Batman: Arkham Knight: Die komplette Reihe im Test-Überblick

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Special Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Batman: Arkham Knight: Die komplette Reihe im Test-Überblick
Quelle: PC Games

Passend zum Release von Batman: Arkham Knight haben wir für euch nochmal all unsere Test-Artikel zu den Vorgängern zusammengestellt. Dazu gibt's eine riesige Galerie unserer schönsten Screenshots aus sechs Jahren Batman-Tests.

Mit dem packenden Batman: Arkham Knight schließt Rocksteady seine großartige Serie um den Dunklen Ritter endgültig ab. Zeit, um in Erinnerungen zu schwelgen und die exzellenten Vorgänger nochmal Revue passieren zu lassen! Dazu haben wir für euch all unsere Tests zu den alten Batman-Spielen zusammengetragen, darunter: Arkham Asylum, Arkham City, Arkham Origins sowie Arkham Origins: Blackgate. Einzig die Ableger für Smartphones und Tablets haben wir hier nicht berücksichtigt. Außerdem hat Redakteur Felix Schütz nochmal tief in sein Review-Bilderarchiv geschaut und eine riesige Galerie mit Screenshots zusammengestellt, die er für die jeweiligen Tests gemacht hatte. Viel Spaß beim Durchklicken!

Batman: Arkham Asylum

Release: August 2009
Entwickler: Rocksteady
Link: Hier geht's zum Test von Batman: Arkham Asyulm

Batman: Arkham Asylum (2009) Quelle: PC Games Batman: Arkham Asylum (2009) Batman liefert seinen Erzfeind, den Joker, ein weiteres Mal in der Irrenanstalt Arkham Asylum ab. Minuten später bricht die Hölle los: Insassen übernehmen die Kontrolle über das Asylum und der Joker verzieht sich in den Tiefen des Gebäudekomplexes. Erst später lernen wir, dass Joker sich freiwillig einliefern ließ, denn in Wahrheit verfolgt er ein ganz anders Ziel: In einem geheimen Labor von Arkham wird der Superschurke Bane zur Ader gelassen, um so das gefährliche Venom aus seinem Blut abzuzapfen - und natürlich hat Joker es darauf abgesehen. Denkwürdige Momente: Die bizarren Albtraumsequenzen von Scarecrow, der Besuch im Batcave und natürlich der geniale Augenblick, in dem der Batwing durch's Dach des Gewächshauses krachte - Gänsehaut pur! Ein Highlight für Batman-Fans ist außerdem die Vertonung: Kevin Conroy und Mark Hamill, die Batman und Joker schon viele Jahre lang ihre Stimmen für diverse Zeichentrick-Formate geliehen haben, liefern auch in Arkham Asylum eine erstklassige Vorstellung ab.

Arkham Asylum überrascht Fans wie Kritiker mit hervorragendem Gameplay, das toll animierte Prügeleien, Erkundung und dynamisches Schleichen geschickt kombiniert. Die Mischung funktioniert so gut, dass nicht nur alle späteren Arkham-Teile auf das gleiche Konzept setzen, auch andere Entwickler werden versuchen, sich das ein oder andere Element abzuschauen. Inhaltlich folgt Arkham Asylum einer klassischen Metroidvania-Formel, mit vielen verschiedenen Gängen und Geheimpfaden, die sich nur mit neuen Upgrades eröffnen lassen. Als Belohnung winken massenhaft Secrets, die weitere Story-Details enthüllen. Die enorm flüssige Grafik auf Basis der Unreal Engine 3 wird ebenfalls gelobt, auch wenn das extrem muskulöse Design der männlichen Figuren nicht jedermanns Geschmack trifft. Dem Erfolg tut's jedenfalls keinen Abbruch: Mit dem brillanten Auftakt der Arkham-Serie wird das bis dato unbekannte Studio Rocksteady über Nacht berühmt.

