The Division im Test: Jetzt mit Wertung und Video-Review! Können Millionen Käufer irren?
Der Test zu The Division ist fertig! PC Games vergibt eine finale Wertung, weist auf die Mängel im Endgame hin und erklärt Stärken und Schwächen des Action-MMOG in einem ausführlichen, 10 Minuten langen Video-Review mit viel PC-Gameplay.
Update: Unser The Division-Test hat jetzt auch eine finale Wertung! Nachdem wir ausgiebig im Endgame gelevelt und High-End-Ausrüstung verdient haben, gibt es jetzt eine aktualisierte Form unseres Review-Artikels inklusive langem Video. Schreibt uns eure Meinung in den Kommentaren!
Mit einem Preis von fast 60 Euro ist The Division (jetzt kaufen / 26,99 € ) ein sehr teures Chat-Programm. Wer einfach nur mit seinen (Online-)Freunden an PC oder Konsole schwatzen will, für den gibt es günstigere Alternativen. Anders sieht die Sache aus, wenn zusätzlich zum allabendlichen Plausch auch noch ein paar Bossgegner besiegt und Kisten mit wertvoller Ausrüstung gelootet werden sollen. Dann macht The Division Spaß, viel Spaß. Zwischen 20 und 50 Stunden lang, je nach Spieltempo, erforscht man in einer Gruppe von bis zu vier Spielern eine große, schön gestaltete Spielwelt und erledigt über 20 Haupt- sowie unzählige Nebenmissionen.
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Während man die Kollegen heilt, als Tank-Charakter mit Schutzschild das Feuer der KI-Gegner auf sich zieht oder hilfreiche Geschütztürme aufstellt und dabei per Sprach-Chat über Gott und die Welt palavert, gerät eine wichtige Erkenntnis in den Hintergrund: Was man da spielt, ist ausgesprochen geistlos. The Division ist ein clever konzipiertes Spiel, aber der eigentliche Spielinhalt ist stupide.
Quelle: PC Games
Feuereffekte sehen klasse aus, besonders in der PC-Version.
Das fängt bei Missionszielen an, die sich ständig wiederholen und nie über das "Drücke diesen Schalter und verteidige das Gebiet!"-Schema hinausgehen. Es geht weiter mit ideenlosem Grinding in den immer gleichen Hauptaufträgen, um an marginal bessere Bleispritzen sowie Ausrüstungsgegenstände zu gelangen. Und schließlich gipfelt es in einem Herausforderungs-Modus für Level-30-Helden am Ende der Stufenaufstieg-Motivationsleiter, bei dem man ängstlich hinter Deckungsmöglichkeiten kauert und fünf, sechs Magazine in jeden Stufe-32-Widersacher pumpt, was sich mehr nach Arbeit anfühlt
als nach Spaß.
Und doch ist The Division der bis dato erfolgreichste Serien-Neustart, allein in der ersten Woche spielte es nach Release 330 Millionen Dollar Umsatz ein. Irgendwas muss also dran sein am postapokalyptischen Trip durch ein menschenleeres New York, in dem eine Pockenepidemie die Bevölkerung dezimiert und die Überlebenden zu Gesetzlosen gemacht hat. Als Teil einer Sondereinsatztruppe, der sogenannten Division, sollt ihr für Recht und Ordnung sorgen.
Quelle: PC Games
Die Story-Zwischensequenzen sind rar gesät und erzählen keine spannende Geschichte.
Dabei vermeidet Entwickler Massive den Fehler vieler Online-Rollenspiele, den Helden in die Rolle des einen Auserwählten zu stecken (siehe The Elder Scrolls Online), was angesichts der Massen an Spielern stets seltsam wirkt. Im Gegenzug geht der Geschichte aber jede Dramatik ab; nur wer genau hinschaut und zuhört, setzt aus kurzen Überwachungsvideos und Audio-Schnipseln ein stimmiges Bild der im Chaos versunkenen Metropole zusammen. The Division lebt mehr von seiner Top-Atmosphäre als von der vor sich hin plätschernden Story.
The Division: Video-Review/Testvideo
The Division im Test: Schießen aus der Deckung
The Division ist spielmechanisch ein Third-Person-Shooter. Allerdings spielen im Kampf die Werte eures zu Beginn erstellten Helden sowie die Charakterstufe der Widersacher eine größere Rolle als Zielgenauigkeit und gute Reflexe. Das Waffen-Feedback rangiert weit hinter anderen Shootern und die wenigen auswählbaren Knarren unterscheiden sich nur geringfügig. Ähnlich wie bei Gears of War sind hüfthohe Wände euer bester Freund, das (sehr gute) Deckungssystem hat Entwickler Massive von anderen Ubisoft-Spielen wie Ghost Recon: Future Soldier oder Watch Dogs übernommen. Per Tastendruck hechtet der Protagonist zur nächsten Barrikade, das funktioniert prima und sieht lässig aus.
