Thöing teilt aus - Heute im Visier: gamescom-Nörgler und Köln-Kritiker
Ungeschminkt und frei nach Schnauze: Sebastian Thöing und seine Gedanken zu Meldungen und Meinungen aus der Welt der PC-Spiele.
Quelle: PC Games
Die gamescom ersetzt die Games Convention - und das ist auch gut so.
Leipzig oder Köln? Die Städtefrage ist für viele noch längst nicht gegessen. Noch immer scheinen einige Fans maßlos enttäuscht, dass die gamescom die Games Convention abgelöst hat und verteidigen die Stadt im Osten, als würde die Entscheidung zugunsten der Rhein-Metropole an ihrer ganz persönlichen Ehre kratzen. Nehmt es halt hin wie echte Männer (oder Frauen). Mein Gott.
Danke Leipzig, für alles was ihr für die Spielwelt getan habt. Aber es wurde Zeit für einen Umzug. Waren Sie mal auf der Games Convention? Haben Sie sich durch die schwitzende Menschenmassen gedrückt, die sich durch die viel zu engen Gänge quetschten? Die Leipziger Messe wurde einfach zu klein. Da kommt das Gelände in Köln gerade recht. Groß und offen, ausgelegt für mehr als 200.000 Besucher. Toll. Auch das direkte Einzugsgebiet ist größer, bietet mehr Potential für Besucher. Ebenso die Hotelvielfalt. Während es in Leipzig langsam eng wurde, bieten Köln und die direkte Umgebung weitaus mehr Schlafplätze - und zwar nicht nur in eilig freigeräumten Wohnzimmern oder Abstellräumen von Privatleuten. Da hat Leipzig schlicht und ergreifend verpennt vorzubeugen.
Köln ist die richtige Wahl. Da hege ich keinen Zweifel. Wie sehr muss man eine Stadt eigentlich lieben, dass man dank der rosa Brille nicht die eindeutigen Vorteile der Konkurrenz-Metropole erkennt? Meine Empfehlung an all jene Nörgler: Setzt die Brille ab. Nostalgie-Gefühle gut und schön, aber nur weil Leipzig die Spielmesse groß gemacht hat, ist es unfair, dass sie jetzt in Köln stattfindet? Toller Grund. Nicht.

natürlich hatte die ddr finanzielle schwierigkeiten, angesprochen hat ich nur, daß "als erster staat" für mich nach polemik klang
stichwort polemik, ich finde es schräg, sich hier mods über darum beschweren, daß sich der thread in richtung "ost west debatte" entwickelt hat
es ist ein thead zu ner kolumne, die darauf abzielt kontrovers zu sein - sonst wär sie nicht mit phrasen wie "Nehmt es halt hin wie echte Männer (oder Frauen). Mein Gott." und übertreibungen wie "abstellkammern" verfasst ...
man wollte damit hits schinden, mal wieder die ost west debatte anstoßen (weil man weiß, daß viele noch darauf anspringen...)
ich bin übrigens weder köln hasser noch köln nögler ;-)
ich mag die stadt, jogg in sportsachen vom fc um den decksteiner, schlepp auf reisen meine sachen in ner großen roten tasche von früh usw - fühl mich nach 2 jahren hier auch quasi "als rheinländer"
was ich aber im vergleich zu leipzig, wo ich die jahre zuvor lebte beobachtet habe, ist daß leipzig neuem sehr aufgeschlossen sind - da halt ich mal das 6t kölner gesetz knne mer nit, bruche mer nit, fott domet entgegen :-)
und sich daher erst zeigen muss, wie köln die spielemesse annimmt
und es hat sich gezeigt, daß sich die lokalen politiker hier nicht gegen den "kölner aufruf" positioniert haben, nicht für messer und die spieleindustrie ne lanze gebrochen haben, während es bei leipzig hat an allen stellen unterstützung pro games gab...
wenn herr töing sich mit dem vergleich leipzig - köln nach ablauf der beiden messen befaßt hätte und in seiner meinung zu lesen, wär, daß er eben köln als deutliche verbesserung sieht - dann wär das bestimmt vielen nicht so aufgestoßen wie der jetzige zeitpunkt
in leipzig lief ne messe (die in der presse und auch hier bei pcg so gut wie nicht stattfand - erst im nachhinein kamen wirklich mehrere news) und üben den erfolg (bezüglich logistischer bewältigung, "streß- und gedrängefaktor" etc) der kölner messe kann nur spekuliert werden
die kolumne war da um rabatz zu erzeugen - und das ist gelungen, das muss man anerkennen
Und mit einem kleinen Lektüretipp schließe ich das Thema DDR. Weiter geht's mit Köln-Bashing.
Und mit einem kleinen Lektüretipp schließe ich das Thema DDR. Weiter geht's mit Köln-Bashing.
Anscheinend würde aber die "Besondere Schule" für dich reichen! Möchte mich aber jetzt nicht darüber auslassen, weil das wenig zum Thema beiträgt. Zum Thema Geschichtsbuch würde ich dir empfehlen eine Bücherei bzw. Bibliothek auf zu suchen.
Ich möchte hier nochmals unterstreichen das eine West / Ost Diskussion fehl am platz ist. Dafür ist das Thema viel zu komplex.
Für die contra Kölner könnte man empfehlen, für die Messe Leipzig auf die Strasse zu gehen und für die "Gerechtigkeit" zu demonstrieren, ist ja nicht verboten in unserem freien Land.
ist zwar offtopic, aber interessieren würde es mich schon, was das für ein geschichtsbuch war...
kannst du verlag und ggf ausgabe mal nennen?
in sachen staatsverschuldung pro kopf lag zur wendezeit die ddr hinter der brd, was natürlich nicht bedeuten soll, daß die brd "der pleite näher war", aber es ist zumindest ein indiz, daß diese "geschichtsbuchaussage" schon etwas schräg ist ;-)
auch wenn man bedenkt wie die verschuldung von vielen dritte welt ländern war und ist, dann kann man bei der aussage, die ddr wäre einer pleite am nähesten gewesen echt nur schräge propagande vermuten, die in nem geschichtsbuch eigentlich nichts zu suchen haben sollte
oder bist du auf irgend ne "besondere" schule gegangen? :-D
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ich frag mich wirklich, wieso heute noch irgendwer die märchen von damals glaubt - die ost-propagando scheint doch besser zu funktionieren als gedacht.
die ddr schrammte des öfteren an der "pleite" vorbei und konnte mitunter nur durch unterstützungszahlungen aus der brd überleben - das ist ein geschichtlicher fakt.
darüber kann es überhaupt keine diskussion geben.