Die größten Hypes der Spielgeschichte, Teil 2
In unserem zweiten Teil stellen wir Ihnen weitere Hypes der Spielgeschichte vor (Teil 1 finden Sie hier). Gerechtfertigte Vorschusslorbeeren oder frustrierende Enttäuschung? Wir klären auf!
Hellgate: London
Hellgate: London
Ein Diablo 2-Killer sollte es werden, herausgekommen ist der sprichwörtliche Schuss in den Ofen. Dem Hype konnte Hellgate: London nicht gerecht werden. Aber er war da, den kreativen Wurzeln des Chef-Entwicklers Bill Roper (ehemaliger Blizzard-Mitarbeiter und Diablo-Schöpfer) sei Dank.
Die Flagship Studios (Bill Ropers neu gegründetes Studio) arbeiteten zu Beginn im Geheimen, Hellgate: London war knapp 2 Jahre ein Projekt ohne Namen. Im Jahr 2005 wurde das Spiel offiziell angekündigt und war nicht mehr aus den Köpfen von Spielern und Presse wegzudenken. Die Meldungsdichte erhöhte sich proportional, je näher die Veröffentlichung rückte. Am 30. Oktober war es dann soweit: Hellgate: London hielt Einzug in die Händlerregale... und enttäuschte Fans und Fachpresse gleichermaßen. Es war gut, aber nicht so gut wie erwartet. PC Games vergab eine Einzelspielerwertung von 79 Prozent und eine Mehrspielerwertung von 75 Prozent.
Die überraschenden Kritiken blieben nicht unkommentiert. Bill Roper persönlich versuchte sich an einer Erklärung, gestand Fehler ein und gelobte Besserung.


Unterhaltung pur! Und: meine Schwester mochte es auch, das war echt unheimlich!