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  • Elite Dangerous: Horizons - Im Gameplay-Check der Beta-Version 2.0 zur Erweiterung der Weltraum-Sim von David Braben testen wir ausgiebig die Planeten-Features

    Elite Dangerous: Horizons versteht sich als überarbeitete Version des Weltraumabenteuers von David Braben, angereichert mit zahlreichen neuen Inhalten, die Stück für Stück im Jahr 2016 erscheinen sollen. Der Start erfolgt am 15. Dezember 2015, darin neu enthalten sind schon die Planeten-Features (Landen und Erkunden). Klingt spannend, daher haben wir uns ins Cockpit unserer Cobra MK III in der Beta von Horizons geklemmt und zahlreiche Planeten bereist.

    Die Weltraumsimulation Elite Dangerous ist nichts für ungeduldige Spieler, kommt schnörkellos ohne cineastische Präsentation, Kampagne und dergleichen daher. Schiffsfunktionen und die korrekte Bedienung der Bordinstrumente erfordern ein Weilchen Einarbeitungszeit. Doch finden die Fans des Spiels gerade das als gelungenes Element in David Braben's Weltraumspiel. Das Entwicklerteam Frontier Developments arbeitete seit Release im Dezember 2014 konsequent an neuen Inhalten weiter. So wurden beispielsweise mehr Missionstypen implementiert, sowie das Mächte-System der Fraktionen im Universum und damit verbundene Einbeziehung des Spielers verbessert. Mit Elite Dangerous: Horizons soll das Gesamtpaket nun auf die nächste Stufe gehoben werden. So seid ihr jetzt endlich in der Lage, auf Planeten zu landen und diese zu erkunden. In der noch laufenden Beta-Phase hatten wir ausgiebig Gelegenheit, das neue Feature auszuprobieren.

    Was brauche ich für die Planetenlandung in Elite Dangerous: Horizons?

          

    Elite Dangerous: Horizons - Um auf Planeten landen zu können, benötigt ihr eine Planetenanflug-Suite. Elite Dangerous: Horizons - Um auf Planeten landen zu können, benötigt ihr eine Planetenanflug-Suite. Quelle: PC Games Wer mit seinem Raumschiff auf einem Planeten in Horizons landen möchte, benötigt dafür ein spezielles Modul an Bord, die so genannte Planetenanflug-Suite. Im Innenbereich eures jeweiligen Raumschiffs steht ein entsprechender neuer Extra-Slot bereit. Ihr müsst also kein Modul dafür aufgeben. Der Suite-Anbau lässt sich auf Stationen mit Ausrüster-Shops erwerben und ins Schiff einpassen. Auf welchen Planeten ihr dann landen könnt, lässt sich anhand der überarbeiteten Sternenkarte erkennen. In der Systemansicht beispielsweise sind Planeten mit Landemöglichkeit durch eine blaue Markierung hervorgehoben. Eine zusätzlich verfügbare Planetenansicht zeigt euch außerdem wichtige "Points of Interest", wie etwa Basen, auf denen ihr landen könnt oder auch allgemein auf der Oberfläche befindliche Stationen.

    Elite Dangerous: Horizons - rein in den Orbit!

          

    Mit einer Planetenanflug-Suite an Bord fliegt ihr auf euren gewünschten Zielplaneten zu und gelangt so in den Orbit. Im HUD ist dieser schmale Gürtel durch eine blaue und gelbe Linie erkennbar. Außerhalb der blauen Linie seid ihr wieder im offenen Raum, unterhalb der gelben Line verlasst ihr den Orbit und geht in den Gleit- und Landebereich über. Das Ganze spielt sich ziemlich cool und fühlt sich natürlich am besten an, wenn ihr mit einem Joystick-Schub-System spielt. In unserem Fall benutzten wir für die Gameplay-Sessions in der Beta einen klassischen Thrustmaster T.Flight Stick X, kombiniert mit einem Side Panel Control Deck von Saitek.

