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  • Grafikkarten-Kaufberatung: Mehr Power für Battlefield 1 und Co
    Quelle: PNY

    Grafikkarten-Kaufberatung: Mehr Power für Battlefield 1 und Co mit Ausblick auf Nvidia GTX 1050

    Die zweite Oktoberhälfte läutet in Sachen Gaming das Weihnachtsgeschäft ein - Battlefield 1 und Civilization 6 sind bereits erschienen. Und manch einer möchte sich nun eine Grafikkarte anschaffen. Wir geben euch Tipps zum Kauf und bieten eine Übersicht mit vielen empfehlenswerten Grafikkarten.

    Grafikkarten: allgemeine Kauftipps

          

    Der Oktober ist seit vielen Jahren der Monat, in dem erste große Blockbuster-Spiele erscheinen, um bereits für das Weihnachtsgeschäft ihre Position auf dem Markt zu sichern. Und auch im November kommt traditionell weiterer Nachschub. Battlefield 1 sowie Civilization 6 sind gerade herausgekommen, Mafia 3 - wenn auch mit eher enttäuschenden Testergebnissen - ist bereits seit zwei Wochen zu haben.


    Außerdem stehen noch Spiele wie Titanfall 2, Dishonored 2 oder Watch Dogs 2 an. Da Computerspiele von Jahr zu Jahr technisch zulegen, kommt manch ein PC aber nun je nach dem, welches der Games ihr mit höheren Einstellungen spielen wollt, an seine Grenzen.

    Sofern die CPU nicht schon sehr alt ist, wird bei den allermeisten Usern die Grafikkarte der Schwachpunkt sein, wenn bei den gewünschten Einstellungen keine zufriedenstellenden FPS-Werte (Bilder pro Sekunde) mehr erreicht werden. Denn vor allem in Sachen Grafik unterscheiden sich die PC-Versionen von den Konsolenvarianten der Spiele, so dass eine gute Grafikkarte für hohe Detaileinstellungen am PC sinnvoll oder auch zwingend nötig ist. Ansonsten reicht aber beispielsweise ein inzwischen schon beinahe sechs Jahre alter Intel Core i5-2500 aus, oder auch ein AMD FX-8000er-Prozessor (aktuell ab 120 Euro), um mit der passenden Grafikarte maximale Detailstufen zu genießen. Wir haben daher für euch den aktuellen Grafikkartenmarkt unter die Lupe genommen und zahlreiche Modelle aus allen Preisklassen herausgesucht, die sich zum Kauf anbieten. Auch zur in der nächste Woche erscheinenden Nvidia GTX 1050 haben wir ein paar Worte vorbereitet. Wir starten aber zunächst mit einigen allgemeinen Tipps zum Kauf, die euch die Entscheidung für eine passende Grafikkarte erleichtern sollen.

    Grafikkartenserien und Partnerhersteller

          

    Bei der Einstufung der Leistung der Grafikkarten, die wir später für unsere Kaufempfehlungen vornehmen werden, nutzen wir die Namensbezeichnungen der jeweiligen Grafikkartenserie. Mit einer Grafikkartenserie meinen wir Folgendes: es handelt sich um die Standard- beziehungsweise Referenzmodelle von AMD und Nvidia wie beispielsweise eine AMD RX 470 oder Nvidia GTX 1070, und zwar jeweils auch mit einem Takt für GPU (Grafikchip), den AMD und Nvidia als Standard festlegen.

    Sapphire Nitro+ RX 480 8G D5Sapphire Nitro+ RX 480 8G D5Quelle: SapphireAMD und Nvidia geben nämlich eine gewisse Vorgabe für den Bau und die Technik der Grafikartenserie an die eigentlichen Grafikkartenhersteller wie Asus, Gigabyte, MSI, Sapphire und so weiter heraus. Diese so genannten Partnerhersteller bringen dann Grafikkartenmodelle auf den Markt, indem sie die zur Grafikkartenserie passenden GPUs nutzen und sich zumindest was die Platine betrifft komplett oder sehr eng an das Referenzdesign halten. Die Grafikkartenmodelle arbeiten entweder mit der für das Referenzdesign von AMD und Nvidia vorgesehenen Standardkühlung, die nur einen einzigen Lüfter nutzt und daher bei Last in der Regel recht laut ist, oder mit einem eigenen meist deutlich leiseren Kühlkonzept. Diese Kühlkonzepte der Partnerhersteller werden auch Customkühlung genannt. Mehr dazu später. Maßgeblich für die Grundleistung einer Grafikkartenserie ist aber das Referenzmodell der Grafikkartenserie mit dem dazu passenden verwendeten Grafikchip und seinem Standardtakt. Das heißt eine Nvidia GTX 1060, die stets mit einer GP106-400-GPU arbeitet, ist zunächst einmal immer gleich schnell, egal von welchem Partnerhersteller sie kommt. Allerdings bieten fast alle Partnerhersteller die Grafikkartenserien in meist zwei oder mehr Modellvarianten an, von denen mindestens eine ab Werk übertaktet ist, also einen höheren GPU-Takt hat als die Referenz von AMD oder Nvidia. Was dies für die Kaufentscheidung bedeutet sowie weitere Informationen zu den technischen Daten einer Grafikkarte, erfahrt ihr im nächsten Teil unseres Specials.

