Diablo 3: Reaper of Souls - Saisonreise - Langeweile auf Etappe 2
Ein großes Feature von Patch 2.3.0 für Diablo 3: Reaper of Souls ist die Saisonreise, die seit dem Saisonstart am vergangenen Freitag als zusätzlicher Motivator dient. Auch wir haben uns auf die Saisonreise begeben. Im zweiten Teil seiner Artikelreihe berichtet Matthias Dammes, wie seiner Mönchin Gwynne auf der zweiten Etappe ein wenig die Langeweile überkam.
Die vierte Saison von Diablo 3: Reaper of Souls ist in vollem Gange und der Kampf um die Spitzenpositionen auf den Ranglisten tobt unvermindert. Auch ich habe mich Anfang der Woche auf meine Saisonreise begeben. Im ersten Teil dieser Artikelreihe habe ich euch von meiner Mönchin Gwynne und ihren Erlebnissen während der ersten Etappe berichtet. Sie hatte es auf Level 35 geschafft, ihre Handwerker verbessert und erste Kämpfe gegen Bosse bestritten. Inzwischen habe ich auch die zweite Etappe hinter mich gebracht und setze entsprechend die Schilderung meiner Eindrücke mit diesem Artikel fort.
Doch zunächst möchte ich etwas zum besseren Verständnis klarstellen. Ich weiß, dass viele Spieler, die bis ins kleinste Detail mit Diablo 3 vertraut sind und ihre Spielweise über die letzten Seasons immer weiter verbessert haben, bereits wenige Stunden nach dem Start in die Season Level 70 erreicht haben und längst auf der Jagd nach immer besseren Bestzeiten in Großen Nephalemportalen sind. Ich gehöre nicht zu diesen Spielern. Ich spiele Diablo 3 in der Regel allein, weil ich ungebunden mein eigenes Spieltempo bestimmen will und auch meine insgesamt zur Verfügung stehende Zeit begrenzt ist. Ich bin ein eher gemächlicher Spieler. Es ist nicht mein Ziel nach nur 48 Stunden Große Nephalemportale der Stufe 60 zu spielen.
Etappe 2 enttäuscht
Quelle: PC Games
Auch das Herstellen eines Gegenstands stellt keine große Herausforderung dar.
Entsprechend habe ich mich auch auf die Saisonreise als Feature gefreut. Mit kleinen Zielen Schritt für Schritt zum Level 70 Charakter klang wie für mich geschaffen. In der ersten Etappe funktionierte das Ganze auch noch recht gut, auch wenn es eine kleine Länge gegen Ende gab. In der zweiten Etappe nun verliert das System allerdings völlig seinen Zauber. Zu den acht neuen Zielen gehören Aufgaben, wie das Leveln der Handwerker auf Stufe 10, das vollständige Ausrüsten des Begleiters und das Herstellen eines Gegenstands beim Schmied. Da ich inzwischen genügend Gold und Rohstoffe angehäuft habe, sind diese fünf Ziele innerhalb von fünf Minuten erledigt.
Hinzu kommen die beiden Ziele ein Nephalemportal sowie einen der fünf Aktbosse im Schwierigkeitsgrad Schwer zu bezwingen. Da ich jedoch bereits von Anfang an auf Schwer spiele, sind diese Ziele schon längst erledigt. Ich habe also unmittelbar nach dem Start der zweiten Etappe bereits sieben von acht Zielen abgeschlossen. Offen bleibt nur noch das Ziel den Charakter auf Stufe 60 zu bringen. Nun unterscheidet sich mein Leveln nicht mehr von vorherigen Seasons, da ich einfach wie gewohnt stur Portale und Kopfgelder abfarme, bis Gwynne die erforderliche Stufe erreicht hat. Hier hätte ich mir mehr Abwechslung und eine besser Ausgewogenheit der Aufgaben gewünscht, dass man die verschiedenen Quests verteilt auf den gesamten Levelprozesses von 35 bis 60 erledigt.
Quelle: PC Games
Gwynne am Ende von Etappe 2.
Ich hoffe, dass die Saisonreise nun wieder ein wenig interessanter wird, da sich die eigentliche Levelphase von Gwynne nun dem Ende nähert und das Endgame bereits am Horizont zu erkennen ist. Doch die dritte Etappe ist dann wieder ein Fall für den nächsten Artikel dieser Reihe. Wie immer freue ich mich natürlich über Kommentare mit Meinungen und Anregungen zu dieser Form der Berichterstattung. Wer sich noch einmal den Beginn von Gwynnes Reise durchlesen möchte, kann das im Artikel zum Start in Season 4. Auf unserer Themenseite zu Diablo 3: Reaper of Souls findet ihr weitere interessante News und Artikel, wie zum Beispiel unseren Guide zum Kuhlevel und dem Reich der Schätze, die über Kanais Würfel zu erreichen sind.

Mir ging es in etwa genauso wie Dir, die Etappenziele sind schnell erreicht, nur noch Level 35 bzw 60 waren noch offen. Ohne Spoilern zu wollen nach Etappe IV ist nicht Schluss sondern es geht erst richtig los.
Meinen S4 Char habe ich bisher auch nur Solo gespielt, genau wie Du um in meinem Eigenen Tempo spielen zu können. Zusammen mit anderen haben wir aber auch schon einen frischen lev 1 Char in ca 45 min auf level 70 gebracht. Von da her ist klar, das Blizzard in der 4. Saison nicht mehr all zu viel Augenmerk auf die "normalen" Level legt. Das ist eher so die Qualli Runde um Große Portale usw machen zu können.
Aber wie gesagt ich lasse mir auch Zeit und bin bisher komplett Solo bei Paragon Lev 45 angekommen und meine ersten Experimente mit Kanais Würfel hinter mir.
Freue mich trotzdem auf Deine Berichte der nächsten Etappen.
Gebraucht habe ich vielleicht 3-4 Stunden. So genau kann ich es nicht sagen, weil bei der vom Spiel gemessenen Zeit auch einiges an rumstehen in der Stadt dabei ist. Muss halt nebenbei auch arbeiten, da steht der Char dann mal ne weile rum. :D