Batman: Arkham City

Release: Oktober 2011
Entwickler: Rocksteady
Link: Hier geht's zum Test von Batman: Arkham City

Batman: Arkham City (2011) Quelle: PC Games Batman: Arkham City (2011) Das direkte Sequel zu Arkham Asylum übertrifft sämtliche Erwartungen. Rocksteady inszeniert den Nachfolger in einem offenen, frei erkundbaren und technisch nahezu makellos umgesetzten Stadtteil von Gotham. Die klaustrophobische Enge des ersten Teils war damit passé. Dank Gleitschirm-Umhang und verbesserter Seilkanone saust Batman nun elegant über die Häuserdächer des Stadtgefängnisses hinweg, jagt Hugo Strange sowie dem schwer kranken Joker hinterher und löst dabei herrlich abwechlungsreiche Missionen: Egal ob der spannende Bosskampf gegen Mr. Freeze, die bizarren Traumwelten des Hutmachers, die fantastische Unterwelt inklusive einem Wiedersehen mit Talia al Ghul oder die vielen raffinierten Rätsel, die der Riddler überall in der Spielwelt verteilt hat - Rocksteady geht mit so viel Liebe zum Detail und Sorgfalt zu Werke, dass Arkham City mit Preisen überhäuft wird. Neben der technisch beeindruckenden Umsetzungen überzeugt auch wieder der Sound: Neben den bekannten Profi-Stimmen überrascht Arkam Ctiy mit einem deutlich aufwendigeren, orchestralen Soundtrack, der problemlos einem guten Batman-Film entstammen könnte - überragend!

Batman: Arkham Origins

Release: Oktober 2013
Entwickler: Warner Bros. Games Montréal (Einzelspieler) / Splash Damage (Multiplayer)
Link: Hier geht's zum Test von Batman: Arkham Origins

Batman in Arkham Knight Quelle: PC Games Batman: Arkham Origins (2013) Überraschende Kehrtwende beim Dunklen Ritter: Der nächste Arkham-Teil wird nicht von Rocksteady umgesetzt (die zu diesem Zeitpunkt bereits an Arkham Knight werkeln), sondern von Warner Bros. Games Montréal. Zudem ist Arkham Origins keine Fortsetzung, sondern erzählt die Vorgeschichte der Reihe, in der ein junger, noch unerfahrener Batman zum ersten Mal groß in Erscheinung tritt, Freunde wie Jim Gordon gewinnt und sich zum ersten Mal mit einem gewissen boshaften Clown anlegt. Der Plot beginnt zwar etwas schleppend, entwickelt sich dann aber zu einer überraschend guten und aufwändig präsentierten Origin-Story, die sich nicht vor den anderen Arkham-Spielen verstecken muss. Tolle Momente: Der Kampf gegen einen jungen Bane, der noch nicht vom Venom gezeichnet ist, eine erzählerisch coole Reise in Jokers kranke Psyche und die vielen Besuche im Batcave, wo uns Alfred mit Rat, Tat und dummen Sprüchen versorgt.

Da das Stadtgefängnis Arkham City noch gar nicht existiert, ist Batman diesmal einfach in einem stinknormalen Teil von Gotham unterwegs, der allerdings ähnlich ausgestorben daherkommt wie in Arkham City - das und die Tatsache, dass das Gameplay praktisch unverändert vom Vorgänger übernommen wurde, stößt vielen Spielern sauer auf. Auch technisch ist Arkham Origins mit Problemen behaftet, erst einige Patches räumen die gröbsten Bugs aus. Interessant: Als erster und einziger Teil der Arkham-Reihe bietet Origins einen Deathmatch-Mehrspielermodus, in dem Gauner gegen Batman und Robin antreten. Zwar finden sich nur wenige Spieler auf den Servern, doch wenn mal eine Partie zustande kommt, macht sie überraschend viel Laune - auch wenn keinerlei Langzeitmotivation aufkommt.

Batman: Arkham Origins fährt im Gegensatz zu den Rocksteady-Teilen stark unterschiedliche Kritiken ein - während manche das Spiel als Enttäuschung abtun, behalten andere es als unterschätztes Batman-Spiel in guter Erinnerung. Dass Origins nicht zur offiziellen Arkham-Geschichte gezählt werden soll, halten wir übrigens für Blödsinn - schon allein weil in Arkham Knight bekannte Superschurken wie Firefly oder Deadshot nochmal ihren Auftritt haben.