    Technische Daten

          

    Manch einer achtet sehr auf die Werte für den Chiptakt, um Grafikkarten miteinander zu vergleichen. Dies macht aber nur dann Sinn, wenn es sich um die gleiche Grafikkartenserie handelt, also Grafikkarten mit der gleichen GPU (Grafikchip). Ein Modell einer Nvidia GTX 1060 mit bis zu 1835 Megahertz Boosttakt hat beispielsweise rechnerisch 7,5 Prozent mehr Takt als ein Standardmodell der Nvidia GTX 1060, welches mit nur 1708 Megahertz taktet. Und hier kann man dann in der Tat bis zu 7,5 Prozent mehr Leistung in Spielen erwarten. Im Vergleich zu einer Nvidia GTX 1070 aber, die eine andere GPU verwendet, oder gar im Vergleich zu einer AMD RX 480, die eine völlig andere Architektur besitzt, kann man den Takt einer Nvidia GTX 1060 nicht als Leistungsindiz gebrauchen: eine Nvidia GTX 1070 ist trotz geringerem Takt nämlich deutlich schneller, und AMDs RX 480 erreicht eine ähnliche Leistung wie die Nvidia GTX 1060 mit einem GPU-Takt von (je nach Modell) nur 1266 bis 1338 Megahertz. Selbst der höhere der beiden Werte (also der Takt der schnellsten RX 480) entspricht nur etwa 72 Prozent des Taktes, mit dem das am langsamsten getaktete Modell der Nvidia GTX 1060 arbeitet (1708 Megahertz).

    Gigabyte GTX 1060 G1 Gaming 6GGigabyte GTX 1060 G1 Gaming 6GQuelle: PC Games HardwareInsgesamt setzt sich die Leistung nämlich aus mehreren Faktoren zusammen wie beispielsweise dem GPU-Takt, RAM-Anbindung, der Anzahl der Shadereinheiten und mehr. Selbst die Rechenleistung (in FLOPS angegegeben) ist kein verlässliches Indiz für die effektive Spieleleistung in der Praxis. Um unser voriges Beispiel zu nehmen: die AMD RX 480 hat auf dem Papier fast 40 Prozent mehr Rechenleistung als die in Spielen sogar etwas schnellere Nvidia GTX 1060. Aus diesem Grunde solltet ihr als Käufer ausschließlich die Tests als Maßstab nehmen, in denen Custommodelle oder auch Standardmodelle der jeweiligen Grafikkartenserie miteinander und mit mit Konkurrenzserien verglichen werden, und zwar anhand von möglichst vielen Spielen in der Auflösung, die ihr selber auch nutzt. Ansonsten sind für den Käufer bei den technischen Daten einer Grafikkarte nur zwei Dinge wirklich interessant: die Maße sowie die vorhandenen Anschlüsse (Monitor und Stromversorgung), und erst wenn man sich für eine Grafikkartenserie entschieden hat, kommt auch der GPU-Takt als Faktor hinzu.

    Customkühlung

          

    Die Customkühlung bietet so gut wie immer eine bessere und leisere Kühlung als die Referenzkühlung von AMD und Nvidia. Allerdings gibt es aus diesem Grunde auch Grafikkartenserien, bei der es Modelle mit nur 24 oder 25 Zentimetern, aber auch mit über 30 Zentimeter Länge gibt. Sehr kurze Grafikkarten wiederum, die für Mini-PCs gedacht sind und teils unter 20 Zentimeter lang sind, arbeiten aufgrund der Maße mit nur einem einzigen Lüfter.

    MSI RX 480 Gaming X 8GMSI RX 480 Gaming X 8GQuelle: MSI Moderne Custommodelle mit zwei oder drei Lüftern sind wiederum sehr leise auch bei Last und können oftmals gefahrlos noch ein wenig umkonfiguriert werden, um noch leiser zu werden. Denn mit einem Tool wie dem MSI Afterburner lassen sich bei fast allen Grafikkartenmodellen eigene Lüfterkurven erstellen, so dass ihr eure Grafikkartenlüfter mit beispielsweise sehr leisen 40 Prozent drehen lassen könnt, bis eine Temperatur erreicht wird, ab der etwas mehr Gas gegeben werden soll. Oftmals lässt sich, vor allem wenn euer Gehäuse halbwegs ordentlich belüftet ist, problemlos mit kaum hörbaren Lüftern intensiv spielen, wobei eine Temperatur von bis zu 80 Grad erreicht wird, die für moderne Grafikchips noch ungefährlich ist. Bei allzu kritiischen Temperaturen takten moderne Grafikkarten selbstständig herunter. Da der Hersteller aber werbewirksam eine Zieltemperatur von beispielsweise nur 65 Grad Celsius ab Werk vorgibt, drehen die Lüfter ohne Eingriff seitens des Nutzers häufig unnötig schnell und somit oft auch laut. Für die meisten Nutzer sind die Werksvorgaben einer Grafikkarte zwar völlig in Ordnung, aber ihr könnt mit der Lüfterkurve herumexperimentieren, wenn ihr einen noch leiseren Betrieb wünscht.