Quelle: PC Games
Aus der Deckung heraus zu feuern ist essenziell, wenn ihr es mit starken Gegnern zu tun bekommt.
Wer sich aus der Deckung traut und aufrecht auf die Gegner zuläuft (eine Ducken-Funktion fehlt), riskiert ein Blutbad. Die KI-Widersacher verhalten sich halbwegs clever und schießen auch auf Distanz erstaunlich scharf. Da viele Bösewichte massenhaft Treffer wegstecken, können sich die Gefechte öfters mal hinziehen, dann wird die Action etwas zäh. Es fehlt an coolen Bewegungsmanövern und Dynamik. Wer mit der Maus spielt, hat übrigens einen deutlichen Vorteil gegenüber Gamepad-Benutzern: Das präzise Verteilen von Kopfschüssen ist am PC ein Leichtes, dadurch ist das Spieltempo höher als auf Playstation 4 und Xbox One. Das wirkt sich positiv auf den Spielfluss aus.
Quelle: PC Games
In der PC-Fassung von The Division ist es dank Maus viel leichter, Gegner aus der Entfernung auszuschalten.
Im Team mit bis zu drei Koop-Partnern und auf dem hohen Schwierigkeitsgrad macht sich der unverhoffte taktische Anspruch der Gefechte bemerkbar, auch wenn jeder Spieler im Kampf nur Zugriff auf drei aktive, mit einer Abklingzeit versehene Skills hat. Wer seine Truppe richtig koordiniert, spult beeindruckende Flankenmanöver ab: Ein Spieler beharkt den Gegner mit Unterdrückungsfeuer, zwingt ihn so in die Defensive. Derweil flitzt ein zweiter Spieler vor, bringt sich in Stellung und fällt dem Feind dann mit Granaten und gezielten Kopfschüssen in die Flanke. Das macht einfach mehr Laune als nur stur aus der Deckung heraus zu feuern. In dieser Hinsicht funktioniert das Kampfsystem von The Division also gut.
Wirklich spannend waren die Gefechte aber nur in einigen Hauptmissionen, in denen das Spiel euch mit mehreren Feinden in einem Raum einsperrt - das zwingt zu häufigen Stellungswechseln und sorgt dafür, dass man im Gruppenspiel stets ein Auge auf seine Mitspieler hat, um im Ernstfall flink zur Stelle zu sein. Die zufälligen Ballereien auf offener Straße verlieren dagegen schnell an Reiz, da sie meist nach dem gleichen Schema ablaufen. Es fehlt an Abwechslung in The Division.
Quelle: PC Games
Wer in The Division seine Deckung verlässt, gibt schnell den Löffel ab. Es gilt, die wenigen Heilmittel klug zu nutzen!
Test-Ödnis: Menschen ohne Unterlass
Mit ihrem realistischen Setting haben sich die Entwickler enge Grenzen gesteckt: Mechs, Mutanten, Zombies oder feuerspuckende Riesenratten? Alles Fehlanzeige in The Division. Hier kämpft ihr gegen Räuber, Soldaten und andere Schlingel, die sich auf wenige Grundtypen verteilen: Es gibt den ballernden Standard-Gegner, außerdem Grenadiere, Nahkämpfer, die mit Baseballschläger auf uns zu flitzen, mordsgefährliche Scharfschützen, außerdem Techniker, die automatische Geschütze aufstellen, und Cleaner, die uns mit Flammenwerfern auf kurze Distanz die Hölle heißmachen.
Auf Dauer sind diese Gegnervarianten aber bei Weitem nicht genug, zumal auch die Bosse kaum im Gedächtnis bleiben. Von jeder Gegnersorte gibt's in The Division noch zwei hochstufigere Varianten, erkennbar an ihren lila und gelb gefärbten Lebensbalken und ihrer zusätzlichen Panzerung - diese Typen sind zum Teil enorm stark, haben aber sonst nicht mehr zu bieten als die Standard-Widersacher.
Besondere Bosse erkennt man daran, dass sie einen individuellen Namen tragen und besonders heftig austeilen. Diese Individualität geht aber nicht mit einzigartigen Kampfmustern oder Fähigkeiten einher. Als Spieler muss man sich daher nur höchst selten besondere Taktiken zurechtlegen, lediglich der Endboss agiert ganz anders als der Rest des Feindaufgebots. Gegnervielfalt ist einfach keine Stärke von The Division, da hat die Konkurrenz à la Borderlands oder das konsolenexklusive Destiny mit Fantasy- und Sci-Fi-Settings mehr Spielraum für kreative, unerwartete Widersacher, die uns immer wieder neue Verhaltensweisen abverlangen.
