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  • Ohrenschmaus am PC - Soundkarten und Lautsprecher
    Quelle: Edifier

    Ohrenschmaus am PC - Tipps und Marktübersicht zu Soundkarten und Lautsprechern

    Mit gutem Sound machen Musik und Filme, aber natürlich auch Spiele am PC viel mehr Spaß. Wir haben daher allgemeine Tipps zur Kaufentscheidung sowie eine Marktübersicht mit Soundkarten und Lautsprechern für euren PC vorbereitet.

    Guter Sound kann Multimedia und Spiele enorm aufwerten - in Games kann ein klarer und detallierter Klang sogar spielerische Vorteile bringen, beispielsweise indem ihr bei einem Online-Shooter einen Gegner besser hört, der sich von hinten nähert.


    Aber vor allem die Spielatmosphäre kann mit ordentlichen Lautsprechern enorm gesteigert werden im Vergleich zu einem billigen Boxenset. Neben Lautsprechern wird es in unserem Special auch um Soundkarten gehen. Zu diesem Zweck bieten wir hilfreiche Tipps rund um die Technik sowie Anregungen dazu, worauf ihr bei der Produktauswahl achten müsst. Zudem haben wir eine Marktübersicht mit PC-Boxensets und Soundkarten vorbereitet.

    Lautsprecher für PCs

          

    Für den PC nutzt man in aller Regel aktive Lautsprecher-Sets. Aktiv bedeutet: es sind Lautsprecher, bei denen ein Verstärker mit eingebaut ist. Daher haben solche Boxensets auch eine eigene Stromversorgung. Zum Anschluss an den PC ist meist ein Klinkenstecker (3,5 Millimeter) vorgesehen, der technisch nichts anderes als die Stecker von Kopfhörern für MP3-Player oder Handys ist - und zwar auch was das Soundsignal angeht, welches nicht auf digitalen Daten basiert, sondern auf kleinen analogen Stromschwankungen, die später die Lautsprechermembranen zum Schwingen bringen. Daher könnt ihr am PC-Audioausgang auch normale Kopfhörer anschließen, oder auch ein PC-Boxenset mit Klinkenstecker mit dem Kopfhöreranschluss eines gängigen Smartphones verbinden . Für den PC könnt ihr auch zahlreiche Lautsprecher nutzen, die nicht explizit als Zubehör für PCs vermarktet werden, aber den passenden Anschlussstecker und eine eigene Stromversorgung besitzen.

    AV-Receiver zum Anschluss von passiven Lautsprechern, hier ein Denon AV-X520BTAV-Receiver zum Anschluss von passiven Lautsprechern, hier ein Denon AV-X520BTQuelle: Denon So gibt es beispielsweise viele Lautsprecher als Zubehör für Tablets oder Smartphones, die wie eben beschrieben an den Kopfhörerausgang angeschlossen werden und daher auch an den Audioausgang eines PCs passen. Kabellose Lautsprecher zum Beispiel mit Bluetooth sind wiederum nur dann am PC nutzbar, wenn der PC die passende Übertragungsart bietet, also beispielweise einen Bluetooth-Stick für USB. Nicht direkt an den PC anschließbar sind hingegen Hifi-Boxen, die passiv sind, also keine eigene Stromversorgung bieten. Hier ist stets ein Verstärker oder AV-Receiver nötig, der wiederum mit dem PC verbunden wird. Manche PC-Boxensets bieten auch digitale Anschlussmöglichkeiten - dazu erfahrt ihr später beim Thema Soundkarten mehr. Grundsätzlich ist aber - wenn wir es nicht anders beschreiben - stets von aktiven Lautsprechersets für den PC mit einem normalen Klinkenstecker die Rede, wenn wir in unserem Special von Lautsprechern oder Boxensets sprechen - mehr zum Thema Verstärker oder AV-Receiver im Verbund mit passiven Lautsprechern könnt ihr wiederum in unserem noch aktuellen Special zum Thema Heimkino erfahren

    Stereo- oder Surroundboxenset?

          

    Grundsätzlich steht man vor der Wahl, Stereo- oder Surroundsound für den PC zu nutzen. Bei Stereo habt ihr links und rechts vorne je eine Box, gegebenenfalls noch einen Subwoofer für den Bass. Bei Stereoboxensets mit Subwoofer ist es typisch, dass die beiden Lautsprecher eher klein sind und daher selber zu wenig Bass bieten. Man sprich hier auch von 2.1: zwei Boxen, ein Subwoofer. Bei Stereosets ohne Subwoofer ist daher auch der Begriff 2.0 gebräuchlich - hier fehlt der Bass natürlich nicht, sondern er wird von den beiden Lautsprechern übernommen. Surroundsound gibt es theoretisch in mehreren Varianten ab mindestens 4.0 (in jeder Ecke eine Box). Nach oben hin gibt es in der Theorie keine Grenzen, aber das gängigste Surroundsound-Setting ist 5.1, also fünf Lautsprecher plus ein Subwoofer. Bezogen auf eure Sitzposition bedeutet dies: vorne und hinten je ein Lautsprecher links und rechts, ein Lautsprecher vorne mittig (Center) und dazu noch ein Subwoofer. Somit kommen die entsprechenden Geräusche bei Filmen mit dem entsprechenden Surroundsoundsignal oder bei Spielen immer aus der Richtung, aus der sie bei der aktuellen Kamerasicht auch korrekterweise zu hören sein müssten.

