No Man's Sky: Acht Wünsche für die Zukunft - hier sollte Hello Games nachbessern
No Man's Sky lässt viel Potenzial liegen: So verliert das Erkunden von Planeten aufgrund von Wiederholungen schnell seinen Reiz. Wo Entwickler Hello Games nachbessern sollte, verraten wir euch im nachfolgenden Special. Unsere Wunschliste basiert zum Teil auf den Ergebnissen unserer Community-Umfrage. Nicht wenige Spieler erhoffen sich zum Beispiel für die Zukunft mehr und abwechslungsreichere Aktivitäten auf den Planeten und in den Weiten des Alls.
No Man's Sky ist - die Betrugsvorwürfe mal ausgeblendet - kein schlechtes Spiel. Dieser Meinung ist ein Großteil unserer Leser, die an der jüngsten Zufriedenheitsumfrage teilnahmen. Demnach würden über 40 Prozent eine Spielspaßwertung irgendwo zwischen 70 und 79 Prozent zücken, etwas über ein Viertel der Nutzer würde sogar noch höher gehen. Auch PC Games-Redakteur Stefan Weiß lobt No Man's Sky im Test als "gigantische Survival-Sandbox", kritisiert jedoch ganz offen das liegen gebliebene Potenzial.
Aktuell ist das Gameplay noch zu sehr aufs Grinden von Rohstoffen fokussiert, abseits der Erkundungen gibt es im Universum wenig zu tun. Viele Spielelemente sind zudem unnötig simplifiziert, außerdem würden Komfortfunktionen nicht schaden. Auf Basis eures Feedbacks und unserer persönlichen Wünsche haben wir eine Liste mit Verbesserungsvorschlägen zusammengestellt. Welche Features würden No Man's Sky eurer Meinung nach noch bereichern? Nutzt die Kommentarfunktion.
Auf dieser Seite
- 1 Mehr und abwechslungsreichere Aktivitäten auf Planeten
- 2 Prozeduraler Weltengenerator verträgt noch Feintuning
- 3 Bessere Story und Einführung, mehr Hintergründe
- 4 Unterschiedliche Kategorien von Raumschiffen
- 5 Übersicht über gelernte Wörter
- 6 Gebt uns einen Lagerplatz für unsere (seltenen) Rohstoffe
- 7 Wir wollen volle Kontrolle über Start, Landung und Flug
- 8 Eigener Hangar für Raumschiffe
Mehr und abwechslungsreichere Aktivitäten auf Planeten
Quelle: Hello Games
No Man's Sky: Acht Wünsche für die Zukunft - hier sollte Hello Games nachbessern (2)
Erkundungstouren in No Man's Sky laufen stets nach einem ähnlichen Schema ab: Auf Planeten landen, Rohstoffe abbauen, Flora und Faune scannen, Checkpoints abfliegen, Monolithen aktivieren, Signale orten beziehungsweise zu abgestürzten Raumschiffwracks fliegen, an der Handelsstationen das gesammelte Zeug verkaufen - und dann auf einem anderen Planeten wiederholen. Besondere Highlights? Wenn gerade nicht extreme Wetterbedingungen herrschen oder der Algorithmus unerwartete riesige Bestien produziert, in der Regel keine. Nicht ohne Grund urteilte PC Games-Redakteur Stefan Weiß in seinem Test zu No Man's Sky, dass sich Spieler den Spielspaß selbst suchen müssen.
Einige versuchen aus dem Schema auszubrechen, indem sie etwa beeindruckende Panoramabilder von Planeten knipsen und mit Gleichgesinnten auf Reddit und anderen Kanälen teilen, aber wie lange noch? Mehr und abwechslungsreichere Aktivitäten täten der Langzeitmotivation gut. Warum auch nicht rein optionale Herausforderungen im Stil der Destiny-Beutezüge, wo wir den verschiedenen Alien-Spezies im Spiel allerhand Gefälligkeiten erweisen, indem wir sie etwa mit bestimmten Rohstoffe versorgen? Auch zufällig generierte Ereignisse während den Erkundungsausflügen würden No Man's Sky unserer Meinung nach bereichern. Eine weitere Bitte an Hello Games: Macht die Puzzle-Einlagen (Stichwort: Zahlenkombinationen) doch interessanter und fordernder. Aktuell hat man den Bogen viel zu schnell raus und findet die Lösung meist binnen weniger Sekunden.
