Brauchen Aufbau-Spiele einen Militärpart?
Entschuldigung, wie komme ich zu...?
Mit der Wegfindungsroutine seiner Caesar 4-Mitstreiter hätte der Römer mit der markanten Nase sicher nie den Rubikon überquert, denn Brücken können für die künstliche Intelligenz schon einmal ein unüberwindliches Hindernis darstellen. Analog setzen sich Siedler: Aufstieg eines Königreichs-Soldaten auch nur zu gerne mit der umliegenden Fauna und Flora auseinander, statt dem von ihnen (und wichtiger: mir!) anvisierten Ziel zuzustreben. Selbst die Anno 1701-Wegfindung steht schon einmal vorm Berg, statt drum herumzulaufen.
Außerdem ist es spätestens seit der gängigen Einführung von Squads, also Truppenverbänden, mit der Übersicht recht schnell vorbei - im Regelfall sieht es einfach so aus, als ob sich Söldnerknäule bekämpfen und aus denen irgendwer als Sieger hervorgeht. Schlimmer wird das Ganze noch, wenn es vielleicht in den Gassen einer Stadt stattfindet. Realistisch? Ja. Strategisch, taktisch, reizvoll? Kaum. Bei Anno 1701 kommt erschwerend hinzu, dass ich sehr viel Zeit mit dem Ein- und Ausladen von Truppen verbringe. Das fühlt sich eher an wie Pflichtarbeit als wie Strategie. Und ja, natürlich ist es realistisch und glaubwürdig, allzu große Freude bereitet es mir dennoch nicht.


eine, wo man größtenteils mit militärischen mitteln zum ziel kommt und die andere, wo man sich mehr mit sich selbst beschäftigen muß, las mit dem gegner. also die wirtschaft in schwung bringen, die leute zufreiden stellen, handel treiben u.s.w.
das gab es ja bis jetzt noch nicht in so vielen spielen.
Aber der Christian hat schon recht. Die Verbindung von Aufbau- und Militärpart lässt doch oftmals sehr zu wünschen übrig. Und wie er es schon angedeutet hat: Da fehlt einfach das verbindende Element.
Dieses Element wäre für…