Mehrspielertest: Hellgate: London
Quelle: Flagship Studios
Sie finden, Hellgate wird den Vorschusslorbeeren nicht gerecht? Vor ein paar Wochen hätten wir Sie dafür ausgelacht. Nun, nachdem wir auch den Mehrspielermodus getestet haben, müssten wir Ihnen recht geben.
Vergangenen Monat rügten wir die Solo-Kampagne des Action-Rollenspiels mit einer Wertung von "nur" 79 Punkten. Wie enttäuscht sind wir nun, da wir feststellen: Der Mehrspielermodus ist genau das Gleiche! Nur eben mit Mitspielern.
Legen Sie Ihre Spielfigur besser auf Anhieb als Mehrspielercharakter an, reine Solokämpfer lassen sich nämlich nicht in den Multiplayer übernehmen. Sechs Klassen bietet das Werk ehemaliger Diablo 2-Entwickler, jede davon so durchgestylt und verlockend, dass man sich nur schwer entscheiden kann: Nahkämpfer wählen Schwertmeister oder Hüter, ziehen fortan in schimmernder Rüstung mit Schild und Schwert in die Schlacht. Beschwörer und Kampfmagier setzen auf dämonische Dienerkreaturen und knallige Vernichtungszauber. Scharfschütze und Ingenieur sind etwas Besonderes: Sie verwenden Gewehre, Raketenwerfer und Roboterdrohnen, steuern sich daher wie in einem Ego-Shooter. Wer mag, kann Hellgate komplett aus der Ich-Perspektive spielen, eine automatische Zielhilfe erleichtert dabei komfortabel das Gegner-Zerbröseln. Welche Klasse Sie auch wählen, Handlung und Spielziel bleiben stets so simpel wie gleich: In einer finsteren Zukunft wurde London von Dämonen überrannt, die überlebenden Menschen setzen sich verweifelt zur Wehr.
Dreh- und Angelpunkt sind U-Bahn-Stationen, die improvisierten Lager des menschlichen Widerstandes. Nur in solchen treffen Sie auf andere Spieler, denn: Wie auch Guild Wars ist Hellgate instanziert, das heißt, außerhalb der Stationen treffen Sie keine Menschenseele.
Kern eines Online-Rollenspiels (und das ist Hellgate im weitesten Sinne) ist natürlich das Bilden von Teams: Hat sich ein solches zusammengerauft, geht es durch Portale hinaus in Kampfgebiete, die nur für die Spielergruppe reserviert sind. Hier erwartet Sie exakt das, was man aus der Solokampagne kennt: Zufallsgenerierte Levels, die sich schnell wiederholen. Endlose Monsterhorden, die man effektvoll mit Knarren, Schwertern und Zaubern verdrischt. Und vor allem: Beute. Besiegte Widersacher hinterlassen so viele schöne Items, dass das Inventar schon nach Minuten an seine Fassungsgrenzen stößt.

Klarer WARTEN MIT KAUF. Da kann man sich gerne die Köpfe drüber heiß reden.
Es ist schlecht und es fehlt an vielen Ecken und Kanten.
Eigentlich sollte PCG mal in 3 - 4 Monaten wenn Patch 1.0 schon längst da ist (mit Content woooooo) und vorallem evtl. ein paar Erweitungen im Multiplayerplayer mal nachschauen nur denke ich das die Wertung dann noch weiter in den Keller gehen wird.
Es reicht eben nicht viele tolle Ideen in einen Topf zu werfen, es fehlt die Seele.
... ach ja und eine Spielanleitung die diesen Namen auch verdient wäre auch nicht schlecht gewesen.
Mein Tipp: zwei Jahre warten bis Patch 4.0 draußen ist und das Spiel für 10.- Eur zu haben ist.
Ab lvl 30 (nach Akt 5) kann man sich aussuchen ob man weiter im Leichten Modus spielen möchte oder im schweren Modus. Man kann jederzeit beim Einloggen den Modus wieder wechseln und in beiden Modus Questen und somit Lvln. Wie in jedem Spiel macht das Gruppenspiel natürlich mehr Spaß und in Hellgate ist die Gruppenfindung auch Ruck zuck erledigt. PC Games ist zwar schnell lvl 50 gewesen nur wollen wir nicht darüber diskutieren wie die Ausrüstung der Tester danach aussah und ob sie sich überhaupt Mühe gegeben haben die Ausrüstung weiter zu verbessern. Hellgate London ist ein sehr komplexes Spiel von der Skillpunkte- und Talentpunkteverteilung bis hin zu Waffen und Rüstungen. Man muss hier ein wenig nachdenken bevor man seine Skillpunkte vergibt weil man nicht genau weiß welche Waffe oder Welche Rüstung welche Skillpunkte benötigt. Heute werden die Spiele durch die Bugreports der Spieler verbessert damit müssen wir uns nunmal abfinden.
Viel Spaß euch allen.
Für ALLE: Hellgate London ist eine FEHLINVESTITION - NICHT ZU EMPFEHLEN!