Deathfire: Ruins of Nethermore - Dev Diary und Video von Guido Henkel (Teil 2)

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Der erste Tag unserer Kickstarter Kampagne neigt sich bei mir dem Ende zu. Fast Mitternacht ist es hier in den USA, während bei Euch der Tag eben beginnt, doch bevor ich mich zum Schlafen abmelde, wollte ich eben diesen ersten Tag für Euch kommentieren.

Um 12 Uhr Mittags Westküstenzeit startete unsere Kampagne, und viele von Euch haben wegen der Zeitverschiebung vielleicht noch gar nicht die Möglichkeit gehabt, sich das anzusehen. Holt das bitte unbedingt nach und schaut Euch unser Projekt auf Kickstarter einmal genauer an.

Wie ihr auf der Seite sehen werdet, stellen wir auch eine deutsche Übersetzung der Kickstarter Seite bereit, damit auch deutschsprechende Spieler ganz bequem sehen können, was wir geplant haben. Natuurlich wird auch das Spiel selbst am Ende in Deutsch erhältlich sein.

Wir haben bereits deutlich über 500 Backer gefunden, und wir sind, denke ich auf gutem Weg, das erste kleine Streckenziel zu erreichen — ein exklusives Cover für die Kickstarter Versionen von "Deathfire: Ruins of Nethermore."

Es ist prima, zu sehen, dass viele Leute sehr schnell an Bord gesprungen sind und das Projekt unterstützen, und wir müssen auf jeden Fall versuchen diesen Schwung in Gang zu halten, was in den kommenden 30 Tagen sicherlich nicht ganz einfach wird. Kickstarter Kampagnen haben immr die Tendenz nach den ersten zwei oder drei Tagen stark abzusacken, und die grösste Gefahr ist, dann in Vergessenheit zu geraten. Hoffentlich werden unsere Freunde, Backer und die Medien ein wenig helfen, das Projekt weiterhin im Blickfeld der öffentlichkeit zu halten.

Wir haben heute bereits eine kleine Überraschung enthüllt, nämlich die Zugabe eines speziellen Gegenstandes im Spiel, das jeder Kickstarter Backer bekommen wird. In verschiedenen Kommentaren hat sich gezeigt, dass viele Spieler gerne als den Nethermancer spielen würden, was wir in der "Nethermancer Edition" ja anbieten. Allerdings ist es verständlich, dass nicht jeder so viel Geld ausgeben möchte, nur um etwas Spass zu haben.
Nether-Vision: So sieht ein Nethermancer die Welt Quelle: G3 Studios, official Kickstarter Page Nether-Vision: So sieht ein Nethermancer die Welt
Aus diesem Grund wird jeder Backer eine Nether Bursa erhalten, ein Gegenstand der während des Spielens Nether Energy akkumuliert. Wenn der Gegenstand voll geladen ist, erlaubt er es dem Spieler für begrenzte Zeit einen Nethermance zu erfahren. Du wirst die seltsam grünlich angehauchte Nether-Vision haben, und Dich als Nethermancer durch das Spiel bewegen können, solange die Energie ausreicht. Dazuhin, kannst du einige der speziellen Nethermancer Zauber anspielen, und da sie Nether Energie verbrauchen und kein normales Mana, können selbst magieunbegabte Helden diese Zauber verwenden.

Wenn die Energy aufgebraucht ist, kehrt der Held in seine ursprüngliche Form zurück. Auf diese Weise kann die Nether Bursa ein nettes Tool im Arsenal eines Spielers werden, um sich zum Beispiel aus einer besonders zwickigen Situation zu befreien - oder einfach nur zum Spass, denn darum geht es letztlich.

Wir fühlen, dass dieser Bonus Gegenstand jedem Backer die Möglichkeit gibt mit dem Nethermancer Gimmick herumzuspielen, auch wenn es eben nur zwei oder drei Mal im Spiel der Fall sein mag. Da wir für diesen Nethermancer die im Spiel eingebaute Nethermancer NPC/Monsterklasse verwenden, ist es nicht so, dass für die "Nethermancer Edition" neuer Inhalt entwickelt würde, was einige Leute fälschlicherwesie annahmen, oder, dass das Spiel dadurch unbalanciert würde. Alle Elemente hierfür sind ja bereits im Spiel enthalten, da Nethermancer als Gegner bereits auftauchen. Wir finden einfach, dass es Spass machen könnte, zur Abwechslung einfach einmal den Bösewicht zu spielen, und ich denke nicht, dass man dazu Nein sagen kann.

Damit schliesse ich diesen ersten Tag unserer Kampagne ab. Ich bin schon sehr gespannt, was morgen bringen wird.

Bis zum nächsten Mal…

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    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von LordCrash Mitglied
        Zitat von Terracresta
        Also ich bezog mich auf die Entwicklung von RPGs. Deadalic macht durchaus gute Adventures, was aber ja keine RPGs sind. Selbst Blackguards scheint nur das Nordlandtrilogie-Kampfsystem aufzugreifen und wendet sicher mehr an Spieler von "Tactics" Spielen. Zudem sind sie auch ein Publisher und viele Spiele sind von ausländischen Entwicklern.

