Elite: Dangerous - Grundlagen-Tipps zur Neuauflage des Klassikers
Elite: Dangerous - Tipps zur Neuauflage des Weltraumklassikers - Damit ihr euch in den Weiten von Elite: Dangerous zurechtfindet, gibt's von uns Tipps zur Galaxiekarte und zum Handel. Wir verraten euch die Grundlagen in Elite Dangerous, welche Reiseplanungen ihr anstellt und mehr. Außerdem bieten wir euch in diesen Tipps zu Elite: Dangerous auch Hinweise zu lukrativen Dienstleistungen und seltenen Waren.
Elite: Dangerous: Grundlagen-Tipps zum Remake des Spieleklassikers: In unseren Tipps zu Elite: Dangerous bieten wir Tricks zum entspannten Einstieg in das Remake des Weltraum-Klassikers. Wer sich mit der Neuauflage des 30 Jahre alten Weltraumklassikers Elite befasst, hat viel zu tun. Als Sandbox konzipiert, bietet Elite: Dangerous reichlich Freiraum, um das Spielerlebnis nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Doch egal, ob ihr eine Karriere als Händler, Pirat, Miner oder Kopfgeldjäger anstrebt – zunächst müsst ihr euch in dem riesigen Universum zurechtfinden und reichlich Credits verdienen. Daher haben wir für euch grundlegende Tipps zum Handel und zur Galaxiekarte erstellt.
Reiseplanung: Der Umgang mit der Galaxiekarte
Auch wenn sie schmucklos wirkt – die Galaxiekarte ist ein äußerst nützliches Hilfsmittel im Spiel, mit dem ihr hilfreiche Infos bekommt. Benutzt für eine Routenplanung die Schaltfläche Navigation auf der Galaxiekarte und achtet auf die Einträge "Wirtschaftsrouten", "Schnellste Route" und "Frachtmasse". Wirtschaftsrouten: Wenn diese Option ausgewählt ist, errechnet der Bordcomputer die Reiseroute mit treibstoffsparenden, kürzeren Systemsprüngen. Dies führt in der Regel zu einer längeren Reiseroute ins Zielsystem. Schnellste Route: Bei dieser Planungsvariante berechnet das Com- W putersystem die kürzeste Verbindung ins gewünschte Zielsystem. Dies führt jedoch zu erhöhtem Treibstoffverbrauch. Da die Routenplanung in Elite Dangerous sich immer auf die zuletzt gewählte Option bezieht, müsst ihr das gewünschte Ziel bei Optionswechsel erneut anklicken, um eine neue Berechnung des Kurses zu starten.
Gerade zu Beginn des Spiels, wenn ihr noch jeden Credit umdrehen müsst, raten wir dazu, einen Kurs mit Wirtschaftsrouten zu berechnen. Wer schon einen Treibstoffsammler besitzt, kann bedenkenlos die schnellsten Routen wählen und bei Bedarf Treibstoff in der Nähe von Sonnen kostenlos aufstocken. Frachtmasse: Bei der Berechnung eurer Sprungreichweite geht das Bordsystem immer von einem leeren Schiff aus. Doch wer viel handelt oder anderweitig einen gefüllten Frachtraum aufweist, muss mit reduzierter Sprungreichweite kalkulieren. In diesem Fall ist es ratsam, vor einer Kursberechnung den Schieberegler ganz nach rechts einzustellen, um so einen vollen Frachtraum zu simulieren. Lesetipp: Unser Test zu Elite Dangerous mit allen Details zu Stärken und Schwächen der Neuauflage.
Die Detailansicht
Quelle: PC Games
Achtet beim Einkauf der gewünschten Waren immer darauf, ob der angegebene galaktische Durchschnittspreis (Spalte ganz rechts) höher ist als der jeweilige Verkaufspreis der Station.
Der Handel spielt eine wichtige Rolle in Elite: Dangerous und funktioniert nach grundsätzlich logischen Gesichtspunkten. Beispielsweise beliefern Metall- und Mineral-Abbau- Systeme in der Regel Industrie- Systeme, diese stehen wiederum oft in Handelsbeziehung mit Hightech-Standorten. Landwirtschaftlich ausgeprägte Systeme liefern ihre Erzeugnisse an technisierte Bereiche und beziehen von ihnen im Gegenzug dafür gerne Maschinen. Zwar enthält jedes Sternensystem Infos über Import und Export, wenn ihr euch die jeweilige Systemansicht anschaut, doch sind diese Angaben nicht sonderlich hilfreich. Um sich ein besseres Bild über die Handelsbeziehungen in eurem aktuellen Spielgebiet zu machen, bietet euch die Galaxiekarte wertvolle Informationen. Wenn ihr euch potenziell profitable Routen erarbeiten möchtet, wählt die Ansichtsoption "Karte" und die Schaltfläche "Details" aus. Im Filter stellt ihr im Dropdown-Menü "Nach Farbe" die Option "Wirtschaft" ein. Scrollt das Menü anschließend weiter runter und stellt sicher, dass die Option "Handelsrouten anzeigen" aktiviert ist. Lasst euch von dem Farbenwirrwarr nicht abschrecken und wählt zunächst alle Warenkategorien ("Metals" bis "Other") ab.