Batman: Arkham Origins: Blackgate

Release: Oktober 2013 (Deluxe Edition: April 2014)
Entwickler: Armature Studio
Link: Hier geht's zum Test von Batman: Arkham Origins - Blackgate
Link: Hier geht's zum Test von Batman: Arkham Origins - Blackgate (Deluxe Edition)

Batman: Arkham Origins: Blackgate (2013) Quelle: PC Games Batman: Arkham Origins: Blackgate (2013) Nachdem Arkham Asylum bereits streng nach dem Metroidvania-Muster gestrickt war, legt Warner Bros. mit Arkham Origins: Blackgate nach. Diesmal verschlägt es Batman in das Blackgate-Gefängnis, wo er sich mit ein paar Superschurken wie Joker oder Deadshot auseinandersetzen, jede Menge Upgrades einsammeln und neue Wege freiräumen muss. Anders als die anderen Teile setzt Blackgate auf klassisches 2D-Gameplay, allerdings in einer 2,5D-Umgebung - Batman kann nämlich auch um Ecken gehen und in bestimmten Szenen in die Tiefe des Raumes wandern. Das macht die Navigation oft umständlich, ohne ständigen Einsatz der Scannerfunktion kommt man nicht weit. Das zunächst für PS Vita und Nintendo 3DS entwickelte Spiel erhält einige Monate später sogar ein gelungenes Update für PC, PS3 und Xbox 360: Die Deluxe-Edition punktet mit einer überarbeiteten Karte und deutlich schönerer Grafik - wieviel besser die neue Version aussieht, könnt ihr euch in unserem Test ansehen, darin findet ihr viele Grafikvergleiche! Ein Top-Titel ist Blackgate trotz Deluxe-Behandlung zwar immer noch nicht, doch für echte Arkham-Fans ist das Spiel sicher einen Blick wert.

Batman: Arkham Knight

Release: Juni 2015
Entwickler: Rocksteady
Link: Hier geht's zum Test von Batman: Arkham Knight

Batman: Arkham Knight (2015) Quelle: Warner Bros. Interactive Entertainment Batman: Arkham Knight (2015) Mit Batman: Arkham Knight (jetzt kaufen 79,95 € )üübernimmt Rocksteady wieder das Ruder und führt die Arkham-Saga zu einem spektakulären Finale. Arkham Knight bietet ein deutlich größeres Stadtgebiet zum Erkunden, fantastische Grafik und das bewährte Gameplay des direkten Vorgängers Arkham City. Die größte Neuerung ist allerdings das Batmobil, womit Rocksteady seinen Fans endlich einen Herzenswunsch erfüllt. Im Test stellen wir allerdings fest, dass Rocksteady ein bisschen über das Ziel hinausgeschossen ist - teils frustrierende Verfolgungsjagden und öde Panzermassenschlachten dämpfen die Freude über ein Spiel, das ansonsten in fast jeder Hinsicht seinen großartigen Vorgängern gerecht wird.

Große Screenshot-Galerie: Sechs Jahre Batman-Tests bei PC Games

Bildergalerie

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Haehnchen81 Hobby-Spieler/in
        Zitat von SchumiGSG9
        Das erst fand ich noch Super beim letzten waren mir die Bosskämpfe zu schwer. Mich interessiert Hauptsächlich die Story und nicht die blöden Kämpfe wo es nur darum geht zur richtigen Zeit die richtigen Knöpfe und auch noch in richtiger Kombination zu drücken das mag mit Pad noch einigermaßen gehen mit Tastatur ist es nur nervig.
        Gerade mit Tastatur und Maus find ich die Steuerung sehr viel besser da auch Blickrichtung wichtig ist und man im Grunde mehr Tasten schneller erreichen kann... aber ja das Kampfsystem als solches kann einen irgendwann "ermüden" frag mich aber auch warum ihr euch dann so stumpf durchprügelt? Richtig angestellt nimmt man 10 Mann gruppe auseinander ohne wirklich in den Nahkampf zu gehen. und gerade das ist ne gewaltige stärke der Spiele weil das unglaublich gut funktioniert. Mit einziger ausnahme Origins das dieses gezielte separieren und auseinandernehmen nicht so gut hinbekommt weil es dem Spiel auch nicht gut gelingt die Umgebung einfließen zu lassen, eine der ganz ganz großen stärken von Arkham City zb. Von irgendwelchen Dächern gleiten, 1-2 ausschalten, wieder abfliegen, oder schleichen, gezielt ablenken, batarangs werfen ect pp... das geht in Arkham City unglaublich gut und ist super launig.