Prozeduraler Weltengenerator verträgt noch Feintuning
Quelle: PC Games
Dass die Spielwelten in No Man's Sky zufällig generiert sind, macht den wesentlichen Reiz des Spiel aus. Perfekt ist der Algorithmus aber noch nicht.
No Man's Sky zieht seine Faszination aus den prozedural generierten Welten. Der Algorithmus bringt verblüffend unterschiedliche Planeten zustande, Entdecker kommen in dem Sandbox-Titel voll auf ihre Kosten. Doch bei all den Lobeshymnen, einige Elemente wiederholen sich doch stark. Das Design der Außenposten und Unterkünfte auf den Planeten variiert kaum, auch die Basen im Weltall weisen stets die gleiche Kombination aus einem Hangar mit zwei gegenüberliegenden Treppen auf. Extreme Wetterbedingungen sorgen für No Man's Sky zwar für eine angenehme Herausforderung, weil entsprechende Planeten aber meist Ressourcen beherbergen, die es in der Form praktisch überall in der Galaxie gibt, wird der mit der Erkundung verbundene Aufwand kaum belohnt.
Bessere Story und Einführung, mehr Hintergründe
Unmittelbar nach Spielstart stellt uns No Man's Sky vor die Frage, ob wir der Atlas-Geschichte folgen oder das Universum lieber auf eigene Faust entdecken wollen. Wer sich für ersteres entscheidet und auf eine interessante Story hofft, wird enttäuscht. Wir wollen an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber den Ausgang der Rahmenhandlung beschreiben Teilnehmer unserer Umfrage als "Witz". Auch die Einführung lässt zu wünschen übrig, No Man's Sky geizt mit Erklärungen und lässt uns mit vielen Fragen zurück. Dass No Man's Sky eine kinoreif inszenierte Kampagne vom Format von Star Citizen: Squadron 42 bietet, ist gar nicht unser Anspruch. Mehr Hintergründe zu den zivilisierten Alien-Fraktionen wären aber ein guter Anfang. Die Außerirdischen, mit denen wir uns im Spielverlauf unterhalten, bleiben nämlich blass.
Unterschiedliche Kategorien von Raumschiffen
Quelle: PC Games
Das Design der Raumschiffe finden wir teils wunderbar. Leider hat es spielerisch kaum Gewicht, in welches Cockpit wir steigen.
Egal in welches Cockpit ihr euch setzt, die Raumschiffe in No Man's Sky sind bis auf die verfügbaren Inventarplätze und die Ausrüstung beim Fund grundsätzlich nahezu identisch. Beim Fluggefühl sind keine Unterschiede zu bemerken, individuelle Stärken und Schwächen haben die einzelnen Gleiter auch nicht, da feste Klassen und Statistiken fehlen. Hier lässt der Sandbox-Titel reichlich Potenzial liegen. Wäre es nicht klasse, wenn es spezielle Schiffe gäbe, die zum Beispiel aufgrund ihrer Feuerkraft und Wendigkeit für die Karriere als Pirat prädestiniert sind, dafür aber vergleichsweise über wenig Laderaum oder ähnliches verfügen? Unterschiedliche Schiffstypen ließen unterm Strich mehr Möglichkeiten zu, sich im Universum von No Man's Sky zu verwirklichen.
Übersicht über gelernte Wörter
Quelle: usgamer.net
Ein Lexikon für Alien-Sprachen in No Man's Sky wäre durchaus nützlich.
