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  • So spielen die Profis, Teil 2: Headsets und Gamepads mit Empfehlungen
    Quelle: Razer

    So spielen Profis, Teil 2: Headsets und Gamepads mit allgemeinen Kauftipps und Marktübersichten

    Nachdem wir uns letzte Woche um Tastaturen und Mäuse kümmerten, nehmen wir uns nun Headsets und Gamepads vor. Neben allgemeinen Tipps zur Wahl eines Headsets oder Gamepads bieten wir zudem auch passende Marktübersichten.

    Kaufberatung: Headsets und Gamepads

          

    Die Auswahl der passenden Peripherie beim Spielen kann durchaus wichtig sein. Letzte Woche haben wir uns dabei Mäuse und Tastaturen vorgenommen. Heute blicken wir auf Headsets und Gamepads. Dabei haben wir einige allgemeine Hinweise vorbereitet, die euch bei der Entscheidung für ein passendes Produkt helfen sollen, und listen auf der zweiten Seite 55 Headsets und 19 Gamepads in jeweils einer eigenen Marktübersicht. Wir beginnen mit allgemeinen Tipps rund um Headsets.

    Headsets

          

    Immer mehr Gamer genießen ihre Spiele per Kopfhörer oder Headset, also einem Kopfhörer mit integriertem oder per Bügel angestecktem Mikrofon. Zum einen kann man auf diese Weise oft tiefer in die Spielatmosphäre eintauchen und sich auf die Geräusche im Game konzentrieren. Zum anderen wird man weniger von Außengeräuschen gestört und kann über das Mikrofon in Spielen mit Team-Modus kommunizieren.

    beyerdynamic Custom Onebeyerdynamic Custom OneQuelle: PC Games HardwareAuch wenn bezüglich des Preis-Leistungs-Verhältnisses ein Headset nicht so gut dasteht wie ein Kopfhörer, zu dem ihr ein Mikrofon separat kauft, sind Headsets extrem beliebt. Schließlich bieten sie ein für die jeweilige Preisklasse ausgewogenes Gesamtpaket. Doch was sollte man beim Kauf beachten? Die erfahrt ihr in den nächsten vier Kapiteln, wobei viele der Tipps auch ebenso für Kopfhörer gelten und nicht nur speziell für Headsets.

    Stereo oder Surround?

          

    Echte Surround-Headsets, die wirklich mehrere kleine separate Lautsprechermembranen besitzen, sind praktisch so gut wie ausgestorben. Dies hat zwei Gründe. Zum einen ist der Sound deutlich schwächer als bei ähnlich teuren Stereomodellen - denn bei einem Stereo-Kopfhörer/Headset muss vom gleichen Preis nur das Material für zwei Audio-Kanäle finanziert werden, bei Surround aber sind viel mehr Membranen nötig. Auch die Tatsache, dass für den analogen Anschluss an einen PCl vier Kabel mit vier Steckern nötig sind, erzeugt natürlich Kosten. Zum anderen gibt es inzwischen hervorragende Surroundsoundsimulationen für Stereokopfhörer, so dass echtes Surround gar nicht mehr nötig ist, um das Gefühl eines korrekten Raumklangs zu erzeugen. Durch die softwarebasierten Simulationen werden der Sound minimal verändert, Frequenzen angehoben oder absenkt, das Timing einzelner Töne und Echos verändert und mehr, so dass man auch mit einem Stereokopfhörer "merkt", ob ein Geräusch nun von links vorne oder links hinten kommt.

    Razer Kraken 7.1 ChromaRazer Kraken 7.1 ChromaQuelle: RazerViele Spiele haben bereits eine solche Funktion integriert, ansonsten ist es auch mit geeigneten Soundkarten (zum Beispiel per Dolby Headphone) möglich. Auch viele USB-Headsets bieten eine solche Simulation durch ihre Treiber an. Fazit: Bevor ihr lange nach Headsets mit echtem Surroundsound sucht, solltet ihr dieses Thema am besten ad acta legen und zu einem Stereomodell greifen.

    USB oder Klinke?