    Sourroundboxenset zum Anschluss an einen PC: Logitech Z906Sourroundboxenset zum Anschluss an einen PC: Logitech Z906Quelle: Logitech Explodiert also hinter euch eher rechts eine Granate, wird der Explosionssound auch eher von hinten rechts ertönen. Surroundsound kann bei einigen Spielen hilfreich zur Ortung der Gegner sein, und bei Filmen bringt es auch mehr Spaß und einen raumfüllenden Klang - dafür ist die Soundqualität natürlich schlechter als wenn ihr für das gleiche Budget lediglich ein Stereosetting umsetzt, denn pro Box ist bei Surround natürlich weniger Geld verfügbar. Man muss sich also genau überlegen, ob man den brillianteren Sound, dafür nur Stereo, oder lieber Surroundsound, aber mit einem weniger klaren Klang ins Haus holt. Vor einigen Jahren gab es noch ein großes Angebot an 5.1-Surround-Boxensets für den PC, sogar 7.1 war vereinzelt im Angebot. Dies hat sich aber inzwischen geändert, und das mit gutem Grund. Denn die meisten Nutzer haben nur wenig Platz auf ihrem Schreibtisch und nutzen daher - wenn Surround gewünscht ist - immer häufiger Kopfhörer, die dank guter Software auch Surroundsound ermöglichen. Andere User, die ein großzügiges Platzangebot haben (unter anderem, wenn der PC im Wohnzimmer genutzt wird), nutzen direkt eine ausgewachsene Heimkinoanlage anstatt eines billigen Komplettsets, wenn sie sich für Sorroundsound entscheiden. Und wieder andere bleiben bei Stereo, weil ihnen Surroundsound nicht wichtig ist oder sie sich auch bewusst sind, dass sie mit Stereo (vor allem bei Budgets unter 150 Euro) deutlich mehr Spaß haben als mit einem vergleichsweise günstigen Surroundboxenset.

    Kurzum: Surroundsound über Lautsprecher ist am PC nur noch selten sinnvoll, außer man beginnt direkt mit einem Heimkino-Setting. Ansonsten gilt: wer weniger als 150 Euro ausgeben will, der findet ausschließlich 5.1-Boxensets unter 100 Euro, also weniger als 20 Euro pro Box. Hiervon raten wir ganz klar ab und empfehlen eher ein Stereoboxenset zum gleichen Preis, mit dem ihr zwar dann keinen Surroundsound nutzen könnt, aber einen um mehrere Klassen besseren Klang genießen werdet, der viel mehr Vorteile bringt als ein qualitativ schwacher Surroundsound. Über 150 Euro wiederum gibt es nur noch drei bis vier Boxensets auf dem Markt, die Surroundsound bieten und zum Direktanschluss an den PC gedacht sind. Aber auch hier ist der Klang eines gleichteuren Stereo-Systems klar überlegen, obgleich man bei diesen etwas hochpreisigeren 5.1-Sets einen passablen Sound für sein Geld bekommt. Wenn ihr aber einen möglichst guten Sound haben wollt, empfehlen wir in jedem Falle den Kauf von Stereolautsprechern, und für die Games, in denen euch eine Gegnerortung wichtig ist, zusätzlich einen Kopfhörer oder ein Headset.