Klickt nun einzeln die Checkboxen für die Warenkategorien an, um herauszufinden, welche Waren in eurem gewünschten Gebiet von wo nach wo transportiert werden. Welche Güter einer Kategorie nun genau zwischen zwei Systemen gehandelt werden, erfahrt ihr, wenn ihr auf das kleine Dreieck- Symbol links von der Kategoriefarbe klickt. Dies öffnet die Detail- Ansicht einer Kategorie, in der sich alle einzelnen Güter wieder an- und abwählen lassen. Auf diese Weise könnt ihr schon mal grundlegende Transportlinien ausknobeln und anschließend auf ihre Rentabilität hin testen. Hinweise für Profite liefern euch auch die Preisangaben im Warenhandelsfenster. Solange der angezeigte Durchschnittspreis einer Ware höher liegt als der jeweilige Einkaufspreis, solltet ihr auf eurer zuvor per Karte ermittelten Handelsroute zweier Systeme Profit machen. Wenn mehrere Waren einer Kategorie zwischen zwei Systemen gehandelt werden, findet ihr durch einen Probeflug heraus, welche Ware davon den jeweils höchsten Profit abwirft.
Quelle: PC Games
Der Verkauf von Edelmetallen wie etwa Gold, Platin oder auch des etwas günstiger erhältlichen Silbers sorgen auch schon bei geringer Frachtraumkapazität für ansehnlichen Profit.
Nehmt von jeder Ware wenigstens eine Einheit mit, um am Zielort einen Preisvergleich anstellen zu können. So lässt sich der Profit einer gewählten Handelsroute am effektivsten steigern. Hinweis: Wer keine Lust darauf hat, selber profitable Handelsrouten auszutüfteln, kann auch auf bestehende Online-Tools zurückgreifen. Allerdings sind diese von Spielern gefütterten Datenbanken keinesfalls vollständig, dafür ist das Spieluniversum mit seinen Millionen Sternensystemen einfach zu groß. Ob eure aktuell bereisten Systeme darin enthalten sind, lässt sich nur durch Probieren herausfinden. Eine schon umfangreiche Datenbank bieten die Tools von Thrudd (www.elitetradingtool.co.uk/) und von Elite: Dangerous Trader (www.elitedangeroustrader.co.uk/ trade-routes-calculator/). Sobald ihr über entsprechendes Kapital verfügt, gewähren Transporte teurer Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin oder auch Hightech-Waren fast immer hohe Profite.
Lukrative Dienstleistungen
Neben dem eigens erarbeiteten Handel bieten natürlich auch die Auftragstafeln auf den Stationen immer wieder profitable Angebote an. Zu Beginn ist es ratsam, auf simple Kurieraufträge und auf Lieferaufträge wie etwa Leichtgut- Transporte zu setzen. Kurierfahrten bescheren euch zwar verhältnismäßig wenig Profit, benötigen aber keinen freien Frachtraum. Lieferaufträge besitzen den Vorteil, dass ihr nicht selber die benötigten
Quelle: PC Games
Benutzt die Filterfunktionen der Galaxiekarte, um euch so gezielt Informationen über bestehende Wirtschaftssysteme und deren Warentransporte zu verschaffen. Danach plant ihr eure Routen.
Waren erst beschaffen müsst. Oft lukrativer fallen die Warenaufträge aus, bei denen ihr bestimmte Güter heranschaffen sollt. Bedenkt dabei aber immer, dass die dabei angegebene Belohnung die Einkaufskosten für die Güter nicht einschließt. Bevor ihr euch also beispielsweise dazu entschließt, 9 Einheiten Gold für eine Belohnung von 135.000 Credits zu besorgen, prüft erst einmal, ob ihr euch das leisten könnt. Gold kostet beispielsweise schon mal gut und gerne über 9.000 Credits pro Einheit im Einkauf.