          

    Die älteste Methode, Sound zu übertragen, ist die analoge Methode. Hierbei fließt Strom durch ein Kabel - der Sound wird in Stromschwankungen übersetzt, und am Ende der Kette schwingen dann gemäß dieser Stromschwankungen die Membranen in einer Lautsprecherbox oder in einem Kopfhörer. Der große Vorteil: Diese Art der Übertragung ist seit vielen Jahrzehnten verbreitet, es müssen keine Daten berechnet oder gedeutet werden - daher kann man spätestens mit Hilfe eines simplen, preiswerten Adapters auch uralte Kopfhörer oder Lautsprecher problemlos mit modernsten Geräten verbinden, die einen analogen Tonanschluss bieten. Die meist drei oder vier Buchsen hinten an eurem PC für den Sound sind ebenfalls analog. Das dabei meist genutzte Stecker- und Buchsenformat ist 3,5mm Stereo, wie es auch bei so gut wie jedem Smartphone oder MP3-Player der Fall ist. Die meisten Kopfhörer verwenden diesen Standard - Hifi-Modelle setzen oft auf den größeren 6,3mm-Stecker, können aber per Adapter auch am 3,5mm-Format genutzt werden. Bei vielen Modellen ist unter dem 6,3mm-Stecker ohnehin ein 3,5mm-Stecker verborgen.

    Bei Headsets ist USB als Anschlussart sehr weit verbreitet, aber auch hier gibt es viele Modelle, die auf Klinkenstecker setzen oder bei denen man wahlweise UBS oder Klinke verwenden kann. Der Vorteil von USB: man benötigt nur einen einzigen Stecker (bei Klinke zwei, da das Mikrophon einen eigenen Stecker hat), zudem ist bei einem USB-Headset ein Soundchip eingebaut, der häufig eine Surroundsoundsimulation bietet. Sowohl Vor- als auch Nachteil ist die Tatsache, dass durch USB der Onboardsound oder eine Soundkarte im PC nicht mehr verwendet werden - denn das Headset selbst ist in diesem Fall quasi die neue Soundkarte des PCs und nutzt dafür auch eigene Treiber.

    Roccat Kave XTDRoccat Kave XTDQuelle: RoccatZum Vorteil wird dies, wenn der Headset-Soundchip eine bessere Qualität oder für den User sinnvolle Features bietet wie eben beispielsweise Surroundsound. Nachteilig ist so ein Soundchip hingegen, wenn ihr eigentlich bereits eine gute Soundkarte in eurem PC verbaut und vielleicht sogar viel Geld dafür investiert habt - in diesem Falle raten wir eher zu einem Headset mit Klinkensteckern. Ansonsten gilt: ein Headset mit Klinkensteckern bietet in der Regel den besseren Klang als ein ähnlich teures USB-Headset, da ihr den Soundchip nicht mitbezahlen müsst. Wenn ihr aber auf Surroundsound Wert legt und eure vorhandene Soundkarte diesen nicht bietet, kann ein Headset mit USB wiederum interessanter sein. Auch wenn es in Einzelfällen Probleme wegen der bei USB nötigen Treiber geben kann.

    Offen oder geschlossen?

          

    Für Kopfhörer (und natürlich auch Headsets), vor allem für ohrumschließende Modelle, ist auch die Wahl zwischen einer offenen und einer geschlossenen Bauweise wichtig. Es geht hierbei nicht um das Design, sondern um die Frage, ob Sound von außen auch bis zum Ohr durchdringen kann oder nicht. Wer also gerne abgeschottet spielt und nicht durch Dinge wie Telefon- oder Türklingeln gestört werden will, der greift zu einem Kopfhörer mit geschlossener Bauweise. Wer hingegen nicht komplett von der Außenwelt abgeschnitten sein will, der wählt einen offenen Kopfhörer. Ein weiterer Effekt der Bauweise: Bei einem offenen Kopfhörer dringt auch viel Sound nach außen - im Raum anwesende Mitbewohner könnten also gestört werden. Geschlossene Modelle hingegen dichten auch nach außen hin recht gut ab.

    SteelSeries Siberia v3SteelSeries Siberia v3Quelle: ArchivEin Nebeneffekt von geschlossenen Kopfhörern ist, dass diese oft strammer sitzen und eventuell auch schwerer sind als ähnlich gute offene Kopfhörer. Auch dies sollte bei der Wahl beachtet werden.