    Beim Landeanflug unterhalb des Orbits gilt es dann, einen günstigen Winkel zu erwischen, um den Gleitflug optimal einzusetzen. Danach steuert ihr mit wohl dosiertem Schub langsam eurem Landepunkt entgegen. Sofern es sich dabei um eine Basis handelt, lässt sich diese wie gewohnt anfunken. Ihr holt euch die Landeerlaubnis ein und begebt euch zum zugewiesenen Landeplatz. Abgesehen davon könnt ihr auf beliebigen Punkten auf einem Planeten zu Boden gehen, sofern der Untergrund es zulässt. Dank passender HUD-Elemente geht das prima von der Hand.

    Mit sanftem Vertikalschub gehen wir mit unserem Schiff runter. Mit sanftem Vertikalschub gehen wir mit unserem Schiff runter. Quelle: PC Games

    "The Eagle has landed" und was kommt jetzt?

          

    Auf den Bodenstationen der Planeten findet ihr die gleichen Optionen wie im Weltall vor. Sprich, ihr könnt Handel treiben und etwa Aufträge am Schwarzen Brett einsehen. Letzteres enthält mit der Einführung von Horizons auch neue, spezielle Boden-Missionen. Das können einfache Lieferaufträge sein oder auch Infiltrier- und Such-Einsätze. Dabei müsst ihr dann zum Beispiel Datenpunkte hacken, Wracks oder Flugschreiber finden, Generatoren zerstören und Etliches mehr - genau der Stoff, den Elite Dangerous unserer Meinung nach dringend gebraucht hat.

    Wie bewege ich mich denn auf Planeten in Elite Dangerous: Horizons?

          

    Nicht nur landen, sondern auch erkunden steht auf dem Horizons-Programm, also braucht ihr dafür ein passendes Vehikel. Beim Schiffsausrüster eures Vertrauens beschafft ihr euch dazu eine Planetenfahrzeugbucht. Dieses innere Modul benötigt einen Slot eurer bestehenden Schiffskonfiguration (Loadout), sprich ihr müsst hierfür je nach gewähltem Fluguntersatz schon vorhandene Ausrüstung opfern. Die Fahrzeugbuchten gibt es in verschiedenen Ausführungen; die größten Varianten bieten Platz für vier Geländefahrzeuge. Als Bodenvehikel in Elite Dangerous: Horizons kommt das SRV zum Einsatz. In der Beta-Version betragen die Kosten für ein solches Fahrzeug schlappe 500 Credits, der reguläre Preis ab Release beträgt dann 5.000 Credits.

    Wie lässt sich das SRV in Elite Dangerous: Horizons einsetzen?

          

    Sobald ihr auf einem Planeten gelandet seit, habt ihr im mittleren Cockpit-HUD die Option, das SRV abzusetzen. Ihr findet euch dann am Steuer des Gefährts wieder und könnt losdüsen. Das achträdrige Geländevehikel verfügt über eine eigene Steuerkonfiguration, die ihr in den Spieloptionen frei belegen könnt. Ausgerüstet ist das SRV mit Sprungdüsen, einem Scanner und einem Geschützturm, der sich 360° drehen lässt. Munition und Treibstoff sind begrenzt, sodass ihr mit dem SRV genau wie mit eurem Schiff haushalten müsst. Mithilfe des Scanners lassen sich Objekte auf dem Planeten aufspüren, dazu zählen Erzvorkommen, Wracks, abgestürzte Sonden etc. Das spielt sich allerdings recht zäh, denn die Dimensionen der Planeten sind gigantisch. Besonders Planetenaufträge, in denen es darum geht, bestimmte Items ohne genaue Ortsangabe zu finden, mutieren dann oft zur sprichwörtlichen und ermüdenden Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.