Viel zu tun im Big Apple
Typisch Ubisoft ist die jederzeit aufrufbare Karte der offenen Spielwelt von The Division übersät mit Symbolen. Vieles davon ist atmosphärisches Stilmittel, so findet ihr etwa Audionachrichten von Überlebenden der Seuche oder scannt nach vermissten Division-Agenten. Dafür erhaltet ihr ebenso Erfahrungspunkte wie für die mit einem grünen Sechseck markierten Nebenmissionen. Von denen gibt es pro Distrikt Manhattans eine feste Anzahl; wer sie alle löst, erhält einen dicken XP-Bonus sowie Handwerks-Blaupausen.
Quelle: PC Games
Die Spielwelt von The Division ist groß und übersät mit Nebenaufgaben. In der Mitte: die Dark Zone.
Die von euch verlangten Aufgaben wiederholen sich schon bald. Ihr repariert ähnlich wie bei Watch Dogs auf Dächern versteckte Funktürme, verteidigt Nachschublieferungen oder durchforstet Quarantänezonen und aktiviert dort Scanner. Vor allem aber ballert ihr in einer Tour - besonders bei den Ressourcen-Einsätzen, in denen ihr beispielsweise an der Seite von NPC-Soldaten Plünderer abwehrt, um Baumaterialien für eure Heimatbasis zu erhalten. Nahezu jeder Auftrag reduziert sich letztlich auf Schießereien gegen die KI, ab und zu müsst ihr aber auch mal vermehrt klettern oder Spuren suchen.
Schön: Jeder Erfolg, jedes Secret, jeder erledigte Feind lässt euren Erfahrungspunktebalken zügig anwachsen, Levelaufstiege kommen in The Division daher ausgesprochen schnell. Allerdings fällt die Freude über das Erreichen einer neuen Stufe eher verhalten aus, denn weder dürft ihr Talentpunkte verteilen noch eure drei Attribute erhöhen. Immerhin ist es motivierend, dass ihr mit steigendem Level immer hochstufigere Ausrüstung anlegen dürft.
Unser sogenannter Charakter-Build hängt stark von den verwendeten Items ab, denn die Werte Waffen, Ausdauer, Elektronik werden hauptsächlich über die angelegte Ausrüstung gesteigert. Schon wenige Gegenstände auszutauschen, kann unseren Schadens- und Lebenspunktewert drastisch beeinflussen. Das ist leicht verständlich, aber wenig komplex. Wer den Tiefgang eines Hack & Slays à la Grim Dawn oder Path of Exile erwartet, wird enttäuscht.Um neue Talente zu erhalten, müsst ihr eure Basis ausbauen. Die ist für jeden Spieler instanziert, ihr seht also auch in der Gruppe nur eure selbst gekauften Verbesserungen. Bauvorhaben in einem der drei Gebäudeflügel kosten jeweils einen farblich einzigartigen Rohstoff, den ihr in speziellen Nebenaufträgen sammelt. Für jedes Gebäude-Upgrade erhaltet ihr neue Grundfähigkeiten, die ihr anschließend noch in drei Modifikationsstufen anpasst.
So feuert das automatische Geschütz auf Wunsch etwa Schock-Geschosse, die Feinde betäuben, oder es wird zum automatischen Flammenwerfer umfunktioniert. Prima: Ihr könnt die neun Basis-Skills mitsamt ihrer vier Modifikationen jederzeit auswechseln - dadurch bleibt ihr flexibel und wählt selbst mitten in einer Mission die Fähigkeiten aus, die euer Team gerade braucht.
Quelle: PC Games
Fertigkeiten wie verschiedene Granatentypen und ein Geschütztürm bereichern die Gefechte.
Neben den aktiven Fähigkeiten stehen auch 24 passive Talente zur Auswahl, von denen ihr bis zu vier Stück gleichzeitig nutzt. Darunter finden sich zumindest auch ein paar nützliche Eigenschaften, beispielweise eine Schadensreduktion beim Wiederbeleben von Mitspielern - das kann im hitzigen Gefecht den entscheidenden Unterschied machen. Viele Verbesserungen rangieren aber lediglich im Prozentbereich. Langzeitmotivation sollte man davon nicht erwarten, Wiederspielwert gleich gar nicht. Denn weil jeder Charakter mit der Zeit alles kann und keine Klassen existieren, gibt es keinen Grund, eine zweite Agenten-Laufbahn zu starten.