    Konsolen- und Smartphonekompatible Modelle

          

    Einige Headsets sind auch zu Spielekonsolen kompatibel und haben dazu teilweise eine externe Anschlussbox im Lieferumfang. Wenn in solchen Fällen auch von einer PC-Kompatibilität gesprochen wird, müsst ihr aber aufpassen. Manchmal ist damit lediglich gemeint, dass man durch Adapter das Headset mit Klinkensteckern an den PC anschließen kann - eine Surroundfunktion, die für Konsolen funktioniert, ist dann aber nicht nutzbar. Die Zusatzbox ist in diesem Falle nutzlos, und auch eventuell vorhandene USB-Stecker sind nicht für die Verbindung zum PC gedacht. In manchen Fällen bietet die Zusatzbox aber auch einen optischen Eingang - hier wäre dann Surround per PC nutzbar, allerdings muss eure Soundkarte dafür auch einen optischen Ausgang besitzen. Fürs Gaming müssen die Treiber der Soundkarte zudem entweder Dolby Digital Live oder DTS Connect unterstützen - ansonsten kommt nur Stereosound bei der Zusatzbox an. Falls ihr an einem solchen Headset Interesse habt, Informiert euch also genau ob und wie es für den PC geeignet ist. Denn am Ende bekommt ihr für das gleiche Geld häufig ein viel besseres, reines PC-Headset. Manch ein Headset mit Klinkenstecker ist wiederum eigentlich für Smartphones gedacht und besitzt nur einen einzigen Stecker, der auch die Verbindung für das Mikrofon beinhaltet. Ohne einen speziellen Adapter, der den Stecker in zwei 3,5mm-Stecker aufteilt, könnt ihr das Headset an einer gängigen PC-Soundkarte nicht oder nur ohne die Mikrofonfunktion nutzen - auch hier gilt also: aufpassen!

    Gamepads

          

    Zum Thema Gamepads gibt es deutlich weniger zu sagen als zu Headsets. Aber einige Tipps haben wie dennoch auf Lager. Zum einen solltet ihr darauf achten, wie die Buttons gekennzeichnet sind. Viele Games orientieren sich an den Xbox-Gamepads und blenden auch ausschließlich die entsprechenden Symbole ein, wenn es um die Steuerung geht - selbst wenn auf eurem Gamepad Playstation-Symbole oder einfach nur Ziffern abgedruckt sind.

    Xbox One Controller Dusk ShadowXbox One Controller in einem besonderen blauen FarbdesignQuelle: MicrosoftEin Gamepad, welches für seine Buttons die Xbox-Buchstaben (A, B, X und Y) oder zumindest die zugehörigen Farben (Grün, Rot, Blau und Gelb) verwendet, ist also in der Regel ein Vorteil. Ein anderer Punkt ist die Ergonomie. Hier gibt es keinen klaren Rat, denn was für den einen Spieler perfekt ist, kommt dem anderen grauenhaft vor - und umgekehrt. Es gilt dabei also, selber Hand anzulegen und es auszuprobieren. Der letzte wichtige Punkt ist: kabelgebunden oder wireless? Ein kabelgebundenes Gamepad hat den Vorteil, dass man niemals in die Situation kommt, mitten im Spiel die Batterien wechseln zu müssen - dafür vermeidet man mit einem wireless-Modell Kabelsalat, bezahlt aber auch ein wenig mehr als für gleichwertige Kabelmodelle. Vor allem wenn es um einen Wohnzimmer-PC geht, können kabelgebundene Modelle auch eine üble Stolperfalle werden. Wir wollen der Marktübersicht zwar nicht vorgreifen, aber: der Xbox 360 Controller ist seit Jahren bewährt und wird von den weitaus meisten Games, die auch eine Gamepadsteuerung vorsehen, optimal unterstützt. Er ist als Version mit USB-Kabel, aber auch wireless zu haben. Bei letzterer Version solltet ihr allerdings darauf achten, die Variante mit dem Zusatz "für Windows" zu nehmen, da nur hier der nötige USB-Empfänger für den PC dabei ist. Auf weitere Gamepads - auch den Xbox One Controller - gehen wir in der Marktübersicht auf der nächsten Seite ein.

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