Eines der spaßigsten Unternehmungen in No Man's Sky ist die Jag nach neuen Alien-Wörtern. Wenn unser Sprachschatz durch das Aufstöbern von Monolithen nach und nach wächst und wir die Dialoge außerirdischer Spezies nach und nach dechiffrieren und verstehen können, stellt sich eine innere Zufriedenheit ein. Leider verrät uns das Spiel nur, wie viele Wörter wir beherrschen, aber nicht welche! Ein Nachschlagewerk mit einer Übersicht aller erlernten (und noch nicht freigeschalteten) Wörter halten wir in diesem Zusammenhang für eine gute Idee.
Gebt uns einen Lagerplatz für unsere (seltenen) Rohstoffe
Quelle: PC Games
Wer mehr Rohstoffe horten möchte, muss sich auf die Suche nach Inventar-Upgrades begeben. Eine Lagertruhe, die uns überall hin folgt, fehlt in No Man's Sky.
Das Sammeln von Rohstoffen ist eine der Hauptbeschäftigungen in No Man's Sky. Dass unser Inventar begrenzt ist, mögen wir ja irgendwo noch verstehen. Denn wir müssen abwägen, welche Ressourcen wir mitten in der Einöde abbauen, anstatt wahllos alles um uns herum zu plündern. Mit zunehmender Spieldauer wird dennoch der Wunsch nach einer Art Lagerkiste laut, auf die wir von jedem Planeten der Galaxie aus Zugriff haben. Der maximal verfügbare Stauraum ließe sich zum Beispiel durch Units oder Crafting-Materialien erweitern. Warum überhaupt eine Kiste? Tja, um seltenere Rohstoffe wie Aluminium oder Nickel (vorübergehend) zu verstauen.
Wir wollen volle Kontrolle über Start, Landung und Flug
Quelle: PC Games
Nah an die Planetenoberfläche könnten wir mit dem Raumschiff nicht - diese Bevormundung nervt!
Sobald wir in No Man's Sky in unser Raumschiff steigen und abheben, schaltet sich die automatische Höhenkontrolle hinzu. Die mag Abstürze und ungewollte Kollisionen mit Objekten in der Spielwelt verhindern, beschneidet aber die spielerische Freiheit. Diese Form der Bevormundung nervt ungemein! Hilfen sind okay, solange wir sie in No Man's Sky auch abschalten können. Wir erleben durch blöde Manöver eine Bruchlandung und finden uns dann mitten im Nirgendwo wieder? Pech gehabt, schreiben wir eben unter "Erfahrung sammeln und beim nächsten Versuch besser machen" ab.
Eigener Hangar für Raumschiffe
Quelle: Hello Games
Ein Hangar, wo wir mehrere Raumschiffe unterbringen können - das wär's doch!
In No Man's Sky sind wir Pilot eines Raumschiffs. Wenn wir unser Gefährt gegen ein anderes tauschen, geht das erste Schiff unwiederbringlich verloren. Diese Design-Entscheidung lässt gerade Vorbesteller im Regen stehen, die für ihr Vertrauen mit einem exklusiven Design belohnt wurden. Dabei hätte Hello Games dem Problem ganz einfach aus dem Weg gehen können. Ein (ausbaufähiger) Hangar mit zwei oder mehr Abstellflächen würden schon ausreichen. Stoßen wir auf ein gestrandetes Schiff auf einem Planeten, das uns gefällt, lassen wir unseren alten (oder den eben gefundenen) Kahn kurzerhand in den Hangar beamen.

Entweder wir haben unterschiedliche Vorstellungen oder du hast dich nicht weit genug umgeschaut oder der
prozedurale Prozess mag dich nicht.
Nö n ö und nö was weißt du schon was für Spiele ich alles gespielt habe . Man merkt das das Spiel nicht ausgereift ist . Da sich sehr soft alles wiederholt und das ist das große Problem !!! Da das sehr schnell Monoton wirkt und einfallslos . Nach ca 10 Planeten merkt man das alles immer gleich ist . Dann einfach die Lust auf das Spiel einfach verfliegt . Da fehlen einfach viel Elemente damit man unterhalten wird . Sonst ist das nur so billiges Sandbox Game .