Die Gier nach neuem Loot
Die Level-Leiter erklimmt man vergleichsweise schnell; wir hatten die Maximalstufe 30 nach gut 25 Stunden erreicht. Danach soll die Diablo-typische Loot-Spirale greifen. Ausrüstung findet ihr in mehreren Seltenheitsgraden: Weiße Items sind nur nutzlose Standardware, danach folgt grünes, blaues und violettes Zeug, bis wir uns im Endgame dann auf die Suche nach der besten, gelb gefärbten High-End-Ausrüstung machen. Rüstungssets gibt es vorerst zwar nicht, doch dafür bieten hochwertigere Waffen neben besseren Schadenswerten auch besondere Boni. Letztere erhalten wir allerdings nur, wenn auch unsere drei Basisattribute hoch genug sind.
Aus der angelegten Ausrüstung berechnet The Division einen Gearscore, mit dem wir uns im Endgame mit anderen Spielern vergleichen können - vergleichbar mit dem Lichtlevel aus Destiny. Die Suche nach besseren Gegenständen ist anfangs motivierend, später stellt sich jedoch Ernüchterung ein. Denn auch High-End-Waffen sehen genauso aus wie die Standard-AK-47; es fehlen coole Suffixe und einzigartige Effekte. Schuld ist wieder das moderne Setting mit Authenzitäts-Anspruch. Anders als bei Diablo & Co. gibt es in The Division nun mal kein "Flammendes Großschwert der Nekromantie", das Feinde in Brand steckt und Leichen als Skelette wiederauferstehen lässt. Dadurch sinkt das Drehmoment des genretypischen Hamsterrads schneller als erhofft.
Quelle: PC Games
Mods verbessern in The Division die Leistung eurer Waffen, sie lassen sich ebenso wie alle anderen Items kaufen oder selbst herstellen.
Das sehr ähnliche Aussehen der Waffen findet seine Entsprechung bei der Kleidung der Figuren. In einem separaten Menü zieht ihr eurem Helden Kleidungsstücke an. Die Klamotten sind jedoch reine Kosmetik und haben keine spielerischen Auswirkungen - es ist also egal, ob ihr euch Bommelmütze oder Militärkäppchen aufs Haupt setzt. Die Auswahl könnte größer sein, so sehen sich die meisten Avatare zum Verwechseln ähnlich.
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Zu Gesicht bekommt man die Charaktere anderer Spieler allerdings nur selten; die Spielwelt ist nämlich instanziert. Nur in den über die Stadt verteilten Safehouses trifft man Spieler jenseits der eigenen Gruppe, hier kann man neue Bande knüpfen und Mitspieler suchen. Einfacher geht das jedoch über die vorbildliche Matchmaking-Funktion. Die wirft einen meist innerhalb weniger Sekunden mit Agenten auf einem ähnlichem Level in ein Team. So findet ihr stets ohne Probleme Mitspieler, egal ob für spezielle Missionen oder für einen Vorstoß in das Dark Zone getaufte PvP-Areal von The Division.

Es gab glaube ich auch genügend Videos / Berichte aus den 2 Betatests bzw. hätte man das Spiel selbst probieren können.
Hast du dich im Vorfeld einfach überhaupt nicht informiert und das Spiel einfach blind gekauft oder hast du es trotzdem gekauft, in der Hoffnung, es sei doch anders?
Naja, bin ewig nicht auf nen Hype reingefallen. Und das wird auch das letzte Mal gewesen sein. Games nur noch im Komplettpaket mit Season Pass und allem drum und dran nach ca. nem Jahr zu nem "normalen" Vollpreis dann und jut is.
Mehr up front wäre nett, aber dann kommen die mit ihrem Geld nicht hin, man braucht ja heute anscheinend nach all den Jahren und Vollpreis noch 3-4 DLCs für je 15-30 Euro um ein Spiel mit ordentlich Content zu machen.
Ich versteh die Indie Welle. Weniger is mehr, gute Spiele mit wenig Leuten für moderates Geld. Da steckt man keine 100 Std rein, aber auch keine 60 Euro.
-Smoke
Wenn man nur die Hauptmissionen macht, die halbe Stadt links liegen lässt und dann über die Story schreibt, dann ergibt sich natürlich ein ganz anderes Bild als wenn man die Stadt gründlich erkundet und so viele Datenschnipsel wie möglich aufsammelt. Natürlich kann einem das persönlich missfallen, dass einem die Story nicht aufgezwungen wird, aber wenn man sich wirklich darauf einlässt (so wie ich), dann ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild in Punkto Story.
Da ist ein Diablo 3 imo von der Story her viel einfacher gestrickt und schlicht schlechter. Aber da stört es ja bekanntlich keinen (warum auch immer)...
Außerdem ist neben den Missionen in TD der Hauptcontent die Suche nach den Dateien, das Betreten der Wohnungen, das Durchsuchen der Kisten, das Anhören der Audiologs, das Aufbauen der Basis, das Einatmen der Atmosphäre, Helfen von Zivilisten und nicht zuletzt das Craften von Waffen und Charakter.