    2.1-Boxenset mit großem Subwoofer: Edifier S330D2.1-Boxenset mit großem Subwoofer: Edifier S330DQuelle: Edifier Was die Stereo-Lautsprecher angeht: bei einem 2.1-Set, also zwei eher kleinen Boxen plus Subwoofer, habt ihr einen tendenziell druckvolleren, bombastischeren Sound als bei einem 2.0-Set. Allerdings übertüncht der Subwoofer bei vielen 2.1-Sets gerne die Schwächen im Mittel- und Hochton-Bereich, den die meist kleinen Satellitenboxen unweigerlich haben. Ein 2.0-Set bietet zum gleichen Budget einen deutlich besseren Klang, der differenzierter und klarer ist als bei einem 2.1-Set - dafür darf man beim Bass keine Wunder erwarten. Wenn die Lautsprecher des 2.0-Sets nicht zu klein sind, ist aber trotzdem genügend Bass vorhanden, um für Stimmung auch bei Actiongames zu sorgen - ab etwa 70 bis 80 Euro ist dies der Fall. Unsere Empfehlung tendiert daher zu 2.0 - ein 2.1-Set ist nur für sehr bassverliebte Nutzer zu empfehlen oder für Nutzer, die neben dem Monitor wirklich nur sehr wenig Platz haben, oder auch für Nutzer, die eher nur 30 bis 70 Euro ausgeben wollen. Übrigens: der Anschluss und das vom PC kommende Audio-Signal sind bei 2.0 und 2.1 identisch, beides ist technisch gesehen einfach nur ein 2-Kanal-Audiosignal, also Stereo. Bei einem 2.1-Set wird lediglich das Soundsignal, wenn es im Subwoofer angekommen ist, gesplittet. Den Bassbereich des Signals übernimmt dann der Subwoofer, den Rest sendet er an die kleinen Satellitenboxen weiter, die dann die höheren Töne übernehmen. Es gibt im Gegensatz zum 5.1-Soundsignal kein eigenes separates Soundsignal für den Subwoofer.

    Aktive Nahfeldmonitore

          

    Bezüglich 2.0 sind vor allem die so genannten Nahfeldmonitore eine gute Wahl. Dabei handelt es sich um Lautsprecher, die eher in Shops zu haben sind, die sich an Musiker und Tontechniker richten.

    Bei vielen PC-Besitzern sind Nahfeldmonitore inzwischen vom Geheimtipp zum beliebten Produkt aufgestiegen, hier die Mackie CR4.Bei vielen PC-Besitzern sind Nahfeldmonitore inzwischen vom Geheimtipp zum beliebten Produkt aufgestiegen, hier die Mackie CR4.Quelle: MackieDenn Nahfeldmonitore sollen den Sound möglichst klar und präzise darstellen und nicht künstlich, beispielsweise bombastischer klingen lassen, was viele Multimedia/PC-Boxensets aber tun. Trotzdem sind viele aktive Boxensets im Nahfeldmonitor-Bereich auch für Gaming und Multimedia sehr gut geeignet, und mit Membrangrößen ab vier Zoll (die Größe in Zoll steckt meist im Produktnamen) ist auch ein sehr satter, aber unaufdringlicher Bass vorhanden. Beim Kauf von Nahfeldmonitoren wichtig zu wissen sind aber folgende Dinge:

    • vor allem ab einem Stückpreis von etwa 100 Euro werden in den Shops oftmals keine Paare, sondern einzelne Lautsprecher verkauft. Achtet also darauf, ob der Preis pro Stück oder pro Paar gilt.
    • Bei als Einzelexemplaren erhältlichen Modellen - auch wenn sie als Paar im Shop erhältlich sind - hat jeder Lautsprecher einen eigenen Verstärker und somit eigene Stromversorgung - bei einem als Paar verkauftem Set ist meistens nur in einer der beiden Boxen ein Verstärker und Stromanschluss vorhanden, wie es auch bei PC-Boxensets üblich ist.
    • Bei einem Set aus zwei Einzelexemplaren benötigt ihr einen separaten Volumeregler (Drehpoti), wenn ihr beide Boxen gleichzeitig in ihrer Lautstärke regeln wollt und die Regelung nicht softwareseitig über Windows erledigen wollt.
    • oftmals fehlen bei Nahfeldmonitoren Anschlusskabel, da es im Musikbereich viele Anschlussnormen und benötigte Kabellängen gibt und der Käufer selber entscheiden soll, welche Kabel- und Steckersorte er haben möchte.
    • es gibt auch passive Nahfeldmonitore, diese brauchen dann noch einen Verstärker.


    In unserer Marktübersicht werden wir auch einige Nahfeldmonitore für euch heraussuchen, die vom Hersteller aus als Paar konzipiert worden sind. Sie verfügen dabei auch über einen gemeinsamen Lautstärkeregler an einer der beiden Boxen. Nicht verwechseln darf man solche Sets mit so genannten Bundles - letztere sind lediglich vom jeweiligen Shop zusammengestellt Einzelteile, zum Beispiel zwei Einzel-Boxen, zwei passende Boxenständer und zwei längere Anschlusskabel mit einem Rabatt für das Gesamtpaket im Vergleich zum Einzelkauf.

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Ohrenschmaus am PC - Tipps und Marktübersicht zu Soundkarten und Lautsprechern
Mit gutem Sound machen Musik und Filme, aber natürlich auch Spiele am PC viel mehr Spaß. Wir haben daher allgemeine Tipps zur Kaufentscheidung sowie eine Marktübersicht mit Soundkarten und Lautsprechern für euren PC vorbereitet.
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