Wenn der Planet unbekannt ist und erst bekannt ist, wenn man landet. (Also man erst nach dem Landen weiß, wie das Ökosystem aussieht.)
Wie soll man dann vor der Landung wissen, dass man ohne bestimmte Techniken stirbt, wenn man den Planeten anfliegt?
Nur 10 Stunden? Echt? Dann bist du einfach nicht die Zielgruppe und die Anschaffung war ein Fehler.
€dit: (Das liegt dann nicht am Spiel.)
Mit "technischer Umsetzung" meinte ich, wie will uns der Entwickler diese Fahigkeit als Technik in der virtuellen Welt verkaufen. (Produziert der Hanger / das Lager selbst WLs (mit eingelagerten Warp-Zellen) und springt so immer zu dir?)
Finde ich nicht. Die Beschränkung des Inventares ist schon immer ein großes Problem von Entdecker gewesen. Sonst würden die Forscher so viel Zeug mitbringen von Ihren Exkursionen / Erkundungsreisen.
Eine Galleone hatte nur beschränkten Platz (Brot und Wasser nicht zu vergessen). Ein MondRover hat/hatte nur sehr, sehr wenig Laderaum, ... usw.
Das macht für mich den Reiz aus beim Erkunden. Flieg ich jetzt los und verkauf die ganzen Amulette und Würfel oder schmeiß ich etwas weg, um die nächste Kiste aufmachen zu können / weiter zu erkunden.
Was alleine dann noch ein Fraktionsystem verändern würde. Aber hierzu müssten auch echte Flugmechaniken rein, wie das Aufschalten von Zielen, Statuswerte von Schiffen, halt so alles was in einer normalen Raumschiff"simulation" von Anfang an dabei wäre. Scannerreichweiten, tatsächliche Großkampfschiffe, die nicht nur Backdrops sind und WENIGER Stationen und "Ankerplätze"
Gib mir ein wenig mehr Sinn als von Planet zu Planet zu fliegen, um die 36te Fledermausart oder die 100te Krabbenspinne oder das 20te Sechsbeinige Etwas zu bennenn. (Das sind grob geschätzt echte Zahlen aus meinem Spielstand) Mach einen Planeten der voll von Leben ist zu etwas besonderem. Mach den Rest zur Regel. Teil die Rohstoffe anders auf, also nach Planetentypus, damit ich eben auch das Risiko eines Entdeckers eingehe und Proviant/Treibstoff brauche. Sie sollen einfach das machen, was angekündigt und versprochen war und gut ist. Ich brauch einfach keinen weiteren Background Generator mehr. Dafür habe ich Elite Dangerous. Und das bietet daneben eben noch einiges an Spiel, wie zum Beispiel ECHTE Sonnensystem... uuuh he didn't, did he?
Mit "technischer Umsetzung" meinte ich, wie will uns der Entwickler diese Fahigkeit als Technik in der virtuellen Welt verkaufen. (Produziert der Hanger / das Lager selbst WLs (mit eingelagerten Warp-Zellen) und springt so immer zu dir?)
Eine Galleone hatte nur beschränkten Platz (Brot und Wasser nicht zu vergessen). Ein MondRover hat/hatte nur sehr, sehr wenig Laderaum, ... usw.
Das macht für mich den Reiz aus beim Erkunden. Flieg ich jetzt los und verkauf die ganzen Amulette und Würfel oder schmeiß ich etwas weg, um die nächste Kiste aufmachen zu können / weiter zu erkunden.
1 Online Coop
Das macht man schon, wenn man seine Daten hochlädt ;)
Wie soll man dann vor der Landung wissen, dass man ohne bestimmte Techniken stirbt, wenn man den Planeten anfliegt?
€dit: (Das liegt dann nicht am Spiel.)