    Das SRV ist cool designt, steuert sich allerdings recht schwammig. Das SRV ist cool designt, steuert sich allerdings recht schwammig. Quelle: PC Games
    Der Rohstoffabbau erwies sich in der von uns gespielten Beta bislang als eher mühsames Unterfangen. Ressourcenvorkommen sind im Spiel recht sporadisch gesät, so dass wir dabei oft ewig lange herumgurken und voll konzentriert auf sich verändernde Geräusche unseres Scanners achten, die auf Objekte aufmerksam machen sollen. Wenn wir schließlich ein Objekt gefunden und identifiziert haben, zerbröseln wir es mit unserem Geschütz. Dadurch freigelegte Rohstoffe etwa sammeln wir dann mit geöffneter Frachtluke ein. An Bord des SRV befindet sich zur Weiterverwendung der Sammelobjekte ein Synthese-Modul. Damit lassen sich verschiedene Komponenten miteinander kombinieren, um beispielsweise Schäden am SRV zu reparieren oder um Treibstoff und Munition zu generieren. Eine an und für sich schöne Idee, bloß gab es bei unseren Gameplay-Sessions einfach zu wenig zu tun. Die meiste Zeit waren wir auf der Suche, selbst wenn in der Planetenbeschreibung von hoher Rohstoffdichte die Rede war.

    Zurück zum Schiff - wir machen uns für das Boarding bereit. Zurück zum Schiff - wir machen uns für das Boarding bereit. Quelle: PC Games Mehr Spaß machen da schon die verschiedenen Stationsaufgaben, beispielsweise wenn wir mit unserem SRV Datenpunkte unter Zeitdruck hacken sollen oder eine Zerstörungsmission bestreiten. Stationen und Basen sind, je nach Sicherheitsstufe, durch unterschiedliche Geschütztürme und patrouillierende Drohnen gesichert. Aus dieser Konstellation ergaben sich manch spannende Gefechte. Aber zum Kämpfen taugt das SRV nur bedingt. In der Regel mündete ein entsprechender Einsatz in der Flucht, um unser Gefährt in Sicherheit zu bringen. Eine coole Funktion des SRV ist, dass ihr euer Mutterschiff herbeirufen könnt, um so wieder an Bord zu gehen. Lediglich der Eincheck-Punkt unter dem Rumpf gestaltete sich recht zickig. Hierbei ist Millimeterarbeit gefragt, was mitunter Nerven kosten kann. Sobald man wieder im Cockpit seines Raumschiffs in Elite Dangerous: Horizons sitzt, geht's mit manuellem Start wieder ab in die Luft, in den Orbit und in die Tiefen des Raums. Das ist cool umgesetzt und fühlt sich klasse an, da die Zonen nahtlos ineinander übergehen und so ein herrliches Fluggefühl entsteht.

    Grafisch durchwachsen, aber es bessert sich

          

    Das Design des SRV finden wir in der Beta grafisch schon äußerst gut gelungen. Das Gefährt glänzt mit schicken Details, die man sich vor allem mit der in den Spieloptionen aktivierbaren Debug-Kamera in der Außenansicht zu Gemüte führen kann. Weniger gut hingegen fallen die dargestellten Oberflächentexturen aus. In Beta verzeichneten wir diesbezüglich häufig Nachladeprobleme und manch ein Planetenboden war schlicht und ergreifend eine hässlich matschig anzuschauende, einfarbige Fläche, ohne erkennbare Struktur. Mit den letzten Patches gab es diesbezüglich aber auch schon erkennbare Verbesserungen. Die Stationen sind grafisch schon besser gelungen, könnten aber auch noch gut und gerne einige Details mehr vertragen. Was fehlt, ist eine lebendige Atmosphäre. Zwar patrouillieren Drohnen gesicherte Basen, aber ansonsten wirken die Stationen wie ausgestorben und leer.

    Der Geschützturm muss weg! Der Geschützturm muss weg! Quelle: PC Games

    Horizons ist mehr als nur eine Erweiterung

          

    Der Begriff "Erweiterung" für Elite Dangerous: Horizons ist eigentlich recht fehl am Platz. Der Verkaufsstart am 15. Dezember stellt vielmehr den Auftakt für eine ganze Staffel neuer Inhalte für das kommende Jahr 2016 dar, im Prinzip vergleichbar mit einem Season-Pass. Über das Jahr verteilt erhalten Käufer von Elite Dangerous: Horizons kostenlos nach und nach die geplanten Features. Was sich Frontier Developments dafür ausgedacht und bislang angekündigt hat, erfahrt ihr in unserer aktuellen News zum Release von Horizons. Darin findet ihr auch Details zum Kaufpreis, denn Horizons kommt nicht als Zusatzerweiterung für das bestehende Elite Dangerous auf den Markt, sondern als Gesamtpaket, bestehend aus Elite Dangerous plus den schon implementierten, neuen Features und mit kostenlosem Zugang zu den kommenden Zusatzinhalten für 2016. Wer Elite Dangerous besitzt, erhält beim Kauf von Horizons einen Rabatt von ca. 15 € gewährt.