Seltene Waren
Achtet beim Stöbern in den Handelsbildschirmen auch auf die Beschreibungen der Waren. Hin und wieder findet ihr dabei "rare goods", also seltene Waren. Diese erzielen einen umso höheren Preis, je weiter die Distanz zwischen Einkaufs- und Verkaufsort ist. Allerdings gibt es hierbei ein paar Kniffe zu beachten, die uns Leser Jan Nebendahl zugeschickt hat, vielen herzlichen Dank dafür:
- Jede seltene Ware hat eine Maximal-Tonnage (z.B. 6 Tonnen) und eine generierte Menge (z.B. 1-10 Tonnen).
- Habt ihr bereits die Maximal-Tonnage in eurem Frachtraum, wird für euch diese seltene Ware nicht mehr generiert.
- Es wird ca. alle 10 Minuten eine neue Menge generiert.
- Die generierte Menge kann über der Maximal-Tonnage liegen, wenn man diese Ware noch nicht im Laderaum hat. Dann kann man auch mehr als die Maximal-Tonnage laden.
- Man kann beliebig viele unterschiedliche seltenen Waren laden
Entdecken lohnt sich
Auch wenn ihr in der Rolle des Händlers auf den Warentransport fokussiert seid, lohnt es sich, nach jedem Systemsprung kurz im Navigationsmenü zu überprüfen, ob nicht ein unerforschter Himmelskörper in der Nähe ist. Auf diese Weise kartografierte Infos lassen sich gewinnbringend verkaufen. Um Sterndaten verkaufen zu können, müsst ihr euch mindestens 20 Lichtjahre entfernt vom Scan-Ort befinden. Der Wert der Daten richtet sich nach dem Scan-Inhalt. Als am lukrativsten erweisen sich beispielsweise erdähnliche Planeten, die Leben ermöglichen.

ich habe ziemlich am Anfang gleich etliche 10.000 CR mit der Annahme von Abschuss-Aufgaben verdient. Es geht dabei meist um unbewaffnete oder nur schwach bewaffnete Händler, welche auch mit dem Einstiegsschiff (Sidewinder) in Einstiegsbewaffnung leicht zu erledigen sind. Oft hat man auch Hilfe von 1 oder 2 anderen Schiffen, da kann eigentlich nichts schief gehen. Man sollte nur die Cargobay leer haben, denn wenn man trotzdem mal abgeschossen wird, sind auch die Waren und somit die Credits weg. Ohne Waren an Board kostet es nur 50 CR Wiederbeschaffung, das ist kein Problem.
Zu der Prämie aus den Aufträgen kommen dann immer noch die Kopfgelder dazu und so kann man pro Auftrag schonmal 30.000 - 40.000 CRs machen. Dann reicht es relativ schnell für eine Cobra, in meinen Augen das optimale Schiff, um alle Bereiche des Spiels mal anzutesten (Handel, Kampf, Erkundung).
Durch das Handelssystem steige ich nicht ganz durch bzw. das scheint mir noch nicht ganz rund zu sein. Die auf der Karte angegebenen Handlesrouten (ja, ich habe auf Wirtschaft gestellt) funktionieren bei mir nicht so wie beschrieben. Es kommt oft vor, dass Waren vom dem einen System als starker Export zu einem anderen System dargestellt werden, diese im Zielsystem dann aber sogar billiger sind (obwohl der Durchschnittspreis im Quellsystem schon deutlich über dem Einkaufspreis lag). Das nervt dann ganz schön, weil man lange suchen muss, bis man eine Stelle gefunden hat, wo man sie mit etwas Gewinn wieder los wird.
Alles in Allem finde ich das Spiel aber wirklich toll. Und wenn da jetzt auch noch die versprochenen Erweiterungen kommen, gibt es jedesmal wieder einen Motivationsschub. Somit denke ich, wird es mich lange bei der Stange halten. Ich habe übrigens das allererste Elite Mitte der Achtziger schon auf dem 64er bis zum Umfallen gespielt ... und war am Ende Elite ;-) (dort gab es den Status nur allgemein, also nicht in Kategorien aufgeteilt).
Grüße
JC
Beim Scannen sei noch erwähnt das es sich lohnt einen Oberflächen Scanner mit an Bord zu haben. Damit bekommt man meines Wissens mehr Geld für die Daten. (hab noch nie ohne gescannt fällt mir grad auf...)
Falsch, das gilt nur für einige wenige seltene Waren (z.B. Leathery Eggs), es gibt dazu ganz hilfreiche Übersichtstabellen wie viele rare goods im durchschnitt angeboten werden und wieviel man maximal mitnehmen kann - meist wird eine einstellige Anzahl rares angeboten und man kann maximal eine niedrige zweistellige Anzahl mitnehmen.
Z.B. https://docs.google.com/s...