        Akham Knight hab ich mangels Zeit noch nicht gespielt... kommt aber.

        Die Passagen in denen man allerdings gezwungen war Catwoman zu spielen gefielen mir auch nicht... die Wahl haben? Ok, gezwungen werden? nicht ok. Zumal es mit ihr eben wirklich stumpfes gekämpfe war mangels Gadgets.
      • Von Haehnchen81 Hobby-Spieler/in
        Zitat von SchumiGSG9
        Das erst fand ich noch Super beim letzten waren mir die Bosskämpfe zu schwer. Mich interessiert Hauptsächlich die Story und nicht die blöden Kämpfe wo es nur darum geht zur richtigen Zeit die richtigen Knöpfe und auch noch in richtiger Kombination zu drücken das mag mit Pad noch einigermaßen gehen mit Tastatur ist es nur nervig.
        Gerade mit Tastatur und Maus find ich die Steuerung sehr viel besser da auch Blickrichtung wichtig ist und man im Grunde mehr Tasten schneller erreichen kann... aber ja das Kampfsystem als solches kann einen irgendwann "ermüden" frag mich aber auch warum ihr euch dann so stumpf durchprügelt? Richtig angestellt nimmt man 10 Mann gruppe auseinander ohne wirklich in den Nahkampf zu gehen. und gerade das ist ne gewaltige stärke der Spiele weil das unglaublich gut funktioniert. Mit einziger ausnahme Origins das dieses gezielte separieren und auseinandernehmen nicht so gut hinbekommt weil es dem Spiel auch nicht gut gelingt die Umgebung einfließen zu lassen, eine der ganz ganz großen stärken von Arkham City zb. Von irgendwelchen Dächern gleiten, 1-2 ausschalten, wieder abfliegen, oder schleichen, gezielt ablenken, batarangs werfen ect pp... das geht in Arkham City unglaublich gut und ist super launig.

        Akham Knight hab ich mangels Zeit noch nicht gespielt... kommt aber.

        Die Passagen in denen man allerdings gezwungen war Catwoman zu spielen gefielen mir auch nicht... die Wahl haben? Ok, gezwungen werden? nicht ok. Zumal es mit ihr eben wirklich stumpfes gekämpfe war mangels Gadgets.
      • Von stevem Spiele-Enthusiast/in
        Hab mir vor kurzem alle Batman Arkham Spiele gekauft und spiele sie nun der Reihe nach durch, mittlerweile bin ich bei Arkham Origins und muss mittlerweile auch gestehen das mich die Kämpfe total nerven, das stumpfe ständige auf die Tastengehämmere nervt mich schon total, so sehr das es inzwischen schon mehr eine Qual für mich ist die Spiele weiter zu spielen, auch der wechsel zu anderen Charakteren (Catwomen, Robin) mit denen man gezwungen wird zu spielen damit man in der Story voran kommt, nervt mich total, ich will schließlich Batman spielen, dafür habe ichs gekauft und nicht das ich dann den ober nervigen Robin oder die langweillige Catwomen spielen muss ..... für andere mag dies zwar eine gute Abwechslung sein aber ich mag diese Charaktere sowas von gar nicht und will damit auch nicht spielen ..... die Story von Arkham City fand ich jetzt auch nicht so besonders gut, da gefile mir die Story in Arkham Asylum bei weiten besser, vor allem die Hintergrund Infos über die Charaktere fand ich sehr genial .... naja mal abwarten welches Batman SPiel am ende mein Favorit ist, vor allem bin ich auf Arkham Knight schon sehr gespannt ;D
      • Von SchumiGSG9 Hobby-Spieler/in
        Das erst fand ich noch Super beim letzten waren mir die Bosskämpfe zu schwer. Mich interessiert Hauptsächlich die Story und nicht die blöden Kämpfe wo es nur darum geht zur richtigen Zeit die richtigen Knöpfe und auch noch in richtiger Kombination zu drücken das mag mit Pad noch einigermaßen gehen mit Tastatur ist es nur nervig.
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