    Gibt es nach dem Release von Horizons zwei unterschiedliche Universen?

          

    Klares Nein! Die Entwickler haben betont, dass sowohl Spieler von Elite Dangerous als auch die Nutzer von Elite Dangerous: Horizons weiterhin in einem gemeinsamen Spieluniversum zu Hause sind und entsprechend mit Patches und Support versorgt werden. Inhaltlich lässt sich das beispielsweise in Bezug auf die Planetenfeatures auch sauber trennen. Wer keine Horizons-Version besitzt, kann sein Schiff auch nicht mit den dafür notwendigen Komponenten ausrüsten. Wie sich die Simulation zu Release angefühlt hat, könnt ihr in unserem Test zu Elite Dangerous nachlesen. Weitere Infos und News zur Weltraumsimulation von Frontier Developments findet ihr auf unserer Themenseite zu Elite Dangerous.

    Gameplay-Video zu Elite Dangerous: Horizons (Beta)

          
    08:05
    Elite Dangerous: Horizons - Gameplay-Video aus der Beta
    • Es gibt 44 Kommentare zum Artikel

      • Von Enisra Erfahrener Benutzer
        Zitat von StefanWeiss
        Heute erhielt ich folgende Antwort von der PR-Stelle: "Der Rabatt von 14€ gilt sowohl im Frontier Store, als auch auf Steam. Frontier hat noch nicht über das Enddatum der Aktion entschieden." - Hoffe, das hilft dir erst mal weiter. Viele Grüße, Stefan W.
        d.h. wenn man das Spiel beim Steam Sale gekauft hat, spart man sogar nochmal 1,63€
        für die Pfennigfuchserfraktion 
      • Von StefanWeiss Redakteur
        Zitat von mfgCarlos
        Rabatt, Allerdings nicht beim Kauf über Steam. Lächerlich, da habe ich das Spiel her. Was soll so ein Unfug?
        Heute erhielt ich folgende Antwort von der PR-Stelle: "Der Rabatt von 14€ gilt sowohl im Frontier Store, als auch auf Steam. Frontier hat noch nicht über das Enddatum der Aktion entschieden." - Hoffe, das hilft dir erst mal weiter. Viele Grüße, Stefan W.
      • Von Blackdevil027 Neuer Benutzer
          naja manche spieler wissen nach 1jahr schon nicht mehr was sie mit denn ganzen credits anfangen sollen in Spiel   ^^
        ob die da noch 2 oder 3jahre warten würden ist auch fraglich ^^
        was ich mich aber frage wenn man später schiffe kapern kann ;D
        wie wird es dann wohl sein mit planetenlandung  neben ne großen schiff laden o.o schnell umsteigen und schüß ^^?
        da nicht jeder immer ne stadt aufsuchen wird zum landen 
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Elite Dangerous: Horizons versteht sich als überarbeitete Version des Weltraumabenteuers von David Braben, angereichert mit zahlreichen neuen Inhalten, die Stück für Stück im Jahr 2016 erscheinen sollen. Der Start erfolgt am 15. Dezember 2015, darin neu enthalten sind schon die Planeten-Features (Landen und Erkunden). Klingt spannend, daher haben wir uns ins Cockpit unserer Cobra MK III in der Beta von Horizons geklemmt und zahlreiche Planeten bereist.
http://www.pcgames.de/Elite-Dangerous-Spiel-16864/Specials/Gameplay-Eindruecke-zum-Planetary-Feature-mit-Video-1180544/
11.12.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/12/EliteDangerousHorizons_001-pc-games_b2teaser_169.jpg
elite dangerous,frontier developments,weltraum-simulation
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