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Onlinestory des Tages

Die Zukunft der PC-Spiele: #6 Alternative Vertriebsformen und Einnahmequellen

07.11.2007 16:35 Uhr
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Die Zukunft der PC-Spiele: #6 Alternative Vertriebsformen und Einnahmequellen In welche Richtung entwickelt sich der Markt für PC-Spiele? Wir beleuchten in unserer mehrteiligen Serie verschiedene Trends und analysieren, was künftig auf PC-Spieler zukommt. Heute: Auf wie viele verschiedenen Spiele zu "uns" und Geld zu "denen" gelangen.

"Wir verdienen unser Geld mit den bunten Schachteln im Laden", zitierte Petra Maueröder in ihrer Kolumne in PC Games 02/98 Blizzard-Mitgründer und Battle.net-Leiter Allen Adham. Und: "Schlagartig lichten würden sich jedenfalls die Reihen [im] Battle.net ..., sobald ... Blizzard auf die allzu verführerische Idee [käme], für ihre Dienstleistungen zusätzlich die Hand aufzuhalten." Zeitgleich veranlasste wohl eine traurige Geschichte zum Grübeln: Battle.net-Dauerbrenner Starcraft, im Gegensatz zu Anno 1602 und Commandos: Hinter feindlichen Linien ohne Kopierschutz*, wurde legal in Deutschland weitaus weniger verkauft als erwartet.

Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet Blizzard mittlerweile die Gelddruckmaschine per se abseits der bunten Schachteln im Repertoire hat: Monatliche Abo-Gebühren. Während bei vielen Inhalten im Netz Bezahllösungen noch nicht funktionieren, bilden Online-Rollenspiele zusammen mit nicht ganz so jugendgeeigneten Offerten eine Ausnahme. Im Gegenzug liefern die Kalifornier neben einer recht zuverlässigen Server-Struktur und einem in Erzählungen sehr unterhaltsamen Kundensupport auch noch ab und an Content-Patches nach. Eine feine Sache für den Hersteller - einer einmaligen Produktkonzeption vergleichen regelmäßige Einkünfte ohne das finanzielle Risiko, den ein komplett neuer Titel mit sich bringt.

Online-Rollenspiele sind eine Angelegenheit, aber parallel kostenpflichtige Multiplayer-Gefechte (das eigentliche Thema der damaligen Umfrage) eine andere. Hier muss sich zeigen, inwieweit etwa Hellgate: London ein Beispiel setzen kann. Klar ist: Nur bei einer außerordentlichen Produktqualität ist der Käufer bereits, Geld in Produkte jenseits der bunten, inzwischen kleiner gewordenen Schachtel zu investieren. Eine andere Option: Eigentlich gänzlich konstenlose Spiele, bei denen einige Zusatzinhalte aufs Konto zugreifen.

Moderation
07.11.2007 16:35 Uhr
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Benutzer
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08.11.2007 13:11 Uhr
Der Meinung von Aithir kann man sich nur anschliessen. Breitband DSL ist längst nicht soweit verbreitet & verfügbar wie es für einen solchen Vertriebsweg sinnvoll wäre, zu dem ist häufig die tatsächliche Übertragungsrate weit aus geringer als angepriesen.
Wäre Half-Life nicht der Maßen erfolgreich gewesen,…
Bewertung: 0
07.11.2007 21:03 Uhr
 

-- Nachdenk-Pause --


hm, ja.

Also das war der seit Längerem anspruchsvollste Text, den ich las - Bahnhof, oder?  Irgendwie erschloss sich mir die Kernaussage dieses Kommentars nicht gänzlich. Tip: Versuch doch mal so zu schreiben, alsob die Leser nicht deine Gedanken lesen…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
07.11.2007 18:20 Uhr
Das Herunterladen von Computerspielen ist auf keinem Fall, die Zukunft , auch wenn pcgames.de, wohl nicht ganz eigennützig, das gerne so hinstellt, wie auch die Publisher. Das Downloaden ist abhängig vom Internetzugang, einen Rechner neu einzurichten ist über Downloads viel zu umständlich und zeitaufwendig,…