Brauchen Aufbau-Spiele einen Militärpart?

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Brauchen Aufbau-Spiele einen Militärpart? Entschuldigung, wie komme ich zu...?

Mit der Wegfindungsroutine seiner Caesar 4-Mitstreiter hätte der Römer mit der markanten Nase sicher nie den Rubikon überquert, denn Brücken können für die künstliche Intelligenz schon einmal ein unüberwindliches Hindernis darstellen. Analog setzen sich Siedler: Aufstieg eines Königreichs-Soldaten auch nur zu gerne mit der umliegenden Fauna und Flora auseinander, statt dem von ihnen (und wichtiger: mir!) anvisierten Ziel zuzustreben. Selbst die Anno 1701-Wegfindung steht schon einmal vorm Berg, statt drum herumzulaufen.

Außerdem ist es spätestens seit der gängigen Einführung von Squads, also Truppenverbänden, mit der Übersicht recht schnell vorbei - im Regelfall sieht es einfach so aus, als ob sich Söldnerknäule bekämpfen und aus denen irgendwer als Sieger hervorgeht. Schlimmer wird das Ganze noch, wenn es vielleicht in den Gassen einer Stadt stattfindet. Realistisch? Ja. Strategisch, taktisch, reizvoll? Kaum. Bei Anno 1701 kommt erschwerend hinzu, dass ich sehr viel Zeit mit dem Ein- und Ausladen von Truppen verbringe. Das fühlt sich eher an wie Pflichtarbeit als wie Strategie. Und ja, natürlich ist es realistisch und glaubwürdig, allzu große Freude bereitet es mir dennoch nicht.

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ziegenbock Mitglied
        AW: Special - Onlinestory des Tages: Brauchen Aufbau-Spiele einen Militärpart?

        ich würde mich freuen, wenn es in aufbauspielen 2 kampagnen geben würde.
        eine, wo man größtenteils mit militärischen mitteln zum ziel kommt und die andere, wo man sich mehr mit sich selbst beschäftigen muß, las mit dem gegner. also die wirtschaft in schwung bringen, die leute zufreiden stellen, handel treiben u.s.w.

        das gab es ja bis jetzt noch nicht in so vielen spielen.
      • Von ziegenbock Mitglied
        AW: Special - Onlinestory des Tages: Brauchen Aufbau-Spiele einen Militärpart?

        ich würde mich freuen, wenn es in aufbauspielen 2 kampagnen geben würde.
        eine, wo man größtenteils mit militärischen mitteln zum ziel kommt und die andere, wo man sich mehr mit sich selbst beschäftigen muß, las mit dem gegner. also die wirtschaft in schwung bringen, die leute zufreiden stellen, handel treiben u.s.w.

        das gab es ja bis jetzt noch nicht in so vielen spielen.
      • Von LordMclane Anfänger/in
        AW: Wie wär es mit Militärpunkten analog zur Zufriedenheit der Bürger?

        Tropico war auch nice, ohne dass man dort tausend Truppen ausheben musste.

        Aber der Christian hat schon recht. Die Verbindung von Aufbau- und Militärpart lässt doch oftmals sehr zu wünschen übrig. Und wie er es schon angedeutet hat: Da fehlt einfach das verbindende Element.

        Dieses Element wäre für mich z.B. eine ausgeklügelte KI in Verbindung mit halbwegs realistischer Diplomatie. Grad in diesem Bereich hat sich seit nem Jahrzehnt oder so überhaupt nichts mehr getan.
        Warum muss ich immer gleich in den Krieg ziehen und mich dann stundenlang mit schlecht umgesetzten und langweiligen Kämpfen rumärgern? Warum kann ich nicht erstmal einfach meine Armee vor die gegnerische Stadtmauer stellen und sagen: "Hier schau, entweder krieg ich jetzt die Goldmine oder es gibt böse Aua!". Und die KI kann sich dann ausrechnen, ob sie rechtzeitig ne militärische Antwort bereitstellen kann oder doch lieber verhandelt.
        Andersrum genauso - Ad-hoc-Kriegserklärungen von Gegnern, die ich nicht mal kenne, gehen mir auf den Geist.

        Sein Militär auch einfach nur mal als Drohkulisse nutzen zu können, wär schon ein Schritt in die richtige Richtung. (und ich meine hier explizit die Echtzeit-Titel)

        Aber bis die Spiele-Entwickler auch mal bei der KI in die Puschen kommen, kann ich wohl nochmal zehn Jahre warten... *seufz*.. ;-(
      • Von Kruesae Spiele-Novize/Novizin
        AW: Wie wär es mit Militärpunkten analog zur Zufriedenheit der Bürger?

        Prinzipiell würde ich sagen Aufbauspiele brauchen keinen Militärpart zu mindest keinen Zwingenden es sollte zwar die Möglichkeit geben, aber es sollte Gleichwertigkeit zwischen beiden Seien herrschen, aber hier liegt das Problem selbst bei Civ bei dem man eigentlich ohne eine einzige hätte Schlacht gewinnen können so was es auf allen Schwierigkeitsgraden, außer auf dem einfachsten so gut wie unmöglich.

        Wie einer meiner Vorredner sagen müsste eine extreme kreative Leistung erbracht werden um den Spieler dazu zu zubringen sich entgegen seiner Menschlichen Natur zu verhalten, denn es gibt eigentlich kaum ein Szenario in unser Geschichte das ohne Gewalt aus kommt.

        Und einen Gewaltfreien Widerstand aller Mahdma Gandhi lässt spielerisch wollt nicht würdig genug um setzen.
      • Von zordiac Mitglied
        AW: Wie wär es mit Militärpunkten analog zur Zufriedenheit der Bürger?

        Man könnte die Frage auch so formulieren:
        "Braucht ein Aufbau-Spiel auch einen Abbau-Part" ;)
      • Von KrischanLP Spiele-Novize/Novizin
        AW: Wie wär es mit Militärpunkten analog zur Zufriedenheit der Bürger?

        Age of Mythology fällt mir da als sehr guter Mix aus Aufbau und Strategie ein.
        Dort hätte ich ungern auf den militärischen Part verzichtet. Zumal die Story wunderbar den Aufbau- sowie Militärpart miteinander verbunden hatte.

        Bei Anno 1701 nutze ich das Militär nur für die Unabhängigkeit, ansonsten lasse ich es eher links liegen.
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