        Was war das letzte, große (und gute) RPG made in Germany? Arcania war schlecht, Risen 1 und 2 so lala, Drakensang war okay aber hat mich persönlich nicht überzeugt.
        Schau ich mir die Indie Szene (nicht nur Rpgs) an, kommt mir kein deutsches Spiel in den Sinn, obwohl da Puplisher keine Hürde sein sollten und die Szene perfekt für erste Gehversuche ist.

        Könnte die Liste der Spiele auch um andere Genres erweitern, da würde die Lage trotzdem nicht viel anders ausschaun. Da war in den 90ern einfach mehr los was deutschsprachige Entwicklungen angeht.

        Crytek würde ich übrigens garnicht mal als deutschen Entwickler bezeichen, da die vom Team her sehr international scheinen.
        Es gab auch vor Risen und Arcania kein "großes" deutsches RPG. Auch Gothic und Co. waren sehr deutsch-europäisch und sind in den USA und in anderen Teilen der Welt eher ein Geheimtipp. ;-)
      • Von LordCrash Mitglied
        Zitat von Terracresta
        Also ich bezog mich auf die Entwicklung von RPGs. Deadalic macht durchaus gute Adventures, was aber ja keine RPGs sind. Selbst Blackguards scheint nur das Nordlandtrilogie-Kampfsystem aufzugreifen und wendet sicher mehr an Spieler von "Tactics" Spielen. Zudem sind sie auch ein Publisher und viele Spiele sind von ausländischen Entwicklern.

        Was war das letzte, große (und gute) RPG made in Germany? Arcania war schlecht, Risen 1 und 2 so lala, Drakensang war okay aber hat mich persönlich nicht überzeugt.
        Schau ich mir die Indie Szene (nicht nur Rpgs) an, kommt mir kein deutsches Spiel in den Sinn, obwohl da Puplisher keine Hürde sein sollten und die Szene perfekt für erste Gehversuche ist.

        Könnte die Liste der Spiele auch um andere Genres erweitern, da würde die Lage trotzdem nicht viel anders ausschaun. Da war in den 90ern einfach mehr los was deutschsprachige Entwicklungen angeht.

        Crytek würde ich übrigens garnicht mal als deutschen Entwickler bezeichen, da die vom Team her sehr international scheinen.
        Es gab auch vor Risen und Arcania kein "großes" deutsches RPG. Auch Gothic und Co. waren sehr deutsch-europäisch und sind in den USA und in anderen Teilen der Welt eher ein Geheimtipp. ;-)
      • Von Terracresta Gelegenheitsspieler/in
        Also ich bezog mich auf die Entwicklung von RPGs. Deadalic macht durchaus gute Adventures, was aber ja keine RPGs sind. Selbst Blackguards scheint nur das Nordlandtrilogie-Kampfsystem aufzugreifen und wendet sicher mehr an Spieler von "Tactics" Spielen. Zudem sind sie auch ein Publisher und viele Spiele sind von ausländischen Entwicklern.

        Was war das letzte, große (und gute) RPG made in Germany? Arcania war schlecht, Risen 1 und 2 so lala, Drakensang war okay aber hat mich persönlich nicht überzeugt.
        Schau ich mir die Indie Szene (nicht nur Rpgs) an, kommt mir kein deutsches Spiel in den Sinn, obwohl da Puplisher keine Hürde sein sollten und die Szene perfekt für erste Gehversuche ist.

        Könnte die Liste der Spiele auch um andere Genres erweitern, da würde die Lage trotzdem nicht viel anders ausschaun. Da war in den 90ern einfach mehr los was deutschsprachige Entwicklungen angeht.

        Crytek würde ich übrigens garnicht mal als deutschen Entwickler bezeichen, da die vom Team her sehr international scheinen.
      • Von LordCrash Mitglied
        Zitat von Bonkic
        hä?
        ja eben.
        darum gehts mir doch.

        Zitat
        die frage ist, weshalb es gerade crytek geschafft hat das auch umzusetzen und viele andere eben nicht.
        Ich glaube, darum geht es. Die meisten deutschen Entwickler versuchen gar nicht, Mainstreamspiele zu kreieren. Nicht weil sie es nicht könnten, sondern weil sie es nicht wollen. Mit Koch/Deep Silver würde es ja sogar einen deutschen Mainstreampublisher geben, die Finanzierung sollte auch nicht so das Problem sein. Meiner Erfahrung nach kommen die meisten deutschen Entwickler eben eher aus der "Nerd"-Ecke, die sich hauptsächlich für Adventures und Rollenspiele deutscher Prägung interessieren. Das ist auch eine kulturelle Geschichte, denke ich. ;-)
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von LordCrash
        Nenne mir zwei weitere deutsche Entwickler, die für den Weltmarkt/Mainstream produzieren.... ;-)

        hä?
        ja eben.
        darum gehts mir doch.
      • Von LordCrash Mitglied
        Zitat von Bonkic
        das beantwortet meine frage nicht. ;-)
        was auf dem weltmarkt gut ankommt, wissen sicher auch andere dt. entwickler.
        die frage ist, weshalb es gerade crytek geschafft hat das auch umzusetzen und viele andere eben nicht.
        Nenne mir zwei weitere deutsche Entwickler, die für den Weltmarkt/Mainstream produzieren.... ;-)
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