    Maße und Stromversorgung

          

    Beim Kauf einer Grafikkarte solltet ihr beachten, wie viel Platz euer Gehäuse bietet. Denn einige starke Modelle verfügen über eine Länge von 28 Zentimetern oder mehr, was für manch ein Gehäuse ein Problem darstellen kann. Wenn ihr euer Gehäusemodell kennt, könnt ihr beim jeweiligen Hersteller oder auch auf vielen Preisportalen die Info finden, wie lang eine Grafikkarte maximal sein darf, um problemlos hineinzupassen.

    Palit GTX 1080 JetStreamPalit GTX 1080 JetStreamQuelle: PalitKennt ihr euer Gehäusemodell nicht, dann müsst ihr nachmessen, wie lang eine Grafikkarte ungefähr sein dürfte, bevor sie mit dem Festplattenkäfig kollidieren würde. Ein weiteres Thema ist die Stromversorgung. Einige moderne Einsteigerkarten kommen ohne Zusatzstromversorgung aus, andere benötigen einen 6- oder 8-Pin-PCIe-Stromstecker, der vom Netzteil kommt. Starke und besonders stromhungrige Modelle benötigen bis zu zwei 8-Pin-PCIe-Stecker. Und auch innerhalb der gleichen Grafikkartenserie kann die Anzahl und Art der benötigten Stecker vom genauen Partnermodell abhängen: bei übertakteten Modellen wird zur Sicherheit gerne mehr potentieller Maximalstrom zur Verfügung gestellt, so dass manch eine Grafikkartenserie zwar mit nur einem 6-Pin-PCIe-Stecker auskommt, einzelne Modelle einen zweiten 6-Pin-Anschluss nutzen. Moderne Netzteile, die für einen Spiele-PC geeignet sind, haben in der Regel schon bei nur 450 Watt Nennleistung zwei solcher Stecker. Dabei könnt ihr die Stecker in aller Regel je nach Bedarf als 6- oder 8-Pin-Version nutzen. Ab etwa 45 bis 50 Euro sollte ein modernes Netzteil mit 450 bis 500 Watt Nennleistung völlig ausreichen, selbst wenn ihr eine stärkere Grafikkarte nutzt. Allerdings kann es sich lohnen, ein etwas hochwertigeres Netzteil auszusuchen, wie ihr auch in unserem drei Wochen alten Special zum Thema Netzteile und Stromeffizienz nachlesen könnt, und von billigen Netzteilen, die mit hohen Watt-Zahlen werben, obwohl sie nur 30 oder 40 Euro kosten, solltet ihr dringend Abstand nehmen.

    • Es gibt 8 Kommentare zum Artikel

      • Von AC3 Erfahrener Benutzer
        die 1070 ist mittlerweile bei 400€ angekommen...
        is mir zu viel, aber die 1070 mini finde ich schon ziemlich gelungen!

        schaufelt in rise of the tomb raider 1080p medium etwa 140 fps
        die 1060 schaufelt in derselben einstellung etwa 100 fps
      • Von HowdyM Erfahrener Benutzer
        Ich meinte eigentlich so ne schicke 1070er Übersicht über die Custom-Modelle, so wie es im Oktoberheft zu den 1060er/480er Grakas drin war^^
      • Von Zaepfle Benutzer
        Bei mir macht leider der CPU schlapp ich glaub mein 4670K hat einen ab
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Grafikkarten-Kaufberatung: Mehr Power für Battlefield 1 und Co mit Ausblick auf Nvidia GTX 1050
Die zweite Oktoberhälfte läutet in Sachen Gaming das Weihnachtsgeschäft ein - Battlefield 1 und Civilization 6 sind bereits erschienen. Und manch einer möchte sich nun eine Grafikkarte anschaffen. Wir geben euch Tipps zum Kauf und bieten eine Übersicht mit vielen empfehlenswerten Grafikkarten.
http://www.pcgames.de/Hardware-Thema-130320/Specials/Grafikkarten-Kaufberatung-Power-fuer-Battlefield-1-titanfall-2-und-Co-dishonored-civilization-GTX-1050-1210878/
23.10.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/08/Gigabyte-Radeon-RX-460-Windforce-pcgh_b2teaser_169.jpg
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