Die gruseligsten Horror-Momente der Redaktion - Seite 4
In Videospielen kommt es immer wieder zu gruseligen Momenten. Als leidenschaftlicher Spieler kommt man um den ein oder anderen Schock nicht herum. Wir nennen euch die schrecklichsten Horror-Momente der Redaktion. In den Kommentaren könnt ihr uns eure Erfahrungen mitteilen.
Christoph Peter Schuster - Redakteur, PC Games
1. Dead Space: Ich war noch Praktikant hier, als das erste Dead Space 2008 als Überraschungserfolg in der Redaktion einschlug. Zum besagten Zeitpunkt konnte ich mangels HD-Konsole oder aktuellem Rechner zuhause derlei Perlen nicht zocken. Also spielte ich das Splatterfest notgedrungen nach Feierabend an unseren Arbeitsrechnern durch. So saß ich also nachts allein im finsteren Büro, nur mein Monitor spendete fahles Licht. Unser Gamelab befand sich damals noch in einem verwinkelten Großraumbüro mit hohen Decken und zahlreichen finsteren Ecken. Ständig zuckte ich zusammen, hörte Geräusche – war das jetzt im Spiel oder im Nebenraum?? – die damals noch neue und im Finstern umso grusligere Umgebung verstärkte das ohnehin heftige Spielerlebnis nochmals enorm. Als ich mich schließlich langsam daran gewöhnte, wurde das Spiel selbst gleich deutlich weniger erschreckend …
2. Amnesia: The Dark Descent: Eines der grusligsten Spiele aller Zeiten – und das obwohl eigentlich nichts passiert. Ich hatte mich zuhause im finsteren Zimmer verbarrikadiert, nur den Laptop auf den Schoß und massive Kopfhörer auf den Ohren. So schlich ich mich durch das Gruselschloss, trug ständig einen Pixel-Stuhl als improvisierte Waffe vor mir her und tabbte alle halbe Stunde aus dem Spiel, um mir ein Glas Whiskey zur Beruhigung zu gönnen. Eigentlich mag ich ja keine Gruselspiele …
3. Resident Evil 4: Der Gamecube hatte trotz solcher Brecher wie Eternal Darkness seinen Ruf als Kiddie-Konsole sicher. Umso wichtiger war für damalige Fanboys wie mich natürlich der gelegentliche Resi-Release als Highlight der erwachsenen Unterhaltung – das ich mit 16 nicht gerade erwachsen war? Geschenkt! Dementsprechend schlich ich mit dezentem Bammel durch den nebligen Wald zu Beginn, stellte mich tapfer den ersten Zombies – um dann von Doktor Salvador plötzlich aufs Übelste mit einer Kettensäge zerteilt zu werden. Hallelujah, was für ein Bildschirmtod! Ich saß eine gefühlte Ewigkeit mit offenem Mund und schreckgeweiteten Augen vor dem Fernseher – dieser Moment machte mich zum Resi-Fan, bis heute einer der atmosphärischsten Einstiege aller Zeiten in einem Actionspiel!
Felix Schütz, Redakteur PC Games In der Redaktion bin ich als Jammerlappen bekannt - das ist okay, denn ich weiß es ja selbst. Es gibt wirklich zig Spiele, bei denen ich mich gefürchtet habe. Oder bei denen zumindest mein Puls kräftig in die Höhe schoss. Ich betrachte das als ein gutes Zeichen - es bedeutet, dass ich mich auf die Atmosphäre eines Spiels einlassen kann und nicht abgestumpft bin. Nur manchmal, da wird's mir eben doch ein bisschen zu bunt. Ich erinnere mich noch höchst ungerne an Amnesia: The Dark Descent - etwa 15 Euro habe ich dafür ausgegeben, letztendlich habe ich aber nur knapp 20 Minuten von dem Spiel gesehen. Dann habe ich's ausgemacht. Es war wirklich genial gruselig - und damit nix für mich.
Nur selten kann ich mich in solchen Fällen zum Spielspaß zwingen. Das erste Dead Space etwa, das hat mich zunächst in den Wahnsinn getrieben. Mein damaliger Kollege Christian Schlütter, der mir gegenüber saß, hatte für mein Gewimmer sogar nur Abscheu übrig: Während ich mich fluchend und kreischend durch das Spiel tastete, prügelte er es in Rekordzeit und ohne mit der Wimper zu zucken durch. Mutanten, die sich am liebsten lautlos von hinten anschleichen, dunkle Korridore, eine Soundkulisse, die zuverlässig Nackenhaare in die Höhe kemmt - was für ihn kein Problem war, trieb mir den kalten Angstschweiß auf die Stirn. Ich musste das Spiel zunächst abbrechen. Meine Nerven machten da nicht mit. Erst viel später habe ich mich doch überwunden: Als Dead Space 2 erschien, habe ich mich nochmal an den ersten Teil gewagt. Mittlerweile habe ich beide Titel durchgespielt. Sie haben mir Spaß gemacht. Auf Teil 3 freue ich mich trotzdem nicht.

Wie das Spiel alles manipuliert hat war grandios, man wusste quasi nie, ob der Spielverlauf gerade normal abläuft, oder der Wahnsinn wieder die Oberhand gewonnen hat und alles nur Einbildung ist.
+
in Thief 3 die Mission in der Wiege, welche zu einer Irrenanstalt umgebaut wurde
+
Dead Space , als man dem sich regenerierenden Necromorph begegnet
Ist eine Mischung aus Penumbra Black Plague und Amnesia. Allein die Soundkulisse ist dermaßen verstörend
das man es nicht länger als 15 Minuten am Stück aushält. Dazu kommen dann noch die Monsterbegegnungen
und andere fiese Schocker. Wirklich herfitg.
Danke für den Tipp, hab's mir mal runtergeladen und ausprobiert, macht einen richtig netten Eindruck. Mal was anderes, als die üblichen Felswände der Schlossverließe im Hauptspiel und in den meisten Mods. Erstaunlich, wie heftig man sich erschrecken kann, nur weil ne verdammte Glühbirne platzt (ich mache erstmal Pause, die brauche ich).
Bildschirme zerspringen. Ich hatte die ganze Zeit panisch mein Radar nach einem roten Strich abgesucht.
Sehr schön gemacht, die Tunnel waren auch nicht ohne.
Dann natürlich noch Amnesia, aber weniger das Hauptspiel sondern eine Custom Story namens "White Night".
Ist eine Mischung aus Penumbra Black Plague und Amnesia. Allein die Soundkulisse ist dermaßen verstörend
das man es nicht länger als 15 Minuten am Stück aushält. Dazu kommen dann noch die Monsterbegegnungen
und andere fiese Schocker. Wirklich herfitg.
Danke für den tip ;) gleich mal Amnesia wieder rauskramen und das "White Night" suchen :p