Flotter spielen - Grafikkarten für mehr Gamingspaß von 80 bis 600 Euro
Grafikkarten auch für kommende Grafikkracher wie Skyrim müssen nicht teuer sein. Unser Special zeigt Euch flotte Grafikkarten, die bereits ab 80 Euro anfangen.Wer kennt das nicht: Der Shooter oder das Strategiespiel vom letzten Jahr lief noch einwandfrei, aber das gerade neu gekaufte Game ruckelt. Oder ihr wollt einfach nur auch bei höheren Details einen flüssigeren Spielablauf? Dann hilft vermutlich eine neue Grafikkarte und damit unser Special zum Thema Grafikkartenkauf. Selbst als Besitzer eines schon drei bis vier Jahre alten Dualcore-Prozessors auf Basis von Intels Sockel 775 könnt ihr häufig, sofern ihr eure alte Grafikkarte durch eine neue ersetzt, so gut wie jedes aktuelle Spiel auf höheren Details spielen.
Mit einem Quadcore als Prozessor ist dies ohnehin auch mit maximalen Details kein Problem. Dabei reichen Karten unter 200 Euro schon völlig aus, sofern man besonders aufwändige "Ultra"-Grafikmodi von einzelnen Spielen außer Acht lässt. Diese besonders leistungshungrigen Grafikmodi sollte man eher als Demonstration des technisch Möglichen sehen und auf keinen Fall glauben, dass eine für diesen Modus geeignete Karte die Mindestaustattung darstellt. Unsere Kaufberatung wird euch Grafikkarten ab 80 Euro präsentieren, die ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten. Aber auch High-End-Grafikkarten, die an sich zu teuer für ihre Leistung sind, für den ein oder anderen Hardwareliebhaber aber trotzdem interessant sein können.
Strombedarf, 3D und der Einbau einer Grafikkarte
Energiesparen ist nicht zuletzt durch die Diskussionen rund um Atomkraftwerke ein aktuelles Thema. Beim Strombedarf haben die
Corsair 550W-NetzteilHersteller in der letzten Zeit aber ihre Hausaufgaben gemacht und erreicht, dass dieser gemessen an der Leistung eher sinkt denn steigt. Mit einem Markennetzteil, welches 450 bis 500 Watt besitzt, seid ihr bei den meisten Grafikkarten absolut gut bedient. Ausnahme sind die High-End-Karten von AMD und Nvidia, die aber auch oft ohnehin eher als Prestigeobjekte dienen. Wer sich so eine Karte leisten kann, achtet auch nicht so sehr auf den Stromverbrauch. Bei unseren Kauftipps und in der Tabelle am Schluss des Artikels nennen wir euch den jeweiligen Strombedarf der Grafikkarte.
Ein weiteres aktuelles Thema ist 3D, und zwar nicht die normale "3D-Berechnung" von Spielen, die dann in 2D auf einem Monitor darzustellen, sondern "echtes" 3D mit entsprechenden 3D-Brillen für Spiele und Filme. Für Filme braucht es dabei keinerlei besonderen Leistungsfähigkeit der Grafikkarte, für Spiele hingegen gilt: da die Grafikkarte pro Auge abwechselnd jeweils ein eigenes Bild berechnen muss, hat man als User effektiv nur halb so viele FPS (Bilder pro Sekunde) als wenn man auf echtes 3D verzichtet. Oder anders gesagt: Um bei
3D-Brille von Nvidiagleichen Einstellungen genauso viele FPS bei echtem 3D zu haben wie beim normalen Gaming, muss die Karte doppelt so stark sein. Mehr zum Thema 3D findet ihr auch in unserem 3D-Special.
Der Ausbau der alten sowie Einbau der neuen Grafikkarte ist recht einfach, wie ihr auch neben anderen Tipps zum Einbau weiterer Hardwareteile in unserem letztwöchigen Special "Einbau-Ratgeber PC" erfahren könnt. Viele moderne Grafikkarten benötigen zwei PCIe-6pin-Stromstecker, aber bei älteren Netzteilen fehlt ein zweiter PCIe-Stromstecker häufig, manche Netzteile besitzen auch gar keinen PCIe-Stromstecker. Hier liegen aber bei einigen Grafikkarten ein oder zwei entsprechende Adapter bei. Ihr solltet hier am besten vor dem Kauf nachsehen, ob bei den Produktdetails vielleicht mehr dazu steht. Ansonsten kann man, wenn nötig, auch selber Adapter dazu bestellen oder wechselt bei der Gelegenheit direkt das ganze Netzteil aus, vor allem wenn man ohnehin nicht ganz sicher ist, ob es für die neue Grafikkarte ausreicht.
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