ist eine Mischung aus Penumbra Black Plague und Amnesia. Allein die Soundkulisse ist dermaßen verstörend
das man es nicht länger als 15 Minuten am Stück aushält. Dazu kommen dann noch die Monsterbegegnungen
und andere fiese Schocker. Wirklich herfitg.
Danke für den tip ;) gleich mal Amnesia wieder rauskramen und das "White Night" suchen :p